Luzern ist wiederum die erfolgreichste Sommerdestination des Alpenraums

BAK Economics hat heute die aktuelle Studie zur Performance von 150 internationalen Destinationen im Alpenraum veröffentlicht. Luzern belegt im Ranking der Sommerdestinationen wiederum die Spitzenposition und Weggis hat sich auf Rang 9 platziert. Über das ganze Jahr gesehen ist Luzern die Nummer 2. Mit Engelberg auf Rang 13 ist eine weitere Destination aus der Region Luzern-Vierwaldstättersee in den Top 15 zu finden.

BAK Economics analysiert seit 15 Jahren im Rahmen des „Internationalen Benchmarking Programms für den Schweizer Tourismus“ in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO (Innotour) regelmässig die Performance und die Wettbewerbsfähigkeit von 150 alpinen Destinationen. Die Leistung wird anhand des „BAK TOPIndex“ gemessen. Diese Kennzahl wird jeweils für die Sommersaison, für die Wintersaison sowie für das ganze Jahr aus Faktoren wie der Entwicklung der Marktanteile, der Auslastung der Hotellerie und der Ertragskraft einer Feriendestination berechnet. Der „BAK TOPIndex“ bewertet im Schulnotensystem. Ein Wert von 6 bedeutet das Maximum, ein Wert von 1 das Minimum. Die aktuelle Studie basiert auf Zahlen von 2018.

Luzern – im Sommer die erfolgreichste Destination des Alpenraums, Weggis die Nr. 9 Luzern darf sich wiederum über die Spitzenposition im Ranking der Sommer-Destinationen freuen. Seit dem Jahr 2012 ist Luzern nun zum siebten Mal die Nummer 1 und somit die erfolgreichste Destination des Alpenraums. Luzern zeigt vor allem dank einer herausragenden Auslastung und einem überdurchschnittlich hohen Ertrag pro Übernachtung eine sehr gute Performance. Vor allem dank wichtigen Faktoren wie der hohen Dichte an Attraktionen, dem städtischen Charakter und der Lage am Vierwaldstättersee konnte die Spitzenposition gegenüber den internationalen Konkurrenten aber gehalten werden. Zudem konnten auch vergleichsweise sehr hohe Preise durchgesetzt werden. Neben Luzern ist Weggis eine der weiteren Schweizer Sommerdestinationen in den Top 15. Weggis konnte somit seinen Rang vom letzten Jahr halten. In der Seeregion zeigt sich vor allem die Entwicklung der Hotelübernachtungen als Haupttreiber für das wiederum gute Abschneiden.

Luzern ist übers ganze Jahr gesehen die Nr. 2, Engelberg die Nr. 13
Übers ganze Jahr gesehen, sind zwei der drei Schweizer Destinationen der Top 15 in der Region Luzern-Vierwaldstättersee zu finden: Luzern und Engelberg. Luzern konnte sich seit 2012 immer in den Top 5 Rängen platzieren und befindet sich auch aktuell wieder auf Rang 2. Die Top-Position verdanke Luzern gemäss der Studie der sehr hohen Auslastung und einer überdurchschnittlichen Entwicklung. Insbesondere ist die preisliche Leistungsfähigkeit leicht gestiegen, was nach den schwierigen Jahren nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses als umso positiver einzuschätzen ist. Luzern hat sich zwar genau wie die Destination Kleinwalsertal im Vorarlberg 5.0 TOPindex Punkte verdient, wird aber aufgrund einer leicht schwächeren Preisentwicklung und Auslastung auf Rang 2 platziert.

Nach Rang 39 im letzten Jahr konnte sich auch Engelberg als eine von drei Schweizer Destinationen unter den Top 15 platzieren hat sich markant gesteigert. Zum sehr guten Abschneiden auf Rang 13 tragen unter anderem die hohe Schneesicherheit, die gute Erreichbarkeit, das Familienangebot, das umfangreiche Outdoorangebot sowie die attraktive Landschaft bei. Betreffend Logiernächte-Entwicklung liegt Engelberg in der Winter- wie auch Sommersaison sogar über dem Durchschnitt der Top 10-Destinationen. Was für viele Bergdestinationen noch Wunschdenken ist, ist in Engelberg bereits Realität: Im Sommer fällt die Bettenauslastung überdurchschnittlich gut aus. Ebenfalls positiv fällt die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit bezüglich Hotelstruktur und Bettenangebot auf.

