UNESCO-Welterbestätte Monte San Giorgio: Erweiterung auf italienischem Gebiet (CH)

Bern, 02.08.2010 – Das UNESCO-Welterbekomitee, das vom 25. Juli bis 3. August in Brasilia tagt, hat der Erweiterung der Stätte des Monte San Giorgio auf italienischem Gebiet zugestimmt. Der Schweizer Teil dieses Naturgutes wurde 2003 in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen. Die Kandidatur des Erweiterungsprojekts, welche auch eine grenzüberschreitende Verwaltung der Stätte vorsieht, wurde dem Komitee vom italienischen und vom Schweizer Staat gemeinsam eingereicht.

Der Schweizer Teil des Monte San Giorgio wurde am 2. Juli 2003 in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen (siehe unten). Das Gebiet gibt ein aussergewöhnliches Zeugnis vom Meeresleben im Trias ab und dient als Referenz für künftige Entdeckungen von Meeresfossilien, die in diese geologische Periode zurückreichen. Das UNESCO-Welterbekomitee hatte damals angeregt, dass die Stätte auf das gesamte Fossiliengebiet und somit auch auf italienisches Gebiet ausgedehnt werden könnte. Im Februar 2009 hatte die italienische und die Schweizer Regierung eine neue Kandidatur eingereicht. Diese legte besonderen Wert auf die Beteiligung der lokalen Behörden. Nun hat das UNESCO-Welterbekomitee diesem Antrag stattgegeben.

Der Erfolg ist das Ergebnis einer beispielhaften grenzüberschreitenden Koordination für das Management der Welterbestätte Monte San Giorgio. Diese Bemühungen führten zur Anerkennung der zweiten grenzüberschreitenden Welterbestätte der UNESCO im Alpenraum. Bereits 2008 war die Strecke der Rhätischen Bahn in der Kulturlandschaft Albula/Bernina zwischen Thusis (Schweiz) und Tirano (Italien) aufgenommen worden. Die Zusammenarbeit in der Insubrischen Region erfolgte auf allen Ebenen: Die lokalen Behörden planten eine gemeinsame Verwaltung, die alle beteiligten Akteure umfasst: die Schweizer Gemeinden (die in der Stiftung Monte San Giorgio vertreten sind) und die italienischen Gemeinden, die Provinz Varese, die Region Lombardei, der Kanton Tessin und die beiden Staaten. Letztere haben ein entsprechendes Vereinbarungsprotokoll für die gemeinsame Verwaltung der Stätte unterzeichnet.

Das UNESCO-Welterbe

Die Rettung der Tempel von Abu Simbel in Ägypten war die Geburtsstunde der UNESCO-Konvention von 1972 zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt. Im Zentrum steht die revolutionäre Idee, dass sich die gesamte Menschheit für den Schutz und die Erhaltung ausserordentlicher Kulturleistungen und einzigartiger Naturphänomene einsetzen soll, die einen „aussergewöhnlichen universellen Wert“ besitzen.

Am 26. Oktober 2009 wurde die Schweiz für vier Jahre in das UNESCO-Welterbekomitee gewählt. Sie bringt seit ihrer Wahl sowohl das eigene Fachwissen als auch ihre Erfahrung ein in den Entscheidungsprozessen, welche das Management des Welterbes, das Monitoring, die internationale Unterstützung und die Beteiligungsprozesse betreffen. Seit vielen Jahren arbeitet die Schweiz auf internationaler Ebene mit dem Komitee zusammen und unterstützt den Schutz und die Restaurierung der Güter des Welterbes auch in finanzieller Hinsicht. Eine führende Rolle hat sie im Bereich der Aus- und Weiterbildung übernommen.

