Pilatus-Bahnen AG mit weiterem Rekordjahr 2024

Die Pilatus-Bahnen AG erzielte 2024 ein Rekordergebnis. Mit einem Umsatz von über  CHF 43 Mio., einem EBITDA von CHF 16 Mio. und 796’594 Besucherinnen und Besu chern am Berg (+4,7%), konnte das Ergebnis von 2023 übertroffen werden. Sandra  Bütler, seit einem Jahr CEO der Pilatus-Bahnen ist überzeugt, dass der Erfolg vor al lem der Erfolg des ganzen Teams ist: „Die Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter aller Bereiche am Berg beeindruckt mich. Unser Team hält die Destination Pilatus mit grossem Engagement in Bewegung und diese Leidenschaft ist für uns  entscheidend.“

Die Pilatus-Bahnen AG verzeichnete 2024 mit CHF 43’177’434 (+ 7.6% im Vergleich zu  2023) einen neuen Umsatzrekord. Dazu beigetragen hat trotz des eher bescheidenen Wetters im Frühling und im Frühherbst die weitere Erholung der wichtigsten Märkte, insbesondere des US-amerikanische Marktes. Die Goldene Rundfahrt erwies sich erneut als Publikumsmagnet. Dass die Strategie stimmt, zeigt auch das stabile Reiseverhalten der Schweizer Gäste sowie der sehr gute Gästemix. 

Trotz einer Verdopplung der Stromkosten aufgrund der hohen Marktpreise, gelang es die  Gesamtkosten wirkungsvoll zu steuern, so dass der EBITDA mit CHF 16.1 Mio. nochmals  um +6.7% gesteigert werden konnte.

Mit verschiedenen Neuerungen wurde die Aufenthaltsqualität für die Gäste verbessert: Das  Reservationssystem für die Zahnradbahn und die Einführung von Platzkarten, sogenannten  Time-Tickets, in Alpnachstad haben sich bewährt. So konnten die Wartzeiten für die Besuchenden verkürzt oder angenehmer gestaltet werden.  

Wiederum zeigte sich, dass die Pilatus-Bahnen in den Wintermonaten Wachstumspotenzial  haben. Die zahlreichen Gäste der Sommermonate kratzen oft an der Kapazitätsgrenze und  daher liegt der Fokus in der Weiterentwicklung der Winterprodukte. 

Informationen für die Medien 
Medienkontakt 
Sandra Bütler,
CEO Pilatus-Bahnen AG 
sandra.buetler@pilatus.ch
041 329 11 21


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PILATUS-BAHNEN AG mit historischem Rekordergebnis 2023 und neuer CEO

Die PILATUS-BAHNEN AG verzeichnete 2023 einen historischen Rekordumsatz von über 40 Mio. Franken. Dank der erfolgreichen letzten beiden Geschäftsjahre konnte das Unternehmen die während der Covid-19-Pandemie bezogenen Härtefallgelder in Höhe von 1.6 Mio. Franken an den Kanton Obwalden zurückzahlen. Dadurch können die Aktionäre nun wieder über eine Dividende am erfolgreichen Geschäftsgang partizipieren. Mit einer Investitionssumme von 56.8 Mio. Franken konnte 2023 auch das Jahrhundertprojekt «Erneuerung Zahnradbahn» leicht unter dem geplanten Kostendach abgeschlossen werden. Einen Wechsel gibt es an der Spitze der Pilatus-Bahnen AG: Seit dem 1. März 2024 lenkt Sandra Bütler die Geschicke des Unternehmens. Sie folgt auf Godi Koch, der sich im Mai nach 18 Jahren frühpensionieren lässt.

Die PILATUS-BAHNEN AG verzeichnete 2023 mit CHF 40’119’186 Mio. (+ 20,2 % im Vergleich zu 2022) einen neuen Umsatzrekord. Dazu beigetragen hat neben dem sehr guten Sommerwetter auch die Erholung der Hauptmärkte, insbesondere des US-amerikanischen Marktes. Dass die Strategie stimmt, zeigen auch das stabile Reiseverhalten der Schweizer Gäste sowie der sehr gute Gästemix. Die seit jeher gelebte Diversifikation in den Märkten zahlte sich im vergangenen Jahr somit erneut aus. Zugleich ist die Besuchernachfrage dank neuer Leitsysteme besser steuerbar.

