Neuer OK-Präsident für den FIS Skisprung Weltcup Engelberg

Bernhard Aregger wird neuer OK-Präsident des FIS Skisprung Weltcups in Engelberg. Der Luzerner  war zuletzt CEO bei Swiss-Ski. Er tritt die Nachfolge von Martha Bächler an. 

Bernhard Aregger ist im Schweizer Schneesport und in der Region Zentralschweiz kein  unbeschriebenes Blatt: Rund 30 Jahre lang war Aregger in diversen Funktionen ehrenamtlich für den  Schweizer Schneesport tätig. Unter anderem präsidierte er den Zentralschweizer Skiverband (ZSSV).  Zuletzt war er während vier Jahren Mitglied des Swiss-Ski-Präsidiums und anschliessend hatte er drei  Jahre das CEO-Amt des schweizerischen Skiverbands inne. Ende 2022 gab er die operative Leitung  nach sehr erfolgreichen Jahren auf eigenen Wunsch ab. «Es freut mich sehr, diese  verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen zu dürfen und meine Erfahrungen zugunsten der  internationalen Skisprungwettkämpfe in Engelberg einzubringen. Die Übernahme dieser Funktion ist  auch eine Herzensangelegenheit. Mit dem Wissen, meine Arbeit auf dem hervorragenden Fundament meiner Vorgängerin, Martha Bächler, weiterführen zu können, geht es darum, die  Veranstaltung für die kommenden Jahre weiterzuentwickeln und den Platz im internationalen  Weltcupkalender als fester Bestandteil sicherzustellen. Die Skispringen in Engelberg haben Tradition, und diese soll noch viele Jahre anhalten», so Aregger. 

Martha Bächler mit prägenden und erfolgreichen Jahren 

Martha Bächler ist seit 2002 im OK und übernahm 2017 anfänglich zusammen mit Hans Wallimann  das Co-Präsidium des Events. Die ehemalige Frau Talammann von Engelberg und heutige  stellvertretende Geschäftsführerin der Standortpromotion Obwalden engagierte sich mit Leib und  Seele für den Anlass. Mit ihrem Verhandlungsgeschick und ihrer menschlichen Art sorgte sie dafür,  dass das Skispringen von der breiten Bevölkerung – auch mittels Ja-Stimmen zur finanziellen  Unterstützung durch die Gemeinde – getragen wird. Das Skispringen wurde durch das OK unter der  Leitung von Martha Bächler in den vergangenen Jahren sehr kompetent organisiert und bekam von  der FIS immer sehr gute Noten. Erfreulicherweise zeigten nach den schwierigen Durchführungen in  der Corona-Pandemie die Zuschauerzahlen wieder nach oben. Sowohl die Einwohnergemeinde  Engelberg als auch die ETT AG bedanken sich bei Martha Bächler für diese grossen Leistungen  zugunsten der Destination Engelberg-Titlis.

«Die Belastung wird nicht kleiner und ich nicht jünger. Ich wollte aufhören, bevor man mir sagen  muss, es wäre an der Zeit», sagt Bächler. «Ich nehme sehr viele gute Erinnerungen mit. Dazu gehören  die Zusammenarbeit mit dem OK und die vielen Begegnungen mit interessanten Leuten. Zudem war  es für mich immer ein Highlight, die Fans – gross und klein – auf der Tribüne zu sehen.» Für Bächler  ist es eine Genugtuung, ihre Präsidiumsjahre mit einem sehr erfolgreichen Skispringen 2022  abschliessen zu können, musste sie doch zwei Jahre Durchführungen im Corona-Ausnahmezustand  (2020 sogar ohne Zuschauer) organisieren.  