Adresse für Rückfragen:
Carlo Ossola, Abteilung Natur und Landschaft, Sektion Landschaften von nationaler Bedeutung, BAFU, Tel. 031 322 93 73

Herausgeber:
Bundesamt für Umwelt
Internet: www.umwelt-schweiz.ch

Hans Amacker wird neuer RhB-Direktor (CH)

Der Verwaltungsrat der Rhätischen Bahn (RhB) hat in seiner Sitzung vom 27. Juli 2010 den neuen Direktor der RhB gewählt. Hans Amacker, seit 2002 Direktor des Regionalverkehrs Bern-Solothurn (RBS), wird ab 1. Februar 2011 als Nachfolger von Erwin Rutishauser die Führung der Rhätischen Bahn übernehmen.

Mit Hans Amacker übernimmt ein anerkannter Profi des öffentlichen Verkehrs die Führung der Rhätischen Bahn. In seinen acht Jahren als Direktor des RBS, hat er zusammen mit seinem Führungsteam Spitzenwerte in Kundenzufriedenheit, Produktivität und Zuverlässigkeit erreicht. Die Strecke Worblaufen-Bern des RBS gehört zu den meistbefahrenen S-Bahnstrecken der Schweiz.

Nach einer Bauzeichner-Lehre hat sich Hans Amacker auf dem zweiten Bildungsweg bis zum Bauingenieur ETH weitergebildet. Anschliessend arbeitete Amacker während vier Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Heinrich Brändli am Institut für Verkehrsplanung und Transporttechnik der ETH Zürich. Im Forschungs- und Beratungsbüro INFRAS hat Hans Amacker als Leiter der Abteilung Betriebsplanung seine Kenntnisse über ÖV-Systeme und Verkehrswirtschaft weiter vertieft. 1992 wechselte er in die Bahnpraxis und übernahm als Vizedirektor beim Regionalverkehr Bern-Solothurn die Verantwortung für Produktion, Infrastruktur, Rollmaterial und den Busbetrieb Solothurn und Umgebung (BSU). Im Jahre 2002 wurde Hans Amacker zum Direktor RBS und des in Betriebsgemeinschaft geführten BSU gewählt.

Neben seinen verantwortungsvollen Führungsaufgaben hat sich Hans Amacker bei Professor Bieger an der HSG im Dienstleistungsmanagement weitergebildet. Hans Amacker ist zweisprachig, deutsch-italienisch aufgewachsen.

Hans Amacker ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Er wird in den kommenden Monaten seinen Wohnsitz vom Kanton Solothurn nach Graubünden verlegen.

Der Verwaltungsrat der Rhätischen Bahn freut sich auf die Zusammenarbeit mit Hans Amacker. Gemeinsam mit dem neuen Direktor und der Geschäftsleitung wird der Verwaltungsrat RhB die Ziele und Stossrichtungen so festlegen, dass die RhB auch in Zukunft ihre Stärken als einzigartige und verbindende Unternehmung für Kunden, Kanton, Bund sowie den Tourismus im Kanton Graubünden einsetzen kann.

Rhätische Bahn,
Unternehmenskommunikation,
Simon Rageth,
Tel. 081 288 64 06,
E-Mail s.rageth@rhb.ch
Web: www.rhb.ch

Steinbockstarke Bahnerlebnisse im
Rhätische Bahn Special auf www.Ausflugsziele.ch

La Videmanette: Neubau der Gondelbahn hat begonnen (CH)

Bergbahnen Destination Gstaad AG erhält Bewilligung für Projekt Rougemont – La Videmanette

26. Juli 2010 * * * Die Arbeiten für den Neubau der Gondelbahn Rougemont – La Videmanette haben begonnen. Das Bundesamt für Verkehr hatte der Bergbahnen Destination Gstaad AG im Lauf der vergangenen Woche die offizielle Baubewilligung für dieses Projekt zugestellt.

Die bisher ausgeführten Arbeiten basieren auf den Teilbewilligungen für den Rückbau der technischen Anlagen und für den Ab- bzw. Ausbruch an der Bergstation. Projektleiter und Mitglied der BDGGeschäftsleitung Samuel Matti freut sich über die Freigabe: „Wir sind froh, dass wir den Zeitplan einhalten können“, stellt er im Hinblick auf das relativ kurze Zeitfenster für die Bauphase fest. Er zeigt sich auch erleichtert, dass dieses doch recht komplexe Plangenehmigungsverfahren so zügig mit einem positiven Entscheid abgeschlossen werden konnte.

