Schilthornbahn AG: ERGEBNISSE GESCHÄFTSJAHR 2020

Das Geschäftsjahr 2020 der Schilthornbahn AG war nach einem sehr erfolgreichen Start geprägt von der COVID-19 Pandemie. Die guten Vorjahreszahlen konnten bei weitem nicht mehr erreicht werden. Sowohl Ertrag als auch Frequenzen nahmen gesamthaft um rund 45% ab. Trotzdem ist es gelungen, einen positiven Cashflow zu erwirtschaften. Der Verwaltungsrat stellt der Generalversammlung den Antrag, auf eine Dividendenausschüttung zu verzichten.

Nach einem erfolgreichen Start des Geschäftsjahrs 2020 wurden die positiven Erwartungen am 13. März 2020 mit der Verfügung des Bundesrats über einen Lockdown aufgrund der sich rasch ausbreitenden COVID-19 Pandemie jäh gebremst. Massive Umsatzeinbussen und einschneidende Massnahmen in sämtlichen Geschäftsbereichen waren die Folge. Entsprechend verhalten präsentieren sich die Zahlen:

Der Gesamtertrag 2020 beträgt 17’322’383 Franken, was einen Einbruch von rund 46 Prozent bedeutet. Die Frequenzen auf allen Transportanlagen liegen mit 3’291’602 um rund 42 Prozent tiefer. Die grössten Einbussen mussten auf der Luftseilbahn verzeichnet werden. Am wenigsten war die Standseilbahn Allmendhubel betroffen. Auch bei den Wintersportanlagen fiel das Ergebnis mit rund 22 Prozent weniger Frequenzen etwas weniger dramatisch aus. Positiv festgehalten werden kann, dass es der Schilthornbahn auch in diesem schwierigen Jahr gelungen ist, einen positiven Cash-Flow in Höhe von 1’218’168 Franken zu erwirtschaften. Die Liquidität war und ist bisher zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Eine Übersicht über die wichtigsten Kennzahlen finden Sie im Anhang zu dieser Mitteilung.

Anträge an die Generalversammlung

Dividende: Der Verwaltungsrat beantragt, auf eine Dividendenausschüttung zu verzichten. Trotz der sehr zuversichtlichen Haltung zur touristischen Zukunft mit einer guten Marktposition der Schilthornbahn, ist die anhaltende Unsicherheit über die Öffnung der internationalen Reisemärkte sowie die langfristigen Auswirkungen der Pandemie auf die Weltwirtschaft gross. Dies veranlasst das Unternehmen zu einer umsichtigen Liquiditätsplanung.

Konsultativabstimmung zur Beantragung von COVID-19-Härtefallmassnahmen durch den Verwaltungsrat: Der Verwaltungsrat prüft im Rahmen des Risikomanagements derzeit die Einreichung eines Gesuchs zur Beantragung von Covid-19-Härtefallmassnahmen. Obwohl der Entscheid dazu im Kompetenzbereich des Verwaltungsrats liegt, tangiert der Bezug von Härtefallunterstützungen wegen des dreijährigen Verbots, Dividenden auszuschütten, die Vermögensrechte der AktionärInnen. Im Rahmen einer nicht bindenden Konsultativabstimmung soll daher vorab die Meinung der Generalversammlung eingeholt werden.

Geschäftsjahr 2021 – bisheriger Verlauf

Die Wintersaison 2020/21 war geprägt von viel Schnee und hervorragenden Pistenverhältnissen. Da durch die Pandemie die internationale Reisetätigkeit eingeschränkt war, konnten die nahezu perfekten Bedingungen praktisch nur von Schweizer Gästen genossen werden. Einen weiteren Dämpfer stellt die anhaltend schwierige Situation in der Gastronomie dar: Die Ertragseinbussen aufgrund der kompletten Schliessung der Restaurants seit Weihnachten 2020 konnten auch mit dem Betrieb zahlreicher Take-Aways nicht kompensiert werden. Die kalten Temperaturen im Januar und März wirkten nicht einladend für ein langes Verweilen in den Aussenbereichen und haben diesen Mangel verstärkt. Eine frühere Öffnung der Terrassen wäre insbesondere an Schönwettertagen ein wichtiger Faktor für einen Besuch im Wintersportgebiet gewesen. Die Einbussen im Wintersportgeschäft werden sich auf rund 25 bis 30 Prozent belaufen.