Jahrhundertprojekt: leicht unter dem geplanten Kostendach abgeschlossen
Erfolgreich abgeschlossen wurde 2023 das Jahrhundertprojekt «Erneuerung Zahnradbahn». Dabei erwies sich das schlechte Wetter im Frühling als Herausforderung auf der Zielgeraden des grössten Projektes in der Geschichte der Pilatus-Bahnen. Dennoch konnte der Zahnradbahnbetrieb Anfang Juni mit zweiwöchiger Verzögerung starten. Neben verschiedenen baulichen Massnahmen wie einem zusätzlichen Perron an der Talstation, einem barrierefreien Zugang auf Pilatus Kulm und dem Fahrdienst-Assistenzsystem, standen die neuen roten Triebwagen im Zentrum des Grossvorhabens. Sie verkehren als vier Doppeltraktion-Kompositionen mit Panoramafenstern auf der steilsten Zahnradbahnstrecke der Welt. Mit einer Investitionssumme von CHF 56.8 Mio. konnte das Projekt finanziell leicht unter dem geplanten Kostendach abgeschlossen werden. 

Rückzahlung Härtefallgelder und Dividende für Aktionäre
Der Verwaltungsrat hat angesichts der beiden erfolgreichen Geschäftsergebnisse in den Jahren 2022 und 2023 beschlossen, dem Kanton Obwalden die während der Covid-19-Pandemie bezogenen Härtefallgelder in Höhe von 1.6 Mio. Franken zurückzuzahlen. Dadurch können die Aktionäre an dem erfolgreichen Geschäftsgang wieder durch die Auszahlung einer Dividende partizipieren. «Als wir die Gelder benötigt haben, funktionierte die Abwicklung reibungslos und effizient. Mit grosser Dankbarkeit geben wir nun die Gelder zurück und stehen wieder so erfolgreich da wie vor der Pandemie», sagt Verwaltungsratspräsident Bruno Thürig.

Sandra Bütler folgt als CEO auf Godi Koch
Seit dem 1. März 2024 steht die PILATUS-BAHNEN AG unter der Leitung von Sandra Bütler. Sie übernahm die Nachfolge von Godi Koch, der das Unternehmen nach 18 Jahren auf eigenen Wunsch aufgrund seiner Frühpensionierung im Mai verlässt.

Godi Koch trat 2006 als CFO ins Unternehmen ein. 2014 wurde er vom Verwaltungsrat zum CEO ernannt. Er hat mit seinem Wirken die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens in den letzten 18 Jahren massgeblich mitgeprägt. In seine Zeit als CEO fielen neben diversen Optimierungsmassnahmen die Grossprojekte Dragon Ride, Erlebnispark Fräkmüntegg und das Jahrhundertprojekt Neukonzeption der steilsten Zahnradbahn der Welt. Der Gesamtumsatz konnte in den letzten zehn Jahren seines Wirkens als CEO von CHF 27 Mio. auf nun über CHF 40 Mio. gesteigert werden. Eine grosse Herausforderung stellte die Corona-Pandemie dar, die dank umsichtigem Management gut gemeistert wurde. 

Godi Koch meint zu seinen 18 Jahren bei den Pilatus-Bahnen: «Es war eine wunderbare und dazu noch sehr erfolgreiche Zeit! Die Pilatus-Bahnen AG entwickelte sich in dieser Zeit von einem reinen Bahnunternehmen zu einem touristischen Gesamtunternehmen. Die Umsetzung der grossen Projekte und auch das Erreichen der hervorragenden Finanzzahlen waren nur dank eines eingespielten Teams möglich. Ich bedanke mich herzlich bei den Mitarbeitenden und meinen Kollegen der Geschäftsleitung für ihren täglichen grossen Einsatz mit viel Herzblut für den Pilatus!»

Als neue CEO leitet Sandra Bütler nun die Geschicke der PILATUS-BAHNEN AG und steht der Geschäftsleitung vor. Ebenfalls arbeitet sie eng mit dem sechsköpfigen Verwaltungsrat zusammen. Die 47-jährige Luzernerin ist mit ihrer Familie seit vielen Jahren in Kriens wohnhaft und bestens vernetzt. Sie bringt profunde Erfahrung in den Bereichen Unternehmensführung, Tourismus, Kommunikation und Events mit. Die vergangenen 15 Jahre verantwortete sie die Geschäftsleitung der Agentur «Premotion» in Luzern und steuerte als Teilhaberin und CEO das Unternehmen erfolgreich. Sie verfügt über einen Abschluss der HFT Luzern, einen Bachelor in Betriebsökonomie und einen Master in Communication Management. 

