Mit zahlreichen Tourismusprojekten gegen die Krise (D)

Freiburg, 15.07.2010 – Die Schwarzwald Tourismus GmbH betreibt mit einem Budget von etwa 3,4 Millionen Euro im Jahr 2009 wieder zahlreiche erfolgreiche Marketingprojekte. Die Profilthemen Wandern, Rad, Essen & Trinken und Wellness erweisen sich zunehmend als Publikumsmagneten, bei denen der Schwarzwald auch im internationalen Vergleich die Nase ganz weit vorne hat.

Beim Thema Wandern zeigt sich, dass mit dem Vorreiterprojekt des Qualitätsweges Westweg die gewünschten Effekte eintreten – nicht nur, was den Zuspruch der Gäste anbelangt, sondern auch, was die Qualität des Angebotes betrifft. So können im Jahr 2009 auf der Grundlage der Erfahrung mit dem Westweg weitere Qualitätswanderwege im Schwarzwald ausgezeichnet werden (nach dem Schluchtensteig 2008, nun der Baiersbronner Seensteig). Der Westweg hat sein Qualitätszertifikat im Jahr 2009 erneuert bekommen. In der Zwischenzeit sind 10 der 12 Westwegportale entlang der Strecken aufgestellt.

Ein wichtiger Seismograph für den Erfolg der Wanderangebote sind dabei die von der STG selbst angebotenen Pauschalreisen. Mit 137 Gruppenbuchungen für den Westweg und 258 Buchungen für den Schluchtensteig sind diese Wanderwege für die STG zwischenzeitlich zu einem bedeutenden Veranstalterumsatz geworden.

Auch das Thema Rad und Mountainbike etabliert sich weiterhin erfolgreich. Mit dem Wirtschaftspartner Firma Merida Centurion entwickelt die STG das „Black Forest Mountainbike“ im Markendesign. Die mit der STG konzipierte Bike Crossing-Route wird von den Bikern immer besser angenommen. Im Schwarzwald stattfindende Mountainbike-Großveranstaltungen erfreuen sich wachsender Teilnehmerzahlen. Die von der STG selbstproduzierten Mountainbike-, Touren- sowie Rennradbroschüren finden guten Absatz.

Das Thema Wellness wird im Jahr 2009 noch stärker bearbeitet. Neben den vielen asiatischen Angeboten, die es zwischenzeitlich in ganz Europa gibt, bietet der Schwarzwald nun das Label Schwarzwald Balance an. Es ist ein Ernährungs-, Bewegungs- und Massagekonzept, welches auf einen ausgeglichenen Säure-Basenhaushalt des menschlichen Organismus hinwirkt. Bäder, Anwendungen und Kosmetik sind schwarzwaldtypisch: mit Fichtennadeln oder Holunderblüten. Das Konzept wird zusammen mit Branchenexperten des Schwarzwaldes und in Partnerschaft mit der Industrie- und Handelskammer als Weiterbildungs- und Zertifizierungseinrichtung entwickelt.

Im Zentrum der Arbeit der STG steht 2009 die weitere Festigung, Einführung und Umsetzung der touristischen Dachmarke „herz.erfrischend.echt“. Hierzu werden Produkte entwickelt, welche dem Gast die Möglichkeit geben, die Marke zu fühlen, zu spüren und zu schmecken.

Mit dem Projekt „Schwarzwald – Echte Gastlichkeit“ werden schwarzwaldtypische Hotels ausgezeichnet und mit dem Projekt Schwarzwald Touristinformation entsprechende örtliche Infostellen. Beide Projekte wurden im Jahr 2009 mit Arbeitsgruppen entwickelt und kommen im Jahr 2010 in die Zertifizierungs- und Umsetzungsphase.

Mit der dazu entwickelten Schwarzwald-Vitrine und ihren Produkten im Schwarzwald-Präsentkoffer, nimmt der Gast typische Produkte aus der Ferienregion als Souvenir mit nach Hause. Zusammen mit den Wirtschaftspartnern hat die Schwarzwald Tourismus GmbH hier pfiffige Markenprodukte kreiert: von der Schwarzwälder Kirschtorte bis zur Kuckucksuhr. Selbstverständlich gilt auch hier wieder unser Versprechen „herz.erfrischend.echt“. Mit den Wirtschaftspartnern werden gemeinsame Kooperationen geschlossen, wie beispielsweise das Markenwasser mit dem Mineralwasserhersteller Peterstaler, die Schwarzwaldperle.

