Titlis Bergbahnen zurück auf dem Weg zur Normalität

Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den internationalen Tourismus waren, wie bereits  im Vorjahr, das dominierende Thema an der Generalversammlung der Titlis Bergbahnen.  Die Aktionäre mussten einen Verlust von CHF 5.0 Mio. zur Kenntnis nehmen. Die solide  Bilanz, die hohe Eigenkapitalquote und die globalen Fortschritte beim Umgang mit der  Pandemie geben dem Unternehmen aber Anlass zur Hoffnung, ebenso der gelungene Start  ins laufende Geschäftsjahr. 

Bereits zum dritten Mal in Folge musste die Generalversammlung der Bergbahnen Engelberg Trübsee-Titlis AG (BET) ohne physische Teilnahme der Aktionäre durchgeführt werden – auch hier  prägt das Corona-Virus den Alltag des Engelberger Traditionsunternehmens. Wie bereits im Vorjahr  schlugen das Wegbleiben der internationalen Gäste, die behördlich verordneten Schliessungen und  die massiven Einschränkungen des Gastronomieangebots auf die Erfolgsrechnung 2020/21 der  Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG (BET) durch. Erneut musste das Engelberger  Traditionsunternehmen einen Besucherrückgang verzeichnen – mit 505’050 Ersteintritten (341’515  Gäste im Winter, 163’535 im Sommer) wurden am Titlis 90’301 Besucher weniger empfangen als  noch in der Vorsaison

Härtefallentschädigung mindert Verlust 

Der Verkehrsertrag reduzierte sich um 26.4% auf CHF 17.3 Mio. Dies führte zu einer Ertragsmin derung bei den Restaurants und Hotels um 35.4% auf CHF 5.2 Mio. Der konsolidierte Betriebsertrag  stieg um 0.7% auf CHF 38.5 Mio. Dass die BET den Verlust um CHF 14.6 Mio. auf CHF 5.0 Mio.  senken konnte, ist der staatlichen à-fonds-perdu Corona-Härtefallentschädigung in der Höhe von  CHF 10 Mio. zu verdanken, ebenso die daraus resultierenden positiven Ergebnisse bei Cashflow  (CHF 8.6 Mio.) und EBITDA (CHF 8.9 Mio.). Die BET betonten, dass das Unternehmen mit seiner  soliden Bilanz und der hohen Eigenkapitalquote nach wie vor auf einem sehr soliden Fundament  steht. Die Aktionäre stimmten sämtlichen Traktanden und Anträgen des Verwaltungsrats zu und  wurden anschliessend über erfreuliche Entwicklungen informiert. 

Besucheraufkommen fast wie vor der Pandemie – Leistungsausbau für Sommer So wurden in der Wintersaison bis Ende Januar im Segment Schneesport wieder Frequenzen  erreicht, die nur wenig unter dem Level vor Ausbruch der Corona-Pandemie liegen. Entsprechend  vielversprechend entwickelten sich zwischen November 2021 und Februar 2022 die Umsätze in der Gastronomie (+87%) und der Hotellerie (+20.7%). Die Einführung des Dynamic Pricing führte zu  einer signifikanten Steigerung der Online-Verkäufe und verringerte die Wartezeiten an den Kassen.  Der Grundsatz «Wer früh bucht, profitiert» wird konsequent angewendet und Gäste, welche das  Ticket ein paar Tage im Voraus kaufen, bezahlen für eine Tageskarte weniger als noch vor einem  Jahr. Wegen den erweiterten Reisemöglichkeiten rechnen die Verantwortlichen der BET für den  Sommer mit einem leicht schwächeren Inlandtourismus und einer Rückkehr erster interkontinentaler Touristen. Das Leistungsangebot am Titlis wird darum bis Anfang Juli wieder auf den Stand  ausgebaut, wie es sich vor der Corona-Pandemie präsentierte.

