Neuer Verwaltungsrat für Tourismus Adelboden-Lenk-Kandersteg

An der heutigen Generalversammlung wurde die neue strategische Führung der Tourismusorgani sation Adelboden-Lenk-Kandersteg (TALK AG) gewählt. Der neue VR ist mit zwölf Mitgliedern  grösser als das bisherige Gremium und regional breiter abgestützt. Neuer Verwaltungsratspräsi dent ist der Adelbodner Hotelier René Müller. 

Nach dem Rücktritt des bisherigen Verwaltungsrats und der Kündigung von Direktor Urs Pfenninger  im Frühling, stand an der heutigen Generalversammlung die Neuausrichtung der Organisation im  Mittelpunkt. TALK 2.0 soll enger und näher mit den Leistungsträgern und Gemeinden arbeiten, da mit Ressourcen gebündelt und Synergien optimaler genutzt werden können. Der neue Präsident  des Verwaltungsrates ist René Müller, Hotelier in Adelboden und Präsident der Bergbahnen Adel boden AG. Das Vize-Präsidium übernimmt Lukas Eichenberger Hotelier in Kandersteg und Vertreter  von Kandersteg Tourismus. Zudem wurde das Transitionsteam vorgestellt, das während der Über gangszeit als Bindeglied zwischen VR und der TALK-Geschäftsleitung wirkt. Es besteht aus René  Müller, Lukas Eichenberger, Arlette von Allmen, Ralph-Marc Diebold und Markus Hostettler.  

Mit Bottom-up-Ansatz in die Zukunft  

An einem ersten Workshop des neuen Verwaltungsrates und Vertretern der weiteren verschiede nen Akteure, der anfangs August stattgefunden hat, wurden die Eckwerte des neuen Modells ver tieft. „Wir wollen den Bottom-up-Ansatz klar verstärken“, so der neue VR-Präsident René Müller.  „Aktivitäten müssen näher an und mit den Leistungsträgern geplant werden“, so Müller weiter. Um  

Ressourcen zu bündeln, würden die Aktivitäten neu wesentlich enger als bisher mit den verschiede nen Partnern wie den Bergbahnen, den Hoteliers und Lenk-Simmental Tourismus abgestimmt. Und  wo ein Thema von übergreifendem Interesse sei, würde dieses von einem übergreifenden Projekt team bearbeitet.  

Mehr Transparenz  

Neu werden alle Aktivitäten in einem Aktivitätenplanungsprozess aufgenommen. Der erste läuft  aktuell bis Ende 2021 und wird die Basis für die Tätigkeiten und Budgetierung im neuen Jahr legen.  Durch diese Planung will der neue VR die Verwendung der Mittel sowie die Erreichung der gesteck ten Ziele transparenter und für alle Involvierten nachvollziehbarer machen. Nach Abschluss des ers ten Aktivitätenplanungsprozesses werden davon die organisatorischen Anpassungen abgeleitet und  umgesetzt. Ab Anfang 2022 wird dann die Strategie der Tourismusorganisation Adelboden-Lenk Kandersteg neu ausgearbeitet mit dem Ziel, möglichst viele freie Mittel in das Marketing der Desti nation fliessen zu lassen. 

TALK (Tourismus Adelboden-Lenk-Kandersteg) AG |
Dorfstrasse 23 |
CH-3715 Adelboden |
Untere Bahnhofstrasse 16 |
3714 Frutigen |
T +41 33 577 04 77 |
info@be-welcome.ch |
meine-berge.ch

Bildlegende

Vordere Reihe von links:  

– René Müller, VR-Präsident, Gastgeber Hotel Alpina Adelboden 

– Daniela Luginbühl-Schärz, selbständig in Scharnachtal, Vertreterin Kiental und Reichenbach – Lukas Eichenberger, Hotel Ermitage Kandersteg, Vertreter Kandersteg Tourismus – Samuel Marmet, Landwirt, Vertreter Frutigen Tourismus 

– Arlette von Allmen, Expertin in Rechnungslegung und Controlling, Vertreterin Adelboden – Markus Zäch, Hotel- und Gastrounternehmer, Lenk 

Hintere Reihe von links 

– Thomas Hari, Weinhändler, Tourismusunternehmer, Adelboden, Vertreter Gewerbeverband – Ralph-Marc Diebold, Gastgeber Hotel Steinmattli Adelboden, Vertreter Adelboden Tourismus – Jörg Kessler, Gastgeber Hotel Hari Adelboden, Vertreter Hotelierverein Adelboden-Lenk-Kandersteg – Markus Hostettler, Präsident Skiregion Adelboden-Lenk, als Vertreter Bergbahnen & IGSAL 

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Sleep on the peak – Spektakulär übernachten auf dem Titlis

Diesen Sommer können Gäste erstmals auf dem höchsten Zentralschweizer  Ausflugsberg übernachten. Die Titlis Bergbahnen haben auf der Terrasse der  Bergstation eine Ecocapsule installiert. Das intelligente und autarke Mini-Haus  wird durch Solar- und Windenergie betrieben.

Den Titlis für sich allein 

An 35 Daten zwischen Juli und September haben jeweils zwei Personen den Titlis  nachtsüber ganz für sich allein. Das Angebot beinhaltet die Berg- und Talfahrt, ein  Champagner-Apéro, das Abendessen, die Übernachtung, das Frühstück sowie die  spektakuläre Abend- und Morgenstimmung auf 3020 Meter über Meer. Die buchbaren  Termine waren innert kürzester Zeit vergeben. Urs Egli, Marketingleiter der Titlis  Bergbahnen, überrascht das nicht: «Die Exklusivität des Angebots führt dazu, dass die  Gäste den sonst schon einmaligen Sternenhimmel am Titlis noch intensiver geniessen können. Die Menschen suchen nach solchen Erlebnissen.» 

