Katrin Rieder, Vorsitzende der Geschäftsleitung, verlässt das Freilichtmuseum Ballenberg.

Katrin Rieder, Vorsitzende der Geschäftsleitung, verlässt das Freilichtmuseum Ballenberg.

Die Historikerin hat den Vorsitz der Geschäftsleitung des Ballenbergs im Februar 2012 übernommen und seither den Bereich Wissenschaft geleitet. Frau Rieder hatte wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Zukunftsstrategie des Freilichtmuseums. Grosses Verdienst hat Katrin Rieder am neuen Museumsführer, der die Geschichten der über 100 Gebäude im Freilichtmuseum erzählt. Die Stiftung dankt Katrin Rieder für die geleistete Arbeit und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute.

Der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Katrin Rieder wird in den nächsten Monaten bestimmt. Bis dahin gilt die Konzentration auf dem Ballenberg der wichtigen Sommersaison, wo dieses Jahr das traditionelle Handwerk in der modernen Schweiz im Fokus steht. Ebenfalls zu sehen gibt es diesen Sommer eine interessante Ausstellung zur Geschichte der Verdingkinder sowie den Aufbau eines Pferdestalls aus Luchsingen GL. Ein Highlight sind zudem die Aufführungen des Stücks Via Mala durch das Freilichttheater Ballenberg.

Medienauskünfte
Deutsch: Marc Trauffer, Vizepräsident Stiftungsrat, 031 350 03 76
Französisch: Yves Christen, Präsident Stiftungsrat

Freilichtmuseum Ballenberg auf www.Ausflugsziele.ch

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Sehr gutes Halbjahresergebnis der Titlis Bergbahnen

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Mit einem konsolidierten Umsatz von 34.1 Mio. Franken (Vorjahr 30.0 Mio. Franken) erwirtschafteten die Bergbahnen Engelberg – Trübsee – Titlis AG ein sehr gutes Halbjahresergebnis. Nettoerträge von 3.7 Mio. Franken aus Verkäufen von Wohnungen im Titlis Resort haben massgeblich zu dieser Umsatzsteigerung beigetragen. Diese Erträge aus Wohnungsverkäufen sind nicht wiederkehrend und der Firmenumsatz wird sich nach Abschluss des Projektes Titlis Resort wieder reduzieren.

Winterhalbjahr 1. November 2013 – 30. April 2014
Der Verkehrsertrag stieg um 3.3% auf 20.2 Mio. Franken. Es ist sehr erfreulich, dass in einem schwierigen Umfeld der Verkehrsertrag am Titlis um 3.3% gesteigert werden konnte, denn die Schweizer Seilbahnen verzeichneten im vergangenen Winter einen Rückgang des Verkehrsertrages von 1.8%. Es zeichnete sich ein perfekter Start in die Wintersaison ab. Von Weihnachten bis Ende Februar herrschten extreme Wetterverhältnisse mit viel Föhn, milden Temperaturen und wenig Schnee. Das Präparieren der Pisten war dadurch sehr aufwändig und das technische Beschneien wegen der Wärme nur an einzelnen Tagen möglich. Trotzdem waren die Hauptpisten und die Talabfahrt durchgehend geöffnet. Die Sesselbahn Laubersgrat war vom 16. November bis am 25. Mai in Betrieb, was von den Wintersportlern sehr geschätzt wurde und in der Vor- und Nachsaison zusätzliche „Skier-Days“ generierte. Die Einnahmen aus dem Wintersportgeschäft bewegen sich auf Vorjahresniveau, das internationale Gruppengeschäft, insbesondere aus den asiatischen Kernmärkten, konnte weiter zulegen. Bei den Einnahmen der Hotels und Restaurants musste ein Rückgang von 3.1% auf 9.1 Mio. Franken verzeichnet werden. Der Rückgang bei den Hotel und Restauranteinnahmen ist vor allem darauf zurückzuführen, dass mehr Zimmer/Frühstück anstelle von Halbpension gebucht wurde. Der Personalaufwand stieg um 5% auf 11.7 Mio. Franken. Eine moderater Ausgleich der Teuerung, individuelle Lohnanpassungen sowie neu geschaffene Stellen, unter anderem für den Titlis Resort sind die Gründe. Der übrige Betriebsaufwand ist mit 6.9 Mio. Franken praktisch unverändert gegenüber dem Vorjahr und auf Budgetkurs. Der EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) liegt mit 13.2 Mio. Franken 3.7 Mio. Franken über der Vergleichsperiode des Vorjahres, was ziemlich genau den Nettoerträgen aus den Wohnungsverkäufen entspricht. Das Gruppenergebnis des Winterhalbjahres beträgt 7.9 Mio. Franken.

Laufende Investitionsprojekte
In der Berichtsperiode wurden rund 14.6 Mio. Franken in Sachanlagen investiert. Im Titlis Resort wurden 45 Wohnungen der 55 Wohnungen der ersten Etappe verkauft. Der Baufortschritt der zweiten und dritten Etappe ist auf Plan. Die Investitionen Titlis Resort in der Berichtsperiode umfassen 9.5 Mio. Franken. Der Verkauf der Wohnungen dieser Etappen läuft plangemäss und es konnten bereits rund 70% aller Wohnungen verkauft werden.
Die Planung der neuen Gondelbahn sowie der Bau verursachten Kosten von 4.2 Mio. Franken. Ende April erhielten wir vom Bundesamt für Verkehr die Konzession und Plangenehmigung für die neue 8-er Gondelbahn Engelberg-Trübsee-Stand. Die Bauarbeiten auf der ganzen Strecke, bei der Talstation, der Mittelstation Trübsee sowie der Bergstation Stand laufen auf Hochtouren. Der Baufortschritt kann online auf http://www.titlis.ch/neuebahn mitverfolgt werden.
Weitere wesentliche Investitionen in der Berichtsperiode sind der Ersatz der Rotair-Kabinen mit 1.0 Mio. Franken, der Zimmerausbau Berghotel Trübsee mit 0.5 Mio. Franken, die Beschneiung mit 0.4 Mio. Franken und die Sanierung Gletschergrotte mit 0.3 Mio. Franken. Aufgrund des soliden Ergebnisses konnten in der Berichtsperiode 2.5 Mio. Franken an Festen Vorschüssen zurückbezahlt werden. In den Forderungen aus Lieferung/Leistung sind Wohnungsverkäufe des Titlis Resorts enthalten, die bereits verschrieben wurden, jedoch Nutzen/Schaden noch nicht auf den neuen Eigentümer übergegangen ist.

Guter Start in die Sommersaison 2014
Der Start in die Sommersaison 2014 verlief sehr gut. Die Ersteintritte im Mai und Juni konnten gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Es kamen etwas weniger Gruppengäste, dafür umso mehr Einzelreisende auf den Titlis. Wir gehen davon aus, dass sich die Anzahl Gäste auf hohem Niveau stabilisiert. Leider stellen wir fest, dass zahlreiche Reiseveranstalter das Essen am Berg nicht mehr in die Reise mit verkaufen, weshalb mit einem Rückgang der Einnahmen in der Gastronomie zu rechnen ist. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass wir ein gutes Jahresergebnis 2013/14 erwirtschaften und präsentieren können.

Dr. Hans Hess
Verwaltungsratspräsident

Norbert Patt
Geschäftsführer

Gesamte Halbjahresbericht 2013/14 herunterladen

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