Bewilligungsphase Projekt TITLIS 3020 vor Abschluss 

Gleichzeitig werden auch wieder Investitionen getätigt – etwa in die Erneuerung des Ice-Flyers, der  Standseilbahn Engelberg-Gerschni, in die Ausbauten der Skihütte Stand sowie in die Erlebniswelt  rund um das Gebiet Trübsee. Auch der Bewilligungsmarathon für sämtliche Projekte im  Zusammenhang mit TITLIS 3020 befindet sich nach einer 5-jährigen Planung in der Schlussphase.  Die BET hoffen, dass sie im Sommer 2022 über alle notwendigen Bewilligungen verfügen werden.  Für einen modernen Tourismus ist Nachhaltigkeit unabdingbar – entsprechend wird TITLIS 3020  geplant und optimiert: Durch die herausragende Architektur, den Einsatz zukunftsgerichteter  Technologien und modernster Materialien können die CO2-Emissionen mit den neuen Infrastrukturen  um 95% reduziert und der Feinstaub gänzlich eliminiert werden; der Energiebedarf der Gebäude  wird pro Fläche und Jahr um 80% vermindert. TITLIS 3020 ist ein echtes Zukunftsprojekt! 

Erholung des globalen Tourismus benötigt Zeit 

Noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird die vollständige Rückkehr zu interkontinentalen Reisen  und einem globalisierten Tourismus. Nachdem in diesem Winter nur vereinzelte internationale Gäste  den Titlis besuchten, wird erwartet, dass im Winter 2022/23 dieses wichtige Besuchersegment  teilweise zurückkehren wird. Längerfristig beurteilen die BET die Entwicklung im globalen Tourismus  aber optimistisch und gehen davon aus, dass sich während der Corona-Pandemie ein grosses  Nachholbedürfnis entwickelt hat.

Für Auskünfte steht Ihnen Norbert Patt gerne zur Verfügung: 

Norbert Patt, CEO, Telefon 041 639 50 50, 078 830 33 30, npatt@titlis.ch

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HFT Graubünden: «Es geht darum, das Vertrauen ins Reisen wieder aufzubauen»

Ursula Oehy Bubel, Rektorin der Höheren Fachschule für Tourismus (HFT) Graubünden
Foto: Gian Giovanoli Copyright: Academia Engiadina AG

Mit der heutigen Aufhebung der Zertifikatspflicht in Restaurants, Freizeit- und Kulturbetrieben wird die Schweiz als Ferienland noch attraktiver – sowohl für Gäste aus dem In- als auch aus dem Ausland. Ursula Oehy Bubel, Rektorin der Höheren Fachschule für Tourismus Graubünden erklärt, worauf sich die Feriendestinationen jetzt einstellen müssen, wo die Chancen dieser Situation liegen, wie mit dem Fachkräftemangel umgegangen wird und weshalb der Vertrauensaufbau im Mittelpunkt steht.

Die Skisaison ist in vollem Gang und läuft bisher sehr erfolgreich. Dies liegt sicherlich auch daran, dass Schweizer Gäste ihr eigenes Land neu entdeckt und lieben gelernt haben, die Berggastronomie ihre Türen öffnen durfte und man seit vergangenem Jahr gelernt hat, mit der aktuellen Situation besser umzugehen. Auch die Rückkehr der europäischen Gäste trug zum Erfolg in den Bergdestinationen bei, galt doch in den meisten Schweizer Wintersportgebieten seit Saisonbeginn keine generelle Zertifikatspflicht. Dies sorgt bereits seit vergangenem Dezember für gut besuchte Skipisten und gefüllte Unterkünfte, wie Ursula Oehy Bubel, Rektorin der Höheren Fachschule für Tourismus (HFT) Graubünden bestätigt: «Sowohl die inländischen als auch die europäischen Gäste haben uns bisher eine sehr gute Saison beschert.»

Man fürchtet sich weniger vor einer Ansteckung als vor den Konsequenzen

Mit der heutigen Aufhebung der meisten Covid-Massnahmen, namentlich der Zertifikatspflicht in Restaurants, Freizeit- und Kulturbetrieben sowie der Aufhebung der Kapazitätsbeschränkungen, werden unsere Wintersport-Destinationen nochmal ein Stück attraktiver. Ein Grund zur Freude, findet Ursula Oehy Bubel. «Ich glaube nicht, dass wir uns vor einem regelrechten Ansturm fürchten müssen. Die generellen Ein- und Rückreisebedingungen, namentlich aus den Fernmärkten, ändern sich ja aktuell noch nicht. Zudem sind die Flugkapazitäten auf der Mittel- und Langstrecke immer noch stark eingeschränkt.»

