DER TOURISMUS BRAUCHT DIE KURZAUFENTHALTER

Der Schweizer Tourismus-Verband fordert, dass Kurzaufenthaltsbewilligungen und Grenzgängerbewilligungen nicht kontingentiert werden. Kurzaufenthalter und Grenzgänger tragen nicht zur Masseneinwanderung bei, sondern halten sich nur temporär in der Schweiz auf. Der saisonale Tourismus in der Schweiz ist auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen: Bis zu 40 Prozent der Arbeitskräfte im Tourismus stammen aus dem Ausland.

Der Schweizer Tourismus-Verband STV anerkennt den Volkswillen, setzt sich jedoch für eine möglichst liberale und wirtschaftsfreundliche Umsetzung der Zuwanderungsinitiative ein. Der STV möchte insbesondere keine Kontingentierung von Kurzaufenthaltsbewilligungen (EU/EFTA) bis zu einem Jahr. Eine Wintersaison in einer Wintersportdestination kann bspw. bis zu 5 Monate dauern (November–April). Eine saisonale Arbeitskraft im Tourismus würde dementsprechend in das Kontingentsystem fallen. Dies betrifft Fachkräfte in Hotellerie, Gastronomie, der Seilbahnbranche und viele weitere. Inländische Fachkräfte sind limitiert vorhanden und oftmals nicht an einer befristeten Anstellung von 5 Monaten interessiert. Die benötigten saisonalen Arbeitskräfte können also nicht im ausreichenden Masse im Inland rekrutiert werden. Eine Kontingentierung verunmöglicht es, die heutigen touristischen Infrastrukturen aufrecht zu halten, die Attraktivität einer Destination würde damit massiv reduziert. Gerade für Gemeinden, die stark vom Tourismus abhängig sind, wäre dies fatal und würde den Tourismusstandort Schweiz schädigen, was auch für den Bund wiederum hohe Folgekosten im Rahmen der Standortförderung nach sich ziehen könnte. Deshalb ist auf die Schaffung von Höchstzahlen und Kontingenten für Kurzaufenthaltsbewilligungen (EU/EFTA) bis zu einem Jahr zu verzichten.

Grenzgängerbewilligungen sollen analog zur Kurzaufenthaltsbewilligungen bis zu einem Jahr nicht kontingentiert werden. Denn Grenzgänger wandern nicht in die Schweiz ein und tragen somit nicht zu von den Initianten befürchteten Masseneinwanderung bei. Es besteht deshalb auch kein Anlass, sie der Kontingentierung zu unterstellen.

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Neue Direktorin für den Schweizer Tourismus-Verband

Barbara Gisi - Neue Direktorin für den Schweizer Tourismus-Verband

Der Vorstand des Schweizer Tourismus-Verbandes (STV) hat Barbara Gisi (45) einstimmig zur neuen Direktorin des Schweizer Tourismus-Verbandes gewählt. Sie ersetzt den scheidenden Direktor Mario Lütolf. Barbara Gisi war bislang stellvertretende Generalsekretärin des Kaufmännischen Verbandes Schweiz. Der Vorstand wählte sie «aufgrund ihrer profunden Kenntnisse im Verbandswesen», sagt Nationalrat Dominique de Buman, Präsident des Schweizer Tourismus-Verbandes.

Barbara Gisi, die neue Direktorin des Schweizer Tourismus-Verbandes, ist Juristin und hat ein Nachdiplomstudium in Betriebswirtschaft für Nonprofit-Organisationen (NPO) absolviert. Seit 2006 war sie beim Kaufmännischen Verband Schweiz als Abteilungsleiterin Berufspolitik, Gleichstellung und Jugend auf Stufe Geschäftsleitung beschäftigt. 2010 wurde sie zur stellvertretenden Generalsekretärin befördert. Der Vorstand wählte Barbara Gisi einstimmig aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit in einem Schweizer Dachverband und ihrer Kenntnisse des schweizerischen politischen Systems. Die neue Direktorin spricht neben Englisch, Französisch auch Italienisch, Spanisch und Holländisch. Sie tritt ihre Stelle voraussichtlich im Juli 2013 an.