Das Erfolgsprojekt KONUS entwickelt sich rasant und positiv weiter. Im Jahr 2009 können mit nahezu zehn Millionen teilnehmenden Übernachtungen etwa 3,2 Millionen Euro an die Verkehrsverbünde ausgeschüttet werden. Die wiederum machen drei Millionen Gäste mit ihrer Transportleistung glücklich.

Im Jahr 2009 wurde die SchwarzwaldCard von rund 12.000 Gästen eingesetzt und erwirtschaftete einen Umsatz von 0,5 Millionen Euro. Allerdings sind erneut die Verkaufszahlen bei der Card rückläufig, weshalb die Schwarzwald Tourismus GmbH ein neues Konzept entwickelt, das die Verbindung der SchwarzwaldCard mit der KONUS-Gästekarte vorsieht.

Als Marketinggesellschaft hat die STG vielfältige Aufgaben in allen Bereichen der Werbung und Kommunikation. Sage und schreibe 72 Veranstaltungen nutzte die STG, um für den Schwarzwald zu werben, davon allein 35 Messen mit eigenem Stand und eigenem Personal auf Tourismusmessen in ganz Europa.

Zunehmend spielt bei allen Werbeaktivitäten das Ausland eine größere Rolle. Ob dies nun das Engagement der STG im Schweiz-, Spanien- oder Italienpool, die Schaltung von Anzeigenserien im Ausland oder Besuche von Messen und Veranstaltungen ist: Fremdsprachenkenntnisse werden immer wichtiger. 2009 gibt die STG im Bereich der Printmedien 15 selbstproduzierte Prospekte und Broschüren heraus. Bei sechs weiteren Printmedien ist sie redaktionell beteiligt.

Im Bereich der Presse wurden 24 Pressereisen, sieben Pressekonferenzen und fünf TV Produktionen von unserem Presseteam begleitet. Daneben beteiligt sich die STG an der weltweiten Kampagne der „New7Wonders of Nature“ (Sieben neue Naturweltwunder) und wird hier weltweit mit dem Schwarzwald unter die Auswahl der schönsten Naturlandschaften der Welt gewählt. Radiospots, TV-Spots, der Internetauftritt, die Beteiligung bei Facebook und Twitter sowie der Aufbau eines für die Öffentlichkeit verfügbaren großen Bild- und Fotoarchivs sind weitere Beispiele einer erfolgreichen Kampagnenarbeit.

Verantwortlich für den Inhalt

Dr. Ulrike Lehmann
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+49 (761) 8964670
lehmann@schwarzwald-tourismus.info

Pauschalreisen und Last-Minute Urlaube liegen im Trend (A)

Wien, 15. Juli 2010. Fast jeder dritte Österreicher plant heuer eine Urlaubsreise, 80 Prozent zieht es dabei ins Ausland. Laut einer Studie des Karmasin Institutes buchen bereits 16 Prozent ihren Urlaub online und sparen dabei hohe Buchungsgebühren. In den nächsten zwei bis drei Jahren sollen es bis zu 21 Prozent sein, die online buchen. 40 Prozent der österreichischen Urlauber setzen bei der Wahl der Reise auf Pauschalangebote und nutzen dabei immer öfters kostenlose Gutscheine.

Die meisten Österreicher wollen im Urlaub baden (61 Prozent) oder Kultururlaub machen (34 Prozent) – das hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Städtereise, Wanderurlaube und Wellnessurlaube werden laut der Umfrage in den kommenden Jahren hingegen immer beliebter.

Preis/Leistungsverhältnis sehr wichtig
Ein gutes Preis/Leistungsverhältnis hilft bei der Qual der Wahl bei Urlaubsentscheidungen. Weitere Faktoren die hoch eingestuft werden sind eine schöne Landschaft und Natur, Sauberkeit, Entspannung und Erholung sowie die Reise in ein sicheres Land. Ein günstiges Preisangebot ansich ist kein Motiv für die Österreicher auf Urlaub zu fahren.