Innovatives und umweltfreundliches Konzept 

Das vom slowakischen Unternehmen Ecocapsule entwickelte Mini-Haus ermöglicht  Menschen, an abgelegenen Orten ohne Infrastrukturzugang zu wohnen. Auf einer Fläche  von 8.2 Quadratmetern finden sich eine Küche, ein Badezimmer mit Dusche und  Trockentrenntoilette sowie ein grosses, ausklappbares Bett. Für die Energieversorgung sorgt die hocheffiziente Solaranlage, die auf dem Dach installiert ist. Zusätzlich ist die  Ecocapsule mit einem Windrad ausgestattet, das aus Blitzschutzgründen auf dem Titlis  nicht eingesetzt werden darf. Das Heizpanel und die Lampen können von den Gästen via  App gesteuert werden. 

Die weltweit höchstgelegene Ecocapsule 

Für Tomas Zacek, Gründer von Ecocapsule, ist der Standort auf dem Titlis ein Novum:  «Unser Produkt steht an vielen unterschiedlichen Orten auf der ganzen Welt. So hoch wie  auf dem Titlis haben wir aber noch nie eine Ecocapsule in Betrieb genommen.» Es ist nach  dem Standort Guttannen die zweite Ecocapsule, die in der Schweiz steht.

Kontakte für Auskünfte: 

TITLIS Bergbahnen: Urs Egli, Leiter Marketing, +41 41 639 50 88, uegli@titlis.ch ECOCAPSULE: Tomas Zacek, Founder & Innovation Director, +421 904 672 530,  zacek@ecocapsule.sk, http://www.ecocaspsule.sk 

Bilder: © TITLIS Bergbahnen, Lennart van Dijk. Weitere Fotos auf Anfrage.

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TITLIS auf Ausflugszeiele.ch im Sommer und im Winter

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Alpinschule Glarnerland erste Trägerin des Glarner Tourismuspreises

Glarus, 25. Juni 2021 – Das Glarnerland hat Alpingeschichte – und die Alpinschule Glarnerland schreibt diese weiter. Sie macht die Glarner Berge digital buchbar, bringt die hiesigen Bergführer zusammen und liefert den Gästen ein einmaliges 360° Grad Erlebnis: Dafür erhält die Alpinschule Glarnerland den ersten Glarner Tourismuspreis. 

«Sicher unterwegs mit Bergführer», preist die Alpinschule Glarnerland seit dieser Saison ihre Touren an – Traumtouren, die auf so mancher To-Do-Liste stehen: Martinsloch, Vrenelisgärtli, Tödi. Wer ein passendes Datum sucht, findet beim neuen Anbieter bestimmt eines, denn für jedes Wochenende diesen Sommer sind Touren angesagt. Dies sind lediglich zwei Gründe, weshalb die Alpinschule Glarnerland gestern Donnerstag, am Forum für Tourismus und Freizeit von VISIT Glarnerland, mit dem Glarner Tourismuspreis ausgezeichnet wurde. 

Richi Bolt – Abenteurer aus Leidenschaft

Zum dritten Mal führte VISIT Glarnerland das Forum für Tourismus und Freizeit durch. Neu zum Programm dazu kam dieses Jahr die Vergabe des Glarner Tourismuspreises, der eine aussergewöhnliche touristische Leistung kürt. Der Preis, dotiert mit 10’000 Franken und in Form einer personalisierten Schiefertafel mit Martinsloch wurde Richi Bolt, CEO der Alpinschule Glarnerland, überreicht. Aus seiner Tätigkeit als Bergführer weiss er, worauf es ankommt. Gäste wollen ein Gesamterlebnis aus einer Hand und dies vom ersten bis zum letzten Kontakt mit einem Anbieter. Genau dies bietet die Alpinschule Glarnerland und macht sie zur würdigen ersten Preisträgerin des Glarner Tourismuspreises. 

Zu Gast im altehrwürdigen Landesplattenberg Engi

Bei 7 – 11° Celsius eröffnete Manuel Rickenbach, Verwaltungsratspräsident von VISIT Glarnerland, das Forum in atemberaubender Kulisse. Seitens Kanton Glarus überbrachte der Leiter Standortentwicklung Stefan Elmer die besten Grüsse und zeigte sich überzeugt, dass sich der Glarner Tourismus auf dem richtigen Weg befinde. Fridolin Hösli, Geschäftsführer von VISIT Glarnerland, gab Einblick in das tägliche Schaffen und zeigte auf, wie sehr die Glarner Tourismusorganisationen bereits zusammengewachsen sind und das gemeinsame Wirken gelebt wird. Nebst der Verleihung des Tourismuspreises, bildete das beeindruckende Referat über die Himalaya-Expedition und Besteigung des Mount Everest von Richi Bolt das Highlight am diesjährigen Forum.

Bildlegende
Schiefer statt Gold: Richi Bolt wird als CEO der Alpinschule Glarnerland mit dem Tourismuspreis geehrt. 

Bildquelle: Maya Rhyner

Weitere Informationen

VISIT Glarnerland AG

Kirchweg 82A

8750 Glarus

+41 55 610 21 21

www.glarnerland.ch  

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1 Milliarde weniger Schaden dank offener Bergbahnen

Dank der kontrollierten Öffnung der Skigebiete blieb Graubünden im letzten Winter voraus sichtlicher ein volkswirtschaftlicher Schaden von 1 Mrd. Franken erspart. Auch aus gesundheitlicher Sicht war die Strategie ein Erfolg: die Inzidenzen liegen 20 Prozent unter dem Tirol  und es gab 38 Prozent weniger Schneesportunfälle.