Geschäftsjahr 2021 – RESTART und SCHILTHORNBAHN 20XX im Fokus

Der Fokus im Geschäftsjahr 2021 liegt auf einem gelingenden RESTART nach der COVID-19-Pandemie beziehungsweise nach der Aufhebung von bestehenden Massnahmen. Ebenso hohe Priorität geniessen die Detailplanung und die weiteren Vorbereitungen für das Projekt SCHILTHORNBAHN 20XX. Hierzu wird die Plangenehmigung vom Bundesamt für Verkehr im Frühjahr 2021 erwartet. Mit den ersten vorbereitenden Bauarbeiten kann Corona-bedingt aber frühestens im Frühjahr 2022 begonnen werden. 

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Schilthornbahn AG – JAHRESBILANZ 2020: GEPRÄGT VON COVID-19

Die Schilthornbahn AG schaut auf eine durchzogene Jahresbilanz 2020 zurück. Der erfolgsversprechende Start ins Jahr wurde im März 2020 jäh von der COVID-19-Pandemie unterbrochen. Insbesondere die Gastronomie- und Shopbetriebe wurden aufgrund der restriktiven Massnahmen und fehlenden Gästen aus dem Ausland hart getroffen.

Das Geschäftsjahr 2020 der Schilthornbahn AG hat vielversprechend gestartet. Für die Wintersaison 2019/2020 wurde eine Rückkehr zu den Rekordwerten des Winters 2007/2008 erhofft und erwartet. Auch die Zahl der Ausflugsgäste war Erfolg versprechend. Diese Erwartungen wurden Mitte März mit der Verfügung des Bundesrats über einen Lockdown aufgrund der weltweiten COVID-19-Pandemie jäh gebremst. Das Unternehmen musste alle Anlagen und Betriebe per sofort und für ganze drei Monate schliessen. Die Wiedereröffnung der Bahnen und Gastronomiebetriebe erfolgte am 6. Juni 2020 unter ungünstigen Witterungsverhältnissen.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Frequenzen auf allen Anlagen um 50 Prozent eingebrochen. Schönwetterphasen und verschiedene erfolgreiche Promotionen konnten insbesondere im Juli und August sehr viele Schweizer Gäste für das Schilthorn begeistern. Insgesamt zeigen die Zahlen aber, dass das Fehlen der ausländischen Gäste nicht kurzfristig durch die Schweizerinnen und Schweizer kompensiert werden können. Zu gross sind die wetterbedingten Schwankungen bei den Besucherzahlen. Demnach fielen auch die Herbstferien dem vorwiegend schlechten Wetter zum Opfer. Erst im November sorgte das schöne und warme Herbstwetter wieder für erfreulichere Gästezahlen. Insgesamt weniger stark vom Rückgang betroffen ist die Standseilbahn Mürren-Allmendhubel mit einem Frequenzeinbruch von rund 20 Prozent.

Gastronomie hat stark gelitten
Die Gastronomiebetriebe haben besonders stark unter dem Lockdown sowie den strengen Corona-Massnahmen gelitten. Der Ertrag sank gegenüber dem Vorjahr um rund 65 Prozent. Dank Investitionen in Plexiglas-Trennwände und einem umfassenden Schutzkonzept konnten im 360°-Restaurant Piz Gloria zu Beginn fast 250 Gäste (Normalbetrieb: 350 Gäste) bedient werden. Die Verschärfung der Massnahmen mit Beschränkung der maximalen Gästezahl auf 100 und später auf 50 Gäste, führten aber zu starken Einbussen. Die strengen Restriktionen beschränkten vor allem im Herbst das Potential der Besucher auf dem Schilthorn massiv. Es wurde deutlich, dass Schweizer Gäste einen Schilthorn-Besuch unbedingt mit einem Essen im Drehrestaurant verbinden wollen. Ansonsten wird der Besuch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Hotellerie mit erfreulicher Bilanz
Während dem Lockdown im 2020 musste das Hotel Alpenruh in Mürren den Betrieb schliessen. In den restlichen neun Monaten des Jahres konnten die Vorjahreszahlen gehalten werden. Die zentrale Lage unmittelbar neben der Station Mürren stellte sich als wichtiger Vorteil heraus.