Der Schweizer Tourismus-Verband STV ist die nationale tourismuspolitische Dachorganisation mit rund 600 Mitgliedern, darunter rund 40 schweizerischen Branchen- und Fachverbänden des Tourismus mit insgesamt rund 30’000 touristischen Leistungserbringern – vorwiegend KMU. Als Vertreter des viertwichtigsten Exportbereichs in der Schweizer Wirtschaft setzen wir uns insbesondere für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Wirtschaftssektors und der einzelnen Betriebe sowie für politische Rahmenbedingungen ein, die eine nachhaltige touristische Entwicklung fördern.

Medienmitteilung (pdf, 326 kb)
Pressebild Barbara Gisi (jpg, 1.7 mb)

WECHSEL AN DER SPITZE DES SCHWEIZER TOURISMUS-VERBANDES

Direktor Mario Lütolf (51) verlässt den Schweizer Tourismus-Verband in Bern per 30. Mai 2013. Seit 2007 leitet er den Dachverband, der Interessen der touristischen Anbieter in der Politik, in den Behörden und in der Öffentlichkeit vertritt. Lütolf wird neuer Leiter Stadtraum und Veranstaltungen und Mitglied der Geschäftsleitung der Direktion Umwelt, Verkehr und Sicherheit in der Stadt Luzern.

n der Spitze des Schweizer Tourismus-Verbandes (STV) kommt es zu einem Führungswechsel. Mario Lütolf verlässt den Dachverband, den er seit 2007 leitete. Lütolf findet neue Herausforderungen in der Stadt Luzern, für die er sich bereits von 2000 bis 2004 als Tourismusdirektor eingesetzt hatte. Dominique de Buman, Nationalrat und Präsident STV: «Der Tourismus-Verband hat sich als Projekt- und Netzwerkplattform etabliert. Mario Lütolf gebührt grosse Anerkennung für die geleistete Arbeit.» Auf nationaler Ebene lobbyiert die Institution an der Spitze der Schweizer Tourismuswirtschaft für bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Investitionen in die Landeswerbung, die Qualitätssicherung und die Bildung. Die strategische Führungsebene wurde reformiert, das etablierte Qualitäts-Programm des Schweizer Tourismus in die operative Verantwortung übernommen. Die Ferienwohnungs-Klassifikation ist mit über 22‘000 Einheiten in den Regionen breit abgestützt. Der kommunikative Auftritt des Verbandes wurde harmonisiert und im Profil geschärft. Lütolf übernimmt Führungsverantwortung im neukonzipierten öffentlichen Raum- und Veranstaltungsmanagement der Stadt Luzern. «Es wird eine anspruchsvolle Sache werden, die verschiedensten Nutzerinteressen unter einen Hut zu bringen. In der schönen Stadt am See und umgeben von Bergen bleibe ich dabei auch mit touristischen Ansprüchen eng verbunden.»

Für weitere Fragen stehen Ihnen zur Verfügung
Nationalrat Dominique de Buman | Präsident STV |
Mario Lütolf | Direktor STV | 27.11.2012, 15-16.30 Uhr | 031 307 47 55

Die 80. Generalversammlung des Schweizer Tourismus-Verbands fand auf der Grimsel statt. (CH)

Die 80. Generalversammlung des Schweizer Tourismus-Verbands fand am Donnerstag, 30. August 2012 auf der Grimsel statt.

«Krisen sind Herausforderungen» sagte Nationalrat Dominique de Buman, Präsident des Schweizer Tourismus-Verbandes, in seiner kämpferischen Rede an der Generalversammlung des STV. Nicht Gleichgültigkeit und Resignation, nicht Lamentieren über Wechselkurse und Politik, sondern Kreativität, Mehrwerte für den Gast und der Wille zur Kooperation seien der Schlüssel zum Erfolg der touristischen Branchen, führte er vor den Spitzen der Schweizer Tourismuswirtschaft aus. Mit der Verordnung des Bundesrates zur Zweitwohnungsinitiative zeigte er sich zufrieden.

