Tourismus im Ahrtal bleibt 2026 klar auf Erfolgskurs

Die Wiedereröffnung der Ahrtalbahn, steigende Besucherzahlen und neue touristische Highlights stärken die Region nachhaltig

Fünf Jahre nach der Flut erlebt das Ahrtal einen anhaltend positiven touristischen Aufschwung. Die Wiedereröffnung der Ahrtalbahn, neue Übernachtungskapazitäten, eine wachsende Nachfrage im Tagungs- und Eventbereich sowie wichtige Fortschritte bei touristischen Projekten stärken die Region nachhaltig. Damit geht das Ahrtal gut gerüstet in die Saison 2026.

Die vollständige Wiederinbetriebnahme der Ahrtalbahn bis Ahrbrück im Dezember 2025 markiert dabei einen zentralen Meilenstein. „Die Rückkehr der Bahn ist weit mehr als ein Infrastrukturprojekt – sie bringt uns ein Stück Normalität, Lebensqualität und touristische Zukunft zurück“, sagt Andreas Lambeck, Geschäftsführer des Ahrtal-Tourismus. Die elektrifizierte Strecke verbessert die klimafreundliche Erreichbarkeit erheblich: Rund 22 Millionen Menschen können die Region innerhalb von zwei Stunden erreichen, 14 Millionen Deutschlandticket-Besitzer sogar ohne zusätzliche Kosten.

Besucherzahlen steigen stetig

Auch im Bereich der Übernachtungen zeigt sich eine stabile und positive Entwicklung. Zwischenzeitlich zählt das Ahrtal wieder rund 7.000 Betten, und die Zahl wächst weiter. Zum Vergleich: 2019 waren es ca. 8.400 Betten. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 17 Prozent auf rund 900.000 (2019: 1,4 Millionen). „Die Statistik zeigt: Das Vertrauen der Gäste ist zurück, und das Ahrtal wird wieder als lebendige, vielseitige Destination wahrgenommen“, erklärt Tourismus-Referentin Meike Carll.

Beim Tagestourismus ist das Ahrtal auf dem besten Weg, das Vor-Flut-Niveau von über 3 Millionen Gästen zu erreichen. „Dazu tragen zu einem großen Teil die mehr als 1.000 Veranstaltungen der Eventregion Ahrtal bei, ebenso wie die Anreisemöglichkeiten mit der Bahn“, sagt Lambeck. Hinzu kommen neue Gastro-Angebote wie die Aktion „Probier mal Ahrtal“, die aktuell zum zweiten Mal mit 44 teilnehmenden Restaurants erfolgreich läuft. Auch der lokale Einzelhandel gibt positive Impulse. Zahlreiche Neueröffnungen stärken das Ortsbild, erhöhen die Aufenthaltsqualität und tragen zu einem lebendigeren Stadtzentrum bei. Diese Entwicklungen zeigen, dass der Wiederaufbau in vielen Bereichen Früchte trägt.

Eine wachsende Nachfrage verzeichnet das Ahrtal im MICE-Bereich. Die Kombination aus verbesserter Erreichbarkeit, modernisierten Locations und neuen Angeboten sorgt dafür, dass Tagungen, Firmenevents und Gruppenreisen deutlich zulegen. Carll ergänzt: „Wir spüren eine echte Aufbruchstimmung. Viele Unternehmen suchen bewusst authentische Orte mit Charakter, an denen vielfältige, attraktive Programmangebote möglich sind – und genau das bietet das Ahrtal.“

Erfreut ist der Ahrtal-Tourismus über den Start der Sanierungs- und Umbauarbeiten am Dorint Hotel in Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Die Dorint Hotelgruppe setzt damit ein starkes Zeichen für den Wiederaufbau. Nach der Flutkatastrophe sind solche Schritte weit mehr als reine Bauprojekte: Sie stehen für neues Vertrauen in den Standort, für weitere Arbeitsplätze, für zurückkehrende Gäste und für frische Impulse in Tourismus, Gastronomie und Handel. Als Betreiber und Investor zeigt Dorint Verantwortung – jeder Fortschritt macht Mut: Das Ahrtal kommt zurück.“

Ahrradweg und AhrSchleifen

Ein bedeutender Fortschritt ist im Bereich Aktiverlebnisse zu verzeichnen: Die Wiederherstellung des Ahrradwegs schreitet voran. Das Teilstück zwischen Walporzheim und Mayschoß wird im Sommer 2026 eröffnet. „Die neue Etappe ist ein wichtiges Signal für alle, die das Ahrtal mit dem Rad erleben möchten. Schritt für Schritt kommt die Infrastruktur zurück – und mit ihr die Freude am Entdecken“, so Lambeck.

