Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Vermarktung des Automobilsommers 2011 (D)

Frankfurt am Main, 20. September 2010 – Im Fokus des DZT Themenschwerpunktes 2011 steht der „Automobilsommer 2011“, den Baden-Württemberg als Wiege des Automobils feiert. Hier entwickelte Carl Benz vor 125 Jahren das erste Automobil.

Gemeinsam mit der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) sowie den für die Vermarktung des Jubiläums bedeutsamen Städten Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe hat die Tourismus-Marketing GmbH Baden Württemberg nun einen Kooperationsvertrag geschlossen, um den Automobilsommer 2011 international zu bewerben. Als Kernmärkte wurden in Europa Österreich, die Schweiz, Frankreich, Italien und Großbritannien sowie in Übersee USA, China, Indien und die Vereinigten Arabischen Emirate definiert.

„Die Automobilindustrie ist mit einem Umsatz von mehr als 300 Milliarden Euro im Jahr ein wichtiger Wirtschaftszweig in Deutschland*. Sie ist aber auch von größter touristischer Relevanz: Rund die Hälfte aller Übernachtungsreisen europäischer Gäste in Deutschland werden mit dem Auto unternommen**. Deutsche Automarken sind zudem weltweit wichtige Imageträger für das Reiseland Deutschland. Sie stehen für Qualität, Zuverlässigkeit und ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit dem Kooperationsvertrag haben wir die besten Voraussetzungen geschaffen, um gemeinsam eine optimale Kommunikation des Themas in allen wichtigen Märkten zu sichern und so den Deutschland-Tourismus weiter zu stärken“, so Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT.

* Quelle: VDA 2010, Verband der Automobilindustrie
** Quelle: European Travel Monitor 2009, IPK International

Aktuell laufen die ersten konkreten Aktionen des Maßnahmenpakets an, so u.a. eine Veranstaltung für Vertreter der US-amerikanischen Reiseindustrie in Baden-Württemberg. Als nächster Schritt folgt ein gemeinsamer Messeauftritt der Partner auf dem World Travel Market (WTM) im November in London. Außerdem wird es in Kooperation mit dem DZT-Partner Deutsche Bahn eine Werbe-Tour durch Europa geben.

Sehr erfreut über die gemeinsame Vermarktung äußerte sich auch der Geschäftsführer der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg, Andreas Braun. Der „Automobilsommer 2011“ sei Ausgangspunkt für die weitere touristische Entwicklung eines Alleinstellungsmerkmals für den Landestourismus. „Perspektivisch kann er zu einer Erlebnismarke entwickelt werden, die über das Jahr 2011 hinaus strahlt“, sagte Braun.

„In der Region Stuttgart als Wiege des Automobils und Geburtsort des großen Automobilpioniers Gottlieb Daimler ist das Thema Automobil seit über einem Jahrhundert präsent und erlebbar – z.B. in den beiden spektakulären Automobilmuseen von Mercedes-Benz und Porsche. Im touristischen Marketing legen wir den Fokus auf das Alleinstellungsmerkmal Automobil. Wir freuen uns sehr, mit verschiedenen Maßnahmen im Rahmen des Kooperationsvertrags den Ruf der Region Stuttgart als Automobilregion in die Welt zu tragen. So machen wir gemeinsam nicht nur auf das Automobiljubiläum 2011 aufmerksam, sondern setzen auf eine große Nachhaltigkeit in der Marketingarbeit für den Tourismus in der Region Stuttgart“, so Andrea Gehrlach, Prokuristin der Stuttgart-Marketing GmbH.

Johann W. Wagner, Geschäftsführer Stadtmarketing Mannheim GmbH, ergänzt: „Der Erfindergeist von Carl Benz und die Tatkraft seiner Frau Bertha, die mit ihrer Erstlingsfahrt von Mannheim nach Pforzheim als Pionierin der Automobilgeschichte gilt, haben von Mannheim aus die Welt verändert. Mannheim ist die Geburtsstadt des Automobils. Das Auto hat die wirtschaftliche Stärke Baden-Württembergs und Deutschlands begründet. Jetzt wird das gemeinsame Programm zum Automobilsommer 2011 Besucher und Auto-Fans aus der ganzen Welt begeistern und nach Baden-Württemberg locken.“

„Eine internationale gemeinsame Vermarktung des „Automobilsommers 2011“ bedeutet für Karlsruhe die große Chance, mit dem Thema Mobilität weltweit auf Karlsruhe aufmerksam zu machen – schließlich ist der Auto-Erfinder Carl Benz hier geboren“, so Norbert Käthler, Geschäftsführer der Stadtmarketing GmbH Karlsruhe. „Dabei setzt Karlsruhe mit seinem Veranstaltungskonzept vor allem auch auf die Zukunft des Automobils, an der im KIT – Karlsruher Institut für Technologie – und vielen weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen geforscht wird. Ein Höhepunkt ist sicher die Ausstellung „Car Culture“ im ZKM (Zentrum für Kunst- und Medientechnologie), in der die wichtigsten Autokunstwerke der Welt präsentiert werden sollen.