Unterlagen zur Generalversammlung
Medienmitteilung
Dominique de Buman, Präsident STV
Dr. Gianni Biasiutti, CEO Kraftwerke Oberhasli AG
Teilnehmerliste

Weitere Informationen erhalten Sie direkt auf www.swisstourfed.ch

Schweizer Tourismus-Verband
Finkenhubelweg 11
Postfach 8275
3001 Bern

Tel. 031 307 47 47
Fax 031 307 47 48
info@swisstourfed.ch

Weitere Informationen zur Grimselwelt im Sommer auf www.Ausflugsziele.ch

Weite, wunderschöne Grimselwelt

Ist die Nachhaltigkeits-Charta ein Papiertiger?

Was tun die 26 Unterzeichner der Nachhaltigkeits-Charta für den Schweizer Tourismus? Der Schweizer Tourismus-Verband (STV) wollte es wissen und befragte die beteiligten Tourismusorganisationen. Das Resultat ist: Zwei Drittel der Unterzeichner zeigen Biss.

Die 26 Tourismusorganisationen und –verbände waren kreativ und entwickelten verschiedene Lösungen, wie sich Nachhaltigkeit im Tourismus umsetzen lässt.

Neue Angebote für Touristen:
Sie können touristische Dienstleistungen nach Umweltkriterien aussuchen, den CO2-Ausstoss ihrer Übernachtung kompensieren, naturnahe Angebote buchen oder sich in der Broschüre «mobil & ökologisch» informieren, welche Wintersportorte wie gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen sind.

Massnahmen, um Mitglieder zu sensibilisieren:
Die wichtigste Massnahme ist die bevorzugte Nennung von zertifizierten Partnern in der Tourismuskommunikation. Viele Organisationen bedienen sich klassischer Informationsinstrumente wie Nachhaltigkeitsberichte und -newsletters, Broschüren, Plattformen oder Informationen über Nachhaltigkeitslabels im Tourismus.

Massnahmen im Betrieb und für Mitarbeitende:
Hier stehen Audits, Umweltbilanzen oder Umweltmanagementsysteme im Vordergrund sowie Mitarbeiterschulungen.

Weitere neue Angebote bei Dritten:
Die Hochschule Luzern entwickelte eine Managementweiterbildung (CAS) «Nachhaltigkeit im Tourismus». Das Projekt «Nachhaltigkeitsmanagement in Destinationen» zeigt den Destinationen, wie Nachhaltigkeit umgesetzt werden kann.

Zwei Drittel zeigen Biss
Zwei Drittel der 26 Organisationen haben die nachhaltige Entwicklung in ihren strategischen Zielen verankert und werden Ende 2012 mit einem Umwelt- oder Nachhaltigkeitslabel ausgezeichnet sein.

Nachhaltigkeit ist nicht «sexy»
Der STV fragte die Unterzeichner auch, was die Umsetzung der Charta erschwert. Am häufigsten genannt wurden:

  • fehlender Einfluss auf touristische Betriebe und Touroperators,
  • der Leistungsauftrag der Organisation umfasst nur die Tourismuspromotion,
  • Nachhaltigkeit ist nicht «sexy» für das Marketing.

Wie weiter?
Damit der Tourismus seine Nachhaltigkeits-Ziele erfüllen kann und für die Zukunft gerüstet ist, empfiehlt der STV:

  • Kantone und Gemeinden sollen in ihren Leistungsaufträgen für die Tourismusorganisationen Nachhaltigkeitsziele integrieren.
  • Thematische Veranstaltungen zu Aspekten der Nachhaltigkeit anbieten, um ihre Komplexität zu reduzieren: Mobilität, Grossveranstaltungen, Bildung, Angebotsgestaltung, regionale Entwicklung etc.
  • Stärkere Ausrichtung von Massnahmen auf die verschiedenen Akteure im Tourismus: Destinationen, Branchen, Anbieter, Verbände, Gemeinden.
  • Bereitschaft, sich in Kommunikation und Marketing mit der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und konsequent in allen Massnahmen einzusetzen.

