Engelberg-Titlis: Erfolgreiche Sprengung am Klettersteig Fürenwand (CH)

Heute Nachmittag wurde eine Felsschwarte von ca. 70 m3 am Klettersteig Fürenwand gesprengt. Der Projektleiter Roman Stadler hat nach der Nachkontrolle bestätigt: „Die Sprengung war erfolgreich.“ Nach einer ersten Begehung kann laut Bergführer Thomas Odermatt aus Engelberg am 30. Juli 2010 mit der Wiederöffnung gerechnet werden.

Die Sprengung
Um Punkt 15.40 Uhr wurde der ca. 200 Tonnen schwere Fels von der Fürenwand gesprengt. Die spektakuläre Sprengung fand unter Aufsicht des Sprengmeisters Christian Kohler statt. „Eine solche Sprengung erfordert gute Planung, wir sind sehr zufrieden.“

Wiedereröffnung
Gemäss Toni Matter, Verwaltungsratspräsident der Luftseilbahn Engelberg-Fürenalp, wird der Klettersteig Fürenwand spätestens Anfang August wieder eröffnet. Es hängt viel von den Wetterbedingungen ab, da bei Gewittergefahr nicht gearbeitet werden kann. Unter http://www.fuerenalp.ch wird täglich über die Arbeiten informiert.

Das Klettersteigeldorado Engelberg
Ab anfangs August stehen dann wieder fünf abgesicherte Klettersteige bereit. Das Angebot reicht vom Brunnistöckli, ein Klettersteig für Familien und Anfänger, bis hin zu den Klettersteigen Graustock (Jochpass) und Fürenwand, ein Muss für Klettersteigfans. Mehr Informationen dazu finden Sie unter http://www.engelberg.ch/klettersteige

Bilder
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Engelberg-Titlis Tourismus AG
Frédéric Füssenich, Direktor
Klosterstrasse 3, 6390 Engelberg
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Engelberg-Titlis: Sprengung am Klettersteig Fürenwand (CH)

Aufgrund des Blockschlages vom 1. Juli 2010 wurde der Klettersteig Fürenwand umgehend gesperrt und eingehend durch Fachkräfte untersucht. Daraus folgte der Entscheid, ein Teilstück der Wand zu sprengen um damit die Sicherheit wieder herstellen zu können.

Der Blockschlag
Am 1. Juli 2010 wurde ein Blockschlag aus der Fürenhochflue beobachtet. Die Steine und Blöcke prallten wenige Meter neben dem Einstieg des Klettersteiges auf den Boden. Der grösste Struzblock wies eine Abmessung von ca. 1.2 m x 0.5 m x 0.4 m auf. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen in der Felswand. Der Klettersteig wurde umgehend für jegliche Begehung gesperrt.

Die Beurteilung
Die Inspektion des Klettersteiges wurde durch SImon Carpez (Bergführer, Unternehmer) und den Geologen Stefan Joller durchgeführt. Auf 1461 m ü.M. wurde eine Felsschwarte entdeckt, welche vollständig dem Einflussbereich des jahreszeitlichen, temperaturbedingten Dehnens und Zusammenziehens der Gesteinsmassen unterliegt. Der Schlussbericht besagt, dass ein Spontansturz jederzeit möglich und die Begehung des Klettersteiges lebensgefährlich sei.

Die Sprengung
Auf Grund des geologischen Gutachtens wurde entschieden, die Felsenschwarte (ca. 15 m breit, ca. 5 m hoch und eine mittlere Mächtigkeit von ca. 1 m) zu sprengen.

Die Sprengung erfolgt am Mittwochnachmittag, 21. Juli 2010.

Weitere Informationen und Anmeldung
Die Medienbetreuung vor Ort erfolgt durch Hernn Frédéric Füssenich, Tourismusdirektor Engelberg Titlis Tourismus. Falls Sie bei der spektakulären Sprengung vor Ort sein möchten, bitten wir Sie, sich rechtzeitig bei Herrn Füssenich zu melden. (frederic.fuessenich@engelberg.ch).