Die gesamte Studie sowie die Mitteilung von BAK Economics mit weiteren Details zu allen untersuchten Destinationen finden Sie hier: BAK Medienmitteilung

Auskünfte zu den Destinationen Luzern und Weggis:
Marcel Perren, Tourismusdirektor Luzern,
Tel. 041 227 17 09, marcel.perren@luzern.com

Auskünfte zur Destination Engelberg:
Frédéric Füssenich, Tourismusdirektor Engelberg,
Tel. 041 639 77 77, frederic.fuessenich@engelberg.ch

Informationen zur Region Luzern-Vierwaldstättersee für Medien: http://www.luzern.com/medien
Die Erlebnisregion Luzern-Vierwaldstättersee online: http://www.luzern.com

Pressemitteilung / Medienmitteilung powered by Ausflugsziele.ch und Ticketomat.com

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Tourismus Wolfenschiessen spannt mit Engelberg zusammen

Die neue touristische Erlebnisregion Engelbergertal ist in Wolfenschiessen auch visuell sichtbar. Thomas Vetterli (links) und Frédéric Füssenich testen den Monitor beim Informationsstand beim Bahnhof Wolfenschiessen.

Jetzt wird umgesetzt, was seit Monaten vorbereitet worden ist. Die touristischen Angebote von Wolfenschiessen werden neu von Engelberg-Titlis Tourismus vermarktet. Es ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe mit dem Ziel, die Tourismusregion Engelbergertal zu stärken.

Wolfenschiessen und Engelberg rücken touristisch noch näher zusammen. Die vor einiger Zeit angekündigte Kooperation der beiden Tourismusorganisationen wird jetzt umgesetzt. Konkret heisst dies, dass Wolfenschiessen bereits auf die kommende Wintersaison hin voll in die Werbeaktivitäten von Engelberg-Titlis Tourismus integriert sein wird. Die Pistenpläne, Panoramakarten und verschiedenen Werbemittel von Engelberg sind bereits mit den Angeboten von Wolfenschiessen ergänzt worden. «Wolfenschiessen ist neu ein wichtiger Partner und somit auch Teil unseres touristischen Angebots», hält Frédéric Füssenich, Tourismusdirektor von Engelberg, fest. Und für Thomas Vetterli, der seitens der Gemeinde und von Tourismus Wolfenschiessen das Kooperationsprojekt mit Engelberg vorangetrieben hat, ist wichtig, «dass Tourismus Wolfenschiessen weiterhin eigenständig bleibt. Wir gehen hier eine Partnerschaft ein, die auf Augenhöhe basiert.»

Grosse Unterstützung

Für Wolfenschiessen ist die Umsetzung der touristischen Kooperation ein grosser Schritt. Möglich wurde er auch deshalb, weil die Unterstützung vom Kanton Nidwalden mit Geldern aus dem Topf der Neuen Regionalpolitik (NRP) die Startphase erst ermöglicht hat. Was Gemeinderat Thomas Vetterli jedoch am meisten freut, ist die Tatsache, «dass sämtliche touristischen Leistungsträger zu einhundert Prozent hinter dem von der Gemeinde vorgeschlagenen Vorgehen stehen». Die Strategie war von Anfang an klar kommuniziert. Der wohl entscheidende Schritt jedoch war der Einbezug der Leistungsträger ab der ersten Stunde. Nicht die Gemeinde, sondern die Leistungsträger haben die heute geltenden Ansätze für die touristischen Abgaben festgelegt. Angesichts dieser breiten Unterstützung war auch die Gemeindeversammlung von Wolfenschiessen im vergangenen Herbst bereit, einen jährlichen Beitrag von 25 000 Franken an die neue Tourismuskooperation zu leisten. Wie die Gelder eingesetzt werden, entscheidet am Ende der Tourismusverein Wolfenschiessen, dessen Mitglieder sich wiederum aus den touristischen Leistungsträgern in der Gemeinde rekrutieren.