Die Ersteintritte in die Skigebiete reduzierten sich in Graubünden im letzten Winter um 16,2  Prozent. Der Transportumsatz ging um 14,8 Prozent zurück. Über 50 Prozent Umsatzverlust er leidet die Berggastronomie. Damit verlieren die Bergbahnen in Graubünden 1,1 Mio. Gäste und  34 Mio. Transportumsatz. Das sind die Zahlen des Tourismusmonitors von Bergbahnen Grau bünden (BBGR), der mit 23 Bergbahnunternehmen 90 Prozent des Transportumsatzes der Bünd ner Bergbahnen abdeckt. Als Vergleichswinter wurde coronabedingt die Saison 2018/19 heran gezogen.

Erfolgreiche Strategie der Skigebietsöffnungen 
Wie BBGR-Geschäftsführer Marcus Gschwend feststellt, hat sich die Bündner Strategie der Ski gebietsöffnungen im letzten Winter als richtig herausgestellt: „Die prophezeiten Schreckenssze narien der Gefährdung des Gesundheitswesens sind nicht eingetroffen“. Marcus Gschwend un termauerte dieses Fazit mit einem von BBGR zusammengestellten Vergleich der Inzidenzen von  

Graubünden und Tirol. Dort gab es trotz der restriktiveren Skigebietspolitik im Vergleich zu Grau bündens kontrollierter Öffnungsstrategie nicht weniger Corona-Infektionen. Im Gegenteil: diese liegen kumuliert von Oktober 2020 bis April 2021 in Graubünden ca. 20 Prozent unter dem Tirol  (6’100 Fälle zu 7’400 pro 100’000 Einwohner). Zudem zeigen die Schneesportunfälle in Graubün den keinen Anstieg der schweren Unfälle und bei den Unfällen insgesamt sogar einen Rückgang  von 38 Prozent. Diese Statistik basiert auf der Unfalldatenbank von Seilbahnen Schweiz (SBS),  welche die Pistenrettungsdienste führen. 

Volkswirtschaftlicher Schaden verringert 
Die Bergbahnunternehmen sind froh, dass sie ihre Anlagen betreiben durften und so einen we sentlichen Beitrag zur Verhinderung eines volkswirtschaftlichen Schadens von voraussichtlich  rund 1 Mrd. Franken leisten konnten. Gemäss Marcus Gschwend gehen diverse alpine Wert schöpfungsstudien davon aus, dass die Bergbahnen pro Franken Transportumsatz 5 bis 7 wei tere Franken in anderen Branchen auslösen. Bei 34 Mio. Verlust an Transportumsatz ergibt dies  einen Effekt von 170 bis 240 Mio. Franken. Wären die Bündner Skigebiete geschlossen worden,  hätte bei einem verpassten Transportumsatz von 205 Mio. Franken (Winter 2018/19) der po tenziell negative Effekt 1 bis 1,4 Mrd. Franken betragen. Im Totalen verhinderte damit die Ski gebietsöffnung in Graubünden gemäss der Hochrechnung von BBGR einen Verlust von voraus sichtlich 0.8 bis 1,2 Mrd. Franken.

Zusammen mit dem vom Lockdown im März 2020 vorzeitig beendeten Winter 2019/20 gehört  der letzte Winter zu den schlechtesten zwei Wintern der letzten 20 Jahre. Die grössten Rück gänge waren, trotz bester Schneeverhältnisse, im Dezember, Januar und März zu verzeichnen.  Während der Dezember vom Bündner Lockdown geprägt war, fehlten im Januar und März die  ältere Kundschaft (Risikogruppe), Gäste von Events, Firmenausflügen, Skilagern und die interna tionale Kundschaft. An den sehr gut frequentierten Ostertagen kamen die Gäste aus Deutsch land, Italien, Benelux und Polen teilweise wieder zurück. Die deutlichen schlechteren Zahlen im  Unterengadin sind auf die Schliessung des Skigebiets Ischgl zurückzuführen. Das Oberengadin  spürte die fehlenden internationale Kundschaft. Der Rückgang des Umsatzes in der Berggastro nomie dürfte sich auf über 50 Prozent belaufen. BBGR-Geschäftsführer Marcus Gschwend bilan ziert: „Trotz aller Herausforderungen sind die Bergbahnen im Transportbereich mit einem  blauen Auge davongekommen“. Die Terrassen-Lösung habe sich aus epidemiologischer wie auch  aus Gästesicht bewährt. Dies zeigten auch die zwei Monate später vom Bund umgesetzten Öff nungsschritte für die Gastronomie. Für den kommenden Sommer sei wegen der Qualität und  der Convenience auch die Öffnung der gastronomischen Innenbereiche am Berg von grosser  Bedeutung.

Weitsichtige Bündner Regierung 
Gemäss BBGR-Geschäftsführer Marcus Gschwend zeigt die volkswirtschaftliche und gesundheit liche Bilanz der Bündner Skigebietsöffnungen im vergangenen Winter die Bedeutung des Zusam menspiels zwischen den privaten touristischen Leistungsträgern, den Branchenverbänden und  dem Kanton. Gemeinsam sei mit der kontrollierten Öffnung eine sinnvolle Strategie gefunden  und umgesetzt worden. Zusammen mit der kantonalen Test- und Impfstrategie werde damit ein  aktiver Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie geleistet. Die Bergbahnen bräuchten aber weiter hin Unterstützung, mahnte Geschäftsführer Marcus Gschwend. Trotz erheblichem Mehrauf wand für die Umsetzung der Schutzkonzepte könnten zwar die meisten Bergbahnunternehmen  die betrieblichen Kosten mit den Erträgen decken. Die notwendigen Abschreibungen sowie be triebsnotwendigen Investitionen zu tätigen, sei aber eine Herausforderung. Zudem appellierte  er an die Fremdkapitalgeber, Verständnis für die Stundung von Amortisationen und Zinszahlun gen zu zeigen. Zusätzlich brauche es Impuls- und Anschubprogramme durch Bund und Kanton  für Investitionen zum Erhalt der Wettbewerbs- und Entwicklungsfähigkeit der Motoren des  Bündner Tourismus. Dies insbesondere auch im Vergleich mit den Mitbewerbern im In- und na hen Ausland. 