Das per 1. Dezember 2019 neu erworbene Hotel Blumental wurde nach dem Lockdown lediglich als Dépendance-Betrieb des Hotel Alpenruh ohne eigene Küche in Betrieb genommen. Die Hotelzimmer konnten in den Sommerferien gut ausgelastet werden.

Massive Einbussen im Geschäftsbereich Merchandising & Shops
Der Geschäftsbereich Merchandising & Shops wurde ebenfalls mit voller Wucht getroffen. Der Lockdown sowie das vollständige Ausbleiben internationaler Gäste führte zu einem massiven Umsatzrückgang von rund 45 Prozent. Der Umsatz der Shops liegt bei knapp 1.2 Millionen Franken, was einen Rückfall ins Jahr 2014 bedeutet.

Ausblick 2021: Generalversammlung und SCHILTHORNBAHN 20XX
Die Generalversammlung der Schilthornbahn AG findet am Freitag, 18. Juni 2021 um 15.00 Uhr in der Mehrzweckhalle des Alpinen Sportzentrums Mürren statt.
Der Steuerwert der Schilthornbahn-Aktie beträgt gemäss Angaben der Eidgenössischen Steuerverwaltung für das Steuerjahr 2020 1‘600 Franken (Vorjahr: 1‘980 Franken).
Das Bahnprojekt für die neue SCHILTHORNBAHN 20XX befindet sich im Bewilligungsverfahren auf der Zielgerade. Sämtliche Einsprachen wurden zurückgezogen. Die Schilthornbahn rechnet im Frühsommer 2021 sowohl mit der Genehmigung der Überbauungsordnung durch den Kanton Bern sowie der Plangenehmigung durch das Bundesamt für Verkehr. Der Baubeginn wird von der Dauer und den kumulierten Auswirkungen der COVID-19-Pandemie abhängen.

INFORMATIONEN ZUM UNTERNEHMEN
Die Luftseilbahn der Schilthornbahn AG mit Firmensitz in Interlaken, verbindet das Lauterbrunnental von Stechelberg aus mit den autofreien Bergdörfern Gimmelwald und Mürren und führt über die Station Birg auf den Schilthorn-Gipfel auf 2970 m.ü.M. Das Schilthorngebiet bietet vor Eiger, Mönch und Jungfrau zahlreiche Aktivitäten für Gäste aus der ganzen Welt. Internationale Bekanntheit erlangte das Schilthorn mit den Dreharbeiten zum James Bond-Film «Im Geheimdienst Ihrer Majestät» im Jahr 1968.

JAHRESBILANZ 2020: GEPRÄGT VON COVID-19

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Neue Leitung der Hotels ALPENRUH und BLUMENTAL IN MÜRREN

Die Nachfolgen in den beiden Hotels Alpenruh und Blumental in Mürren konnten geregelt werden. Auf Jan Marti im Hotel Blumental folgt Marco Froese. Im Hotel Alpenruh übernimmt Alex Reichen von Judith Scherrer. Die beiden neuen Gastgeber starteten Mitte November 2020.

Die Schilthornbahn AG hat für ihre beiden Hotelbetriebe in Mürren in den vergangenen Wochen zwei neue Gastgeber gesucht. Diese haben Mitte November in den jeweiligen Betrieben gestartet. Als Gastgeber des Hotel Alpenruh und Nachfolger von Judith Scherrer konnte Alex Reichen verpflichtet werden. Der 49-jährige Berner hat in seiner Berufslaufbahn in diversen Gastronomie-Betrieben gearbeitet. Als Direktor im Gasthof Kreuz in Konolfingen und Direktor der Alpha-Sommerheim AG in Thun konnte er seine Erfahrungen als Führungsperson in der Hotel- und Gastronomiebranche ausbauen. Nach diesen Aufgaben hat er in den Bereich Alterswohnen gewechselt und sich dort weiterentwickelt. Zuletzt hatte er die operative Leitung der Abteilungen Restaurant und Kultur in der Bären Biglen AG. „Ich freue ich mich nun sehr auf eine Aufgabe in der klassischen Hotellerie und Gastronomie in einer Bergdestination.“, verkündete der verheiratete Vater von einer Tochter vor seinem Start in Mürren erfreut.