Die Baubewilligung traf am Donnerstagnachmittag (22.7.) bei der BDG ein. Daraufhin begannen bereits am Freitag die ersten Rodungsarbeiten. Die BDG hofft, dass die neue Gondelbahn pünktlich zu Weihnachten in Betrieb gehen kann. Die Montage der neuen Masten per Helikopter sind für den 6. September vorgesehen.

Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Armon Cantieni
Direktor Bergbahnen Destination Gstaad AG
Promenade 41
CH-3780 Gstaad
Tel. +41 33 748 87 48
Fax +41 33 748 81 33
a.cantieni@gstaad.ch
http://www.gstaad.ch

Engelberg-Titlis: Erfolgreiche Sprengung am Klettersteig Fürenwand (CH)

Heute Nachmittag wurde eine Felsschwarte von ca. 70 m3 am Klettersteig Fürenwand gesprengt. Der Projektleiter Roman Stadler hat nach der Nachkontrolle bestätigt: „Die Sprengung war erfolgreich.“ Nach einer ersten Begehung kann laut Bergführer Thomas Odermatt aus Engelberg am 30. Juli 2010 mit der Wiederöffnung gerechnet werden.

Die Sprengung
Um Punkt 15.40 Uhr wurde der ca. 200 Tonnen schwere Fels von der Fürenwand gesprengt. Die spektakuläre Sprengung fand unter Aufsicht des Sprengmeisters Christian Kohler statt. „Eine solche Sprengung erfordert gute Planung, wir sind sehr zufrieden.“

Wiedereröffnung
Gemäss Toni Matter, Verwaltungsratspräsident der Luftseilbahn Engelberg-Fürenalp, wird der Klettersteig Fürenwand spätestens Anfang August wieder eröffnet. Es hängt viel von den Wetterbedingungen ab, da bei Gewittergefahr nicht gearbeitet werden kann. Unter http://www.fuerenalp.ch wird täglich über die Arbeiten informiert.

Das Klettersteigeldorado Engelberg
Ab anfangs August stehen dann wieder fünf abgesicherte Klettersteige bereit. Das Angebot reicht vom Brunnistöckli, ein Klettersteig für Familien und Anfänger, bis hin zu den Klettersteigen Graustock (Jochpass) und Fürenwand, ein Muss für Klettersteigfans. Mehr Informationen dazu finden Sie unter http://www.engelberg.ch/klettersteige

Bilder
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Engelberg-Titlis Tourismus AG
Frédéric Füssenich, Direktor
Klosterstrasse 3, 6390 Engelberg
Tel. 041 639 77 11
Mail: frederic.fuessenich@engelberg.ch

Engelberg-Titlis: Sprengung am Klettersteig Fürenwand (CH)

Aufgrund des Blockschlages vom 1. Juli 2010 wurde der Klettersteig Fürenwand umgehend gesperrt und eingehend durch Fachkräfte untersucht. Daraus folgte der Entscheid, ein Teilstück der Wand zu sprengen um damit die Sicherheit wieder herstellen zu können.

Der Blockschlag
Am 1. Juli 2010 wurde ein Blockschlag aus der Fürenhochflue beobachtet. Die Steine und Blöcke prallten wenige Meter neben dem Einstieg des Klettersteiges auf den Boden. Der grösste Struzblock wies eine Abmessung von ca. 1.2 m x 0.5 m x 0.4 m auf. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen in der Felswand. Der Klettersteig wurde umgehend für jegliche Begehung gesperrt.

Die Beurteilung
Die Inspektion des Klettersteiges wurde durch SImon Carpez (Bergführer, Unternehmer) und den Geologen Stefan Joller durchgeführt. Auf 1461 m ü.M. wurde eine Felsschwarte entdeckt, welche vollständig dem Einflussbereich des jahreszeitlichen, temperaturbedingten Dehnens und Zusammenziehens der Gesteinsmassen unterliegt. Der Schlussbericht besagt, dass ein Spontansturz jederzeit möglich und die Begehung des Klettersteiges lebensgefährlich sei.