Eine Mitteilung von Bergbahnen Graubünden 

Lantsch/Lenz, 20. Mai 2021

Marcus Gschwend, Geschäftsführer Bergbahnen Graubünden (BBGR) 

*Infolge eines Todesfalls in der Familie bitten wir Sie, von der Kontaktnahme von BBGR-Präsi dent Martin Hug abzusehen. Danke für Ihr Verständnis.

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Neue Verwaltungsratspräsidentin für Sportbahnen Atzmännig

Die neue Verwaltungsratspräsidentin Claudia De Boni

Im Rahmen der 59. ordentlichen Generalversammlung wählten die Aktionärinnen und Aktionäre Claudia De Boni zur neuen Verwaltungsratspräsidentin der Atzmännig Sportbahnen AG. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Thomas Lüthy an, der nach 14 Jahren als Vize- und 7 Jahren als Verwaltungsratspräsident seinen Rücktritt bekanntgegeben hatte. Ihm wünscht das Unternehmen alles Gute für die Zukunft und dankt ihm herzlich für seinen langjährigen Einsatz.

Claudia De Boni lebt im Bezirk Hinwil und ist Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich. Bereits ab 2015 amtierte sie als Vizepräsidentin des Verwaltungsrates und setzte sich engagiert für den Erfolg der Sportbahnen Atzmännig ein. «Es ist schön, dass mir die Aktionärinnen und Aktionäre ihr Vertrauen entgegenbringen. Und ich freue mich sehr, die Zukunft des Atzmännig nun als Verwaltungsratspräsidentin mitzugestalten. Dies ist wirklich ein aussergewöhnlicher Ort – ein Freizeitparadies für alle Generationen im Sommer und Winter. Da ich aus der Region oberer Zürichsee stamme, selber gerne in der Natur Zeit verbringe und viel Sport treibe, war Atzmännig für mich schon immer eine Herzensangelegenheit. Zudem sehe ich grosses Potenzial im weiteren Ausbau des Angebots, für Privat- wie auch Firmenanlässe», so De Boni.

Wie bereits im Vorjahr fand die Generalversammlung aufgrund von COVID-19 ohne Aktionariat statt. Eine Tatsache, die bezeichnend für dieses Geschäftsjahr ist, das alles andere als gewöhnlich verlief. Im Frühjahr 2020 stand der Betrieb, nach einem ausbleibenden Wintergeschäft und dem verhängten Lockdown bis am 6. Juni 2020, fast ein halbes Jahr lang still. Im Gegenzug verzeichneten die Sportbahnen Atzmännig speziell im Hochsommer einen Spitzenwert bei den Buchungen von Einzelgästen aus der ganzen Schweiz – trotz strengen Corona-Massnahmen. Die erfolgreiche Sommersaison ist nicht zuletzt dem unermüdlichen Einsatz aller Mitarbeitenden zu verdanken. Die behördlich angeordneten Restaurant-Schliessungen und die Beschränkung des gastronomischen Angebots auf Take-Away ab Ende Dezember 2020 verursachten erneute Umsatzeinbussen. Umso erfreulicher waren die optimalen Winter- bzw. Pistenverhältnisse, die zahlreiche Gäste in den Atzmännig lockte. 

Unter Berücksichtigung dieser zweifellos schwierigen Umstände konnten die Sportbahnen Atzmännig ein durchaus akzeptables Betriebsergebnis erzielen. Dies stimmt den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung zuversichtlich für die kommende Saison und die Zukunft des Freizeitparadieses. In Zahlen ausgedrückt, sieht dies folgendermassen aus:  

  • betriebliche Gesamtumsatz (ohne Liegenschaften) CHF 3’700’843.32
    • Vorjahresvergleich: CHF 5’160’681.07
  • EBITDA: CHF – 85’263.05
    • Vorjahresvergleich: CHF 697’235.97
  • Abschreibungen: CHF 538’185.40
    • Vorjahresvergleich: CHF 603’328.40
  • Ausserordentlicher Ertrag: CHF 332’151.05 (Kurzarbeit- und Versicherungsentschädigung)
    • Vorjahresvergleich: 0.00 
  • Jahresergebnis: CHF – 193’289.21
    • Vorjahresvergleich: CHF 43’679.85

Kontakt bei Medienfragen

Sportbahnen Atzmännig AG
Roger Meier, Geschäftsführer 

T +41 (0)55 284 64 34

roger.meier@atzmaennig.ch 

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Atzmännig auf Ausflugsziele.ch im Sommer und Winter

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Tourismus Adelboden-Lenk-Kandersteg mit positivem Geschäftsergebnis 2020

Biker erobern die Destination Adelboden-Lenk-Kandersteg.
Biker erobern die Destination Adelboden-Lenk-Kandersteg.

Nun liegen alle Zahlen vor: Die Tourismusorganisation Adelboden-Lenk-Kandersteg (TALK AG) schliesst das Geschäftsjahr 2020 mit einem Plus von rund 11‘000 Franken ab. Dieses erfreuliche Ergebnis ist in erster Linie den treuen Schweizer Gästen zu verdanken.