Die Destinationen und Tourismusanbietenden auf der ganzen Welt sind in diesem Zusammenhang vor allem in einem gefordert, erklärt Ursula Oehy Bubel: «Es geht primär darum, das Vertrauen ins Reisen wieder aufzubauen.» Internationale Gäste fürchten sich weniger vor einer Ansteckung als vor den oft schwer zugänglichen Informationen rund um die Isolation. Wo und wie muss sie verbracht werden? Wann kann wieder zurückgereist werden? Wer unterstützt mich in diesem Prozess? «Gäste wünschen sich Sicherheit und Vertrauen. Dies zu schaffen, ist das A und O für einen Reiseanbieter.» Dies gelinge nur mit vollständiger Transparenz, so auch zum Beispiel über die Konsequenzen bei einer allfälligen Infektion während des Aufenthaltes. Auch gelte es, den unterschiedlichen Bedürfnissen empathisch und geschickt gerecht zu werden. Nach den Öffnungen haben sich viele gesehnt. Der Schreck der letzten Jahre sitzt aber noch in den Knochen, und es gilt, einen sensiblen und positiven Mittelweg für alle Gäste zu finden.

Die grosse Herausforderung: Fachkräftemangel
Ursula Oehy Bubel glaubt zwar, dass sich der höhere Anteil der Gäste aus den Fernmärkten in den kommenden Jahren wieder einpendeln wird. «Durch guten Service, offene Kommunikation und eine hohe Flexibilität besteht immer die Chance, dass Gäste wiederkommen. Dies gilt im Übrigen auch für jene aus dem Inland.» Die Gästezufriedenheit steht zuoberst auf der Liste, und hier ist die Branche mit einer grossen Herausforderung konfrontiert: dem Fachkräftemangel! Um die Chancen dieser Situation nutzen zu können, braucht die Branche junge, motivierte Arbeitskräfte. Gerade in der jetzigen Situation müsse die Attraktivität der Tourismusbranche für den heimischen Arbeitsmarkt erneut aufgezeigt werden, sagt die Rektorin der HFT Graubünden. «Gerade in den Bereichen der Eventplanung, der Angebotsgestaltung und des Marketings in der Post-Corona-Ära braucht es kompetente und engagierte Fachkräfte. Es gibt aktuell sehr viele offene Stellen, nicht nur in der Gastronomie und der Hotellerie, sondern in den verschiedensten Bereichen der Tourismus- und Freizeitindustrie.» Die Schweizer Bildungslandschaft darf in diesem Kontext selbstsicher auftreten, denn das Niveau der praxisorientierten Ausbildungen ist im internationalen Vergleich sehr hoch.

Zudem hat die Tourismus-Fachfrau auch noch gute Nachrichten für Schweizerinnen und Schweizer, die endlich wieder ins Ausland reisen möchten: «Auch wenn die Bedingungen in vielen Ländern noch strikter sind als bei uns, werden im europäischen Kontext zumindest die meisten mitziehen. Es wäre unwahrscheinlich, dass die Schweiz ihr Handeln nicht mit den anderen Schengen-Staaten abspricht.»

Medienkontakt:
Cilgia Giovanoli,
Leiterin Marketing & Kommunikation
T +41 81 851 06 41
cilgia.giovanoli@campusae.ch


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Sandra Zenhäusern wird neue Leiterin Marketing & Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung

Sandra Zenhäusern wird neue Leiterin Marketing & Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung

Der Verwaltungsrat hat Sandra Zenhäusern zur neuen Leiterin Marketing & Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung der Matterhorn Gotthard Bahn und BVZ Holding gewählt. Die 35-jährige blickt auf über 10 Jahre Erfahrung in Tourismusmarketing zurück und ist heute als Leiterin Kommunikation und Standortmarketing bei der Lonza AG tätig. Sie wird Nachfolgerin von Marco Tacchella (60), der innerhalb des Unternehmens die Leitung der strategischen Partnerschaften und Kooperationen übernimmt.

Sandra Zenhäusern wird ihre neue Funktion als Leiterin Marketing & Vertrieb bei der Matterhorn Gotthard Bahn / BVZ Holding per Anfang Juni 2022 übernehmen. Sie bringt einen fundierten Leistungsausweis in Marketing, Sales und Eventmanagement sowie in der Digitalisierung mit und kennt die Tourismusbranche von ihren früheren beruflichen Stationen her bestens. Den Einstieg in den Tourismus wagte sie als junge Person als Direktorin bei Lötschental Tourismus. Von 2013 bis 2021 verantwortete Sandra Zenhäusern als Leiterin Marketing & Verkauf bei der Zermatt Bergbahnen AG die Bereiche Marketing, Verkauf und Gastronomie. In dieser Funktion war sie auch Mitglied der Geschäftsleitung. Nach einem Jahr bei der Lonza AG als Leiterin Kommunikation und Standortmarketing und Mitglied der Standortleitung zieht es Sandra nun wieder zurück in den Tourismus.