Die beliebtesten Urlaubsdestinationen
22 Prozent der Befragten wollen nach Italien oder Griechenland, Kroatien (15 Prozent) oder Deutschland (11 Prozent). Weitere beliebte Reiseziele der Österreicher sind Spanien, die Türkei und Ägypten. Das Hauptmotiv bei Auslandsurlauben ist das Klima, danach erst die kulinarische Vielfalt und das kulturelle Angebot.

Medien-Kontakt
Bernhard Lehner
Spengergasse 37-39
1050 Wien
Tel.:+43 664 439 86 09

Wechsel bei der Österreich Werbung Zürich (A/CH)

Neue Ansprechpartnerin für die Reisebranche im Team der Österreich Werbung Zürich ist Eva Wallimann. Sie folgt auf Angela Bortenschlager, welche sich nach zweieinhalb Jahren neuen beruflichen Herausforderungen stellen wird.

Eva Wallimann zeichnet ab sofort für das Marketing B2B verantwortlich. Sie ist seit 20 Jahren bei der Österreich Werbung Zürich tätig. „Es freut mich, meine langjährigen touristischen Erfahrungen und mein gesamtes Marken- und Marktwissen nun auch in der Zusammenarbeit mit der Schweizer Reisebranche umsetzen zu können“, so die neue Marketing Managerin. Die Schweiz ist für Österreich der viertwichtigste ausländische Herkunftsmarkt. Im Jahr 2008 wurden 3.560.377 Schweizer Nächtigungen in Österreich gezählt.

Rückfragehinweis:
Carmen Breuss
Markt Managerin Schweiz
Österreich Werbung Zürich
Tel. 044 457 10 40
carmen.breuss@austria.info
http://www.austriatourism.com/ch
http://www.austria.info/ch

Fakten und Zahlen zum Schweizer Tourismus (CH)

14.07.10. Die Broschüre «Schweizer Tourismus in Zahlen» bietet einen kompletten Überblick über die wichtigsten Struktur- und Branchendaten im Schweizer Touris-mus. Die neue Ausgabe dokumentiert die wirtschaftliche Bedeutung des Schweizer Tourismus, welcher 2009 mit 15 Milliarden Schweizer Franken touristischen Ein-nahmen auf Rang drei der Schweizer Exportbranchen lag.

Die jährlich erscheinende Broschüre «Schweizer Tourismus in Zahlen» enthält eine Fülle von Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung des Schweizer Tourismus, der 2009 an dritter Stelle (im Vorjahr auf Platz vier) der Schweizer Exportbranchen figurierte. Sie gibt Aus-kunft über touristische Umsätze in Hotellerie, Gastgewerbe und Restauration sowie zur Beschäftigtenstatistik in den einzelnen Branchen. Mit weiteren Angaben zur Freizeitmobili-tät und Parahotellerie, zum Transportwesen oder zur touristischen Berufsbildung bietet sie den aktuell umfassendsten Überblick über den Schweizer Tourismus.

Die Broschüre beinhaltet Informationen zu vielen tourismusrelevanten Themen. Neben aussagekräftigen Zahlen zum Anteil der beschneibaren Pistenkilometer am Total der prä-parierten Pistenfläche und der Entwicklung der Skier-days und Ersteintritte, ist eine Über-sicht der wichtigsten Qualitäts-Labels für den Schweizer Tourismus zu finden.

Für die Ferienwohnungs- und Gästezimmer-Klassifikation war es ein erfreuliches Jahr. Insgesamt waren im Jahr 2009 17‘805 Ferienwohnungen und 297 Gästezimmer klassiert, wodurch die Quote um 4,7 resp. um 185,5 Prozent gestiegen ist.

«Schweizer Tourismus in Zahlen» ist die einzige Publikation, welche die Entwicklung der Parahotellerie auf einen Blick zeigt. So finden sich neben den Angaben zu Logiernächten auf Campingplätzen (3,2 Millionen) und Jugendherbergen (946‘000) auch jene des Agro-tourismus (143‘993).

Die Broschüre wird vom Schweizer Tourismus-Verband (STV) herausgegeben. Koopera-tionspartner sind das Bundesamt für Statistik (BFS), GastroSuisse, hotelleriesuisse, Schweiz Tourismus (ST), die Seilbahnen Schweiz (SBS), der Verband öffentlicher Ver-kehr (VöV) und der Schweizerische Reisebüro-Verband (SRV).