Als im März 2020 der Winter in allen Schweizer Skiorten zum Stillstand kam, hätte niemand gedacht, dass dieses schwierige Jahr – trotz der vielen Reisebeschränkungen und Massnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie – so viele Lichtblicke für die Destination bringen wird. Mit dem resultierenden Logiernächterückgang von rund 10 Prozent, der hauptsächlich auf die fehlenden Gruppen zurückzuführen ist, ist die Tourismusorganisation mehr als zufrieden. Sie schliesst das Geschäftsjahr mit einem Plus von 11‘000 Franken ab und schaut auf ein turbulentes Jahr zurück, das in vielen Bereichen einen Innovationsschub ausgelöst hat. 

Digitalisierung schreitet voran 
Allen voran sind die Weiterentwicklungen im digitalen Bereich im 2020 in riesigen Schritten vorangekommen. So finden Gäste seit November auf der Destinationswebsite nicht nur eine komplett erneuerte Buchungsmaschine, sondern auch den Erlebnisplaner Outdooractive. Entstanden ist zudem ein Extranet für alle Tourismusbetriebe der drei Täler mit zahlreichen Downloadmöglichkeiten. Der Hotelierverein Adelboden-Lenk-Kandersteg verfügt im Extranet über einen eigenen geschützten Bereich. Ergänzt wurde die Destinationswebseite mit einem neuen, für alle zugängliches Reporting. „Sichtbar machen, was vorhanden ist“, lautet denn auch eines der Credos des vergangenen Geschäftsjahres.

Erlebniswelten für Jung und Alt – „Product is King“ 
Weiterentwickelt wurden im vergangenen Jahr die Erlebniswelten für die Gäste: in Kandersteg wurden mit dem neuen MagicBlue-Pass die Angebote rund ums Thema Wasser gestärkt. In Adelboden wurde die Marke „VogelLisi“ visuell neu aufgesetzt und mit der Definition von Qualitätskriterien die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Gewerbetreibenden das „VogelLisi“ für die Vermarktung ihrer Produkte besser nutzen können. Mit „Stay for a meal“ – also kulinarischen Genuss verbunden mit einer Übernachtung – hat die Destinationsorganisation in Corona-Zeiten eine erfolgreiche Antwort für alle, die genug vom Homeoffice und selbst kochen haben. 

Voran ging es mit den Bikeangeboten: so präsentierte die Tourismusdestination im vergangenen Jahr das Produkt Bike umfassend neu und hat für das laufende Jahr Investitionen im sechsstelligen Bereich für Biketrails und Ladestationen in allen Orten der Destination beschlossen. 

Abgerundet wurden die Erlebniswelten mit personeller, kommunikativer und finanzieller Unterstützung für die Kulturinstitutionen der Destination. Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen der Schweiz haben im vergangenen Jahr wichtige Veranstaltungsreihen wie der Kultursommer Kiental, das Kanderkultur-Festival, die Blausee-Konzerte wie auch die Alphorntage Kandersteg oder das Swiss Chamber Music Festival unter erschwerten Bedingungen äusserst erfolgreich stattfinden können. Dass Mut belohnt wird, spürten auch die Partner. 

Konsequent von der reinen Marketing- zur Destinationsentwicklungsorganisation 
Die im 2018 aus den lokalen Vorgängerorganisationen gegründete Tourismusdestination konnte in diesem schwierigen Jahr zeigen, wie agil sie sich auf ändernde Rahmenbedingungen einstellen kann. „Wir wollen den Tourismus in der Region weiterentwickeln und damit Wertschöpfung in den Tälern halten und mehren“, so Urs Pfenninger, Direktor von Tourismus Adelboden-Lenk-Kandersteg. Deshalb wurde im vergangenen Jahr, die seit einiger Zeit verfolgte Strategie der Entwicklung weg von einer reinen Marketing- hin zu einer Tourismusentwicklungsorganisation konsequent weiterverfolgt. Projekte wie das per Frühling 2022 umsetzungsreife „Öffentlicher Verkehr in der ganzen Destination inklusive für Gäste“ stärken das Grundangebot der Destination.

Projekte wie die „Pop-Up-Accademy“ – die digitale Weiterbildung der Partner aus Hotellerie und Parahotellerie – zeigen, dass die Destination nur so stark ist, wie die einzelnen Partner zusammen. Die Suche nach neuen Arbeitsmodellen im Tourismus, am Beispiel des Mountain Lab Adelboden, schliesslich, zielen auf die Diversität der Destination. Was diese, wie Covid gezeigt hat, letztlich widerstandfähiger gegenüber Krisen gemacht hat. Dies zusammen mit umfassenden Kooperationen unter den Partnern sei für die Zukunft der Destination entscheidend, betont Pfenninger abschliessend.

Tourismus Adelboden-Lenk-Kandersteg
Untere Bahnhofstrasse 16 | CH-3714 Frutigen
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Schilthornbahn AG: ERGEBNISSE GESCHÄFTSJAHR 2020

Das Geschäftsjahr 2020 der Schilthornbahn AG war nach einem sehr erfolgreichen Start geprägt von der COVID-19 Pandemie. Die guten Vorjahreszahlen konnten bei weitem nicht mehr erreicht werden. Sowohl Ertrag als auch Frequenzen nahmen gesamthaft um rund 45% ab. Trotzdem ist es gelungen, einen positiven Cashflow zu erwirtschaften. Der Verwaltungsrat stellt der Generalversammlung den Antrag, auf eine Dividendenausschüttung zu verzichten.