Anlass soll nachhaltig gesichert werden 

Für Engelberg ist die Verpflichtung von Bernhard Aregger als OK-Präsident – er ist in einem  Mandatsverhältnis angestellt – ein Bekenntnis zum Weltcup Skispringen. Bernhard Aregger wird im  Rahmen dieses Mandats auch die Geschäftsführung der Engelberg-Titlis Veranstaltungs GmbH  übernehmen, welche im Besitz der Einwohnergemeinde Engelberg und von Engelberg-Titlis  Tourismus AG ist. Der Strukturwechsel von einem Ehrenamt zu einem Mandatsverhältnis wurde  notwendig, nachdem sich gezeigt hatte, dass es nicht mehr möglich war, eine Person im Ehrenamt  für diese anspruchsvolle und aufwändige Aufgabe zu finden. «Wir wollen den grössten Sportanlass  der Zentralschweiz nachhaltig sicherstellen und glauben, dass Bernhard Aregger genau die  Kompetenzen mitbringt, die wir dazu benötigen», sagt Andres Lietha. Der Engelberger  Tourismusdirektor unterstützte Martha Bächler seit zwei Jahren als Co-Präsident im OK und wird  dem Skispringen zukünftig in anderen Funktionen zur Verfügung stehen. 

Das nächste Weltcup Skispringen in Engelberg ist für das Wochenende vom 15. bis 17. Dezember  2023 geplant. Am 27. und 28. Dezember wird traditionell der Continental Cup auf der Gross-Titlis Schanze durchgeführt. 

http://www.weltcup-engelberg.ch 

Weitere Auskünfte: 

Bernhard Aregger  

bernhard.aregger@bluewin.ch

Andres Lietha  

andres.lietha@engelberg.ch


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M E D I E N M I T T E I L U N G 09. Dezember 2010

Interview mit Ernst von Holzen, OK-Präsident Weltcup-Skispringen Engelberg

Ernst von Holzen, wie ist der Stand der Vorbereitungsarbeiten für die beiden Weltcup-Skispringen vom 18. Und 19. Dezember 2010?

Ernst von Holzen: Wir sind auf Kurs. Bislang konnten wir sämtliche Arbeiten gemäss unseren internen Arbeitsplänen vornehmen. Wir können innerhalb unseres Organisationskomitees auf langjährige und zuverlässige Mitarbeiter zählen. Dies erleichtert die Aufgabe ungemein.

Das Wetter macht momentan was es will. Zuerst war es sehr kalt, dann sorgte der Föhn in Engelberg für beinahe schon frühlingshafte Temperaturen und jetzt der Neuschnee. Erschwert dies die Arbeit nicht zusätzlich?

Ernst von Holzen: Im Gegenteil. Das Wetter hätte in diesem Jahr nicht idealer sein können. Dank den kalten Temperaturen vor zwei Wochen konnten wir genügend Schnee mit unseren Schneilanzen erzeugen. Dank dem Wärmeeinbruch liess sich der Schnee beim Einbau besser formen und die jetzt wieder herrschenden tieferen Temperaturen sorgen für eine sehr gute Unterlage. Der Neuschnee hat Engelberg in eine zauberhafte Winterlandschaft verwandelt. Hoffentlich bleibt dieses Bild bestehen. Das gibt phantas-tische Fernsehbilder.

Wie viele Helfer stehen im Vorfeld der Weltcup-Veranstaltung im Einsatz?

Ernst von Holzen: Wie in den Vorjahren dürfen wir erneut auf den Einsatz von Armeean-gehörigen und Angehörigen der Zivilschutzorganisation Obwalden zählen. Diese Einsätze sind für uns sehr wertvoll und entlasten das Personaletat im Vorfeld. Ab sofort nimmt die Zahl der Mitarbeitenden von Tag zu Tag zu und erreichen den Höchststand von täglich bis zu 300 freiwilligen Helferinnen und Helfern an den beiden Wettkampftagen.

Wie wichtig ist diese Weltcup-Veranstaltung für Engelberg?

Ernst von Holzen: Die beiden Weltcup-Skispringen sind die grösste Wintersportveran-staltung der Zentralschweiz. Die TV-Präsenz ist beste Werbung zum Einen für die Winter-sportstation Engelberg, aber auch für die ganze Wintersportnation Schweiz. Müssten wir die Fernsehpräsenz als Werbeminuten kaufen, würde dies einen mehrfach siebenstelli-gen Betrag ausmachen, den unser Ort so nie aufbringen könnte. Auch wenn es nicht immer einfach ist, die notwendigen finanziellen Mittel bereit zu stellen: Engelberg kann auf diesen Event schlichtweg nicht verzichten.

Für Auskünfte:
World Cup Head Office Engelberg
Beat Christen, Medienchef, Telefon 079 473 26 76
http://www.weltcup-engelberg.ch