Schweizer Tourismus in Zahlen, Ausgabe 2009, STV: Download
Bestellung Papierversion: info@swisstourfed.ch

Für weitere Auskünfte steht Ihnen zur Verfügung:
Mario Lütolf
Direktor Schweizer Tourismus-Verband
Tel. 031 307 47 55

100 Jahre Berninalinie – Die Jubiläumsfahrt (CH)

Zum Gedenken und zu Ehren der Bahnbauer vor 100 Jahren

Am Montag feierte die Rhätische Bahn (RhB) gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Tourismus sowie Medienvertretern den Geburtstag der Berninalinie, welche am 5. Juli 1910, auf den Tag genau vor hundert Jahren, eröffnet wurde. Die Geburtstagsfahrt stand ganz im Zeichen der Ehre und dem Respekt gegenüber den Erbauern dieser einzigartigen Bahnlinie. Der Besuch der Erlebniswelt Bernina Mondo, der schwimmenden Skulptur ARK SOUND auf dem Lago Bianco, die Eröffnung des Bahnlehrpfads «100 Jahre Bernina» und Auftritte im Museum Alpin in Pontresina rundeten diesen denkwürdigen Tag ab.

Im gelben Zug auf die Bernina…
In historischen Kostümen empfing eine Delegation der RhB, angeführt vom Vorsitzenden der Geschäftsleitung, Erwin Rutishauser, die geladenen Gäste am Bahnhof Pontresina. Historisch entführte eine gelbe Komposition aus den Anfängen der Berninabahn die illustre Gesellschaft zur schwimmenden Skulptur ARK SOUND auf dem Lago Bianco und weiter zum höchsten Punkt der Berninalinie, Ospizio Bernina. An diesem sinnbildlichen Ort führte Erwin Rutishauser die Gäste durch die neu errichtete Erlebniswelt Bernina Mondo mit eindrücklichen Bildern zur Entstehung der Berninabahn und imponierende Wind- und Wetterinstallationen. Erwin Rutishauser: «Ein denkwürdiger Ort, um die grossartige Leistung der über 2’000 Bahnarbeiter zu würdigen. Sie sind die eigentlichen Stars der Berninalinie – ihnen gebührt unser ganzer Stolz, unsere Bewunderung und vor allem unser Respekt. Ihnen dürfen wir letztlich verdanken, dass die Berninalinie, gemeinsam mit der Albulalinie, heute UNESCO Welterbestatus erlangt hat».

…und zurück im roten ALLEGRA-Triebzug
Nach einem Mittagsaufenthalt im Ristorante Alp Grüm wartete der neue ALLEGRATriebzug auf die Gäste zur Rückfahrt nach Pontresina – ein symbolischer Akt von der Vergangenheit in die Zukunft der Berninalinie. Beim erneuten Halt beim ARK SOUND in der «Jochum-Kurve» wurden 14 «Meilensteine der Berninalinie» in den Lago Bianco gerollt. Sie werden bis Ende Oktober gemeinsam mit der schwimmenden Skulptur die Fahrgäste verblüffen und als dankbare Fotosujets dienen.

Ganz Pontresina feiert ihre Bahn
Bei Ankunft in Pontresina erwartete Sekundarlehrer Benno Conrad mit seiner Schulklasse die Gäste. Die Oberstufenschüler haben das Jubiläum der 100-jährigen Berninalinie zum Thema einer umfassenden Projektarbeit gemacht. Auf 14 Tafeln werden Themen rund um die Berninalinie anschaulich und spannend dargelegt. Der Bahnlehrpfad führt vom Bahnhof Pontresina nach Surovas. Der Abschluss des Geburtstags der Berninalinie fand im Rahmen eines Museumsabends im Museum Alpin
statt. Dieser Anlass organisierte die Kulturkommission Pontresina.