Die Leitung des Hotels Blumental übernimmt Marco Froese von Jan Marti. In Deutschland geboren und aufgewachsen, hat es den heute 46-jährigen Froese 2012 in die Schweiz gezogen. Der ausgebildete Hotelfachmann hat als F&B Manager im Hotel Steigenberger Bellerive au Lac in Zürich Fuss gefasst und ist daraufhin als Gastgeber im Hotel Griesalp ins Kiental weitergezogen. Nach einem 3-monatigen Sabbatical auf dem Motorrad und der anschliessenden Anstellung als Vizedirektor im Hotel Carlton-Europe Interlaken, hat es ihn wieder zurück ins Kiental verschlagen. Im Oktober 2017 übernahm er dort die Stelle als Geschäftsführer der Griesalp Hotels. Der begeisterte Töfffahrer und Bergwanderer wohnt zurzeit mit seiner Frau im Kiental. „Ein Umzug über das Schilthorn nach Mürren ist nicht ausgeschlossen“, verkündet Froese mit einem Augenzwinkern. 

INFORMATIONEN ZUM UNTERNEHMEN 

Die Luftseilbahn der Schilthornbahn AG mit Firmensitz in Interlaken, verbindet das Lauterbrunnental von Stechelberg aus mit den autofreien Bergdörfern Gimmelwald und Mürren und führt über die Station Birg auf den Schilthorn-Gipfel auf 2970 m.ü.M. Das Schilthorngebiet bietet vor Eiger, Mönch und Jungfrau zahlreiche Aktivitäten für Gäste aus der ganzen Welt. Internationale Bekanntheit erlangte das Schilthorn mit den Dreharbeiten zum James Bond-Film «Im Geheimdienst Ihrer Majestät» im Jahr 1968. 

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Erlebnis Schilthorn auf Ausflugsziele.ch
im Sommer und Winter

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Stand Projekt SCHILTHORNBAHN 20XX

Visualisierung Funifor Kabine

Interlaken/Mürren, 26. April 2019: Im Projekt der neuen SCHILTHORNBAHN 20XX wurden weitere Meilensteine gesetzt. Die Details zeigen, dass weniger Stützen als geplant benötigt werden. Erstmals in der Schweiz wird eine Funifor-Pendelbahn erstellt. Die Arbeiten wurden vergeben und das Gestaltungskonzept der Stationen sowie das Konzept Landschaftsarchitektur Stechelberg werden aufgenommen.

Seit die Öffentlichkeit im Herbst 2018 über den Plan der neuen SCHILTHORNBAHN 20XX informiert wurde, konnten weitere Projektschritte entwickelt und umgesetzt werden. Der Gemeinderat von Lauterbrunnen hat die Unterlagen zur Überbauungsordnung inklusive Mitwirkungsbericht genehmigt und dem Kanton zur Vorprüfung eingereicht. Diese Vorprüfung durch die kantonalen Fachstellen wird voraussichtlich bis zu den Sommerferien dauern.

Klassische Pendelbahn für die Sektion Stechelberg – Mürren
Die direkte Verbindung Stechelberg – Mürren soll als klassische Pendelbahn mit 85er-Kabinen realisiert werden. Auf dieser ersten Sektion werden neu nur noch 2 statt 3 Stützen benötigt; auf die bisherige Stütze mitten in den Häusern des Unterdorfes von Mürren kann verzichtet werden. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Tragseile im Gegensatz zur Erstplanung und zur heutigen Ausführung fest abgespannt werden und dadurch einen deutlich geringeren Durchhang aufweisen. Die Bahnachse wurde minimal gegen Norden geschoben, wodurch keine Wohnhäuser mehr überfahren werden müssen. Es sind keine zusätzlichen Grundeigentümer betroffen und der Stationsstandort in Mürren bleibt unverändert.