Sandra Bütler freut sich sehr auf die Aufgabe: «Ich bin begeistert, die erfolgreiche PILATUS-BAHNEN AG zusammen mit einem grossartigen Team in die Zukunft zu führen. Ich bin sehr motiviert, Herausforderungen anzupacken und meine Netzwerke zu pflegen und zu erweitern.» 

Auch Verwaltungsratspräsident Bruno Thürig ist überzeugt: «Godi Koch übergibt ein hervorragend organisiertes und funktionierendes Unternehmen an Sandra Bütler. Der Verwaltungsrat bedankt sich bei Godi Koch für seine grosse Arbeit in den vergangenen 18 Jahren. Die Stabsübergabe ist in vollem Gang und Sandra Bütler wird mit ihrem beruflichen Rucksack, dem grossen Netzwerk in Kriens und Luzern sowie ihrem überlegten, zielgerichteten und rundum positiven Auftritt überzeugen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!»

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Medienkontakte
Godi Koch, CEO                                                        
PILATUS-BAHNEN AG
godi.koch@pilatus.ch 

Bruno Thürig, Verwaltungsratspräsident
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Sandra Bütler wird CEO bei den PILATUS-BAHNEN AG

Ab dem 1. März 2024 steht die PILATUS-BAHNEN AG unter der Leitung von Sandra Bütler. Sie übernimmt die Nachfolge von Godi Koch, der das Unternehmen nach 18 Jahren auf eigenen Wunsch auf Grund seiner Frühpensionierung verlässt.

Als CEO wird Sandra Bütler die Geschicke der PILATUS-BAHNEN AG leiten und der Geschäftsleitung vorstehen. Ebenfalls arbeitet sie eng mit dem sechsköpfigen Verwaltungsrat zusammen. Die 46-jährige Luzernerin ist mit ihrer Familie seit vielen Jahren in Kriens wohnhaft und bestens vernetzt. Sie bringt profunde Erfahrung in den Bereichen Unternehmensführung, Tourismus, Kommunikation und Events mit. Die vergangenen 15 Jahre verantwortete sie die Geschäftsleitung der Agentur «Premotion» in Luzern und steuerte als Teilhaberin und CEO das Unternehmen erfolgreich. Sie verfügt über einen Abschluss der HFT Luzern, einen Bachelor in Betriebsökonomie und einen Master in Communication Management. 

Sandra Bütler freut sich sehr auf die neue Herausforderung: «Ich bin begeistert die erfolgreiche PILATUS-BAHNEN AG zusammen mit einem grossartigen Team in die Zukunft führen zu dürfen. Ich bin sehr motiviert Herausforderungen anzupacken und meine Netzwerke zu pflegen und zu erweitern.» 

Auch Bruno Thürig, Verwaltungsratspräsident ist überzeugt: «Das Interesse an der CEO-Position war sehr gross und Sandra Bütler hat uns mit ihrem beruflichen Rucksack, dem grossen Netzwerk in Kriens und Luzern sowie ihrem überlegten, zielgerichteten und rundum positiven Auftritt überzeugt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!»

Sandra Bütler übernimmt die Nachfolge von Godi Koch, der das Unternehmen wie bereits im Juli kommuniziert auf Grund seiner Frühpensionierung verlässt. 

Informationen für die Medien
Bruno Thürig, Verwaltungsratspräsident
PILATUS-BAHNEN AG
bthuerig@bluewin.ch


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Ein erfolgreiches Jahr für die PILATUS-BAHNEN AG

Die PILATUS-BAHNEN AG blickt auf ein solides Geschäftsjahr 2022 zurück. Das anhaltend schöne Sommerwetter, das viele Schweizer Gäste veranlasste den Pilatus zu besuchen und der wieder anziehende internationale Tourismus haben wesentlich dazu beigetragen. Die Gästezahlen am Berg stiegen um 47.8% auf 663’177 Besucherinnen und Besucher. In den Monaten Juni bis August wurden nahezu wieder die Gästezahlen wie in der Vor-Corona-Zeit erreicht.