Zudem sind die ersten Projekte aus dem Nachhaltigen Tourismuskonzept des Ahrtals umgesetzt: Die Ende 2025 eröffnete Wein-Entdecker-Tour zwischen Ahrweiler und Walporzheim vermittelt auf modern gestalteten Tafeln Wissen zu Weinbau, Natur und Klimawandel. In diesem Jahr wird noch eine Lauschtour ergänzt. Im Frühjahr 2026 geht dann die zweite Wein-Entdecker-Tour an der Mittelahr an den Start. Sie wurde in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Partnern entwickelt wurde und vertieft das Thema Steillagenweinbau.

Hinzu kommen die sieben neuen AhrSchleifen, die an Ostern 2026 eröffnet werden und sowohl sportliche als auch familienfreundliche Rundwege bieten. „Die AhrSchleifen verbinden unsere Landschaftsvielfalt mit einem zeitgemäßen Erlebnisansatz – das ist genau der Weg, den wir weitergehen wollen“, so Sebastian Rischen, Projektleiter Tourismuskonzept, das 2026 fortgeschrieben wird. Die AhrSchleife „Köhlerblicke“ wird noch in diesem Jahr durch eine Lauschtour ergänzt.

Kurpark wird Erholungs- und Erlebnisort

Im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler schreiten alle Projekte voran. Während der Neubaukomplex mit Konzerthalle, Tourist-Information und Stadtbibliothek weiterläuft, startete im Januar parallel die Sanierung des Kurparks mit dem Kurparkterrassengebäude. Hier entsteht die erste Heilwasser-Erlebniswelt Deutschlands, die mit interaktiver Ausstellung, Brunnengarten und moderner Aquathek neue Maßstäbe in der Gesundheits- und Wissensvermittlung setzt. Geschäftsführer Jan Ritter betont: „Der Kurpark wird ein Herzstück des neuen Ahrtals – ein Ort, an dem Geschichte, Gesundheit und modernes Erleben zusammenfinden.“

Mit wiederhergestellter Infrastruktur, neuen touristischen Angeboten und einer klar spürbaren Dynamik blickt das Ahrtal optimistisch in die Saison 2026. Der Tourismus bleibt ein zentraler Motor für Wiederaufbau, wirtschaftliche Belebung und langfristige Entwicklung. „Wir sind noch nicht am Ziel, aber wir sind auf einem sehr guten Weg – und wir spüren, dass die Gäste das genauso sehen“, fasst Lambeck zusammen.

Pressekontakt

Barbara Knieps
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ahrtal-Tourismus im Auftrag der
Ahrtal Marketing GmbH
Oberstraße 8
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Vertreten durch: Christian Lindner
Tel: 02641/917123

barbara.knieps@ahrtal.de
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Veränderung bei Universal Mallorca Travel

Manuel Posch verlässt den Mallorca-Spezialisten – Anja Dietrich übernimmt IT

Vaduz, 05.02.2026

Manuel Posch wird Universal Mallorca Travel per Ende Mai verlassen. Er war seit Februar 2021 für den Reiseveranstalter tätig und Mitglied der Geschäftsleitung.

In seiner Funktion verantwortete Posch die Bereiche Marketing und Kommunikation, ECommerce, IT sowie den Fremdvertrieb am Hauptsitz in Vaduz.

Mit über 30 Jahren touristischer Branchenerfahrung ist er ein ausgewiesener Experte für Marketing, E-Commerce und Kommunikation. In dieser Rolle hat er die strategische Weiterentwicklung von Universal massgeblich vorangetrieben, insbesondere durch die Modernisierung der technologischen Basis, ein umfassendes Rebranding, sowie den systematischen Aufbau und die Weiterentwicklung der Digitalvermarktung. Damit schuf er in Zusammenarbeit mit seinem Team wichtige Voraussetzungen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Mit über 30 Jahren touristischer Branchenerfahrung ist er ein ausgewiesener Experte für Marketing, E-Commerce und Kommunikation. In dieser Rolle hat er die strategische Weiterentwicklung von Universal massgeblich vorangetrieben, insbesondere durch die Modernisierung der technologischen Basis, ein umfassendes Rebranding, sowie den systematischen Aufbau und die Weiterentwicklung der Digitalvermarktung. Damit schuf er in Zusammenarbeit mit seinem Team wichtige Voraussetzungen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Für seine berufliche wie auch persönliche Zukunft wünschen ihm der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

In den nächsten Wochen übernimmt CEO Silvia Schembri die Leitungsaufgaben in den Bereichen Marketing, Kommunikation, E-Commerce und Fremdvertrieb. Sie wird dabei von einem starken, erfahrenen und engagierten Team unterstützt.