Sandra Zenhäusern, geboren in Österreich, verfügt über einen Bachelor in Tourism Management & Leisure Industry und einen Master in Hospitality & Events Management. Sie hat sich in einem externen Rekrutierungsverfahren unter zahlreichen Kandidat*innen dank ihrer fachlichen Kompetenzen sowie ihrer offenen, ambitionierten und innovativen Persönlichkeit durchgesetzt. 

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung freuen sich mit Sandra Zenhäusern den Bereich Marketing & Vertrieb zusammen mit den rund 30 Mitarbeitenden in einem herausfordernden Umfeld weiterzuentwickeln und die Vermarktung und Bekanntheit der Marken Gornergrat und Matterhorn Gotthard Bahn im Zuge der digitalen Transformation weiter zu fördern. 

Marco Tacchella, seit 10 Jahren Leiter Marketing & Vertrieb, übernimmt per 1. Juni 2022 innerhalb der Unternehmensentwicklung die Verantwortung über die strategischen Partnerschaften und Kooperationen.

Für weitere Auskünfte:
Medienkontaktnummer: +41 27 927 71 41
medien@mgbahn.ch
www.mgbahn.ch

www.gornergrat.ch
www.glacierexpress.ch
www.bvzholding.ch


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Frauenpower im Swiss Holiday Park

In unserem Thailändischen Restaurant Siam (von links nach rechts): Monica Aebersold, Ladina Calonder, Marisa Beïs und Livia Steiner

Morschach, 10. Februar 2022 – Im Rahmen der Organisationsentwicklung der Swiss Holiday Park AG steigt die Frauenquote auf Kaderstufe im beliebten Ferienresort beachtlich an. In der bereits erfolgreich zusammenarbeitenden Führungscrew konnten 4 neue Kaderstellen geschaffen werden, welche alle durch Frauen besetzt werden.

Marisa Beïs, die langjährige Kadermitarbeiterin, verlässt die Front an der Rezeption und übernimmt mit ihrem fundierten Wissen im Bereich Marketing und Distribution die neu geschaffene Position des Commercial Officers. Ihre Nachfolgerin als Frontdesk-Managerin – die erste Anlaufstelle aller Gästeanliegen an der Rezeption – wird ab Februar 2022 Ladina Calonder. Livia Steiner, ehemalige HR-Leiterin, wird in der neu geschaffenen Direktionsassistenz-Stelle die Geschäftsleitung tatkräftig unterstützen. Ihre frei gewordene Position als HR-Leiterin wird durch Monica Aebersold besetzt.

«Als einer der grössten Arbeitgeber der Region und des Kanton Schwyz setzen wir ein Zeichen und freuen uns, mit den vier Kaderfrauen unseren Frauenanteil im Kader auf knapp 50% zu erhöhen», erklärt Pascal Waser, Direktor des Swiss Holiday Park in Morschach.

Kontaktperson für weitere Auskünfte:
Pascal Waser
Direktor Swiss Holiday Park AG
Tel. +41 41 825 50 40
pascal.waser@shp.ch
http://www.swissholidaypark.ch

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Eine «Destinationsverdichtung hinter den Kulissen»

Visualisierung des Projektes Berner Oberland West – gemeinsam digital

Gstaad Saanenland Tourismus, Tourismus Adelboden-Lenk-Kandersteg und Lenk-Simmental Tourismus treiben die digitale Transformation ihrer Tourismusdestinationen gemeinsam voran.

Die drei Destinationen möchten mit dem Projekt Berner Oberland West – gemeinsam digital die Kräfte bei der Umsetzung der Digitalisierung bündeln. Das Vorhaben soll die Tourismusorganisationen und ihre Leistungspartner fit für die digitale Zukunft machen und dadurch einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der touristischen Regionen leisten.

Im Fokus stehen folgende Ziele:
− Digitale Systeme organisationsübergreifend beschaffen und betreiben.
− Digitales Know-how organisationsübergreifend aufbauen und teilen, um Dienstleistungen professioneller und gleichzeitig kostengünstiger zu erbringen.
− Die Kommunikation mit dem Gast ist aus Sicht der Destination wirksam und effizient.
− Die Angebote schaffen nachhaltig Nutzen für den Gast und sind bequem («convenient»).