Rhätische Bahn,
Unternehmenskommunikation,
Simon Rageth,
Tel. 081 288 64 06,
E-Mail s.rageth@rhb.ch

Weitere Informationen zu
100 Jahre Berninalinie auf www.Ausflugsziele.ch

Bern Tourismus erfolgreich in der Schule (CH)

Mit der im Oktober 2009 zur BärenPark-Eröffnung lancierten Bärenlernwerkstatt hat Bern Tourismus mit einem bärenstarken Schulprojekt neue Vermarktungswege beschritten. Die umfangreiche Lernwerkstatt rund um das Thema Bär und Bern erfreut sich ausserordentlicher Beliebtheit. Bisher haben schweizweit über 1’000 Lehrpersonen die Werkstatt komplett heruntergeladen. Im Fach Zeichnen hatten die Klassen die Gelegenheit an einem Plakatmalwettbewerb unter dem Motto ,,der schönste Berner Bär’’ teilzunehmen. Gewonnen hat die 2. Klasse der Schule Eiken (AG). Markus Lergier, Direktor Bern Tourismus, überreichte heute den Schülern in Eiken den Scheck für eine zweitägige Schulreise nach Bern.

Die Berner Bärenlernwerkstatt wurde anlässlich der BärenPark-Eröffnung im Oktober 2009 in Zusammenarbeit mit den kantonalen Schulbehörden lanciert. Die Kommunikation erfolgte über verschiedene Kanäle wie Kicknet.ch (Kicknet bietet Lehrpersonen kostenlose Arbeitsblätter und Ideen für den abwechslungsreichen Unterricht), Publikationen in den Schulblättern und auf BernInfo.com.

Berner Bärenlernwerkstatt
Im Zentrum des nationalen Schulprojekts steht die auf die Mittelstufe (4.-6. Klasse) ausgerichtete Bärenlernwerkstatt. Sie umfasst 23 fertig ausgearbeitete Lernmodule für die Fächer NMM (Natur, Mensch, Mitwelt), Deutsch, Mathematik, Französisch und Zeichnen. Mit Spielen, Fragen, Rätseln und Rollenspielen wird den Kindern auf vielseitige Weise alles Wissenswerte rund um den Bären und seine Bedeutung in und für Bern näher gebracht. Thematisch ist von generellen Informationen zum Braunbär, über Matheaufgaben zum neuen BärenPark bis zu Bären-Redewendungen alles dabei. Die Lernmodule können entweder als komplette Werkstatt oder einzeln im Unterricht eingebaut werden und verfügen über je ein Auftrags-, Arbeits- und Lösungsblatt. Ziel ist es, durch Wissenstransfer ins Bewusstsein von Lehrern und Schülern zu gelangen und damit das Interesse für Bern zu wecken. Als spannender Abschluss der Lernwerkstatt bietet sich natürlich ein Besuch im neuen BärenPark und der Stadt Bern an. In Zusammenarbeit mit dem Tierpark Dählhölzli bietet Bern Tourismus interessierten Schulklassen spannende Möglichkeiten, das theoretisch erarbeitete auch live zu erleben. Die Bärenwerkstatt kann weiterhin unter BernInfo.com/schulprojekt kostenlos abgerufen und heruntergeladen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Bern Tourismus:
Daniela Zehr, Verantwortliche PR, 031 328 12 42, daniela.zehr@berninfo.com, BernInfo.com

Ein kräftiges JA für den Tourismus! (CH)

Enthalten zählt nicht! Der Tourismus soll gehört werden. Wir setzen uns deshalb an der politischen Front für die Anliegen der Schweizer Tourismuswirtschaft ein.

Die vom Bund neu formulierte «Wachstumsstrategie 2012 für den Tourismus-standort Schweiz» bietet neue Chancen und Herausforderungen dazu!

