Generalversammlung 2019: Mitglieder heissen Strategie gut

Generalversammlung 2019: Mitglieder heissen Strategie gut

Um die Aktivitäten zu Gunsten des Schweizer Tourismus weiter zu stärken, hatte der Schweizer Tourismus-Verband im Frühling 2018 unter dem Motto «Aufbruch in die Zukunft» einen Strategieprozess eingeleitet. Mit Erfolg: Die neu erarbeiteten strategischen Grundlagen wurden an der Generalversammlung vom 23. August 2019 von den Mitgliedern gutgeheissen.

«We are ready for take off!», sagte STV-Präsident Dominique de Buman anlässlich der Generalversammlung in Solothurn. Er nahm damit Bezug auf die neue Strategie, deren Umsetzung nach dem positiven Entscheid an der GV nichts mehr im Wege steht. Sie sieht im Grundsatz vor, den STV-Vorstand zu vergrössern und damit breit abzustützen. Künftig haben alle nationalen Verbände mit Tourismus-Bezug die Möglichkeit, so genannte «Kernmitglieder» zu werden. Alle Kernmitglieder haben Anspruch auf einen Sitz im Vorstand. Als strategisches Führungsorgan des Verbands wird neu der «Ausschuss» fungieren. Dieser wird aus fünf bis sieben Kernmitgliedern bestehen.

Der STV erhofft sich durch die Neuerungen einen stärkeren Austausch unter den wichtigsten Schweizer Touristikern. «Wir möchten künftig geeinter auftreten und uns so mehr Durchschlagskraft verschaffen», sagte de Buman in Solothurn. Neben den Kernmitgliedern komplettieren wie bisher die ordentlichen Mitglieder den Kreis der stimm- und wahlberechtigten Mitglieder. Der Geschäftsstelle in Bern kommt somit noch stärker die Rolle der Drehscheibe für touristische Themen zu.

Neuer Präsident ab Frühling 2020

Da der jetzige STV-Präsident Dominique de Buman im Herbst 2019 nach 16 Jahren nicht mehr zu den Parlamentswahlen antritt, wird seine Position vakant. Die Suche nach der Nachfolge wird unverzüglich eingeleitet. Der neue Präsident oder die neue Präsidentin wird im Rahmen der ausserordentlichen STV-Generalversammlung vom 27. März 2020 in Bern gewählt werden. Ebenso stehen dann die Wahlen der neuen Vorstands- und Ausschussmitglieder an.

Augenmerk auf nachhaltigem Tourismus
Der Schweizer Tourismus-Verband engagiert sich weiterhin aktiv für die Nachhaltigkeit. Unter anderem hat er 2015 die Fachgruppe Nachhaltiger Tourismus (NaTour) ins Leben gerufen, welche das Ziel verfolgt, die Schweiz als nachhaltige Feriendestination zu positionieren und zu etablieren. Ausserdem arbeitet der STV als Mitglied der Trägerschaft aktuell in der strategischen Steuerungsgruppe des Innotour-Projekts «Angewandte Nachhaltigkeit in Schweizer Tourismusdestinationen NSTD» mit.

Für Auskünfte steht zur Verfügung:

Dominique de Buman | Präsident STV | dominique.debuman@parl.ch
Barbara Gisi | Direktorin STV | barbara.gisi@stv-fst.ch

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Unterlagen zur Generalversammlung

Medienmitteilung
GV-Präsentation
Eröffnungsrede von Dominique de Buman, Präsident STV
Teilnehmerliste

Weiterführende Informationen
Jahresbericht 2018
Schweizer Tourismus in Zahlen 2018

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Ist die Nachhaltigkeits-Charta ein Papiertiger?

Was tun die 26 Unterzeichner der Nachhaltigkeits-Charta für den Schweizer Tourismus? Der Schweizer Tourismus-Verband (STV) wollte es wissen und befragte die beteiligten Tourismusorganisationen. Das Resultat ist: Zwei Drittel der Unterzeichner zeigen Biss.

Die 26 Tourismusorganisationen und –verbände waren kreativ und entwickelten verschiedene Lösungen, wie sich Nachhaltigkeit im Tourismus umsetzen lässt.

Neue Angebote für Touristen:
Sie können touristische Dienstleistungen nach Umweltkriterien aussuchen, den CO2-Ausstoss ihrer Übernachtung kompensieren, naturnahe Angebote buchen oder sich in der Broschüre «mobil & ökologisch» informieren, welche Wintersportorte wie gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen sind.

Massnahmen, um Mitglieder zu sensibilisieren:
Die wichtigste Massnahme ist die bevorzugte Nennung von zertifizierten Partnern in der Tourismuskommunikation. Viele Organisationen bedienen sich klassischer Informationsinstrumente wie Nachhaltigkeitsberichte und -newsletters, Broschüren, Plattformen oder Informationen über Nachhaltigkeitslabels im Tourismus.

Massnahmen im Betrieb und für Mitarbeitende:
Hier stehen Audits, Umweltbilanzen oder Umweltmanagementsysteme im Vordergrund sowie Mitarbeiterschulungen.

Weitere neue Angebote bei Dritten:
Die Hochschule Luzern entwickelte eine Managementweiterbildung (CAS) «Nachhaltigkeit im Tourismus». Das Projekt «Nachhaltigkeitsmanagement in Destinationen» zeigt den Destinationen, wie Nachhaltigkeit umgesetzt werden kann.

Zwei Drittel zeigen Biss
Zwei Drittel der 26 Organisationen haben die nachhaltige Entwicklung in ihren strategischen Zielen verankert und werden Ende 2012 mit einem Umwelt- oder Nachhaltigkeitslabel ausgezeichnet sein.

Nachhaltigkeit ist nicht «sexy»
Der STV fragte die Unterzeichner auch, was die Umsetzung der Charta erschwert. Am häufigsten genannt wurden:

  • fehlender Einfluss auf touristische Betriebe und Touroperators,
  • der Leistungsauftrag der Organisation umfasst nur die Tourismuspromotion,
  • Nachhaltigkeit ist nicht «sexy» für das Marketing.

Wie weiter?
Damit der Tourismus seine Nachhaltigkeits-Ziele erfüllen kann und für die Zukunft gerüstet ist, empfiehlt der STV:

  • Kantone und Gemeinden sollen in ihren Leistungsaufträgen für die Tourismusorganisationen Nachhaltigkeitsziele integrieren.
  • Thematische Veranstaltungen zu Aspekten der Nachhaltigkeit anbieten, um ihre Komplexität zu reduzieren: Mobilität, Grossveranstaltungen, Bildung, Angebotsgestaltung, regionale Entwicklung etc.
  • Stärkere Ausrichtung von Massnahmen auf die verschiedenen Akteure im Tourismus: Destinationen, Branchen, Anbieter, Verbände, Gemeinden.
  • Bereitschaft, sich in Kommunikation und Marketing mit der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und konsequent in allen Massnahmen einzusetzen.

Stand der Charta 2011 (PDF)

Weitere Informationen
Schweizer Tourismus-Verband
Mila Trombitas
Stv. Direktorin
Tel. 031 307 47 47
mila.trombitas@swisstourfed.ch