In sämtlichen Monaten konnten die Umsätze des Vorjahres, wie auch diejenigen des Budgets in allen Bereichen übertroffen werden. Der Gesamtumsatz beläuft sich auf CHF 33.3 Mio. und konnte somit gegenüber dem Vorjahr um 62% gesteigert werden. Den sehr guten Umsätzen stehen nur leicht höhere Personal- und Betriebsaufwendungen gegenüber. Dadurch resultiert ein Betriebsergebnis EBITDA in der Höhe von CHF 11.6 Mio. 

«Wir dürfen nach zwei schwierigen Jahren mit Freude auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Ein Jahr, in dem unsere Mitarbeitenden stark gefordert waren. Fehlende Stellenprozente wurden von den bestehenden Mitarbeitenden aufgefangen, was alles andere als selbstverständlich ist», sagt Godi Koch, CEO der PILATUS-BAHNEN AG.

Generationenprojekt «Zahnradbahn» kurz vor Abschluss

Das Generationenprojekt «Neukonzeption Zahnradbahn» biegt in die Zielgerade ein. Der Terminplan kann Stand heute eingehalten werden. Damit kann am 18. Mai 2023 in die neue Ära der steilsten Zahnradbahn der Welt gestartet werden.

Acht top moderne Triebwagen in Doppeltraktion werden in Zukunft auf dem über 130-jährigen Originaltrassee unsere Gäste dank den 360°-Panorama-Fensterfronten mit einem atemberaubenden Blick auf die eindrückliche Naturkulisse auf den Pilatus fahren. 

In der Talstation Alpnachstad wurde ein zweiter Perron erstellt, sodass unsere Gäste gleichzeitig in die Triebwagen einsteigen können ohne zusätzliches Rangieren. Dank eines neuen Lifts und einer verbreiterten Wartehalle erfüllt die Bergstation Pilatus Kulm die neuesten Normen für einen behindertengerechten ÖV. Zudem gewährleistet ein zukunftsweisendes Zugleitsystem einen noch sichereren Betrieb. Die neuen Fahrzeuge sind geräuscharmer und senken dank Rekuperation den Strombedarf um
mindestens 30 Prozent.

Alle im Projekt involvierten Mitarbeitenden und Partnerunternehmen leisteten eine enorme Arbeit und investierten neben ihrem «normalen» Tagesjob unzählige Stunden in das Projekt der neuen Zahnradbahn.

Informationen für die Medien: 

Godi Koch, CEO – godi.koch@pilatus.ch – T 041 329 11 21

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Geschäftsbericht 2022


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Neuer Leiter Hotels & Gastronomie bei den PILATUS-BAHNEN AG

Ab dem 1. Oktober 2022 steht der Bereich Hotels & Gastronomie der PILATUS-BAHNEN AG neu unter der Leitung von Thomas Koller. Er übernimmt die Nachfolge von Matthias Kögl, der das Unternehmen nach 6 Jahren auf eigenen Wunsch hin verlässt.

In seiner neuen Funktion wird Thomas Koller Mitglied der Geschäftsleitung der PILATUS-BAHNEN AG. Der 38-jährige Walliser ist seit vielen Jahren in Luzern wohnhaft und bringt profunde Erfahrung in den Bereichen Hotel, Gastronomie und Events mit. Er verfügt über ein Handelsdiplom und hat an der Hotelfachschule Luzern die Ausbildung als eidg. dipl. Hotelier – Restaurateur HF abgeschlossen.  In den letzten fünf Jahren war Thomas Koller als Revenue- und Projekt-Manager bei den Schweizer Jugendherbergen tätig, zuvor leitete er den Bereich Gastronomie bei der MAAG Music & Arts AG in Zürich.

Thomas Koller freut sich auf die neue Herausforderung: „Insbesondere freue ich mich darauf, gemeinsam mit meinen neuen Kolleginnen und Kollegen die PILATUS-BAHNEN AG voranzubringen und damit letztlich auch der gesamten Region einen Mehrwert zu bieten.“ 

Thomas Koller übernimmt die Nachfolge von Matthias Kögl, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch hin verlässt. Matthias Kögl hat den Bereich Hotels & Gastronomie während sechs Jahren erfolgreich geführt und positioniert. Die PILATUS-BAHNEN AG danken Matthias Kögl für sein Engagement und wünschen ihm auch weiterhin viel Erfolg.