Engelberg-Titlis Tourismus AG
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Mit Migros und SBB die Schweiz entdecken (CH)

Mit der neusten Migros-Aktion «2 für 1: Reise durch die Schweiz» reisen zwei Personen zum Preis von einer. Zur Auswahl stehen 26 spannende SBB RailAway-Ausflugsziele in alle Landesteile der Schweiz. Von diesen Reise-Angeboten profitiert, wer bei einem Einkauf in einer Migros-Filiale, bei Melectronics, Do it + Garden Migros, Micasa, SportXX inklusive Outdoor oder einem Migros-Restaurant sowie bei LeShop.ch an der Marken-Sammelaktion «2 für 1» teilnimmt. Für ein «2 für 1 SBB RailAway-Kombi» benötigt es 10 Sammelmarken. Die Aktion dauert vom 20. Juli bis 23. August 2010 und wird gemeinsam von Migros, SBB und dem Öffentlichen Verkehr durchgeführt. Diese SBB RailAway-Kombis können bis zum 2. Oktober 2010 eingelöst werden.

Die Schweiz hat viel und Spannendes zu bieten: Was genau, das wollen die Migros, die SBB, die Partner des Öffentlichen Verkehrs und den touristischen Leistungsträgern ihren Kundinnen und Kunden während den schönsten Sommerwochen präsentieren. Unter dem Titel «Schweizer Wochen» stellt die Migros während fünf Wochen ihre Produkte mit Schweizer Herkunft und Produktion in den Vordergrund. Gleichzeitig ermöglicht sie ihren Kunden die schönsten Seiten der Schweiz zu entdecken. Mit der Aktion «2 für 1: Reise durch die Schweiz» stehen 26 spannende SBB RailAway-Kombis mit Ausflugszielen in der ganzen Schweiz zur Auswahl – für jeden das passende Angebot, sei es unter der Kategorie Abenteuer, Entspannung und/oder Panorama. Oskar Sager, Marketingchef der Migros ist überzeugt: «Mit dieser neuen Sammelaktion werden wir vielen Kunden Freude und Vergnügen bereiten.» Jedes «2 für 1 SBB RailAway-Kombi» beinhaltet die Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und ein Zusatzangebot (z.B. Eintritt, Schiffsfahrt, Bergbahnfahrt) für zwei Personen zum Preis von einer, wobei die preiswertere Bahnleistung und die preiswertere Zusatzleistung jeweils gratis ist.

Um in den Genuss solch eines Angebots zu kommen, können Migros-Kundinnen und -Kunden in allen Migros-Filialen der Schweiz, bei Melectronics, SportXX inklusive Outdoor, Micasa, Do it + Garden, bei LeShop.ch und in den Migros-Restaurants bei ihren Einkäufen Marken sammeln. Bereits bei einem Einkauf von CHF 20 gibt es eine Marke, maximal 10 pro Einkauf und nur solange Vorrat. Zehn Marken reichen bereits für den Kauf eines «2 für 1 SBB RailAway-Kombis», das an einem bedienten Bahnschalter der Schweiz erhältlich ist. Wer über ein Generalabonnement verfügt oder mit einem Kind mit Junior- oder Enkelkarte reist, benötigt sogar nur 5 Sammelmarken. Die Broschüre mit den 26 «2 für 1 SBB RailAway-Kombis» gibt’s in allen erwähnten Migros-Verkaufsstellen sowie bei LeShop.ch oder kann auf http://www.migros.ch heruntergeladen werden, wo auch weitere Informationen über die Aktion und die Schweizer Wochen zu finden sind.

Auch für SBB Leiter Fernverkehr, Vincent Ducrot ist die Zusammenarbeit mit der Migros eine erfreuliche Aktion: «Die Schönheiten der Schweiz mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu entdecken ist stressfrei und erst noch umweltfreundlicher.»

