Saastal Bergbahnen AG – Turnaround geschafft in einem schwierigen Umfeld.

Die Saastal Bergbahnen AG können in einem schwierigen Umfeld ein beachtliches Resultat präsentieren. Die wichtigsten Kennzahlen konnten verbessert und ein positives Budget verabschiedet werden. Die Finanzierung der neuen Spielbodenbahn ist auf Kurs und sollte bis Anfang März gesichert sein. An der ordentlichen Generalversammlung vom 04. März 2016 stehen Gesamterneuerungswahlen des Verwaltungsrates an.

Die bekannten, für den Tourismus relevanten Indikatoren Wetter, Wirtschaft und Währung waren für die Saastal Bergbahnen AG im Geschäftsjahr 2014/15 negativ wie selten zu vor. Seit dem 15. Januar 2015 ist die touristische Welt in der Schweiz eine andere. Die weitere substantielle Aufwertung des Schweizer Frankens infolge des Entscheids der Schweizerischen Nationalbank, den Mindestkurs gegenüber dem EURO aufzugeben, hat den Druck auf die Tourismus Industrie erheblich erhöht, wenn auch dieser Effekt nicht bereits (voll) in den Berichtzahlen sichtbar ist.

Vor diesem makroökonomischen Hintergrund ist die finanzielle Entwicklung der Saastal Bergbahnen AG im Berichtsjahr 2014/15 beachtlich. Sowohl der Umsatz als auch die Kosten konnten praktisch auf Vorjahresniveau stabilisiert werden. Zum vierten Jahr in Folge konnte der Verlust massiv reduziert werden und steht nun bei CHF 400‘000 gegenüber MCHF 3.7 im Jahr 2011/12. Ohne einen ausserordentlichen Debitorenverlust aus der Berggastronomie hätte die Gesellschaft ein ausgeglichenes Resultat erreicht. Im Vierjahresvergleich konnte die EBITDA Marge um 40% gesteigert werden und erreicht damit einen im Branchenvergleich sehr guten Wert von 33.5%

Das Budget für das laufende Geschäftsjahr sieht ein positives Resultat vor. Unter den gegebenen Umständen ist die stetige Verbesserung der finanziellen Resultate der letzten 4 Jahre als grosser Erfolg zu werten. Dieser Erfolg basiert auf einem konsequenten Kostenmanagement, der Weiterentwicklung des touristischen Angebots und motivierten Mitarbeitern, welche sich tagtäglich für den Erfolg der Unternehmung einsetzen.

Im Berichtsjahr war der Ersatz der Spielbodenbahn das zentrale Thema. Die Anlage wurde 1976 gebaut und die Betriebsbewilligung lief 2011 ab. Ausserordentlicherweise konnten mehrere Verlängerungen der Betriebsbewilligung
erreicht werden, letztmals für die Wintersaison 2015/16, da namentlich attestiert wurde, dass keine sicherheitsrelevanten Bedenken bestehen. Da die Spielbodenachse von grosser strategischer und wirtschaftlicher Wichtigkeit für die Saastal Bergbahnen ist, wurde folge dessen ein Neubau geplant mit einer neue Zwischenstation bei der Talstation der Felskinn Bahn, welche eine Optimierung des Sommerbetriebs ermöglicht. Der Neubau erfordert eine substantielle Eigenkapitalfinanzierung. Zu diesem Zweck wurde den Aktionären an der letzten ordentlichen Generalversammlung eine genehmigte Kapitalerhöhung vorgeschlagen, die einstimmig angenommen wurde.

In den letzten Wochen hat sich die Unternehmung intensiv darum bemüht, die Finanzierung der neuen Spielbodenbahn zu sichern. Bisher wurde Eigenkapital von mehr als MCHF 6 zugesagt. Damit ist die Finanzierung der neuen Bahn auf sehr gutem Weg, aber noch nicht gesichert. Der Verwaltungsrat hat die Zeichnungsfrist bis zum 20. Februar 2016 verlängert. Der Verwaltungsrat ist überzeugt und wird alles daran setzten, dass das Neubauprojekt zeitgerecht umgesetzt wird.