Mit eigenen Produkten

Mit welchen Dienstleistungen der Tourismusverein Wolfenschiessen in Zukunft in der gemeinsamen Werbung mit Engelberg in Erscheinung treten wird, bleibt ihm überlassen. Gemäss Frédéric Füssenich sind auch hier die Rahmenbedingungen klar. «Das Produkt wird von Wolfenschiessen entwickelt und, wenn es unseren Qualitätsansprüchen entspricht, entsprechend vermarktet.» Oberstes Ziel ist es, dass sich der Gast in der Erlebnisregion Engelbergertal wohl fühlt. Was jetzt mit dem Winterprogramm seinen Anfang nimmt, soll im kommenden Sommer fortgesetzt werden.

Erlebnisregion visuell sichtbar

Die neu geschaffene Erlebnisregion Engelbergertal wird nicht nur auf verschiedenen Druckerzeugnissen wie Flyern oder Winter-Guide in Erscheinung treten. In Wolfenschiessen weisen seit neustem die zusätzliche Dorfbeflaggung und der neu gestaltete Infostand beim Bahnhof auf die neue touristische Region hin. Die Homepage von Engelberg-Titlis Tourismus erfährt auf den Start der neuen Wintersaison hin einen Relaunch, indem neu auch die Tourismusangebote von Wolfenschiessen integriert werden. Sowohl Frédéric Füssenich als auch Thomas Vetterli sind überzeugt, dass die Tourismus-Kooperation «für beide Seiten eine echte Win-win-Situation ergibt. Denn der Gast kümmert sich weder um Kantons- noch um Gemeindegrenzen und sieht lediglich den Erlebnisraum, der ja im Gebiet Titlis und Jochpass bereits jetzt kantonsübergreifend vorhanden war. Mit der neuen Kooperation wird dieser Erlebnisraum jetzt einfach grösser.»

http://www.engelberg.ch
http://www.tourismus-wolfenschiessen.ch

Bildlegende

Die neue touristische Erlebnisregion Engelbergertal ist in Wolfenschiessen auch visuell sichtbar. Thomas Vetterli (links) und Frédéric Füssenich testen den Monitor beim Informationsstand beim Bahnhof Wolfenschiessen.

Für Auskünfte (erreichbar am Dienstag ab 13.00 Uhr):

Frédéric Füssenich, Tourismusdirektor Engelberg
Thomas Vetterli, Gemeinderat Wolfenschiessen

Pressemitteilung / Medienmitteilung powered by www.Ausflugsziele.ch

Baustart Gondelbahn Engelberg – Trübsee – Stand

Der Projektleiter Urs Bollmann nimmt die Baubewilligung von Norbert Patt und Peter Reinle in Empfang.

Mit dem Bau der neuen 8-er Gondelbahn Engelberg – Trübsee – Stand kann sofort begonnen werden. Die Umweltverbände verzichten auf eine Beschwerde gegen die Plangenehmigung und ermöglichen somit einen vorzeitigen Baubeginn.

Am 28. April 2014 hat das Bundesamt für Verkehr BAV die Konzession und Plangenehmigung für die neue 8-er Gondelbahn Engelberg – Trübsee – Stand erteilt. Gegen diese Bewilligung hätte während einer 30-tägigen Frist WWF und Pro Natura Beschwerde erheben können. Die beiden Umweltverbände WWF und Pro Natura haben dem BAV (Bundesamt für Verkehr) einen Beschwerdeverzicht zugestellt und ermöglichen somit einen vorzeitigen Baubeginn.