Stand der Charta 2011 (PDF)

Weitere Informationen
Schweizer Tourismus-Verband
Mila Trombitas
Stv. Direktorin
Tel. 031 307 47 47
mila.trombitas@swisstourfed.ch

Reaktionen aus Osteuropa zur Aktivierung der Ventilklausel

SCHÄDLICH FÜR DEN TOURISMUS

Der Schweizer Tourismus-Verband (STV) bedauert die Reaktionen aus Osteuropa zur Aktivierung der Ventilklausel. Die aufstrebenden Länder Osteuropas sind für die Diversifikation des Tourismus in neue Märkte von strategischer Bedeutung. Die Hotelübernachtungen hatten in den vergangenen Jahren massiv zugenommen. Der Boykottaufruf des polnischen Aussenministers Radoslaw Sikorski birgt ein grosses Risiko, die weitere Entwicklung negativ zu beeinflussen.

Der STV bedauert die scharfen Reaktionen aus Osteuropa, die dem Entscheid des Bundesrates zur Aktivierung der Ventilklausel folgten. Gegen 400‘000 Logiernächte stammten 2011 aus Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Innerhalb der letzten 10 Jahre haben sich die Hotellogiernächte verdoppelt. Die Aufenthaltsdauer ist mit rund 3 Nächten gar überdurchschnittlich hoch.

Die aufstrebenden Länder Osteuropas sind zudem für die Märktediversifikation von strategischer Bedeutung für die touristische Schweiz. «Der Tourismus kämpft um jeden Gast. Einmal mehr ist es der von externen Faktoren so abhängige Tourismus, der in Mitleidenschaft gezogen wird. Die osteuropäischen Besucher sind uns selbstverständlich weiterhin höchst willkommen», meint Mario Lütolf, Direktor des Schweizer Tourismus-Verbandes. Der Boykottaufruf des polnischen Aussenministers verunsichere unnötigerweise die Öffentlichkeit. Die Marke Schweiz sei aber stark, eine Reise in die Schweiz bleibe ein begehrliches Ziel für viele Menschen aus der ganzen Welt.

Statistik / weitere Informationen:
Polen: Zunahme innerhalb 10 Jahren an Hotellogiernächten: 96.9 % (2005-2010: +84.9%). 2011 könnte die Anzahl von 150’000 Hotellogiernächten (LN) überschritten werden (Entwicklung der LN im Vergleich zu 2010: +4,8%). Die beliebtesten Regionen der polnischen Touristen sind Zürich (über 30’000 LN im 2010), Graubünden (über 20’000 LN im 2010) und Genf (über 13’000 LN im 2010). Über 150’000 LN pro Jahr entsprechen einem Marktanteil der ausländischen Hotellogiernächte von 0,8% (2011). Das Entwicklungspotenzial des Markts Polen ist von besonderer Bedeutung für den Schweizer Tourismus (+3 – 5% LN pro Jahr. Die Konsumentenstimmung ist grundsätzlich positiv. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 3.1 Nächten (Ausland: 2.3). Tschechien: 105‘436 LN (2011: + 1.2 %), Aufenthaltsdauer 2.5 Nächte. Ungarn: 84‘364 LN (2011: + 0.9 %), 2.5 Nächte. Slowakei: 36‘284 LN (2011, + 21.7 %), 2.9 Nächte.

Weitere Auskünfte:
Mario Lütolf,
Direktor Schweizer Tourismus-Verband
Tel.: +41 (0)31 307 47 55,
mario.luetolf@swisstourfed.ch

Tag der Tourismuswirtschaft: Massnahmen gegen die Frankenstärke

Am Tag der Tourismuswirtschaft in Bern stellte der Schweizer Tourismus-Verband (STV) vier Forderungen, damit sich der Schweizer Tourismus qualitativ entwickeln kann: Eine vorübergehende Befreiung der Mehrwertsteuer auf Beherbergungs-leistungen, Massnahmen gegen die Hochpreisinsel Schweiz, Investitionen in touristische Infrastrukturen und die Nachfrageförderung sowie raumplanerische Instrumente gegen die Auswüchse des Zweitwohnungsbaus. Prof. Dr. Jürg Stettler von der Hochschule Luzern zeigte, wie der Wechselkurs und andere Faktoren die Entwicklung der Hotelübernachtungen beeinflussen.