Die Sprengung
Auf Grund des geologischen Gutachtens wurde entschieden, die Felsenschwarte (ca. 15 m breit, ca. 5 m hoch und eine mittlere Mächtigkeit von ca. 1 m) zu sprengen.

Die Sprengung erfolgt am Mittwochnachmittag, 21. Juli 2010.

Weitere Informationen und Anmeldung
Die Medienbetreuung vor Ort erfolgt durch Hernn Frédéric Füssenich, Tourismusdirektor Engelberg Titlis Tourismus. Falls Sie bei der spektakulären Sprengung vor Ort sein möchten, bitten wir Sie, sich rechtzeitig bei Herrn Füssenich zu melden. (frederic.fuessenich@engelberg.ch).

Engelberg-Titlis Tourismus AG
Klosterstrasse 3
CH-6390 Engelberg
+41(0)41 639 77 77
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Mit Migros und SBB die Schweiz entdecken (CH)

Mit der neusten Migros-Aktion «2 für 1: Reise durch die Schweiz» reisen zwei Personen zum Preis von einer. Zur Auswahl stehen 26 spannende SBB RailAway-Ausflugsziele in alle Landesteile der Schweiz. Von diesen Reise-Angeboten profitiert, wer bei einem Einkauf in einer Migros-Filiale, bei Melectronics, Do it + Garden Migros, Micasa, SportXX inklusive Outdoor oder einem Migros-Restaurant sowie bei LeShop.ch an der Marken-Sammelaktion «2 für 1» teilnimmt. Für ein «2 für 1 SBB RailAway-Kombi» benötigt es 10 Sammelmarken. Die Aktion dauert vom 20. Juli bis 23. August 2010 und wird gemeinsam von Migros, SBB und dem Öffentlichen Verkehr durchgeführt. Diese SBB RailAway-Kombis können bis zum 2. Oktober 2010 eingelöst werden.

Die Schweiz hat viel und Spannendes zu bieten: Was genau, das wollen die Migros, die SBB, die Partner des Öffentlichen Verkehrs und den touristischen Leistungsträgern ihren Kundinnen und Kunden während den schönsten Sommerwochen präsentieren. Unter dem Titel «Schweizer Wochen» stellt die Migros während fünf Wochen ihre Produkte mit Schweizer Herkunft und Produktion in den Vordergrund. Gleichzeitig ermöglicht sie ihren Kunden die schönsten Seiten der Schweiz zu entdecken. Mit der Aktion «2 für 1: Reise durch die Schweiz» stehen 26 spannende SBB RailAway-Kombis mit Ausflugszielen in der ganzen Schweiz zur Auswahl – für jeden das passende Angebot, sei es unter der Kategorie Abenteuer, Entspannung und/oder Panorama. Oskar Sager, Marketingchef der Migros ist überzeugt: «Mit dieser neuen Sammelaktion werden wir vielen Kunden Freude und Vergnügen bereiten.» Jedes «2 für 1 SBB RailAway-Kombi» beinhaltet die Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und ein Zusatzangebot (z.B. Eintritt, Schiffsfahrt, Bergbahnfahrt) für zwei Personen zum Preis von einer, wobei die preiswertere Bahnleistung und die preiswertere Zusatzleistung jeweils gratis ist.

Um in den Genuss solch eines Angebots zu kommen, können Migros-Kundinnen und -Kunden in allen Migros-Filialen der Schweiz, bei Melectronics, SportXX inklusive Outdoor, Micasa, Do it + Garden, bei LeShop.ch und in den Migros-Restaurants bei ihren Einkäufen Marken sammeln. Bereits bei einem Einkauf von CHF 20 gibt es eine Marke, maximal 10 pro Einkauf und nur solange Vorrat. Zehn Marken reichen bereits für den Kauf eines «2 für 1 SBB RailAway-Kombis», das an einem bedienten Bahnschalter der Schweiz erhältlich ist. Wer über ein Generalabonnement verfügt oder mit einem Kind mit Junior- oder Enkelkarte reist, benötigt sogar nur 5 Sammelmarken. Die Broschüre mit den 26 «2 für 1 SBB RailAway-Kombis» gibt’s in allen erwähnten Migros-Verkaufsstellen sowie bei LeShop.ch oder kann auf http://www.migros.ch heruntergeladen werden, wo auch weitere Informationen über die Aktion und die Schweizer Wochen zu finden sind.