Ab sofort wird die Baustelle bei der Talstation eingerichtet. In den nächsten Wochen sind die folgenden Arbeiten geplant:

• Einrichtung der Bauplätze auf Trübsee und Stand
• Neue Linienführung der Gerschnistrasse bei der Talstation
• Abbruch des alten Restaurants auf Stand
• Aushub der Mittelstation Trübsee
• Teilweise Abbrucharbeiten bei der Talstation
• Baumeisterarbeiten bei allen 3 Stationen und Erstellung Streckenfundamente
• Erstellung Materialseilbahn von Trübsee nach Engelberg

Die Baumeisterarbeiten der Talstation sowie die Strecke von Engelberg bis Trübsee werden von der Arbeitsgemeinschaft der drei Firmen Gasser, Eberli und Bürgi ausgeführt. Für die Mittelstation Trübsee, die Strecke Trübsee bis Stand sowie die Bergstation Stand ist die Firma Vetsch aus Klosters verantwortlich.

Die gesamte Bahntechnik liefert die Goldauer Firma Garaventa. Die neue Gondelbahn mit total 164 8-er Gondeln hat eine Förderleistung von 2‘475 Personen pro Stunde und eine maximale Fahrgeschwindigkeit von 6 Metern pro Sekunde. Die Fahrzeit von Engelberg nach Stand wird auf rund 15 Minuten verkürzt.

Die Eröffnung der neuen Bahn ist auf die Wintersaison 2015/16 geplant. Die kuppelbare Gondelbahn der Firma Garaventa ist eines der erfolgreichsten Seilbahnsysteme der Welt. Sicherheitskomponenten und Stahlbauteile höchster Güte garantieren eine ansprechende Optik, höchste Sicherheit und einen maximalen Kundennutzen.

Auf http://www.titlis.ch/neuebahn können Sie den Verlauf der Bauarbeiten mitverfolgen.

Gesamte Pressemitteilung zum downloaden

Für Fragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:
Norbert Patt, CEO, npatt@titlis.ch
Peter Reinle, Leiter Marketing, preinle@titlis.ch

Titlis – mehr als eine Bergfahrt auf www.Ausflugsziele.ch

Das Jahresergebnis 2010/2011 war für die Bergbahnen Engelberg-Trübsee- Titlis AG sehr erfreulich. (CH)

Generalversammlung der Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titis AG

Das Jahresergebnis 2010/2011 war für die Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG sehr erfreulich. Markus Thumiger und Guido Zumbühl wurden als neue Mitglieder des Verwaltungsrates gewählt.

Das Rekordjahr 2010/2011 mit mehr als einer Million Gäste brachte einen konsolidierten Umsatz von 59.9 Millionen Franken. Das Jahresergebnis des Einzelabschlusses beträgt 9.1 Millionen Franken, zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr stand der Generalversammlung ein Bilanzgewinn von 29 Millionen Franken zur Verfügung. Es wird eine Dividende von 75 Franken pro Aktie ausgeschüttet, 26 Millionen Franken werden auf die neue Rechnung übertragen.

Die bisherigen Verwaltungsräte Dr. Hans Hess, Eugen Hess, Mario Amstutz, Marianne Fassbind und Kony Niederberger wurden für die nächsten 4 Jahre wieder gewählt. Dr. Hans Hess wurde als Präsident des Verwaltungsrates für eine weitere Amtsperiode von 4 Jahren bestätigt.

Markus Thumiger aus Ennetbürgen und Guido Zumbühl ausWalchwil wurden als neue Verwaltungsräte für die nächsten 4 Jahre gewählt. Markus Thumiger ist in der Geschäftsleitung und Mitinhaber des Versicherungs-Brokers S&P Group, Guido Zumbühl ist CEO der Bucherer Gruppe.

Nach 22 Jahren als Verwaltungsrat hat Josef Windlin auf die Generalversammlung 2012 seine Demission eingereicht. Josef Windlin wird mit Applaus und einem grossen Dank für seinen Einsatz verabschiedet.

Bergbahnen Titlis Rotair,
Peter Reinle, Leiter Medienstelle,
6390 Engelberg
Tel. 041 639 50 88,
preinle@titlis.ch,
http://www.titlis.ch

Weitere Informationen zum Titlis auf www.Ausflugsziele.ch

Beste Werbung für Engelberg dank TV-Bildern (CH)

Die Mitarbeiter des Tessiner Fernsehen RSI sorgen seit 1999 für fantastische Fernseh-bilder von den beiden Weltcup-Skispringen in Engelberg.