Nach einem erfolgreichen Start des Geschäftsjahrs 2020 wurden die positiven Erwartungen am 13. März 2020 mit der Verfügung des Bundesrats über einen Lockdown aufgrund der sich rasch ausbreitenden COVID-19 Pandemie jäh gebremst. Massive Umsatzeinbussen und einschneidende Massnahmen in sämtlichen Geschäftsbereichen waren die Folge. Entsprechend verhalten präsentieren sich die Zahlen:

Der Gesamtertrag 2020 beträgt 17’322’383 Franken, was einen Einbruch von rund 46 Prozent bedeutet. Die Frequenzen auf allen Transportanlagen liegen mit 3’291’602 um rund 42 Prozent tiefer. Die grössten Einbussen mussten auf der Luftseilbahn verzeichnet werden. Am wenigsten war die Standseilbahn Allmendhubel betroffen. Auch bei den Wintersportanlagen fiel das Ergebnis mit rund 22 Prozent weniger Frequenzen etwas weniger dramatisch aus. Positiv festgehalten werden kann, dass es der Schilthornbahn auch in diesem schwierigen Jahr gelungen ist, einen positiven Cash-Flow in Höhe von 1’218’168 Franken zu erwirtschaften. Die Liquidität war und ist bisher zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Eine Übersicht über die wichtigsten Kennzahlen finden Sie im Anhang zu dieser Mitteilung.

Anträge an die Generalversammlung

Dividende: Der Verwaltungsrat beantragt, auf eine Dividendenausschüttung zu verzichten. Trotz der sehr zuversichtlichen Haltung zur touristischen Zukunft mit einer guten Marktposition der Schilthornbahn, ist die anhaltende Unsicherheit über die Öffnung der internationalen Reisemärkte sowie die langfristigen Auswirkungen der Pandemie auf die Weltwirtschaft gross. Dies veranlasst das Unternehmen zu einer umsichtigen Liquiditätsplanung.

Konsultativabstimmung zur Beantragung von COVID-19-Härtefallmassnahmen durch den Verwaltungsrat: Der Verwaltungsrat prüft im Rahmen des Risikomanagements derzeit die Einreichung eines Gesuchs zur Beantragung von Covid-19-Härtefallmassnahmen. Obwohl der Entscheid dazu im Kompetenzbereich des Verwaltungsrats liegt, tangiert der Bezug von Härtefallunterstützungen wegen des dreijährigen Verbots, Dividenden auszuschütten, die Vermögensrechte der AktionärInnen. Im Rahmen einer nicht bindenden Konsultativabstimmung soll daher vorab die Meinung der Generalversammlung eingeholt werden.

Geschäftsjahr 2021 – bisheriger Verlauf

Die Wintersaison 2020/21 war geprägt von viel Schnee und hervorragenden Pistenverhältnissen. Da durch die Pandemie die internationale Reisetätigkeit eingeschränkt war, konnten die nahezu perfekten Bedingungen praktisch nur von Schweizer Gästen genossen werden. Einen weiteren Dämpfer stellt die anhaltend schwierige Situation in der Gastronomie dar: Die Ertragseinbussen aufgrund der kompletten Schliessung der Restaurants seit Weihnachten 2020 konnten auch mit dem Betrieb zahlreicher Take-Aways nicht kompensiert werden. Die kalten Temperaturen im Januar und März wirkten nicht einladend für ein langes Verweilen in den Aussenbereichen und haben diesen Mangel verstärkt. Eine frühere Öffnung der Terrassen wäre insbesondere an Schönwettertagen ein wichtiger Faktor für einen Besuch im Wintersportgebiet gewesen. Die Einbussen im Wintersportgeschäft werden sich auf rund 25 bis 30 Prozent belaufen.

Geschäftsjahr 2021 – RESTART und SCHILTHORNBAHN 20XX im Fokus

Der Fokus im Geschäftsjahr 2021 liegt auf einem gelingenden RESTART nach der COVID-19-Pandemie beziehungsweise nach der Aufhebung von bestehenden Massnahmen. Ebenso hohe Priorität geniessen die Detailplanung und die weiteren Vorbereitungen für das Projekt SCHILTHORNBAHN 20XX. Hierzu wird die Plangenehmigung vom Bundesamt für Verkehr im Frühjahr 2021 erwartet. Mit den ersten vorbereitenden Bauarbeiten kann Corona-bedingt aber frühestens im Frühjahr 2022 begonnen werden. 

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Schilthorn im Sommer auf Ausflugsziele.ch
Schilthorn im Winter auf Ausflugsziele.ch

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PILATUS-BAHNEN AG – Covid-19 Wolken am Pilatus

Blick aus der Zahnradbahn oberhalb Aemsigen am Pilatus_Fotograf_Twintheworld

Grosse Herausforderungen für die PILATUS-BAHNEN AG

Die PILATUS-BAHNEN AG blickt auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2020 zurück. Der herausragende Start im Januar wurde im März durch den Lockdown, den kompletten Stillstand zunichte gemacht. Der Verlust zweier umsatzstarker Monate sowie die fehlenden internationalen Besucher führten zu einer Halbierung der Gästezahl. Am Schluss resultierte trotz allem ein positiver EBITDA von CHF 2.23 Mio. Dank den vergangenen guten Jahren steht auch dem Projekt für die neue Zahnradbahn nichts im Wege.

Das Jahr 2020 war aussergewöhnlich. Bereits Ende Januar 2020 wurden erste Meldungen aus Asien von einer neuen Lungenerkrankung registriert. Von diesem Zeitpunkt an überschlugen sich die Ereignisse. Der internationale Reisemarkt brach komplett ein. Auf einen Schlag halbierten sich die Anzahl der Gäste gegenüber dem Vorjahr und es kam noch schlimmer. Mitte März mussten sämtliche Betriebe der PILATUS-BAHNEN AG schliessen. Unverzüglich evaluierte der Krisenstab die Massnahmen und Szenarien zur Schadensbegrenzung.