Auch für SBB Leiter Fernverkehr, Vincent Ducrot ist die Zusammenarbeit mit der Migros eine erfreuliche Aktion: «Die Schönheiten der Schweiz mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu entdecken ist stressfrei und erst noch umweltfreundlicher.»

Die Markensammelaktion dauert vom 20. Juli bis 23. August. Marken gibt es nur solange Vorrat. Die «2 für 1 SBB RailAway-Kombis» können bis am 2. Oktober 2010 eingelöst werden.

Weitere Informationen auf www.Ausflugsziele.ch

Wechsel bei der Österreich Werbung Zürich (A/CH)

Neue Ansprechpartnerin für die Reisebranche im Team der Österreich Werbung Zürich ist Eva Wallimann. Sie folgt auf Angela Bortenschlager, welche sich nach zweieinhalb Jahren neuen beruflichen Herausforderungen stellen wird.

Eva Wallimann zeichnet ab sofort für das Marketing B2B verantwortlich. Sie ist seit 20 Jahren bei der Österreich Werbung Zürich tätig. „Es freut mich, meine langjährigen touristischen Erfahrungen und mein gesamtes Marken- und Marktwissen nun auch in der Zusammenarbeit mit der Schweizer Reisebranche umsetzen zu können“, so die neue Marketing Managerin. Die Schweiz ist für Österreich der viertwichtigste ausländische Herkunftsmarkt. Im Jahr 2008 wurden 3.560.377 Schweizer Nächtigungen in Österreich gezählt.

Rückfragehinweis:
Carmen Breuss
Markt Managerin Schweiz
Österreich Werbung Zürich
Tel. 044 457 10 40
carmen.breuss@austria.info
http://www.austriatourism.com/ch
http://www.austria.info/ch

Fakten und Zahlen zum Schweizer Tourismus (CH)

14.07.10. Die Broschüre «Schweizer Tourismus in Zahlen» bietet einen kompletten Überblick über die wichtigsten Struktur- und Branchendaten im Schweizer Touris-mus. Die neue Ausgabe dokumentiert die wirtschaftliche Bedeutung des Schweizer Tourismus, welcher 2009 mit 15 Milliarden Schweizer Franken touristischen Ein-nahmen auf Rang drei der Schweizer Exportbranchen lag.

Die jährlich erscheinende Broschüre «Schweizer Tourismus in Zahlen» enthält eine Fülle von Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung des Schweizer Tourismus, der 2009 an dritter Stelle (im Vorjahr auf Platz vier) der Schweizer Exportbranchen figurierte. Sie gibt Aus-kunft über touristische Umsätze in Hotellerie, Gastgewerbe und Restauration sowie zur Beschäftigtenstatistik in den einzelnen Branchen. Mit weiteren Angaben zur Freizeitmobili-tät und Parahotellerie, zum Transportwesen oder zur touristischen Berufsbildung bietet sie den aktuell umfassendsten Überblick über den Schweizer Tourismus.

Die Broschüre beinhaltet Informationen zu vielen tourismusrelevanten Themen. Neben aussagekräftigen Zahlen zum Anteil der beschneibaren Pistenkilometer am Total der prä-parierten Pistenfläche und der Entwicklung der Skier-days und Ersteintritte, ist eine Über-sicht der wichtigsten Qualitäts-Labels für den Schweizer Tourismus zu finden.

Für die Ferienwohnungs- und Gästezimmer-Klassifikation war es ein erfreuliches Jahr. Insgesamt waren im Jahr 2009 17‘805 Ferienwohnungen und 297 Gästezimmer klassiert, wodurch die Quote um 4,7 resp. um 185,5 Prozent gestiegen ist.