Seit vergangenem Montag ist rund um das Engelberger Skisprungstadion nichts mehr, wie es vorher war. Mit dem Eintreffen der ersten Übertragungswagen des Schweizer Fernsehens verwandelt sich Engelberg Tag für Tag immer mehr zur Fernsehstadt. Seit 1999 produziert das Tessiner Fernsehens RSI die Weltcup-Springen in Engelberg im Auftrag der SRG SSR. Für die Fernsehproduktion im High-Definition-Standard sind zehn Kameras im Einsatz. Darunter eine Superslow-Kamera im Landebereich und eine an einem Stock befestigte Pole-Kamera beim Balken vor dem Anlauf. Das sogenannte Weltsignal wird allen interessierten Fernsehstationen zur Weiterverbreitung auf ihren Kanälen angeboten. Produktionsleiter ist Mauro Sannitz, die technische Leitung verantwortet in diesem Jahr zum ersten Mal Eros Cavargna. Giorgi De Luigi führt am kommenden Samstag und Sonntag letztmals Regie. Die Durchgänge auf der grössten Naturschanze der Welt kommentiert Michael Stäuble. Sascha Ruefer moderiert die Direktübertragung und führt die Flash-Interviews.

Am Mittwoch trifft zudem die Equipe des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) in Engelberg ein. Das Interesse der verschiedenen TV-Anstalten an den beiden Weltcup-Skispringen ist auch in diesem Jahr wieder sehr gross. Die Buchungen für die Übertragungszeiten lassen darauf schliessen, dass in diesem Jahr wieder ähnlich hohe Übertragungsraten wie im letzten Jahr erreicht werden. Die gesamte Übertragungszeit betrug weltweit über 72 Stunden. In Werbeminuten umge-rechnet entspricht dies einem mehrstelligen Millionenbetrag.

Bildlegende:
Die Mitarbeiter des Tessiner Fernsehen RSI sorgen seit 1999 für fantastische Fernseh-bilder von den beiden Weltcup-Skispringen in Engelberg.

Für Auskünfte: Beat Christen, Medienchef, Telefon 079 473 26 76

Weitere Informationen zu Engelberg auf www.Ausflugsziele.ch

Schneetransporte nach Engelberg (CH)

Die Organisatoren der beiden Weltcup-Skispringen vom 17. und 18. Dezember 2011 auf der grössten Skisprunganlage der Schweiz, der Titlis-Schanze in Engelberg, lösen die Option ein und lassen Schnee aus Andermatt nach Engelberg transportieren. Das OK sah sich zu dieser Massnahme gezwungen, nachdem die angekündigten Neuschneemengen der vergangenen Tage ausgeblieben sind und die Temperaturen auch in den kommenden Tagen zu hoch für die Produktion von maschinell erzeugtem Schnee sind. Der zugeführte Schnee aus der Region Gotthard dient als Ergänzung zu dem bereits produzierten Schnee. Die ersten Schneetransporte treffen am späteren Freitagnachmittag in Engelberg ein. Der Schnee wird in erster Linie für die Präparation der Aufsprungbahn benötigt. Die Anlaufspur ist bereits seit zwei Wochen fertig präpariert.

Den Aufwand, Schnee aus der Region Gotthard für die Präparation der Titlis-Schanze nach Engelberg zu transportieren rechtfertigt sich mit dem grossen volkswirtschaftlichen Nutzen, den die einzige Weltcup-Veranstaltung der Skispringer in der Schweiz nicht nur für die Tourismusdestination Engelberg, sondern für die ganze Innerschweiz hat. Die Weltcup-Veranstaltungen der vergangenen Jahre stehen mit rund 4’500 generierten Übernachtungen zu Buche. Davon profitiert direkt oder indirekt das einheimische Gewerbe. Der direkt induzierte Umsatz während den drei Wettkampftagen beläuft sich auf rund 850’000 Franken. Das Budget der Weltcup-Veranstaltungen in Engelberg beträgt knapp eine Million Franken. Einen Grossteil verschlingen die temporären Bauten wie Zeltanlagen und Tribühnen. All diese Elemente stehen seit einer Woche bereit, weshalb sich das Organisationskomitee für die Schneetransporte aussprach.