Funifor-Pendelbahn erstmals in der Schweiz
Die Sektionen Mürren – Birg und Birg – Schilthorn werden nach wie vor als vollständig unabhängige Bahnen geplant und gebaut, was einen ganzjährigen Betrieb auf das Schilthorn ermöglichen wird. „Diese beiden Sektionen werden nicht als klassische Luftseilbahnen gebaut. Wir haben uns für das System Funifor-Pendelbahn entschieden – eine Premiere in der Schweiz“, schildert Peter Feuz, Präsident des Verwaltungsrates der Schilthornbahn AG. „Diese äusserst windstabile Pendelbahn-Technologie rangiert in Sachen Sicherheit, Technik und Ökonomie ganz oben. Sie zeichnet sich durch eine erkennbar breite Spur von 480 cm, statt 80 cm wie bei der klassischen Pendelbahn, sowie sehr kurze Gehänge von nur ca. 2 Meter (gegenüber 7 Meter bei einer klassischen Pendelbahn) aus“, beschreibt Christoph Egger, Direktor der Schilthornbahn AG, die Details. Mit ihrer niedrigen Bahnhöhe und dem kurzen Gehänge wird sich die Funifor optimal in das schwierige Hochgebirge einfügen, die Bahn ist bedeutend windstabiler und daher sind deutlich tiefere Stationsgebäude möglich.

Auf der Sektion Mürren – Birg wird neu nur noch 1 statt bisher 2 Stützen benötigt. Die Stützenhöhe konnte gegenüber der ersten Planung massgeblich reduziert werden und ist nun bei 44 Metern Höhe (statt 64 Meter) geplant. Die Sektion Mürren – Birg soll gebaut werden, während die bestehende Bahn noch in Betrieb ist. Die notwendige Parallelverschiebung der neuen Bahnachse konnte so weit reduziert werden, dass im Bereich Mürren voraussichtlich auf Rodungen sowie auf eine Verbreiterung der Waldschneise verzichtet werden kann.

Auf der obersten Sektion Birg – Schilthorn kann künftig gänzlich auf eine Stütze verzichtet werden. Dank des windstabilen Funifor-Systems muss weniger Querpendelung berücksichtigt werden, womit der geplante Abtrag von 800 m3 Fels bei der Ausfahrt aus der Station Birg nicht notwendig wird. Auch die 2016 gebaute und in Betrieb genommene Skifahrerrampe wird weiterhin als Einstieg ins Skigebiet genutzt werden können.

Vergabe der Arbeiten erfolgt
Der Verwaltungsrat der Schilthornbahn AG hat im März 2019 den Auftrag für die Detailprojektierung und den Bau der neuen Seilbahn an die Firma Garaventa, Goldau, vergeben. Die Projektleitung seitens Garaventa wird Raphael Reinle wahrnehmen. Dem Ingenieurbüro Theiler Ingenieure und der SOLING AG, beide aus Thun, wurde als ARGE der Bauingenieurauftrag zugesprochen. Die Projektleitung dieser ARGE wird Richard Spalinger wahrnehmen. Der Auftrag für die Materialseilbahnen (Baustellenlogistik, Baumaterialtransporte) wird durch Zingrich Cabletrans aus Reichenbach BE ausgeführt werden. Die Architektur wird erst im Rahmen des einheitlichen Gestaltungskonzepts ausgeschrieben und vergeben.

Gestaltungskonzept Stationen und Landschaftsarchitektur Stechelberg
Da die Schilthornbahn Teil des Seilbahninventars Schweiz ist, werden besondere Ansprüche an die Architektur und Landschaftseinbettung der Stationsgebäude gestellt. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Kultur, der kantonalen Denkmalpflege und dem Heimatschutz Schweiz wird die Schilthornbahn in den nächsten 6 Monaten ein einheitliches Gestaltungskonzept für die Stationen erarbeiten.

Die Landschaft im Umfeld der Station Stechelberg ist aktuell geprägt durch Asphalt- und Kiesbelag, durch Eternitdächer sowie Betongebäude. Gemeinsam mit der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz soll ein Gestaltungskonzept für die Station Stechelberg mit dem Parkplatz erarbeitet werden, welches die Natur mehr ins Zentrum rückt.

Medienkontakt SCHILTHORNBAHN AG
Christoph Egger, Direktor, christophegger@schilthorn.ch

Bildlegende / Quelle: Schilthornbahn
Visualisierung Funifor Kabine / Visualisierung Birg Station
Hoch aufgelöste Bilder sind verfügbar: http://www.schilthorn.ch/medien
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Schilthornbahn AG: Die anhaltende Nachfrage der Ausflugsgäste hat sich um 60 Prozent erhöht.

