Qualitätslabel von Welttourismusorganisation für Master-Studiengang (CH)

Als erster Fachhochschul-Studiengang der Schweiz wurde der Major in Tourism der Hochschule Luzern von der Welttourismusorganisation akkreditiert. Dafür mussten diverse Qualitätskriterien erfüllt werden, darunter die nachhaltige Gestaltung der Lerninhalte, ein hoher Praxisbezug und eine umfassende Betreuung der Studierenden.

Die Welttourismusorganisation (UNWTO) wurde 1925 als Sonderorganisation der Vereinten Nationen gegründet. Sie verfolgt die Förderung eines nachhaltigen und ethischen Tourismus. Bildungsinstitutionen können sich bei der UNWTO um die Akkreditierung «UNWTO.TedQual» bewerben, die ein verantwortungsvolles Engagement in der touristischen Ausbildung bescheinigt. Das Institut für Tourismuswirtschaft ITW der Hochschule Luzern – Wirtschaft hat die Akkreditierung kürzlich für den konsekutiven Master-Studiengang Major in Tourism erhalten, der seit 2010 durchgeführt wird. Andreas Liebrich, Dozent am ITW und verantwortlich für die Bewerbung freut sich: «Damit haben wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur internationalen Positionierung erreicht. Die besten touristischen Forschungsinstitute und Ausbildungsstätten der Welt arbeiten nur mit Institutionen zusammen, die von der UNWTO zertifiziert sind.» Der Major in Tourism ist der erste Fachhochschul-Studiengang der Schweiz mit der Akkreditierung «UNWTO.TedQual», vergeben wurde sie bis heute an über 70 Institutionen auf allen Kontinenten.

Gültigkeit von vier Jahren
Im Rahmen der Akkreditierung prüfte die Welttourismusorganisation unter anderem, inwieweit eine Institution soziales Verhalten und Nachhaltigkeit gewichtet. Mit dem interdisziplinären Schwerpunkt «Tourismus und nachhaltige Entwicklung» sowie der langjährigen Mithilfe beim Aufbau der touristischen Infrastruktur in den rumänischen Kleinstädten Panatau und Covasna konnte die Hochschule Luzern in beiden Bereichen punkten. Die UNWTO untersuchte weiter, ob in den Lerninhalten des Studiengangs die Ansprüche der zukünftigen Arbeitgeber genügend eingebunden sind und wie umfassend die Studierenden betreut werden. Letzterer Punkt schliesst die Begleitung ausserhalb des Klassenzimmers mit ein. «Die Studierenden des Major in Tourism kommen aus rund 20 Nationen. Wir unterstützen sie beispielsweise bei den Reiseformalitäten, der Suche nach einer Unterkunft, dem Zugang zu unserer Kultur und überhaupt der Eingewöhnung hier vor Ort», erklärt Liebrich.

Eine erste Akkreditierung vergibt die UNWTO in der Regel für zwei bis drei Jahre. Dann müssen sich die Ausbildungsstätten von neuem darum bewerben. Die Qualität des Major in Tourism hat die Organisation aber so überzeugt, dass sie dem ITW das «UNWTO.TedQual» für vier Jahre verlieh.

Master of Science in Business Administration – Major in Tourism
Die Hochschule Luzern führt den englischsprachigen Studiengang in Kooperation mit der University of Brighton durch. Auf dem Stundenplan stehen unter anderem touristische Geschäftsmodelle, Branding, strategisches Denken, interkulturelles Arbeiten und internationale Study Tours. Das Team der Dozierenden setzt sich aus nationalen und internationalen Spezialisten aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Während des viersemestrigen Studiums ist es möglich, bis zu 50 Prozent in einem touristischen oder tourismusnahen Betrieb zu arbeiten. Der nächste Start ist im Herbst 2012, Anmeldeschluss ist der 15. Mai 2012. Weitere Informationen: http://www.hslu.ch/w-master

Kontakt für Medienschaffende:
Hochschule Luzern – Wirtschaft
Institut für Tourismuswirtschaft ITW
Dr. Andreas Liebrich, Dozent und Verantwortlicher für die UNWTO-Akkreditierung
T +41 41 228 42 34, andreas.liebrich@hslu.ch

Hochschule Luzern
Die Hochschule Luzern ist die Fachhochschule der sechs Zentralschweizer Kantone und vereinigt die fünf Departemente Technik & Architektur, Wirtschaft, Soziale Arbeit, Design & Kunst sowie Musik. Rund 5’200 Studierende absolvieren ein Bachelor- oder Master- Studium, knapp 3’900 besuchen eine Weiterbildung. Die Hochschule Luzern ist die grösste Bildungsinstitution in der Zentralschweiz und beschäftigt rund 1’300 Mitarbeitende.