Geschäftsbericht 2014/15:
http://www.saas-fee.ch/de/bergbahnen-saastal/

Medienkontakt:
Marc Nufer, Präsident des Verwaltungsrats
E-Mail: Marc.Nufer@eversheds.ch
http://www.saas-fee.ch

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Luzern ist im Sommer die erfolgreichste Alpendestination und die Nummer zwei übers ganze Jahr

Luzern

Das Wirtschaftsforschungsinstitut BAKBASEL hat heute seine jährliche Studie zur Performance von 150 internationalen Destinationen im Alpenraum veröffentlicht. Das erfreuliche Resultat zeigt, dass Luzern sich gegenüber dem Vorjahr noch besser positionieren konnte: im internationalen Vergleich der Ganzjahresdestinationen konnte sich die Destination um einen Rang von 3 auf 2 verbessern und ist international nach wie vor die erfolgreichste Sommerdestination.

BAKBASEL analysiert im Rahmen des „Internationalen Benchmarking Programms für den Schweizer Tourismus“ im Auftrag des Staatssekretariates für Wirtschaft SECO sowie der wichtigsten Schweizer Tourismusregionen regelmässig die Performance und die Wettbewerbsfähigkeit von 150 Destinationen im Alpenraum anhand des „BAK TOPIndex“. Diese Kennzahl wird jeweils für die Sommersaison, für die Wintersaison sowie für das ganze Jahr aus den Faktoren Nachfrageentwicklung, Auslastung und Ertragskraft der Ferienregion berechnet. Die aktuelle Studie basiert auf Zahlen von 2014. Die Studie zeigt, dass die Schweizer Tourismusdestinationen nach schwierigen Jahren während der Wirtschaftskrise und der ersten Aufwertungsphase des Schweizer Frankens von 2009 bis 2011 in den Jahren 2013 und 2014 wieder zulegen konnten. Zahlreiche Destinationen in der Schweiz waren im Jahr 2014 sowohl im Sommer wie im Winter überdurchschnittlich erfolgreich im Vergleich zum Mittelwert aller untersuchten internationalen Destinationen. Allerdings war die Ausgangslage für 2015 (und ist es vorausblickend auch für 2016) dann wenig günstig, da die Aufhebung des Euro-Mindestkurses im Januar 2015 für viele Schweizer Tourismusregionen massive negative Konsequenzen zur Folge hat.


Luzern – im Sommer international die Nummer 1 und übers ganze Jahr die Nummer 2

Gegenüber der Untersuchungsperiode 2013 konnte sich Luzern 2014 als Sommerdestination nochmals steigern und übernimmt wie schon im Jahr 2013 wieder die Spitzenposition. Als Ganzjahresdestination schneidet Luzern gemäss BAKBASEL wiederum als erfolgreichste Schweizer Destination ab und konnte sich im internationalen Ranking gar von Rang 3 auf Rang 2 verbessern. Für ein gutes Abschneiden im gesamten Tourismusjahr sind Erfolge sowohl im Winter- wie auch Sommerhalbjahr nötig. Luzern verdankt die Spitzenposition insbesondere der überdurchschnittlich guten Performance im Sommer. Erfreulicherweise konnte für Luzern unter allen untersuchten Destinationen aber auch in der Wintersaison die höchste Zunahme an Hotelübernachtungen verbucht werden. Zudem basiert der Erfolg von Luzern vor allem auf der sehr guten Auslastung der Hotelbetten und der Erhöhung der Marktanteile.

Für die positiven Resultate Luzerns sind insbesondere folgende Faktoren verantwortlich:
– Vergleichsweise herausragende Auslastung mit hohem Ertrag pro Übernachtung bei steigenden Logiernächtezahlen
– Sehr gute Positionierung (inkl. Erhöhung der Marktanteile) auf dem stark wachsenden asiatischen Marktund dem traditionellen amerikanischen Markt, die den Nachfragerückgang aus den europäischen Märken ausgleichen konnte
– Ausgeglichene Gästestruktur
– Hohe Dichte an Attraktionen und Lage am See
– Stadt als Kern der Destination (insbesondere im Sommer ausschlaggebend)

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Weitere Informationen
Sibylle Gerardi
Leiterin Unternehmenskommunikation
Luzern Tourismus AG
Bahnhofstrasse 3
6002 Luzern
Tel. +41 (0)41 227 17 33
sibylle.gerardi@luzern.com

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