«Schweizer Tourismus in Zahlen» ist die einzige Publikation, welche die Entwicklung der Parahotellerie auf einen Blick zeigt. So finden sich neben den Angaben zu Logiernächten auf Campingplätzen (3,2 Millionen) und Jugendherbergen (946‘000) auch jene des Agro-tourismus (143‘993).

Die Broschüre wird vom Schweizer Tourismus-Verband (STV) herausgegeben. Koopera-tionspartner sind das Bundesamt für Statistik (BFS), GastroSuisse, hotelleriesuisse, Schweiz Tourismus (ST), die Seilbahnen Schweiz (SBS), der Verband öffentlicher Ver-kehr (VöV) und der Schweizerische Reisebüro-Verband (SRV).

Schweizer Tourismus in Zahlen, Ausgabe 2009, STV: Download
Bestellung Papierversion: info@swisstourfed.ch

Für weitere Auskünfte steht Ihnen zur Verfügung:
Mario Lütolf
Direktor Schweizer Tourismus-Verband
Tel. 031 307 47 55

100 Jahre Berninalinie – Die Jubiläumsfahrt (CH)

Zum Gedenken und zu Ehren der Bahnbauer vor 100 Jahren

Am Montag feierte die Rhätische Bahn (RhB) gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Tourismus sowie Medienvertretern den Geburtstag der Berninalinie, welche am 5. Juli 1910, auf den Tag genau vor hundert Jahren, eröffnet wurde. Die Geburtstagsfahrt stand ganz im Zeichen der Ehre und dem Respekt gegenüber den Erbauern dieser einzigartigen Bahnlinie. Der Besuch der Erlebniswelt Bernina Mondo, der schwimmenden Skulptur ARK SOUND auf dem Lago Bianco, die Eröffnung des Bahnlehrpfads «100 Jahre Bernina» und Auftritte im Museum Alpin in Pontresina rundeten diesen denkwürdigen Tag ab.

Im gelben Zug auf die Bernina…
In historischen Kostümen empfing eine Delegation der RhB, angeführt vom Vorsitzenden der Geschäftsleitung, Erwin Rutishauser, die geladenen Gäste am Bahnhof Pontresina. Historisch entführte eine gelbe Komposition aus den Anfängen der Berninabahn die illustre Gesellschaft zur schwimmenden Skulptur ARK SOUND auf dem Lago Bianco und weiter zum höchsten Punkt der Berninalinie, Ospizio Bernina. An diesem sinnbildlichen Ort führte Erwin Rutishauser die Gäste durch die neu errichtete Erlebniswelt Bernina Mondo mit eindrücklichen Bildern zur Entstehung der Berninabahn und imponierende Wind- und Wetterinstallationen. Erwin Rutishauser: «Ein denkwürdiger Ort, um die grossartige Leistung der über 2’000 Bahnarbeiter zu würdigen. Sie sind die eigentlichen Stars der Berninalinie – ihnen gebührt unser ganzer Stolz, unsere Bewunderung und vor allem unser Respekt. Ihnen dürfen wir letztlich verdanken, dass die Berninalinie, gemeinsam mit der Albulalinie, heute UNESCO Welterbestatus erlangt hat».

…und zurück im roten ALLEGRA-Triebzug
Nach einem Mittagsaufenthalt im Ristorante Alp Grüm wartete der neue ALLEGRATriebzug auf die Gäste zur Rückfahrt nach Pontresina – ein symbolischer Akt von der Vergangenheit in die Zukunft der Berninalinie. Beim erneuten Halt beim ARK SOUND in der «Jochum-Kurve» wurden 14 «Meilensteine der Berninalinie» in den Lago Bianco gerollt. Sie werden bis Ende Oktober gemeinsam mit der schwimmenden Skulptur die Fahrgäste verblüffen und als dankbare Fotosujets dienen.