Für Auskünfte: Beat Christen, Medienchef, Telefon 079 473 26 76

Weitere Informationen zu Engelberg auf www.Ausflugsziele.ch

Standort Wellenberg für Engelberg inakzeptabel

Der Einwohnergemeinderat Engelberg und die Engelberg Titlis-Tourismus AG sind enttäuscht über den Entscheid des Bundesrates, den Wellenberg weiterhin im Sachplanverfahren geologische Tiefenlager zu belassen.

Engelberg weist seit Jahren auf die verheerenden Folgen eines solchen Lagers für den Tourismus hin. Die Argumente sind bisher von den zuständigen Stellen des Bundes nur ungenügend berücksichtigt worden.

Die Befürchtungen beziehen sich einerseits auf massive Umsatz- und Ertragseinbussen von mindestens 20 bis 30 % des jährlichen Tourismuseinkommens, das in Engelberg generiert wird und jährlich rund 250 Millionen Franken beträgt. Nebst den volkswirtschaftlichen Aspekten ist während der Bauzeit eines Tiefenlagers von rund zehn Jahren Dauer mit Immissionen, Verkehrsüberlastungen oder Verkehrsbeschränkungen zu rechnen. In Engelberg ist man im Weiteren enttäuscht darüber, dass die vom Kanton Nidwalden in Auftrag gegebene Studie vom Bundesrat bei dessen Entscheidung wenig bis gar nicht gewichtet worden ist. Immerhin zeigt diese Studie auf, dass der Wellenberg einen geologisch komplexen Untergrund besitzt und aufgrund der andauernden tektonischen Aktivitäten sehr schwierig einzuschätzen ist.

Bundesrat verstrickt sich in Widersprüchen

Die Absicht des Bundesrats, ein Endlager geologisches Tiefenlager im Tourismusgebiet Nidwalden/ Engelberg zu bauen, steht im Widerspruch zu seinen Bemühungen, wirtschaftlich benachteiligte Berggebiete zu fördern. Der Bund und die Kantone leisten Beiträge von weit über 100 Millionen Franken für die Neue Regionalpolitik, um touristische Projekte in Destinationen und Regionen zu fördern. Zudem soll dank diesen Beiträgen unter anderem auch das touristische Entwicklungskonzept Nidwalden/Engelberg umgesetzt werden können. Die Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit soll ferner im Rahmen des Massnahmenpaketes 2011 des Bundes ein Darlehen von weiteren 100 Millionen Franken erhalten.

Der Entscheid des Bundesrates ist eine klare Missachtung der Volksabstimmungen im Kanton Nidwalden in den Jahren 1988, 1995 und 2002, in der sich die Nidwaldner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mehrmals deutlich gegen ein geologisches Tiefenlager ausgesprochen haben. Die Nidwaldner Bevölkerung hat sich in der Abstimmung vom 13. Februar 2011 zum vierten Mal gegen Vorbereitungshandlungen für ein geologisches Tiefenlager am Wellenberg ausgesprochen. Für Engelberg ist es aufgrund dieser Vorgaben unverständlich, dass sich der Bundesrat über Volksabstimmungen hinweg setzt.

Der Wellenberg muss aus volkswirtschaftlichen Gründen und aufgrund der neuesten sicherheitstechnischen Studien gegen den Standort aus der Standortsuche entlassen werden.

Engelberg, 1. Dezember 2011
EINWOHNERGEMEINDERAT ENGELBERG
ENGELBERG-TITLIS TOURISMUS AG

Rückfragen:
Talammann Martin Odermatt, Tel. +41 41 639 52 62
Tourismusdirektor Frédéric Füssenich, Tel. +41 41 639 77 11