Die Markensammelaktion dauert vom 20. Juli bis 23. August. Marken gibt es nur solange Vorrat. Die «2 für 1 SBB RailAway-Kombis» können bis am 2. Oktober 2010 eingelöst werden.

Weitere Informationen auf www.Ausflugsziele.ch

Wechsel bei der Österreich Werbung Zürich (A/CH)

Neue Ansprechpartnerin für die Reisebranche im Team der Österreich Werbung Zürich ist Eva Wallimann. Sie folgt auf Angela Bortenschlager, welche sich nach zweieinhalb Jahren neuen beruflichen Herausforderungen stellen wird.

Eva Wallimann zeichnet ab sofort für das Marketing B2B verantwortlich. Sie ist seit 20 Jahren bei der Österreich Werbung Zürich tätig. „Es freut mich, meine langjährigen touristischen Erfahrungen und mein gesamtes Marken- und Marktwissen nun auch in der Zusammenarbeit mit der Schweizer Reisebranche umsetzen zu können“, so die neue Marketing Managerin. Die Schweiz ist für Österreich der viertwichtigste ausländische Herkunftsmarkt. Im Jahr 2008 wurden 3.560.377 Schweizer Nächtigungen in Österreich gezählt.

Rückfragehinweis:
Carmen Breuss
Markt Managerin Schweiz
Österreich Werbung Zürich
Tel. 044 457 10 40
carmen.breuss@austria.info
http://www.austriatourism.com/ch
http://www.austria.info/ch

Fakten und Zahlen zum Schweizer Tourismus (CH)

14.07.10. Die Broschüre «Schweizer Tourismus in Zahlen» bietet einen kompletten Überblick über die wichtigsten Struktur- und Branchendaten im Schweizer Touris-mus. Die neue Ausgabe dokumentiert die wirtschaftliche Bedeutung des Schweizer Tourismus, welcher 2009 mit 15 Milliarden Schweizer Franken touristischen Ein-nahmen auf Rang drei der Schweizer Exportbranchen lag.

Die jährlich erscheinende Broschüre «Schweizer Tourismus in Zahlen» enthält eine Fülle von Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung des Schweizer Tourismus, der 2009 an dritter Stelle (im Vorjahr auf Platz vier) der Schweizer Exportbranchen figurierte. Sie gibt Aus-kunft über touristische Umsätze in Hotellerie, Gastgewerbe und Restauration sowie zur Beschäftigtenstatistik in den einzelnen Branchen. Mit weiteren Angaben zur Freizeitmobili-tät und Parahotellerie, zum Transportwesen oder zur touristischen Berufsbildung bietet sie den aktuell umfassendsten Überblick über den Schweizer Tourismus.

Die Broschüre beinhaltet Informationen zu vielen tourismusrelevanten Themen. Neben aussagekräftigen Zahlen zum Anteil der beschneibaren Pistenkilometer am Total der prä-parierten Pistenfläche und der Entwicklung der Skier-days und Ersteintritte, ist eine Über-sicht der wichtigsten Qualitäts-Labels für den Schweizer Tourismus zu finden.

Für die Ferienwohnungs- und Gästezimmer-Klassifikation war es ein erfreuliches Jahr. Insgesamt waren im Jahr 2009 17‘805 Ferienwohnungen und 297 Gästezimmer klassiert, wodurch die Quote um 4,7 resp. um 185,5 Prozent gestiegen ist.

«Schweizer Tourismus in Zahlen» ist die einzige Publikation, welche die Entwicklung der Parahotellerie auf einen Blick zeigt. So finden sich neben den Angaben zu Logiernächten auf Campingplätzen (3,2 Millionen) und Jugendherbergen (946‘000) auch jene des Agro-tourismus (143‘993).