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Godi Koch, CEO
PILATUS-BAHNEN AG
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Geschichtsträchtiger Saisonstart für die steilste Zahnradbahn der Welt

Die Saison 2022 kann beginnen: mit 2132 Möglichkeiten für ein Rundum-Erlebnis am Berg. (© Pilatus-Bahnen AG)

Der letzte Schnee auf der Strecke ist der warmen Frühlingssonne gewichen: Die Pilatus-Bahnen AG sind bereit, wenn am 26. Mai eine wahrhaft geschichtsträchtige Sommersaison startet. Sie bietet die letzte Chance, mit den historischen Triebwagen aus den 1930er-Jahren zu fahren – bevor diese schrittweise von den «Neuen» am Berg mit wegweisendem Design und 360-Grad-Panoramablick abgelöst werden. Berg- und talwärts geht es erstmals auch über die neuen Gleiswender, die pünktlich zum Saisonstart in die historische Trasse eingebaut wurden. Die visionäre Rundumerneuerung am Berg wird in den nächsten Monaten mit weiteren Bauarbeiten abgeschlossen.

Das Jahrhundertprojekt der Pilatus-Bahnen AG ist auf Kurs: Wichtige Meilensteine bis zum grossen Jubiläumsjahr 2023 und zur Inbetriebnahme von acht neuen Triebwagen konnte das Team um CEO Godi Koch bereits erfolgreich verankern. Jetzt geht es erst einmal in die neue Saison. Dank des günstigen Wetters, das auch den letzten Schnee zum Schmelzen gebracht hat, öffnet die steilste Zahnradbahn der Welt und damit die ganze Pilatus-Erlebniswelt ihre Türen am Auffahrts-Donnerstag, dem 26. Mai. «Wir freuen uns, dass das Projekt auf Kurs ist und wir nun die letzte Saison mit den historischen Triebwagen in Angriff nehmen. Wir werden diese nochmals in vollen Zügen geniessen», sagt Godi Koch.

Spektakuläre Massarbeit
Der Saisonstart am 26. Mai ist wohl einer der spätesten in der Geschichte der Pilatus-Bahnen. Das hat neben dem Wetter einen guten Grund: diverse Bauarbeiten an Schlüsselstellen für das Jahrhundertprojekt der neuen Zahnradbahn. Einige dieser Arbeiten konnten nur ohne Schnee und damit erst im Mai durchgeführt werden. Besonders spektakulär war die Montage der letzten zwei von insgesamt fünf, komplett in der Schweiz hergestellten Gleiswender-Kolossen Mitte Mai bei der Bergstation Pilatus Kulm. Je rund sechs Tonnen schwer sind die Unikate bei der Bergstation, rund 16 Tonnen Stahl beinhalten sie im Tal pro Stück. Und dieses Format gibt’s nur am Pilatus. Anstelle von herkömmlichen Weichen ermöglichen die Gleiswender das Wechseln von einem Gleis auf das andere. Ausserdem wird das Rangieren der Fahrzeuge in Alpnachstad in Zukunft dank der massgefertigten Unikate aus der Emmentaler Maschinenfabrik Ferdinand Steck überflüssig. «Das ist eine von vielen Investitionen in eine nachhaltige Zukunft unserer Bahn. Wir entwickeln die neue Zahnradbahn aus ihrer historischen DNA heraus in eine topmoderne Zukunft, die sorgfältig mit den vorhandenen Ressourcen umgeht – für die kommenden 40 Jahre und mehr», erklärt CEO Godi Koch.

Goldigste aller goldenen Rundfahrten
Einmal mit 48 Prozent Steigung in rund 30 Minuten auf über 2000 Meter über Meer reisen – mit der steilsten Zahnradbahn der Welt: Ein Erlebnis, das bei vielen Menschen aus dem In- und Ausland auf der persönlichen Wunschliste steht. 2022 kommt ein weiterer, spezieller Grund hinzu, den Drachenberg unbedingt heuer zu erkunden: ein letztes Mal mit den Triebwagen im historischen Design aus dem Jahr 1937 auf den Pilatus fahren – denn das ist nur noch diese Saison möglich. Zum Beispiel bei der beliebten «Goldenen Rundfahrt»: Von Luzern nach Alpnachstad geht es per Schiff über den Vierwaldstättersee, danach mit der Zahnradbahn hoch hinaus auf 2132 Meter über Meer. Mit der atemberaubenden Luftseilbahn «Dragon Ride» und der «Panorama-Gondelbahn» schwebt man zurück nach Kriens und von dort via Bus zurück nach Luzern – ein Erlebnis, das dank wechselnden See-, Berg- und Talkulissen jedes Besucherherz höherschlagen lässt.