Den Mitarbeitenden Sicherheit bieten – flexibel agieren und umplanen
Der erste wichtige Schritt war die Einreichung des Gesuchs für Kurzarbeit, und zwar für die gesamte Belegschaft. Denn die rund 170 Mitarbeitenden waren von heute auf morgen zum Nichtstun verpflichtet. Über die ganze Zeit des ersten Lockdowns wurde ein reger Austausch mit den Mitarbeitenden gepflegt, damit die Verunsicherung nicht überhandnahm.

Der Plan B sah zudem vor, diverse Unterhaltsarbeiten an Seilbahnen und der Infrastruktur vorzunehmen und teilweise vorzuziehen. Durch diese Massnahmen konnte der Betriebsunterbruch wegen Revisionsarbeiten im Herbst verkürzt werden. Zudem konnte der Krisenstab in dieser Zeit die Schutzkonzepte entwickeln und installieren.

Endlich wieder Gästekontakt
Die Monate April und Mai zogen bei schönstem Frühlingswetter vorbei. Endlich, nach drei Monaten Stillstand, konnten die Bahnen, Hotels, Restaurants und Freizeitanlagen am 6. Juni 2020 den Betrieb wieder aufnehmen. Natürlich unter Einhaltung der vorgeschriebenen Schutzmassnahmen.

Während des Sommers und in den Herbstmonaten erfreute sich der Pilatus bei vielen Schweizer Gästen grosser Beliebtheit. Das Jahr 2020 zeigte aber deutlich, was sich in der 100-jährigen Geschichte der PILATUS-BAHNEN AG schon lange abzeichnet: Die Wichtigkeit der internationalen Gäste.

Mit einem blauen Auge davongekommen – Projekt Zahnradbahn auf Kurs
Covid-19 hinterlässt tiefe Spuren in der Jahresrechnung 2020 der PILATUS-BAHNEN AG. Nach den acht Geschäftsjahren mit Rekordergebnissen sieht die Welt auf einmal anders aus. Der Gesamtumsatz halbierte sich auf CHF 18 Mio. Trotzdem resultierte ein positiver EBITDA von CHF 2.3 Mio. Dies Dank rigoroser Kosteneinsparungen, – die nicht zu Lasten der Sicherheit erfolgten – und die Geltendmachung von Kurzarbeitsentschädigungen. Dennoch resultiert nach vorgenommenen Abschreibungen ein Verlust in der Höhe von CHF 1.1 Mio.

Trotz der neuen Situation entschied der Verwaltungsrat, das Projekt Neukonzeption Zahnradbahn wie geplant weiterzuführen. Es handelt sich um ein Generationenprojekt, das für die nächsten 40 Jahre einen Mehrwert erzeugen wird. Die in den vergangenen Jahren umsichtige Ausgabenpolitik sowie das Bilden von Reserven machen sich nun bezahlt. Ein Grossteil der Investitionen kann mit eigenen Mitteln finanziert werden. Aktionärs- und Bankdarlehen sichern die restlichen Beträge.

Ausblick – lesen aus der Glaskugel

Eine Prognose für die nächsten Jahre abzugeben ist schwierig, wenn nicht unmöglich. Die Szenarien der PILATUS-BAHNEN AG sehen vor, dass 2021 wiederum ein sehr anspruchsvolles Jahr sein wird. Die ersten Monate bestätigen dies in aller Deutlichkeit. Eine leichte Erholung für den Tourismus wird frühestens im 2022 erwartet. «Mit einer Rückkehr zur Normalität auch im internationalen Tourismus rechnen wir erst im 2023. Trotzdem schauen wir optimistisch in die Zukunft und freuen uns in diesen herausfordernden Zeiten auf unsere neue Zahnradbahn, die einen weiteren Meilenstein in der langen Firmengeschichte setzen wird.» meint Bruno Thürig, Verwaltungsratspräsident der
PILATUS-BAHNEN AG.

Weitere Informationen finden SIe im Geschäftsbericht 2020 unter
https://www.pilatus.ch/unternehmen/investor-relations

Weitere Informationen für die Medien:
Godi Koch, CEO
Tel. 041 329 11 21
godi.koch@pilatus.ch

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Hoteliersehepaar Gehring geht nach Savognin

Das über die Grenzen hinaus bekannte Hoteliersehepaar Michael und Marlies Gehring, welche seit 2015 das Romantik Hotel The Alpina Mountain Resort & Spa in Tschiertschen / GR zum erfolgreichen Bündner Berghotel geführt haben, übernehmen ab Ostern 2021 das geschichtsträchtige Hotel Piz Mitgel in Savognin.

Das Hotel Piz Mitgel, welches seit über 50 Jahren im Besitz von Regina und Seppi Waldegg stand, wurde Ende März von der Stiftung Piz Mitgel Val Surses gekauft und wird von April bis Anfang Dezember sanft renoviert. Hinter der Stiftung stehen Eveline Saupper, Rechtsanwältin und Verwaltungsrätin, Luzi Thomann, Unternehmer, Dr. Bruno Weber, Unternehmensberater und Otto Gerber, Hotelier.

Stiftung Piz Mitgel für das Val Surses – machen Sie mit. Es gibt Dinge, die dürfen nicht verloren gehen und sich gemeinsam dafür einzusetzen lohnt sich. Die «Stiftung Piz Mitgel Val Surses» hat zum Ziel, das sozialhistorisch wertvolle und ortsbildprägende Hotel Piz Mitgel für die Nachwelt zu retten, zu erhalten und in die Zukunft zu führen. Denn das Hotel Piz Mitgel soll weiterhin als Gastbetrieb für jedermann offenstehen und im Jugendstilsaal – ein Zeuge aus der Zeit des aufkommenden Tourismus Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts – sollen auch in Zukunft kulturelle Anlässe stattfinden können. Mit Ihrer Hilfe als Donatoren sorgen wir dafür, dass die Geschichte des Piz Mitgel weitergeschrieben wird. Wir danken Regina und Seppi Waldegg, die sich über sechs Jahrzehnte für Savognin und dessen Gäste engagiert haben und freuen uns die „Waldeggsche Gastlichkeit“ weiterleben zu dürfen.