Die Broschüre wird vom Schweizer Tourismus-Verband (STV) herausgegeben. Koopera-tionspartner sind das Bundesamt für Statistik (BFS), GastroSuisse, hotelleriesuisse, Schweiz Tourismus (ST), die Seilbahnen Schweiz (SBS), der Verband öffentlicher Ver-kehr (VöV) und der Schweizerische Reisebüro-Verband (SRV).

Schweizer Tourismus in Zahlen, Ausgabe 2009, STV: Download
Bestellung Papierversion: info@swisstourfed.ch

Für weitere Auskünfte steht Ihnen zur Verfügung:
Mario Lütolf
Direktor Schweizer Tourismus-Verband
Tel. 031 307 47 55

100 Jahre Berninalinie – Die Jubiläumsfahrt (CH)

Zum Gedenken und zu Ehren der Bahnbauer vor 100 Jahren

Am Montag feierte die Rhätische Bahn (RhB) gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Tourismus sowie Medienvertretern den Geburtstag der Berninalinie, welche am 5. Juli 1910, auf den Tag genau vor hundert Jahren, eröffnet wurde. Die Geburtstagsfahrt stand ganz im Zeichen der Ehre und dem Respekt gegenüber den Erbauern dieser einzigartigen Bahnlinie. Der Besuch der Erlebniswelt Bernina Mondo, der schwimmenden Skulptur ARK SOUND auf dem Lago Bianco, die Eröffnung des Bahnlehrpfads «100 Jahre Bernina» und Auftritte im Museum Alpin in Pontresina rundeten diesen denkwürdigen Tag ab.

Im gelben Zug auf die Bernina…
In historischen Kostümen empfing eine Delegation der RhB, angeführt vom Vorsitzenden der Geschäftsleitung, Erwin Rutishauser, die geladenen Gäste am Bahnhof Pontresina. Historisch entführte eine gelbe Komposition aus den Anfängen der Berninabahn die illustre Gesellschaft zur schwimmenden Skulptur ARK SOUND auf dem Lago Bianco und weiter zum höchsten Punkt der Berninalinie, Ospizio Bernina. An diesem sinnbildlichen Ort führte Erwin Rutishauser die Gäste durch die neu errichtete Erlebniswelt Bernina Mondo mit eindrücklichen Bildern zur Entstehung der Berninabahn und imponierende Wind- und Wetterinstallationen. Erwin Rutishauser: «Ein denkwürdiger Ort, um die grossartige Leistung der über 2’000 Bahnarbeiter zu würdigen. Sie sind die eigentlichen Stars der Berninalinie – ihnen gebührt unser ganzer Stolz, unsere Bewunderung und vor allem unser Respekt. Ihnen dürfen wir letztlich verdanken, dass die Berninalinie, gemeinsam mit der Albulalinie, heute UNESCO Welterbestatus erlangt hat».

…und zurück im roten ALLEGRA-Triebzug
Nach einem Mittagsaufenthalt im Ristorante Alp Grüm wartete der neue ALLEGRATriebzug auf die Gäste zur Rückfahrt nach Pontresina – ein symbolischer Akt von der Vergangenheit in die Zukunft der Berninalinie. Beim erneuten Halt beim ARK SOUND in der «Jochum-Kurve» wurden 14 «Meilensteine der Berninalinie» in den Lago Bianco gerollt. Sie werden bis Ende Oktober gemeinsam mit der schwimmenden Skulptur die Fahrgäste verblüffen und als dankbare Fotosujets dienen.

Ganz Pontresina feiert ihre Bahn
Bei Ankunft in Pontresina erwartete Sekundarlehrer Benno Conrad mit seiner Schulklasse die Gäste. Die Oberstufenschüler haben das Jubiläum der 100-jährigen Berninalinie zum Thema einer umfassenden Projektarbeit gemacht. Auf 14 Tafeln werden Themen rund um die Berninalinie anschaulich und spannend dargelegt. Der Bahnlehrpfad führt vom Bahnhof Pontresina nach Surovas. Der Abschluss des Geburtstags der Berninalinie fand im Rahmen eines Museumsabends im Museum Alpin
statt. Dieser Anlass organisierte die Kulturkommission Pontresina.