35,5 Millionen Hotelübernachtungen verzeichnete die Schweiz 2011. Dies entspricht einem Rück-gang von 2 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr. Damit kann die Schweiz am globalen Wachstum der Tourismusbranche einmal mehr nicht partizipieren. Besonders ernüchternd fallen die Zahlen mit -8,5 Prozent für die Eurozone und -8,3 Prozent für Grossbritannien aus. Ihr gemeinsamer Marktanteil beträgt knapp 35 Prozent aller Hotelübernachtungen.

Damit sich der Schweizer Tourismus qualitativ und quantitativ entwickeln kann, fordert der Schweizer Tourismus-Verband (STV):

  • Eine vorübergehende Befreiung der Mehrwertsteuer auf Beherbergungsleistungen
    Mit einer vorübergehenden Senkung des Mehrwertsteuer-Beherbergungssatzes wird dem Exportcharakter der Beherbergung Rechnung getragen. Dieser Vorschlag kostet rund 150 Millionen Schweizer Franken.
  • Massnahmen gegen die Hochpreisinsel Schweiz
    Der STV begrüsst ein Freihandelsabkommen im Agrar- und Lebensmittelbereich als Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Tourismus. Der Abbau muss jedoch im Interesse der Leistungsfähigkeit der Schweizer Landwirtschaft mittels flankierenden Massnahmen und verstärkter Innovations- und Qualitätsorientierung begleitet werden.
  • Investitionen in touristische Infrastrukturen und Nachfrageförderung
    Am weltweiten Tourismuswachstum muss die Schweiz teilhaben. Die prekäre Währungs-situation federt die nationale Marketingorganisation Schweiz Tourismus durch neue Strategien in der Marktbearbeitung ab.
  • Raumplanerische Massnahmen gegen unerwünschten Zweitwohnungsbau
    Der STV stellt sich gegen die Zweitwohnungsinitiative. Sie verunmöglicht innovative Geschäftsmodelle in der Beherbergungswirtschaft wie zum Beispiel Ressorts und entwertet Landreserven von Hotels und Bergbahnen in weniger wettbewerbsstarken Destinationen. Die Initiative beschneidet die Perspektiven der Bergbevölkerung, damit steigt der Finanzierungsbedarf für die Randregionen.

Prof. Dr. Jürg Stettler führte in seinem Referat aus wie sich Hotelübernachtungen, der Wechselkurs und weitere Faktoren gegenseitig beeinflussen. Er zeigte auf, wie neben dem Wechselkurs weitere Faktoren wie die Positionierung einer Destination, ihre Gästestruktur oder ihre Verkaufsaktivitäten die Hotelübernachtungen beeinflussen. So konnte er am Beispiel Engelberg demonstrieren, dass ein professionelles Marketing den aufgewerteten Franken kurzfristig kompensieren kann. Weiter wies er nach, dass die Bergdestinationen generell stärker vom Wechselkurs betroffen sind als städtische Destinationen.

Daraus leitet Jürg Stettler Massnahmen in den vier Handlungsfeldern öffentliche Hand, Destinationen, touristische Leistungsträger und für das Marketing ab. Es gelte innovative und einmalige Angebote zu entwickeln, neue Verkaufsmassnahmen zu lancieren zum Beispiel Zusatz- oder Fixpreisangebote, Qualitätssteigerungen, Anpassungen bei der Gästestruktur oder das Ausnutzen des Stammkundenpotenzials.

Dowloads

Medienmitteilung (pdf, 596 kb)
Präsentation (pdf, 2.7 mb)
Referat Prof. Dr. Jürg Stettler (pdf, 105 kb)

Weitere Informationen

Mario Lütolf
T 031 307 47 55
mario.luetolf@swisstourfed.ch

Prof. Dr. Jürg Stettler
T 041 228 41 46
juerg.stettler@hslu.ch