Der Stiftungsrat weiter: Mit Familie Gehring haben wir erfahrene Gastgeber mit Leidenschaft und Herzblut gefunden, die wie bereits bewiesen, Erfahrung und über ein glückliches Händchen für besondere Hotelliegenschaften verfügen.

Michael Gehring: Durch einen Zufall und Kontakt über Prof. Martin Barth, World Tourismus Forum, entstand die Verbindung mit dem Stiftungsrat, und wir waren von Anbeginn überzeugt, dass das Traditionshotel Piz Mitgel, die handelnden Personen, die aufstrebende Destination und der touristische Zusammenhalt in der Region eine gute Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind.

Das Hotel wird die Sommerpause nützen um die Zimmer, Restaurants und Aussenanlagen sanft zu renovieren, damit diese wieder den Glanz und die Strahlkraft aus der Vergangenheit erlangen.

Medien und Presseanfragen: Mail: medien@pizmitgel.ch

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Ein blaues und ein rotes Auge für die Bergbahnen

24,4 Prozent weniger Gäste verzeichneten die Bündner Bergbahnen diesen März. Dank zufrie denstellender Ostern kommen die Bergbahnen beim Transport im gesamten Winter mit einem blauen Auge davon. Rot ist das Auge in der Gastronomie mit über 60 Prozent Minus.

Gemäss dem Tourismusmonitor von Bergbahnen Graubünden (BBGR) verbuchen die Bündner Bergbahnen im März mit 24,4 Prozent Minus die geringste Anzahl Gäste und mit 21,2 Prozent Minus das zweitschlechteste Ergebnis beim Transportertrag der letzten zehn Jahre. Wegen des behördlichen Lockdowns am 13. März 2020 wurden zum Monatsvergleich die Daten des März 2019 herangezogen. Zur Ermittlung der langjährigen Durchschnitte (fünf und zehn Jahre) wurde der März 2019 jeweils zweimal berücksichtigt.

Schlechter März wegen leerer Terrassen
In den langjährigen Vergleichen betragen die Rückgänge im März bei den Gästen rund 20 Pro zent und beim Verkehrsertrag rund 16 Prozent. Die Rückgänge führt Bergbahnen Graubünden vor allem auf das Aufheben der bewährten Terrassenlösung, den Verzicht auf Firmenanlässe, Skilager und die eingeschränkte internationale Reisetätigkeit sowie das Fernbleiben der älteren Generation zurück. Diese Kundengruppen sind insbesondere ausserhalb der Wintersportferien und der Festtage in den Schneesportgebieten unterwegs und in ihrer Bedeutung nicht zu unter schätzen. Glücklicherweise haben anfangs April ausgezeichnete Wintersportverhältnisse sowie schönes Wetter zu kurzfristigen Buchungen und Ausflügen über Ostern geführt. Auffallend war, im Vergleich zu den Vormonaten, die Zunahme an internationalen Gästen.

Transport und Gastronomie unterschiedlich
Das Betrachten der kumulierten Werte per Ende März zeigt, dass die Bündner Bergbahnen, mit einzelnen Ausnahmen, den Covid-19-Winter 2020/21 im Bereich Transport wahrscheinlich mit einem blauen Auge überstehen werden. Die Gästeanzahl ging im Vergleich zum Vorjahr, inkl. März 2019, um 22.5 Prozent und der Verkehrsertrag um 21.3 Prozent zurück. Bei den langjährigen Vergleichen betragen die Rückgänge bei den Gästen rund 14 Prozent und beim Verkehrser trag in etwa 10 Prozent. Absolut bewegen sich die Werte für ganz Graubünden im Transportbe reich ungefähr auf dem Niveau der Krisenjahre, als die Schweizer Nationalbank den Mindestkurs aufhob. Nicht ausser Acht gelassen werden darf bei diesem Vergleich allerdings, dass der Auf wand aufgrund der Schutzkonzepte auch überproportional angestiegen ist. Die Situation in der Gastronomie sieht dramatischer aus. Hier ist mit Umsatzrückgängen von mindestens 60 Prozent zu rechnen. Es ist davon auszugehen, dass die meisten Bergbahnen für diese Sparte Härtefallhil fen beantragen müssen.

Wintersaison geht weiter
Dank ausgezeichneter Wintersportverhältnisse sowie funktionierender Schutzkonzepte geht die Wintersaison in Graubünden auch nach Ostern weiter. Sieben Destinationen bieten in den nächsten Wochen noch Schneesporterlebnisse am Berg und ermöglichen ein Entfliehen vor dem «Corona-Blues» in die Bündner Berge.

(Kasten)
Offene Schneesportgebiete in Graubünden
· Arosa Lenzerheide: bis 11. April
· Davos: bis 11. April; Parsenn bis 18. April
· Engadin: Corvatsch bis 25. April; Diavolezza bis 9. Mai
· Laax: bis 11. April; Wochenendbetrieb bis 1./2. Mai
· Samnaun: bis 25. April
· Scuol: bis 11. April
· Skiarena Andermatt-Sedrun-Disentis: bis 11. April;
Wochenendbetrieb Gemsstock bis 24./25. April
Eine Mitteilung von Bergbahnen Graubünden
Lantsch/Lenz, 6. April 2021
Auskunft erteilt:
Martin Hug, Präsident Bergbahnen Graubünden
martin.hug@gemeindeflims.ch

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