Rhätische Bahn,
Unternehmenskommunikation,
Simon Rageth,
Tel. 081 288 64 06,
E-Mail s.rageth@rhb.ch

Weitere Informationen zu
100 Jahre Berninalinie auf www.Ausflugsziele.ch

Bern Tourismus erfolgreich in der Schule (CH)

Mit der im Oktober 2009 zur BärenPark-Eröffnung lancierten Bärenlernwerkstatt hat Bern Tourismus mit einem bärenstarken Schulprojekt neue Vermarktungswege beschritten. Die umfangreiche Lernwerkstatt rund um das Thema Bär und Bern erfreut sich ausserordentlicher Beliebtheit. Bisher haben schweizweit über 1’000 Lehrpersonen die Werkstatt komplett heruntergeladen. Im Fach Zeichnen hatten die Klassen die Gelegenheit an einem Plakatmalwettbewerb unter dem Motto ,,der schönste Berner Bär’’ teilzunehmen. Gewonnen hat die 2. Klasse der Schule Eiken (AG). Markus Lergier, Direktor Bern Tourismus, überreichte heute den Schülern in Eiken den Scheck für eine zweitägige Schulreise nach Bern.

Die Berner Bärenlernwerkstatt wurde anlässlich der BärenPark-Eröffnung im Oktober 2009 in Zusammenarbeit mit den kantonalen Schulbehörden lanciert. Die Kommunikation erfolgte über verschiedene Kanäle wie Kicknet.ch (Kicknet bietet Lehrpersonen kostenlose Arbeitsblätter und Ideen für den abwechslungsreichen Unterricht), Publikationen in den Schulblättern und auf BernInfo.com.

Berner Bärenlernwerkstatt
Im Zentrum des nationalen Schulprojekts steht die auf die Mittelstufe (4.-6. Klasse) ausgerichtete Bärenlernwerkstatt. Sie umfasst 23 fertig ausgearbeitete Lernmodule für die Fächer NMM (Natur, Mensch, Mitwelt), Deutsch, Mathematik, Französisch und Zeichnen. Mit Spielen, Fragen, Rätseln und Rollenspielen wird den Kindern auf vielseitige Weise alles Wissenswerte rund um den Bären und seine Bedeutung in und für Bern näher gebracht. Thematisch ist von generellen Informationen zum Braunbär, über Matheaufgaben zum neuen BärenPark bis zu Bären-Redewendungen alles dabei. Die Lernmodule können entweder als komplette Werkstatt oder einzeln im Unterricht eingebaut werden und verfügen über je ein Auftrags-, Arbeits- und Lösungsblatt. Ziel ist es, durch Wissenstransfer ins Bewusstsein von Lehrern und Schülern zu gelangen und damit das Interesse für Bern zu wecken. Als spannender Abschluss der Lernwerkstatt bietet sich natürlich ein Besuch im neuen BärenPark und der Stadt Bern an. In Zusammenarbeit mit dem Tierpark Dählhölzli bietet Bern Tourismus interessierten Schulklassen spannende Möglichkeiten, das theoretisch erarbeitete auch live zu erleben. Die Bärenwerkstatt kann weiterhin unter BernInfo.com/schulprojekt kostenlos abgerufen und heruntergeladen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Bern Tourismus:
Daniela Zehr, Verantwortliche PR, 031 328 12 42, daniela.zehr@berninfo.com, BernInfo.com

Ein kräftiges JA für den Tourismus! (CH)

Enthalten zählt nicht! Der Tourismus soll gehört werden. Wir setzen uns deshalb an der politischen Front für die Anliegen der Schweizer Tourismuswirtschaft ein.