Wachstumsstrategie 2012 für den Tourismusstandort Schweiz
Am 25. Juni präsentierte Bundesrätin Leuthard anlässlich einer Pressekonferenz die neuen Grundzüge der Tou-rismuspolitik des Bundes ab 2012. Der STV war eingeladen, in einem kurzen Statement dazu Stellung zu nehmen. Der STV begrüsste die Initiative, hielt aber auch fest, wie entscheidend die entsprechenden Rahmenbedingungen sind. Der Bund definiert Visionen und Leitsätze, Ziele und Strategien. Er identifiziert Wachstumspotential und stei-gende Marktanteile, wenn gute Lösungen im weltweiten Wettbewerbsumfeld entwickelt werden. Vom Tourismus wird u.a. höchste Qualität und beispielhafte Nachhaltigkeit mit Bezug auf die Klimaänderungen gefordert. Von ent-scheidender Bedeutung wird dabei sein, dass es tatsächlich gelingt, den Tourismussektor besser in die Schweizer Standort- und Wirtschaftspolitik einzubetten. Dazu muss die Zusammenarbeit innerhalb der Departemente und Ämter klar optimiert und die Finanzierung der internationalen Nachfrageförderung gesichert werden. Gleichzeitige Budgetkürzungen und –konsolidierungen (Kompensation des Innotour-Kredits neu durch ST-Beiträge, Kündigung der Leistungsvereinbarung des Seco mit dem STV), stünden im klaren Widerspruch zu den Zielsetzungen des Bundes und würden die Wachstumspläne in gewichtigen Teilen als «warme Luft» entlarven.

Gute Rahmenbedingungen sind entscheidend
Der Bund definiert Visionen und Leitsätze, Ziele und Strategien zu seiner Tourismuspolitik ab 2012. Er identifiziert Wachstumspotential und steigende Marktanteile, wenn gute Lösungen im weltweiten Wettbewerbsumfeld entwickelt werden. Vom Tourismus wird höchste Qualität und beispielhafte Nachhaltigkeit mit Bezug auf die Klimaänderungen gefordert. Von entscheidender Bedeutung wird dabei sein, dass es tatsächlich gelingt, den Tourismussektor besser in die Schweizer Standort- und Wirtschaftspolitik einzubetten. Dazu muss die Zusammenarbeit innerhalb der Departemente und Ämter klar optimiert und die Finanzierung der internationalen Nachfrageförderung gesichert werden.

Als nationaler Dachverband der Tourismusbranchen vertritt der STV die Interessen seiner über 600 Mitglieder gegenüber Politik, Behörden und Öffentlichkeit.

Die tourismuspolitischen Rahmenbedingungen definieren entscheidend den Handlungsspielraum für wirtschaftlichen Erfolg der im Tourismus tätigen Unternehmen.

Der Tourismus trägt positive Imagekomponenten in die Welt und ist von grosser volkwirtschaftlicher Bedeutung. Er sichert flächendeckend über 151‘000 Vollzeitstellen und 15 Milliarden Franken an Wertschöpfung. Der standortgebundene Export seiner Leistungen macht ihn aber auch abhängig von Währungs- und Wirtschaftsentwicklungen im internationalen Kontext, von Wetterbedingungen und werblicher Potenz in den hart umkämpften Märkten. Die neue Tourismuspolitik, an deren Inhalten wir idealerweise mitarbeiten konnten, verspricht – im Vergleich zur aktuellen Situation – handfeste Optimierungen in wichtigen Bereichen:

  • Der Tourismus erfährt aufgrund des anerkannten Wachstumspotentials neue Aufmerksamkeit und Wertschätzung als wichtiger Wirtschaftssektor. Ziel muss deshalb sein, die Stagnation der letzten Jahre zu durchbrechen und am weltweiten Wachstum teilzuhaben.
  • Die Strategie verlangt Nachhaltigkeit – auch bezüglich der ökologischen Dimension. Der Schweizer Tourismus stellt sich natürlich der Herausforderung der Klimaänderungen. Die Nachhaltigkeits-Charta definiert und terminiert hier konkrete Umsetzungsschritte: Umweltfreundliche Wärmeerzeugung in St. Moritz, klimaneutrale Winterpauschalen in Arosa, Grosswärmeverbunde in Gstaad, das Label Energiestadt Biosphäre Entlebuch, die Nachhaltigkeitsstrategie der Reka-Feriendörfer oder der Stadt Zürich „auf dem Weg zur 2000- Watt-Gesellschaft“ sind nur einige wenige Beispiele dazu.
  • Es wird auch Innovation in Angebot und Qualität gefordert. Wir verbinden damit die Erwartung, dass in den Umsetzungen entsprechende Instrumente zum Wissensaufbau, zu Innovationsanreizen und Qualitätssicherung etabliert und finanziert werden können.
  • Wir erachten die angekündigten Umsetzungsprogramme als eigentlichen Prüfstein der vorliegenden Absichtserklärungen. Sie sind Herausforderung und Chance zugleich, den Tourismus mit optimierten Rahmenbedingungen zu stärken und künftig noch besser auf weiter zunehmenden Druck auszurichten.
  • Die finanziellen Mittel des Bundes zur Förderung der touristischen Nachfrage sind effizient eingesetzt und zeigen anerkannterweise Wirkung. Angesichts der vorliegenden ambitionierten Wachstumsstrategie muss Schweiz Tourismus auch zukünftig über genügend Investitionsmittel verfügen können.
    Der STV dankt für die Zusammenarbeit und das Interesse des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO, die Anliegen der Tourismuswirtschaft in die Strategiepläne miteinzubeziehen.