Schilthornbahn AG: Bilanz Wintersaison 2016/2017

Am Wochenende vom 29./30. April 2017 sind die Wintersportanlagen der Schilthornbahn AG nochmals in Betrieb. Der Rückblick auf die Wintersaison zeigt, dass sich der Ausbau der Beschneiungsanlage bewährt hat. Die Frequenzen Wintersportgäste werden einen leichten Rückgang verzeichnen, die der Ausflugsgäste jedoch eine Steigerung um 60 Prozent.

Der sehr späte und geringe Schneefall führte zu einem verzögerten und eingeschränkten Start des Winterbetriebes und zu entsprechenden Einbussen bei den Wintersportgästen im Dezember 2016. Im Januar und Februar 2017 konnten die Wintersport-Frequenzen gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, ebenso im April 2017 dank des starken Ostergeschäfts. „Insgesamt werden wir in der Wintersaison 2016/2017 weniger Wintersport-Frequenzen verzeichnen, dennoch stimmt uns positiv, dass wir diese Frequenzen ab 1. Januar 2017 gegenüber der gleichen Vorjahresperiode um 2 Prozent erhöhen konnten“, schildert Christoph Egger, Direktor der Schilthornbahn AG. „Der Skibetrieb im Dezember 2016 und über die Festtage war nur Dank dem im Herbst 2016 erfolgten Ausbau der Beschneiungsanlage möglich“, bestätigt Egger.

Besonders erfreulich sind die sehr positiven Rückmeldungen zum Umbau des Drehrestaurants Piz Gloria und den Anpassungen im ganzen Gipfelgebäude auf dem Schilthorn.

Die anhaltende Nachfrage der Ausflugsgäste hat sich in den ersten drei 3 Monaten gar um 60 Prozent erhöht.

Highlights prägen die Wintersaison 2016/2017
Mit den 74. Infernorennen vom 18. – 21. Januar 2017 bei schönem Wetter und traumhaften Pistenbedingungen auf der Strecke Kleines Schilthorn – Mürren gelang der Start ins Jahr bestens. Auch die zahlreichen attraktiven Events im SKYLINE SNOWPARK wie die Acrobag Progression Tour, das Freestyle Camp der Hunziker Brothers etc. trugen zur erfolgreichen Saison bei.

Der Karfreitag, 14. April 2017 war der deutlich stärkste Tag der gesamten Wintersaison! Auch jetzt sind die Pistenbedingungen hervorragend und der Wintersportbetrieb daher auch am Wochenende vom 29./30. April 2017 sichergestellt.

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Geschäftsjahr 2016 Schilthornbahn AG: 12.7 Prozent mehr Ausflugsgäste auf dem Schilthorn

Schilthorn Piz-Gloria

Geschäftsjahr 2016 Schilthornbahn AG: 12.7 Prozent mehr Ausflugsgäste auf dem Schilthorn

Das Geschäftsjahr 2016 der Schilthornbahn AG zeigt ein positives Bild. Erneut wurden über 4 Millionen Gäste befördert. Während das Sommergeschäft und der Ausflugsverkehr weiterhin auf Erfolgskurs sind, weisen die Frequenz-Zahlen des Wintergeschäftes Rückgänge auf. Das Jahr 2017 steht ganz im Zeichen des 50- jährigen Jubiläums.

„Unser Ziel, weiterhin über 4 Millionen Gäste zu befördern, haben wir erreicht“, bestätigt Peter Feuz, Präsident des Verwaltungsrates der Schilthornbahn AG. Alle Transportanlagen zusammen weisen eine Frequenz von 4‘377‘892 auf (-1.6 Prozent zum Vorjahr bzw. 1.8 Prozent über dem 3-Jahres-Durchschnitt). Der Sommer resultiert mit einem Plus von 12.5 Prozent, der Winter (Januar bis April sowie Dezember 2016) verzeichnet einen Rückgang von 10.8 Prozent.