Auch außerhalb der Landesgrenzen Baden-Württembergs wird in Deutschland die Faszination Auto informativ und unterhaltsam dargestellt. Mehr als 200 Automuseen, darunter architektonisch herausragende Erlebniszentren wie die Autostadt Wolfsburg, präsentieren Besuchern jeden Alters die Welt des Automobils. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Webseite der DZT unter http://www.germany.travel.

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Großer Erfolg für Übersee-Russland- Workshop in Frankfurt (D)

Frankfurt am Main, 15. September 2010 – Eine sehr positive Bilanz kann die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) für ihren Übersee-Russland-Workshop, der vom 12. bis 14. September 2010 in Frankfurt stattfand, ziehen: Etwa einhundert Repräsentanten der deutschen Reisewirtschaft präsentierten ihre Angebote im Sheraton Hotel am Frankfurter Flughafen vor rund 140 internationalen Einkäufern aus den wichtigen Überseemärkten USA, Kanada, Japan, China, Hongkong, Südkorea, Israel, Indien, Vereinigte Arabische Emirate, Australien sowie Russland. Diese zusätzliche Vertriebsveranstaltung hatte die DZT organisiert, nachdem zahlreiche internationale Gäste aufgrund der Luftraumsperrung über Europa am GTM Germany Travel MartTM (GTM) im April nicht teilnehmen konnten.

Eine Schnellumfrage der DZT unter zwei Dritteln der teilnehmenden Anbieter ergab: 91 Prozent sind mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden oder sehr zufrieden.

Fehlende Kontakte durch die Beeinträchtigung des diesjährigen GTM aufgrund des Vulkanausbruchs konnten 54 Prozent der Befragten beim jetzigen Workshop ausgleichen, 13 Prozent registrierten sogar eine erhöhte Nachfrage und neun Prozent stellten keine negativen Einflüsse auf ihre Geschäftsabschlüsse fest. Lediglich 24 Prozent berichteten, dass sie trotz allgemein guter Geschäfte den Rückstand nicht ganz hätten kompensieren können.

„Die positive Resonanz bestätigt unsere Entscheidung, diese zusätzliche Vertriebsmaßnahme zu initiieren“, erklärt Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT. „Die kundenorientierte Positionierung des Reiselandes Deutschland ist nach der Wirtschafts- und Finanzkrise ein wichtiger Faktor angesichts des deutlich zunehmenden Wettbewerbs der Destinationen um internationale Gäste. Der Überseeworkshop wird vor allem mittelständischen Anbietern helfen, vom Deutschland-Incoming aus dem wieder erstarkenden Volumenmarkt USA sowie den wichtigen Potenzialmärkten Asiens zu profitieren“, so Petra Hedorfer.

Zum Workshop eingeladen wurden ausschließlich Einkäufer, die sich bereits für den GTM im April angemeldet hatten und dann nicht nach Deutschland reisen konnten. Über 95 Prozent der jetzt anwesenden Anbieter wollen sicher oder höchst wahrscheinlich am nächsten turnusgemäßen GTM 2011 in Köln/Bonn teilnehmen.

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Barrierefreie Ferienhäuser – Mehr Qualität und Komfort für Urlauber mit körperlichen Einschränkungen (D)

Hamburg, 6. September 2010 – Barrierefreies Reisen wird nicht nur aufgrund des demografischen Wandels in unserer heutigen Gesellschaft immer wichtiger. Allein in Deutschland leben rund acht Prozent der Bevölkerung mit einer Behinderung, und sogar rund 20 Prozent gelten laut der Nationalen Koordinierungsstelle Tourismus für Alle (NatKo) als mobil eingeschränkt. Im Urlaub sind Unterkünfte gefragt, in denen jeder Gast ohne Probleme zurecht kommt und sich wohl fühlt.

Über 2.500 rollstuhlgeeignete Ferienunterkünfte in 32 europäischen Ländern in denen gerade auch Menschen mit Handicap herzlich willkommen sind. Eine besonders große Auswahl an barrierefrei zugänglichen Feriendomizilen gibt es in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland. Die Palette reicht von ebenerdigen Appartements und behindertengerechten Ferienhäusern bis zu großzügig geschnittenen Unterkünften auf Bauernhöfen. Neben Rollstuhlfahrern und Gehbehinderten soll damit auch älteren Menschen oder Eltern mit Kinderwagen die schönste Zeit des Jahres so komfortabel wie möglich gemacht werden. Geräumige Zimmer, breite Durchgänge, behindertengerechte Toiletten und Duschen, Rampen oder erhöhte Betten bieten dabei eine bessere Wohnqualität für alle.