Ganz Pontresina feiert ihre Bahn
Bei Ankunft in Pontresina erwartete Sekundarlehrer Benno Conrad mit seiner Schulklasse die Gäste. Die Oberstufenschüler haben das Jubiläum der 100-jährigen Berninalinie zum Thema einer umfassenden Projektarbeit gemacht. Auf 14 Tafeln werden Themen rund um die Berninalinie anschaulich und spannend dargelegt. Der Bahnlehrpfad führt vom Bahnhof Pontresina nach Surovas. Der Abschluss des Geburtstags der Berninalinie fand im Rahmen eines Museumsabends im Museum Alpin
statt. Dieser Anlass organisierte die Kulturkommission Pontresina.

Rhätische Bahn,
Unternehmenskommunikation,
Simon Rageth,
Tel. 081 288 64 06,
E-Mail s.rageth@rhb.ch

Weitere Informationen zu
100 Jahre Berninalinie auf www.Ausflugsziele.ch

Bern Tourismus erfolgreich in der Schule (CH)

Mit der im Oktober 2009 zur BärenPark-Eröffnung lancierten Bärenlernwerkstatt hat Bern Tourismus mit einem bärenstarken Schulprojekt neue Vermarktungswege beschritten. Die umfangreiche Lernwerkstatt rund um das Thema Bär und Bern erfreut sich ausserordentlicher Beliebtheit. Bisher haben schweizweit über 1’000 Lehrpersonen die Werkstatt komplett heruntergeladen. Im Fach Zeichnen hatten die Klassen die Gelegenheit an einem Plakatmalwettbewerb unter dem Motto ,,der schönste Berner Bär’’ teilzunehmen. Gewonnen hat die 2. Klasse der Schule Eiken (AG). Markus Lergier, Direktor Bern Tourismus, überreichte heute den Schülern in Eiken den Scheck für eine zweitägige Schulreise nach Bern.

Die Berner Bärenlernwerkstatt wurde anlässlich der BärenPark-Eröffnung im Oktober 2009 in Zusammenarbeit mit den kantonalen Schulbehörden lanciert. Die Kommunikation erfolgte über verschiedene Kanäle wie Kicknet.ch (Kicknet bietet Lehrpersonen kostenlose Arbeitsblätter und Ideen für den abwechslungsreichen Unterricht), Publikationen in den Schulblättern und auf BernInfo.com.

Berner Bärenlernwerkstatt
Im Zentrum des nationalen Schulprojekts steht die auf die Mittelstufe (4.-6. Klasse) ausgerichtete Bärenlernwerkstatt. Sie umfasst 23 fertig ausgearbeitete Lernmodule für die Fächer NMM (Natur, Mensch, Mitwelt), Deutsch, Mathematik, Französisch und Zeichnen. Mit Spielen, Fragen, Rätseln und Rollenspielen wird den Kindern auf vielseitige Weise alles Wissenswerte rund um den Bären und seine Bedeutung in und für Bern näher gebracht. Thematisch ist von generellen Informationen zum Braunbär, über Matheaufgaben zum neuen BärenPark bis zu Bären-Redewendungen alles dabei. Die Lernmodule können entweder als komplette Werkstatt oder einzeln im Unterricht eingebaut werden und verfügen über je ein Auftrags-, Arbeits- und Lösungsblatt. Ziel ist es, durch Wissenstransfer ins Bewusstsein von Lehrern und Schülern zu gelangen und damit das Interesse für Bern zu wecken. Als spannender Abschluss der Lernwerkstatt bietet sich natürlich ein Besuch im neuen BärenPark und der Stadt Bern an. In Zusammenarbeit mit dem Tierpark Dählhölzli bietet Bern Tourismus interessierten Schulklassen spannende Möglichkeiten, das theoretisch erarbeitete auch live zu erleben. Die Bärenwerkstatt kann weiterhin unter BernInfo.com/schulprojekt kostenlos abgerufen und heruntergeladen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Bern Tourismus:
Daniela Zehr, Verantwortliche PR, 031 328 12 42, daniela.zehr@berninfo.com, BernInfo.com