Informationen: mario.luetolf@swisstourfed.ch und mila.trombitas@swisstourfed.ch

Schweizer Tourismus-Verband
Finkenhubelweg 11
Postfach 8275
3001 Bern

Tel. 031 307 47 47
Fax 031 307 47 48
info@swisstourfed.ch

Das Papiliorama heisst das 4. Naturschutzforum der Europäischen Zoogesellschaft willkommen (CH)


Das Naturschutzforum 2010 der Europäischen Zoogesellschaft (www.eaza.net) wurde heute in Murten eröffnet. Die Stiftung Papiliorma in Kerzers, Gastgeberin des Anlasses, konnte mehr als 80 Wildtier-Naturschutzexperten aus der ganzen Welt zum dreitägigen Anlass begrüssen. Das Forum bietet Forschern, Feldarbeitern, Naturschutz-Biologen und anderen im Artenschutz tätigen Personen Gelegenheit zum Informationsaustausch. Gleichzeitig ist es auch der Jahreshöhepunkt für die EAZHA im Internationalen Jahr der Biodiversität 2010.

Hauptthema des Eröffnungstags war die massive Ausrottung von Tierarten in Südostasien. Gastredner Simon Stuart, Vorsitzender der Internationalen Union für den Schutz der Natur (IUCN) Artenschutzkommission, betonte dabei den dringenden Handlungsbedarf, um das Aussterben von Arten in jener Region zu verhindern, insbesondere von grossen Tierarten. Am zweiten Tag wird Eladio Fernandez Galiano von der Biodiversitätsabteilung des Europarats über bedrohte Arten in Europa sprechen. Am Freitag ist der Fokus dann auf den Schutz von Affen gerichtet. Hauptredner ist Thomas Breuer, welcher für die Wildlife Conservation Society im Kongo Feldforschung betreibt.

Das Leitmotto “Im Einsatz für die Artenvielfalt” zeigt die zunehmende Rolle von Zoos und Aquarien in der Erhaltung von Artenvielfalt. Durch solche Anlässe werden die Verbindungen zwischen Zoos und Schutzprojekten vor Ort gestärkt. Die Unterstützung durch die Zoos ist nicht nur finanzieller Art, sondern auch in Form von einem einmaligen Austausch von Fachkenntnissen zwischen den Zoos in Bezug auf die Haltung und Zucht von Arten, welche nur noch in limitierten Populationen vorhanden sind. Da eine zunehmende Anzahl an Tierarten durch die Zerstörung ihres Lebensraums, den Klimawandel, die Jagd und den Handel bedroht sind, werden auch Fachkenntnisse in der Haltung von sehr kleinen Populationen bestimmter Arten immer wichtiger; und in manchen Fällen sogar lebensnotwendig. Es besteht Hoffnung, dass das EAZA Naturschutzforum einen weiteren Anreiz für den Schutz der Artenvielfalt gibt, auf welche wir alle so sehr angewiesen sind.

Für weitere Auskünfte, bitte rufen Sie Caspar Bijleveld (Direktor, Stiftung Papiliorama) an, auf der Nummer 079 458 29 63 (Nachricht hinterlassen).