Resultate je nach Transportanlage und Saison unterschiedlich
Die Zahlen zeigen je nach Transportanlage entsprechend der Saisonalität ein unterschiedliches Bild. In der Wintersaison 2016 wurden auf den Wintersportanlagen deutlich tiefere Frequenzen als im Vorjahr verzeichnet. Die Nachfrage lag insbesondere in den ersten drei Monaten unter den Erwartungen. Auch der schneelose Dezember 2016 schlug sich in geringeren Frequenzen nieder.

Auf der Luftseilbahn wurden auch in den Wintermonaten aufgrund der hohen Nachfrage der Ausflugsgäste erfreuliche Besucherzahlen verzeichnet. Dieser Trend hielt auch in den Sommermonaten an, in denen die Besucherzahlen sehr deutlich gesteigert werden konnten. Auch die Frequenzen der Gäste aus China blieben weitgehend stabil. Eine nationale Promotion mit einer Schweizer Grossbank führte zu fast 37‘000 zusätzlichen Besuchern aus der Schweiz. Stützend für die weiterhin positive Entwicklung im Ausflugsverkehr sind die umfassenden Investitionen in die neuen Ausflugsangebote BOND WORLD 007, SKYLINE WALK, PIZ GLORIA VIEW oder 007 WALK OF FAME zu nennen. Als zusätzliches Highlight wurde 2016 der THRILL WALK, der spektakuläre Felsensteg auf dem Birg, eröffnet und bereits intensiv besucht. Der neu gestaltete FLOWER TRAIL auf dem Allmendhubel rundet das Angebot ab.

Nach rund 18 Monaten Bauzeit konnte das Gipfelgebäude Schilthorn – Piz Gloria im Dezember 2016 komplett erneuert in Betrieb genommen werden. Neben dem neu konzipierten Drehrestaurant fallen auch Neuerungen wie der Skiausgang mit Skifahrerrampe, ein Takeaway-Outlet und der erweiterte Souvenir Top Shop auf.

Die Gastronomie Piz Gloria und Bistro Birg verzeichnen zusammen ein Umsatz-Plus von 12.2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung ist auf die Entwicklung des Sommergeschäftes im Bistro Birg sowie auf den guten Start des neuen Takeaway-Outlets auf dem Schilthorn zurückzuführen.

Das Hotel Alpenruh in Mürren konnte die Vorjahreszahlen exakt halten, obschon das Restaurant Taverne in der Station Mürren einem neuen Souvenir-Shop weichen musste und in den Umsätzen 2016 im Gegensatz zum Vorjahr komplett fehlt.

Der Geschäftsbereich Merchandising & Souvenirshops hat erneut ein starkes Wachstum von 18.8 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt, und dies obwohl der Top Shop auf dem Schilthorn im Jahr 2016 in Folge Umbau während fast drei Monaten geschlossen war.

Generalversammlung 2017 und Aktiensteuerwert
Die Generalversammlung der Schilthornbahn AG findet am Freitag, 16. Juni 2017 um 15.00 Uhr in der Mehrzweckhalle des Alpinen Sportzentrums Mürren statt. Der Steuerwert der Schilthornbahn-Aktie beträgt gemäss Angaben der Eidg. Steuerverwaltung für das Steuerjahr 2016 CHF 1‘455.- (Vorjahr CHF 1‘300.-).

Aussichten 2017 – Jubiläum und Schneesicherheit im Fokus
Am 12. Juni 1967 nahm die Schilthornbahn den Betrieb auf der obersten Sektion auf und erschliesst seit 50 Jahren das Schilthorn mit dem weltbekannten Drehrestaurant Piz Gloria. Das kommende Jahr steht deshalb im Zeichen des Jubiläums „50 Jahre Schilthorn – Piz Gloria“. Zahlreiche Veranstaltungen und Spezialaktionen werden durch das Jubiläumsjahr führen.

2017 steht die Verbesserung der Schneesicherheit des Wintersportgebietes im Vordergrund. Geplant ist der Neubau bzw. die Erweiterung der Beschneiungsanlage für die Pisten an den Sesselbahnen Allmiboden, Maulerhubel und Winteregg.

Eine Auffrischung und Sanierung ist auch im Hotel Alpenruh vorgesehen. Neben der Gebäudetechnik werden auch sicht- und spürbare Verbesserungen im Gästebereich umgesetzt.

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