Anja Dietrich, Manager Business Development & Projects, übernimmt zum 1. März 2026 zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben die Leitung der IT. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in den Bereichen Tourismus und IT prägt Anja Dietrich seit ihrem Eintritt im Jahr 2019 massgeblich den technologischen Wandel bei Universal Mallorca Travel. Der Veranstalter setzt mit dieser internen Besetzung auf Kontinuität und stellt einen nahtlosen Übergang sowie die konsequente Weiterentwicklung der IT-Strukturen sicher. Sie wird an die CEO Silvia Schembri berichten.

Weitere Informationen
Universal Mallorca Travel
Silvia Schembri,
CEO Universal Flugreisen AG,
Gewerbeweg 15,
9490 Vaduz,
Fürstentum Liechtenstein
Tel.: +41 43 524 08 30,
silvia.schembri@universaltravel.ch
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Ein Januar mit wenig Schnee und Tagesgästen

Die Bündner Bergbahnbetriebe starteten leicht ruhiger ins Jahr als gewünscht. Dies aufgrund herausfordernder Witterungsbedingungen. Wie der Monitor von Bergbahnen Graubünden zeigt, liegt die Anzahl Ersteintritte im Januar leicht tiefer als im Vorjahr.

Die Berggastronomie konnte im Januar mit der Sonne um die Wette lächeln. Deren Umsätze bewegten sich mehrheitlich auf Vorjahresniveau. Das freundliche Wetter animierte zum Winterwandern, Schlitteln oder einfach dazu, die Sonne zu geniessen. 

Im Kerngeschäft hatten die Bergbahnbetriebe jedoch Herausforderungen zu meistern. Obwohl auf den technisch beschneiten Pisten für Wintersportler auch im Januar gute Bedingungen herrschten, fehlten vielerorts die Tagesgäste. Markus Moser, Präsident Bergbahnen Graubünden, schätzt ein: «Im Gegensatz zu Einheimischen, Zweitheimischen und Feriengästen haben die Tagesgäste wohl nicht geglaubt, wie gut die Schneesportbedingungen dank der Beschneiung sind.» Ein Blick ins Klimabulletin von Meteo Schweiz zeigt denn auch, dass sich der Niederschlag im Januar im Vergleich zur Referenzperiode 1991 – 2020 in Nordbünden gerademal bei 32% bewegt.

Das Resultat wiederspiegelt sich im Monitor der Branchenorganisation Bergbahnen Graubünden. Dieser umfasst 23 Bergbahnunternehmen, die 90% des Bündner Transportumsatzes erwirtschaften. So fallen die Ersteintritte im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 3.6% tiefer aus. 

Technische Beschneiung: der Motor der Destinationen
Wie schon während der Festtage zeichnete die Branche im vergangenen Monat kein homogenes Bild. Das Geschäft lief bei den Bergbahnen und in der Berggastronomie vorwiegend dort gut, wo effizient beschneit und so ein grosszügiges, zusammenhängendes Angebot bereitgestellt werden konnte. Markus Moser hält fest: «Die Bedeutung der Beschneiung als Motor für die Destinationen wurde damit abermals unterstrichen.» Eine Herausforderung, die kleinere und mittelgrosse Bergbahnunternehmen weiterhin beschäftigen dürfte. Denn nebst den nötigen finanziellen Mitteln für eine effiziente Beschneiung wird in Zukunft auch genügend verfügbares Wasser in den entscheidenden Kälteperioden ein bedeutender Erfolgsfaktor sein. Dies hat der Winter 2025/26 bisher deutlich gezeigt.

Markus Moser bleibt für die aktuelle Saison trotz aller Herausforderungen optimistisch, denn «abgerechnet wird bekanntlich erst Ende Saison.» Und insgesamt sei die Branche dank der erfreulichen Zahlen der Festtage gut unterwegs. So resultiert per Ende Januar kumuliert auch ein leichtes Plus von 0.6% gegenüber dem Vorjahr. Und auch langjährige Vergleiche bestätigen dies: Im 5-Jahres- und 10-Jahres-Durchschnitt liegen die Ersteintritte im Januar 2026 um 8.2% bzw. 12.1% im Plus. Kumuliert zeigen sich die Gästezahlen mit 13.6% und 19.6% im 5-Jahres- bzw. 10-Jahres-Vergleich noch besser.

Eine Mitteilung von Bergbahnen Graubünden

Lantsch/Lenz, 3. Februar 2026


Auskunft erteilt:

Markus Moser, Präsident Bergbahnen Graubünden
m.moser@corvatsch.ch

Bildlink:
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(Copyrights Bilder jeweils im Dateiname)


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