Papiliorama
Moosmatte 1
Postfach 160
3210 Kerzers FR

Weitere Informationen zu
Papiliorama auf www.Ausflugsziele.ch

UNESCO Welterbe-Bahnen spannen zusammen (CH)

(RhB – 30.6.2010) Eine Delegation des indischen Eisenbahnministeriums weilt derzeit in Graubünden. Hintergrund dieses Besuches ist ein Treffen mit der Spitze der Rhätischen Bahn (RhB) und die Besichtigung der Albula- und Berninastrecke. Die beiden Bahnen beabsichtigen in Zukunft im Bereich der zwei Welterbeobjekte Mountain Railways of India und «RhB in der Landschaft Albula/Bernina» einen Erfahrungsaustausch aufzubauen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am 29. Juni 2010 in Chur unterzeichnet.

Weltweit drei Bahnen mit Welterbestatus
Weltweit sind nur drei Bahnen auf die UNESCO Welterbeliste gesetzt worden: Die Semmering Bahn in Österreich, die Mountain Railways of India mit den Gebirgsbahnen Darjeeling Himalayan Railways, der Nilgiri Mountain Railways und der Kalka Shimla Railways, sowie seit 2008 die «Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina». Als klassische Gebirgsbahnen wollen die Mountain Railways of India und die RhB ihre Erfahrungen auf verschiedenen Ebenen austauschen. Der Kontakt zwischen den Indian Railways und der RhB wurde durch Nicole Bolomey, Mitarbeiterin der Kulturabteilung bei UNESCO New Dehli, vermittelt. Bolomey’s Tätigkeit in Indien wird vom Liechtensteinischen Entwicklungsdienst unterstützt.

Letter of Intent
Der Besuch der indischen Delegation diente denn auch primär der Kontaktaufnahme der Vertretungen der beiden Bahnen und letztlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Förderung des Know-how-Austausches im Management von in der Welterbeliste eingetragenen Eisenbahnen. Im Zentrum dieses Erfahrungstransfers steht der nachhaltige Umgang mit dem Welterbegut zum Wohl der Allgemeinheit. Die entsprechende Absichtserklärung (Letter of Intent) wurde am 29. Juni 2010 in Chur durch Vertreter des indischen Eisenbahnministeriums, des Vereins Welterbe RhB und der Geschäftsleitung RhB unterzeichnet. Die indische Vertretung nutzte das Treffen mit der RhB auch zur intensiven Besichtigung der UNESCO Welterbestrecke zwischen Thusis und Tirano.

Rhätische Bahn,
Unternehmenskommunikation,
Peider Härtli,
Tel. 081 288 63 66,
E-Mail p.haertli@rhb.ch

Weitere Informationen zur
Berninalinie auf www.Ausflugsziele.ch

Der Innerschweizer Thomas Hunziker wird neuer CEO der Lenzerheide Bergbahnen AG (CH)

Der 38-jährige Ingenieur HTL Thomas Hunziker hat den Verwaltungsrat der Lenzerheide Bergbahnen AG überzeugt. Er konnte sich gegen 70 Mitbewerber durchsetzen und wird nach Ablauf der Kündigungsfrist bzw. sobald als möglich die Nachfolge als CEO der LBB von Rainer Flaig, welcher die Direktion der Saas-Fee Bergbahnen AG übernehmen wird, antreten.

Hunziker ist seit über elf Jahren bei der Pilatus Flugzeugwerke AG in Stans angestellt und war dort in verschiedenen, zuletzt leitenden Positionen tätig. Als Projektmanager, aber auch als President/CEO der Tochtergesellschaft Pilatus Business Aircraft Ltd, Broomfield USA sammelte er insbesondere diverse Erfahrungen in interdisziplinären Teams und konnte sein Knowhow in den Bereichen Management und Marketing vertiefen. Hunziker absolviert derzeit berufsbegleitend die Weiterbildung zum Executive MBA in General Management an der Universität St. Gallen (HSG), die er im nächsten Jahr abschliessen wird.

„Thomas Hunziker ist unser Wunschkandidat“ bestätigt Christoph Suenderhauf, Präsident des Verwaltungsrates„ er bringt sehr gute Management- und Führungsqualitäten in die Unternehmung ein und konnte vor allem auch in menschlicher Hinsicht überzeugen.“

Für weitere Informationen:

Ferienregion Lenzerheide
Christoph Suenderhauf
Präsident des Verwaltungsrates
CH-7078 Lenzerheide
Tel. +41 (0)81 258 33 88
Fax +41 (0)81 258 33 89
Mail mail@csuenderhauf.ch
Internet http://www.lenzerheide.com