Die Bikeregion Savognin erhält das Prädikat „Approved Bike Area 2012“

Savognin offizielle Bikeregion

Savognin offizielle Bikeregion

9. März 2012, Savognin *** Mountain Bike Holidays, Europas führender Anbieter im Bike-Tourismus, verleiht nach Überprüfung bikerelevanter Kriterien der Ferienregion Savognin das Gütesiegel „Approved Bike Area 2012“. Die Region ist damit für Bikeferien besonders gut geeignet.

Biken im Parc Ela, dem grössten Naturpark der Schweiz. Mit den Rauen Bergketten, steilen Schluchten und hügeligen Bergwiesen bietet die Ferienregion Savognin Bikern ein unvergessliches Naturerlebnis. Über 240 Kilometer signalisierte Bikerouten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgra-den und 800 Kilometer GPS Touren stehen Bikern zur Verfügung.

Neu ab Sommer 2012 gibt es neben der Talstation ein Merida Biketest-Zentrum und das Angebot des Bike-Shuttles wurde auf sechs Tage die Woche ausgebaut. Dies sind nur einige Fakten, wes-halb die Destination Savognin als zweite Region der Schweiz als „Approved Bike Area 2012“ aus-gezeichnet wurde.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Markus Comploj, Tourismusdirektor
Savognin Tourismus im Surses
CH-7460 Savognin
Tel. +41 (0)81 659 16 08
m.comploj@savognin.ch
www.savognin.ch/biken

„Standpunkt um 10“ – Adventure Travel World Summit & „Re-Inventing Swiss Summer“

Luzern Tourismus (LTAG), Luzern Hotels und Schweiz Tourismus (ST) haben heute im Rahmen der Reihe „Standpunkt um 10“ Medien und weitere Interessierte ins Hotel Schweizerhof eingeladen. Chris Doyle, Adventure Travel Trade Association (ATTA), und Alex Herrmann, Schweiz Tourismus in New York, diskutierten mit weiteren Tourismusexperten die Chancen des Outdoor-Tourismus sowie die Stärkung des Schweizer Sommers.

Die Tourismusspezialisten Alex Herrmann (Leiter Schweiz Tourismus „Americas“ in New York), Chris Doyle (Executive Vice President ATTA) und Marcel Perren (Tourismusdirektor Luzern) haben heute im Hotel Schweizerhof Luzern zusammen mit den Incoming-Fachpersonen Sandra Amstein (Project Manager Bucher Travel) und Michael Mettler (Geschäftsführer Baumeler Reisen) die Themen Outdoor-Tourismus sowie die angestrebte Stärkung des Sommertourismus in der Schweiz beleuchtet.