Die vom Bund neu formulierte «Wachstumsstrategie 2012 für den Tourismus-standort Schweiz» bietet neue Chancen und Herausforderungen dazu!

Wachstumsstrategie 2012 für den Tourismusstandort Schweiz
Am 25. Juni präsentierte Bundesrätin Leuthard anlässlich einer Pressekonferenz die neuen Grundzüge der Tou-rismuspolitik des Bundes ab 2012. Der STV war eingeladen, in einem kurzen Statement dazu Stellung zu nehmen. Der STV begrüsste die Initiative, hielt aber auch fest, wie entscheidend die entsprechenden Rahmenbedingungen sind. Der Bund definiert Visionen und Leitsätze, Ziele und Strategien. Er identifiziert Wachstumspotential und stei-gende Marktanteile, wenn gute Lösungen im weltweiten Wettbewerbsumfeld entwickelt werden. Vom Tourismus wird u.a. höchste Qualität und beispielhafte Nachhaltigkeit mit Bezug auf die Klimaänderungen gefordert. Von ent-scheidender Bedeutung wird dabei sein, dass es tatsächlich gelingt, den Tourismussektor besser in die Schweizer Standort- und Wirtschaftspolitik einzubetten. Dazu muss die Zusammenarbeit innerhalb der Departemente und Ämter klar optimiert und die Finanzierung der internationalen Nachfrageförderung gesichert werden. Gleichzeitige Budgetkürzungen und –konsolidierungen (Kompensation des Innotour-Kredits neu durch ST-Beiträge, Kündigung der Leistungsvereinbarung des Seco mit dem STV), stünden im klaren Widerspruch zu den Zielsetzungen des Bundes und würden die Wachstumspläne in gewichtigen Teilen als «warme Luft» entlarven.

Gute Rahmenbedingungen sind entscheidend
Der Bund definiert Visionen und Leitsätze, Ziele und Strategien zu seiner Tourismuspolitik ab 2012. Er identifiziert Wachstumspotential und steigende Marktanteile, wenn gute Lösungen im weltweiten Wettbewerbsumfeld entwickelt werden. Vom Tourismus wird höchste Qualität und beispielhafte Nachhaltigkeit mit Bezug auf die Klimaänderungen gefordert. Von entscheidender Bedeutung wird dabei sein, dass es tatsächlich gelingt, den Tourismussektor besser in die Schweizer Standort- und Wirtschaftspolitik einzubetten. Dazu muss die Zusammenarbeit innerhalb der Departemente und Ämter klar optimiert und die Finanzierung der internationalen Nachfrageförderung gesichert werden.

Als nationaler Dachverband der Tourismusbranchen vertritt der STV die Interessen seiner über 600 Mitglieder gegenüber Politik, Behörden und Öffentlichkeit.

Die tourismuspolitischen Rahmenbedingungen definieren entscheidend den Handlungsspielraum für wirtschaftlichen Erfolg der im Tourismus tätigen Unternehmen.

Der Tourismus trägt positive Imagekomponenten in die Welt und ist von grosser volkwirtschaftlicher Bedeutung. Er sichert flächendeckend über 151‘000 Vollzeitstellen und 15 Milliarden Franken an Wertschöpfung. Der standortgebundene Export seiner Leistungen macht ihn aber auch abhängig von Währungs- und Wirtschaftsentwicklungen im internationalen Kontext, von Wetterbedingungen und werblicher Potenz in den hart umkämpften Märkten. Die neue Tourismuspolitik, an deren Inhalten wir idealerweise mitarbeiten konnten, verspricht – im Vergleich zur aktuellen Situation – handfeste Optimierungen in wichtigen Bereichen:

  • Der Tourismus erfährt aufgrund des anerkannten Wachstumspotentials neue Aufmerksamkeit und Wertschätzung als wichtiger Wirtschaftssektor. Ziel muss deshalb sein, die Stagnation der letzten Jahre zu durchbrechen und am weltweiten Wachstum teilzuhaben.
  • Die Strategie verlangt Nachhaltigkeit – auch bezüglich der ökologischen Dimension. Der Schweizer Tourismus stellt sich natürlich der Herausforderung der Klimaänderungen. Die Nachhaltigkeits-Charta definiert und terminiert hier konkrete Umsetzungsschritte: Umweltfreundliche Wärmeerzeugung in St. Moritz, klimaneutrale Winterpauschalen in Arosa, Grosswärmeverbunde in Gstaad, das Label Energiestadt Biosphäre Entlebuch, die Nachhaltigkeitsstrategie der Reka-Feriendörfer oder der Stadt Zürich „auf dem Weg zur 2000- Watt-Gesellschaft“ sind nur einige wenige Beispiele dazu.
  • Es wird auch Innovation in Angebot und Qualität gefordert. Wir verbinden damit die Erwartung, dass in den Umsetzungen entsprechende Instrumente zum Wissensaufbau, zu Innovationsanreizen und Qualitätssicherung etabliert und finanziert werden können.
  • Wir erachten die angekündigten Umsetzungsprogramme als eigentlichen Prüfstein der vorliegenden Absichtserklärungen. Sie sind Herausforderung und Chance zugleich, den Tourismus mit optimierten Rahmenbedingungen zu stärken und künftig noch besser auf weiter zunehmenden Druck auszurichten.
  • Die finanziellen Mittel des Bundes zur Förderung der touristischen Nachfrage sind effizient eingesetzt und zeigen anerkannterweise Wirkung. Angesichts der vorliegenden ambitionierten Wachstumsstrategie muss Schweiz Tourismus auch zukünftig über genügend Investitionsmittel verfügen können.
    Der STV dankt für die Zusammenarbeit und das Interesse des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO, die Anliegen der Tourismuswirtschaft in die Strategiepläne miteinzubeziehen.

Informationen: mario.luetolf@swisstourfed.ch und mila.trombitas@swisstourfed.ch

Schweizer Tourismus-Verband
Finkenhubelweg 11
Postfach 8275
3001 Bern

Tel. 031 307 47 47
Fax 031 307 47 48
info@swisstourfed.ch

Das Papiliorama heisst das 4. Naturschutzforum der Europäischen Zoogesellschaft willkommen (CH)


Das Naturschutzforum 2010 der Europäischen Zoogesellschaft (www.eaza.net) wurde heute in Murten eröffnet. Die Stiftung Papiliorma in Kerzers, Gastgeberin des Anlasses, konnte mehr als 80 Wildtier-Naturschutzexperten aus der ganzen Welt zum dreitägigen Anlass begrüssen. Das Forum bietet Forschern, Feldarbeitern, Naturschutz-Biologen und anderen im Artenschutz tätigen Personen Gelegenheit zum Informationsaustausch. Gleichzeitig ist es auch der Jahreshöhepunkt für die EAZHA im Internationalen Jahr der Biodiversität 2010.

Hauptthema des Eröffnungstags war die massive Ausrottung von Tierarten in Südostasien. Gastredner Simon Stuart, Vorsitzender der Internationalen Union für den Schutz der Natur (IUCN) Artenschutzkommission, betonte dabei den dringenden Handlungsbedarf, um das Aussterben von Arten in jener Region zu verhindern, insbesondere von grossen Tierarten. Am zweiten Tag wird Eladio Fernandez Galiano von der Biodiversitätsabteilung des Europarats über bedrohte Arten in Europa sprechen. Am Freitag ist der Fokus dann auf den Schutz von Affen gerichtet. Hauptredner ist Thomas Breuer, welcher für die Wildlife Conservation Society im Kongo Feldforschung betreibt.