Im Herzen der Insel Usedom sind zum Beispiel barrierefreie und ebenerdige Appartements auf einem Gutshof für bis zu sechs Personen zu finden. Die Zufahrt ist behindertengerecht, und die Appartements sind mit breiten Durchgängen und unterfahrbaren Küchenzeilen ausgestattet. Im angrenzenden Hofladen werden Naturprodukte verkauft.

Für größere Gruppen oder Familien eignet sich das geräumige nach ISA (Internationales Symbol des Zuganges) zertifizierte Ferienhaus in Berneuil an der französischen Atlantikküste. Die mit Naturmaterialien restaurierte Unterkunft wurde mit dem internationalen Rollstuhlsymbol ausgezeichnet, das die Erreichbar- und Nutzbarkeit von Gebäuden für Menschen mit einer Behinderung garantiert.

In dem malerischen Ort Geijsteren in den Niederlanden bietet der Bauernhof „Lindenhof“ Platz für bis zu 17 Personen. Das geräumige Ferienappartement befindet sich in einem ehemaligen Backhaus und ist mit Rampen, erhöhten Durchgängen, Betten und einer rollstuhlkompatiblen Toilette und Dusche ausgestattet.

Ein für Rollstuhlfahrer geeignetes Ferienhaus befindet sich auch in Andalusien bei Coín in einer ruhigen Umgebung mit einem wunderschönen Ausblick auf die Berge. In dem im traditionellen Stil gebauten Haus können bis zu vier Personen wohnen und den gemeinsamen Pool nutzen.

Europas großer Ferienhaus-Spezialist Casamundo bietet über 2.500 rollstuhlgeeignete Ferienunterkünfte in 32 europäischen Ländern an. Durch die entsprechende Auswahl in der Suchmaske können sich körperlich eingeschränkte Urlauber auf http://www.casamundo.de alle rollstuhlgeeigneten Unterkünfte anzeigen lassen. Casamundo reagiert damit auf den Markt der Zukunft, der barrierefreies Reisen mehr und mehr erfordert.

Weitere Informationen

Casamundo GmbH
Pressereferentin
Gonhild Pirch

Anschrift:
Colonnaden 70
D-20354 Hamburg

Tel.: +49-(0)40 – 4191344-31
Fax: +49-(0)40 – 4191344-59
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Reinhard Werner neuer kaufmännischer Vorstand der DZT (D)

Frankfurt am Main, 31. August 2010 – Auf der außerordentlichen Sitzung des Verwaltungsrats der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) am 19. August 2010 wurde Reinhard Werner zum neuen kaufmännischen Vorstand der DZT einstimmig gewählt. Werner tritt die Nachfolge von Armin Brysch an, der ab dem 01. November 2010 eine neue berufliche Aufgabe übernimmt.

Werner wird dann das gesamte kaufmännische Ressort mit Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Personal, Informationstechnologien, Logistik und Verwaltung verantworten.

Der studierte Diplom-Kaufmann war im Laufe seiner beruflichen Karriere unter anderem bei der Deutschen Reisebüro GmbH, der airtours international GmbH sowie der DERPART Reisevertrieb
GmbH tätig. Zuletzt leitete er das Referat Kundenbetreuung und Vertrieb des Deutschen Wetterdienstes (Abteilung Flugmeteorologie). Ehrenamtlich engagiert er sich seit 2000 als Präsidiumsmitglied / Finanzvorstand beim Deutschen ReiseVerband (DRV).

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Inlandstourismus erstes Halbjahr 2010 – Inlandstourismus weiterhin stabil (D)

Frankfurt am Main, 24. August 2010 – Mit einem Halbjahresplus von 1,6 Prozent erweist sich der Inlandstourismus in Deutschland als weiterhin äußerst stabil. Insgesamt zählte das Statistische Bundesamt von Januar bis Juni 2010 rund 141 Millionen Übernachtungen deutscher Gäste in Beherbergungsbetrieben mit mehr als neun Betten und auf Campingplätzen, 31,9 Millionen Übernachtungen allein im Juni (plus 2,7 Prozent).

„Die Übernachtungszahlen des ersten Halbjahres zeigen: Reisen im eigenen Land ist in Deutschland weiter im Trend. Der Zuwachs ist umso erfreulicher, als sich der Inlandstourismus bereits im letzten Jahr als relativ krisenresistent erwiesen hat“,
so Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Im ersten Halbjahr 2009 lagen die Übernachtungen deutscher Gäste nur 0,6 Prozent unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2008. Insgesamt war Deutschland 2009 nach der aktuellen Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. mit einem Marktanteil von etwa einem Drittel weiterhin das beliebteste Reiseziel der Deutschen – und hat seinen Vorsprung weiter ausgebaut.