Schweizer Sommer- und Outdoorerlebnisse sollen bekannter werden
„Die Schweiz im Sommer ist Wunschdestination für Aktivferien und garantiert ein unvergessliches Outdoor-Erlebnis“, dies sagte Alex Herrmann, gebürtiger Luzerner und Leiter von Schweiz Tourismus Nordamerika und Brasilien. Mittels kreativem Marketing, Ideenvielfalt und Qualitätssteigerung soll der Schweizer Sommer bis zum Jahr 2020 bekannter und die Betten besser ausgelastet sein. Outdoor-Erlebnisse und Aktivferien stehen in diesem Zusammenhang im Fokus. Für die Erlebnisregion Luzern-Vierwaldstättersee mit ihrem vielfältigen Angebot an Natur- und Sportangeboten und als beliebtes Sommerferien-Reiseziel bedeutet dies eine Chance. Die Austragung des 9. „Adventure Travel World Summit“ vom 8.-11. Oktober in Luzern passt bestens in die Strategie von Schweiz Tourismus, das Schweizer Sommerangebot weltweit noch bekannter zu machen. Chris Doyle, ATTA, betonte die Chance, die sich für Luzern bietet: „Luzern-Vierwaldstättersee wird nicht nur kurzfristig durch den Aufenthalt von 600 Adventure-Reisefachleuten aus 50 Nationen profitieren sondern kann sich so auch längerfristig als Destination für Outdoor Reisen einen Namen machen. Es werden zudem rund 50 internationale Fachmedien vor Ort sein, die über Luzern und den Kongress berichten werden.“ So sahen alle Tourismusspezialisten eine Chance für die verschiedenen touristischen Leistungsträger, in diesem Segment noch besser Fuss zu fassen. Sandra Amstein, Bucher Travel, sieht zum Beispiel auch für die Luxushotellerie Potenzial: „Insbesondere Kunden, die interessiert sind an Soft-Adventure wie Wandern, Dampfschifffahrten oder Kulturerlebnissen wie Luzern sie bietet, haben oft den Wunsch, in Erstklass-Hotels zu übernachten.“ Bezüglich Herkunft der Gäste sieht Marcel Perren, Luzern Tourismus, zusätzliches Potenzial: „Neben den heute gängigen Märkten für Outdoor-Reisen wie die Schweiz, weitere Europa-Märkte, die USA oder auch Korea gibt es vor allem im asiatischen Raum – z.B. Indien oder China – Potenzial. Sobald sich die Aufenthaltsdauer dieser Gäste erhöht, können auch in diesen Märkten zusätzliche Gäste angesprochen werden.“ Michael Mettler, Baumeler Reisen, schliesst sich dieser Meinung an: „Der Begriff Adventure- oder Outdoor-Reisen wird in jedem Markt etwas anders interpretiert und ist beispielsweise in einigen asiatischen Ländern auch eher ein Nischenmarkt. Wenn man sich in diesem Segment weiterentwickeln will, geht es zur Zeit vor allem darum, die geeigneten Kunden in jedem Markt zu finden.“

Prominente Fachpersonen am Outdoor-Reisekongress im Oktober in Luzern
Chris Doyle, Executive Vice President ATTA, freut sich zusammen mit Schweiz Tourismus und Luzern Tourismus auf die Austragung des ATWS im Herbst. Ziel ist es in erster Linie, Antworten auf die Frage zu finden, wie sich der Outdoortourismus weiter entwickeln kann – mit Respekt vor der Natur und vor den kulturellen Schätzen der jeweiligen Destination. Chris Doyle lobte die bereits seit mehreren Jahren sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der ATTA und Schweiz Tourismus und erachtet die Schweiz als ideale Austragungsdestination, da sich hier einige der beliebtesten Attraktionen des Outdoor-Reisemarktes befinden. Doyle kündigte heute auch bereits einige prominente Exponenten an, die im Oktober zu den Themen Outdoor-Reisen, Nachhaltigkeit sowie Natur- und Umweltschutz referieren werden:

• Dr. Taleb Rifai, Generalsekretär World Tourism Organization (UNWTO) in Madrid
• Rob Torres, Managing Director Bereich “Reisen” bei Google
• Alexandra Cousteau, Enkelin von Jacques-Yves Cousteau (französischer Meeresforscher) und Co-Gründerin der Umweltschutzorganisation „Blue Legacy“
• James Leape, Generaldirektor World Wildlife Fund (WWF) International, Gland
• Darrell Wade, CEO von PEAK Adventure Travel, Melbourne

Diese Mitteilung, weitere Informationen und Bilder vom Anlass sind hier verfügbar:
http://www.luzern.com/media, http://www.adventuretravel.biz (ATTA und ATWS)

Auskünfte erteilen:
Marcel Perren, Tourismusdirektor, Tel. 041 227 17 09, marcel.perren@luzern.com
Alex Herrmann, Leiter Schweiz Tourismus „Americas“, Tel. 079 407 10 67,
alex.herrmann@switzerland.com