Das Leitmotto “Im Einsatz für die Artenvielfalt” zeigt die zunehmende Rolle von Zoos und Aquarien in der Erhaltung von Artenvielfalt. Durch solche Anlässe werden die Verbindungen zwischen Zoos und Schutzprojekten vor Ort gestärkt. Die Unterstützung durch die Zoos ist nicht nur finanzieller Art, sondern auch in Form von einem einmaligen Austausch von Fachkenntnissen zwischen den Zoos in Bezug auf die Haltung und Zucht von Arten, welche nur noch in limitierten Populationen vorhanden sind. Da eine zunehmende Anzahl an Tierarten durch die Zerstörung ihres Lebensraums, den Klimawandel, die Jagd und den Handel bedroht sind, werden auch Fachkenntnisse in der Haltung von sehr kleinen Populationen bestimmter Arten immer wichtiger; und in manchen Fällen sogar lebensnotwendig. Es besteht Hoffnung, dass das EAZA Naturschutzforum einen weiteren Anreiz für den Schutz der Artenvielfalt gibt, auf welche wir alle so sehr angewiesen sind.

Für weitere Auskünfte, bitte rufen Sie Caspar Bijleveld (Direktor, Stiftung Papiliorama) an, auf der Nummer 079 458 29 63 (Nachricht hinterlassen).

Papiliorama
Moosmatte 1
Postfach 160
3210 Kerzers FR

Weitere Informationen zu
Papiliorama auf www.Ausflugsziele.ch

UNESCO Welterbe-Bahnen spannen zusammen (CH)

(RhB – 30.6.2010) Eine Delegation des indischen Eisenbahnministeriums weilt derzeit in Graubünden. Hintergrund dieses Besuches ist ein Treffen mit der Spitze der Rhätischen Bahn (RhB) und die Besichtigung der Albula- und Berninastrecke. Die beiden Bahnen beabsichtigen in Zukunft im Bereich der zwei Welterbeobjekte Mountain Railways of India und «RhB in der Landschaft Albula/Bernina» einen Erfahrungsaustausch aufzubauen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am 29. Juni 2010 in Chur unterzeichnet.

Weltweit drei Bahnen mit Welterbestatus
Weltweit sind nur drei Bahnen auf die UNESCO Welterbeliste gesetzt worden: Die Semmering Bahn in Österreich, die Mountain Railways of India mit den Gebirgsbahnen Darjeeling Himalayan Railways, der Nilgiri Mountain Railways und der Kalka Shimla Railways, sowie seit 2008 die «Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina». Als klassische Gebirgsbahnen wollen die Mountain Railways of India und die RhB ihre Erfahrungen auf verschiedenen Ebenen austauschen. Der Kontakt zwischen den Indian Railways und der RhB wurde durch Nicole Bolomey, Mitarbeiterin der Kulturabteilung bei UNESCO New Dehli, vermittelt. Bolomey’s Tätigkeit in Indien wird vom Liechtensteinischen Entwicklungsdienst unterstützt.

Letter of Intent
Der Besuch der indischen Delegation diente denn auch primär der Kontaktaufnahme der Vertretungen der beiden Bahnen und letztlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Förderung des Know-how-Austausches im Management von in der Welterbeliste eingetragenen Eisenbahnen. Im Zentrum dieses Erfahrungstransfers steht der nachhaltige Umgang mit dem Welterbegut zum Wohl der Allgemeinheit. Die entsprechende Absichtserklärung (Letter of Intent) wurde am 29. Juni 2010 in Chur durch Vertreter des indischen Eisenbahnministeriums, des Vereins Welterbe RhB und der Geschäftsleitung RhB unterzeichnet. Die indische Vertretung nutzte das Treffen mit der RhB auch zur intensiven Besichtigung der UNESCO Welterbestrecke zwischen Thusis und Tirano.

Rhätische Bahn,
Unternehmenskommunikation,
Peider Härtli,
Tel. 081 288 63 66,
E-Mail p.haertli@rhb.ch

Weitere Informationen zur
Berninalinie auf www.Ausflugsziele.ch