Unter den Zielen liegt weiterhin Bayern vorn: Rund 28,6 Millionen Übernachtungen registrierten die Statistiker hier im ersten Halbjahr 2010, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. An zweiter Stelle steht Baden-Württemberg (16 Millionen Übernachtungen), dicht gefolgt von Nordrhein-Westfalen (ebenfalls rund 16 Millionen Übernachtungen).

Einen wahren Boom erleben die Städte: 5,8 Millionen Inlandsübernachtungen wurden im ersten Halbjahr in Berlin gezählt – 12 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 3,3 Millionen Übernachtungen werden aus Hamburg berichtet (plus 8,3 Prozent). Über einen Zuwachs von 13,8 Prozent – bei geringerem Volumen – freuen sich Hoteliers in Dortmund, ihre Frankfurter Kollegen vermelden ein Plus von elf Prozent.

„In den guten Städtezahlen spiegelt sich zum einen der Trend zu City Breaks im Inland. Zum anderen zeigt sich hier, dass der Geschäftstourismus, der 2009 aufgrund der allgemeinen
Wirtschaftslage zurückgegangen war, wieder im Aufwind ist“, interpretiert Hedorfer die Zahlen. Das bestätigt auch der Deutsche Reisemonitor von IPK International: Demnach haben die Geschäftsreisen im ersten Halbjahr 2010 um fünf Prozent zugelegt. Die Urlaubsreisen sind um vier Prozent gestiegen, wobei die Städtetrips besonders deutlich an Beliebtheit gewonnen haben.

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Deutschland-Incoming erstes Halbjahr 2010 – Rekordergebnis im ersten Halbjahr (D)

Frankfurt am Main, 24. August 2010 – Mit einem Rekordergebnis geht das deutsche Incoming in das zweite Halbjahr: 25,6 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste zählte das Statistische Bundesamt in deutschen Beherbergungsbetrieben mit mehr als neun Betten und auf Campingplätzen von Januar bis Juni 2010. Damit wird nicht nur der Vorjahreszeitraum um 9,4 Prozent übertroffen. In den ersten sechs Monaten 2010 liegen die Ausländerübernachtungen auch rund zwei Prozent über dem Halbjahresergebnis des Rekordjahres 2008, als die Statistiker in den ersten sechs Monaten 25,1 Millionen Übernachtungen internationaler Gäste in Deutschland zählten.

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UNESCO-Welterbestätte Oberharzer Wasserregal erhöht Attraktivität des Reiselandes Deutschland (D)

Frankfurt am Main, 16. August 2010 – Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) begrüßt, dass das Oberharzer Wasserregal zur UNESCO-Welterbestätte in Deutschland geworden ist. Mit der neuen Auszeichnung wird der bestehende Schutz der UNESCO für das „Bergwerk Rammelsberg und die Altstadt von Goslar“ stark erweitert. Insgesamt stehen 33 Sehenswürdigkeiten in Deutschland auf der Welterbeliste. Gemeinsam mit dem UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. bewirbt die DZT weltweit diese Kultur- und Natursehenswürdigkeiten und stärkt damit das Image Deutschlands als facettenreiches Reiseland.

„Durch dieses Prädikat wird der Harz, aber auch das Reiseland Deutschland insgesamt noch attraktiver für Besucher aus aller Welt. Bereits jetzt genießt Deutschland einen hervorragenden Ruf als Kulturdestination, der sich dadurch weiter festigt“, so Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT.

Das Oberharzer Wasserregal ist ein einzigartiges vorindustrielles Energieversorgungssystem, dessen Grundstein bereits im Mittelalter gelegt wurde. Über Jahrhunderte entstand eine ausgeklügelte Anlage mit kilometerlangen Gräben, künstlichen Teichen und unterirdischen Wasserwegen. Sie versorgte den Bergbau in der Region, indem sie die Wasserkraft nutzte, um Entwässerungs-Pumpen anzutreiben, Erze zu verhütten und Material zu transportieren.

Noch heute sind große Teile erhalten, die Besucher auf insgesamt 22 Wanderwegen erkunden können. Die längste Route ist zwölf Kilometer lang, die kürzeste 500 Meter. Etwa 100 Schautafeln und 300 kleinere Wappentafeln geben einen Überblick über die wichtigsten Fakten und Hintergründe zu der Anlage.

Weitere Informationen finden sich auf http://www.harzinfo.de sowie auf
dem DZT-Portal http://www.germany.travel.