Übrigens kann man einen Platz auf der «goldigsten» aller goldenen Rundfahrten – also auf der absolut letzten Rundfahrt mit den alten Wagen der Zahnradbahn am 16. Oktober – nicht kaufen, sondern nur gewinnen. Die Pilatus-Bahnen AG gleist dafür eigens einen Wettbewerb auf, bei dem dieses absolut einmalige Erlebnis verschenkt wird.
Am Wochenende vom 18. bis 20. November am höchstgelegenen Christkindlimarkt von Europa fahren dann die alten Triebwagen zum letzten Mal.

Zahlen und Fakten zur Neukonzeption der steilsten Zahnradbahn der Welt

Beginn der Arbeiten:9. November 2020
Start Testfahrten: Sommer 2021 (erster neuer Triebwagen)
Abschluss: Saison 2023 – alle acht neuen Triebwagen in Betrieb
Strecke: Alpnachstad – Pilatus Kulm (Inbetriebnahme 1889)
Höhendifferenz: 1635 m
Länge Bahnstrecke: 4618 m
Bergfahrt: 25 min (bisher 30 min); max. 15 km/h (bisher max. 12 km/h)
Talfahrt: 35 min (bisher 40 min); max. 12 km/h (bisher max. 9 km/h)
Frequenz (neu): Halbstundentakt möglich
Betriebszeit (Saison): Mai bis November

Rollmaterial (neu)

  • 8 Personentriebwagen in Doppeltraktion für je 48 Personen
  • 1 Gütertriebwagen (neu getrennt von Personenverkehr)
  • Schrittweise Inbetriebnahme Sommer 2021 bis Mai 2023

Gewicht Triebwagen: 18 t (Bruttogewicht)
Antriebsleistung: 420 PS oder 308 kW pro Triebwagen
Bahnsystem: Zahnstangensystem Locher (seit 1889)
Gütertransport: rund 1000 t pro Jahr
Trasse: Spurweite: 80 cm / Steigung: maximal 48 %, mittel 38%

Projektpartner

  • Generalplaner: Emch & Berger AG
  • Triebwagen: Stadler Rail; Design: Küchler Design
  • Kabinen: Calag Carrosserie Langenthal AG
  • Gleiswender: Ferdinand Steck Maschinenfabrik AG
  • Steuerung: RGS-Bahnsicherheitstechnik GmbH
  • Leitsystem: Actemium LeitTec

Weiterführende Links
Projekt-Website Neukonzeption Zahnradbahn
Bildmaterial Zahnradbahn ist hier abrufbar

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PILATUS-BAHNEN AG – langsam aber sicher aufwärts

Ein Sonnenaufgang auf Pilatus Kulm mit Blick auf das Hotel Bellevue und den Vierwaldstaettersee.

Weiterhin herausfordernde Zeiten für die PILATUS-BAHNEN AG

Die PILATUS-BAHNEN AG blickt auch im 2021 auf ein herausforderndes Jahr zurück. Behördlich verordnete Schliessungen, massive Einschränkungen der Gastronomieangebote und das Wegbleiben der internationalen Gäste stellten das Unternehmen insbesondere im ersten Halbjahr vor grosse Herausforderungen. Der verregnete Sommer trug zusätzlich dazu bei, dass die Gästezahlen auch während der Hauptsaison auf tiefem Niveau verharrten. Trotzdem resultiert ein positiver EBITDA von CHF 2.8 Mio., der um CHF 0.5 Mio. höher ausfällt als im Vorjahr.


Was kann man einem Jahr, das nach wie vor von der Pandemie in Atem gehalten wurde, Positives abgewinnen? An schönen Tagen besuchten viele Gäste aus der Schweiz den Luzerner Hausberg. Im Herbst parkten erstmals wieder Cars mit Gästen aus Übersee bei den Talstationen. Die Mitarbeitenden waren ausserordentlich flexibel und betreuten die Gäste auch zu Spitzenzeiten auf gewohnt hohem Niveau.

Zahlen 2021 – Annahme wurde zur Realität
Die Verantwortlichen der PILATUS-BAHNEN AG gingen 2020 davon aus, dass die Gäste aus dem asiatischen Raum und Nordamerika auch im 2021 nahezu ausbleiben würden. Bereits im 2020 blieb der Gesamtumsatz circa 50% unter den Werten vor Corona. Daran hat sich auch im 2021 nichts geändert, waren die Rahmenbedingungen in etwa vergleichbar. Trotzdem konnten sämtliche Bereiche des Unternehmens ihre Einnahmen steigern, so dass sich der Gesamtumsatz um 13.6 % auf CHF 20.56 Mio. erhöhte. Die Gästezahlen konnten leicht auf 448’805 (+11.9%) gesteigert werden. Auch gelang es der PILATUS-BAHNEN AG ein positives EBITDA in der Höhe von CHF 2.8 Mio. zu erzielen.

Ausgeglichenes Ergebnis dank Härtefallgelder
Um trotz massiver Umsatzeinbussen diese Kosten tragen zu können, beantragte die PILATUS-BAHNEN AG beim Kanton Obwalden Härtefallgelder. Neben einem strikten Kostenmanagement, ohne an Sicherheit einzubüssen und der Ausrichtung von Kurzarbeitsentschädigungen, führte der Bezug von Härtefallgelder in der Höhe von gesamthaft CHF 1.6 Mio. dazu, dass in Summe der Geschäftsjahre 2020 und 2021 ein neutrales Ergebnis realisiert werden konnte. Das bedeutet: Die PILATUS-BAHNEN AG ist auch nach dem zweiten Krisenjahr weiterhin solide aufgestellt.

Jahrhundertprojekt Zahnradbahn und Ersatz Steuerung Panorama-Gondelbahn
Trotz der herausfordernden Situation am Markt ist das Projekt «Neukonzeption Zahnradbahn» wie geplant in Umsetzung und der erste Triebwagen wurde im vergangenen Juni angeliefert. Umfangreiche Testfahrten sowie die Abnahme durch das Bundesamt für Verkehr standen auf dem Programm.

Ab Frühling 2023 sind alle acht neuen Triebwagen im Einsatz. Die Gleiswender sollen bis April/Mai 2022 ersetzt sein und auch die Talstation erstrahlt bereits für die Saison 2022 im neuen Glanz. Die Arbeiten an der Bergstation werden dieses Jahr weitergeführt. Bereits abgeschlossen ist der Ersatz der Steuerung an der Panorama-Gondelbahn von Kriens nach Fräkmüntegg. In rekordverdächtigen sechs Wochen ersetzten externe Spezialisten zusammen mit eigenen Mitarbeitenden die gesamte Elektronik der seit 1996 in Betrieb stehenden Gondelbahn. Somit ist gewährleitstet, dass die Bahn auch in den nächsten 15 Jahren ihren Dienst verlässlich fortführen kann.

Leicht optimistischer Ausblick ins 2022
Die momentane Situation an der Covid-Front lässt die PILATUS-BAHNEN AG verhalten positiv in die nähere Zukunft blicken. Die Rückkehr der asiatischen Gäste wird wohl im laufenden Jahr noch nicht in grosser Anzahl erfolgen. Die tragische Situation in der Ukraine und damit verbunden die gesamte geopolitische Situation wird mit Sorge beobachtet. Davon abhängig sind auch die Reisebewegungen aus dem Rest der Welt. Im Moment reisen die Gäste aus USA weiterhin in die Schweiz und Europa, dies kann sich jedoch rasch ändern. «Wir sind trotz allen Widrigkeiten überzeugt, im 2022 ein positive Ergebnis erzielen zu können, denn die Schweiz und insbesondere die Region Vierwaldstättersee wird auch künftig zahlreiche Besucher sowohl aus der Schweiz wie auch aus aller Welt anziehen, denn unser Produkt ist einfach einmalig!» meint Godi Koch, CEO der PILATUS-BAHNEN AG.

Weitere Informationen zum Geschäftsbericht 2021 finden Sie unter
https://www.pilatus.ch/unternehmen/investor-relations

Bilder
Unter https://elvis.abaecherli.ch/?w=-xKavDkec1 können Sie Bilder in Druckqualität herunterladen.

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