Das Umsetzungskonzept des Vorhabens wurde unter Einbezug der wichtigsten regionalen Leistungspartner erarbeitet und Mitte Dezember 2021 von den drei Tourismusorganisationen verabschiedet.

Die drei Partner verfügen aktuell schon über die gleiche Technologieplattform. Dies erleichtert es, eine «Shared-Services-Organisation» zu schaffen und Verbundvorteile unter anderem in Beschaffung, Wartung, Einführung und Betrieb von Systemen, in der Mandatierung eines unabhängigen Datenschutzbeauftragten und in der Sicherstellung der e-Fitness der eigenen Mitarbeiter und der Leistungspartner systematisch zu nutzen. «Gegenüber Systemanbietern haben wir mehr Gewicht bei Verhandlungen und der Durchsetzung unserer Bedürfnisse», so Albert Kruker, Direktor von Lenk-Simmental Tourismus, zu den Vorteilen der Zusammenarbeit.

Schritt für Schritt werden digitale Instrumente wie zum Beispiel Customer-Relationship-Management, elektronischer Meldeschein, digitale Gästekarte, Content-Hub und Webseite eingeführt, respektive weiterentwickelt und auf die spezifischen Bedürfnisse der drei beteiligten Tourismusorganisationen abgestimmt. «Der offene Austausch der drei Tourismusorganisationen ist genial», hebt Dominique Lüthy von Tourismus Adelboden-Lenk-Kandersteg heraus. «Wir teilen unsere Erfahrungen, Ideen und Visionen untereinander aus und entwickeln zusammen die Angebote im Erlebnisraum Berner Oberland West für unsere Gäste weiter».

In einer Folgephase soll die gemeinsame digitale Plattform zu einer Destinationslösung unter Einbezug der touristischen Leistungspartner wie Hotels und Bergbahnunternehmen weiterentwickelt werden.

Eine Vorgabe ist es zudem, dass nach erfolgter Konsolidierung des Vorhabens sich weitere Destinationen am Projekt beteiligen. Die Bündelung der Kräfte zwischen den Tourismusorganisationen erfolgt am regelmässig stattfindenden runden Tisch. Auf der Grundlage des Umsetzungskonzeptes wird die «Destinationsverdichtung hinter den Kulissen» schrittweise zur Realität. Gemeinsame Aktivitäten werden strategisch verankert und operativ aufeinander abgestimmt.

Flurin Riedi, Tourismusdirektor der Destination Gstaad, setzte sich stark für eine engere Zusammenar-
beit ein: «Im Bereich Digitalisierung stehen wir alle vor den gleichen Herausforderungen. Indem wir sie gemeinsam angehen, können wir nicht nur direkt voneinander lernen und profitieren, wir sind effizienter und schaffen gleichzeitig einen Mehrwert für den Gast».

Berner Oberland West – gemeinsam digital wird von der Neuen Regionalpolitik (NRP) unterstützt und ist ein Nachfolgeprojekt des Innotour-Projektes DigiKoop. Die Destination Gstaad war unter der Leitung von Gstaad Saanenland Tourismus Pilotregion von DigiKoop und hat im Mai 2021 die Gstaad Card eingeführt. Um den Prozess der digitalen Transformation weitervoranzubringen, wurde gemeinsam mit den beiden Partnerorganisationen Tourismus Adelboden-Lenk-Kandersteg und Lenk-Simmental Tourismus das Projekt Berner Oberland West – gemeinsam digital lanciert. Das Projekt wird durch die conim ag, die touristika GmbH und das CRED-T (Universität Bern) begleitet.

Kontaktpersonen für Medienanfragen
Flurin Riedi, Gstaad Saanenland Tourismus,
flurin.riedi@gstaad.ch, +41 33 748 81 86
Albert Kruker, Lenk-Simmental Tourismus,
a.kruker@lenk-simmental.ch, +41 33 736 35 36
Dominique Lüthy, Tourismus Adelboden-Lenk-Kandersteg,
dominique.luethy@be-welcome.ch,
+41 33 533 04 78

Glossar
Digitale Gästekarte
Elektronischer Bezug von Angeboten und Erlebnissen der Destination mittels digitaler Gästekarte auf
einem mobilen Gerät.

Content Hub
Eine Datenbank, um Contents (Texte, Fotos, Videos, Dokumente, etc.) aus unterschiedlichen Datenquellen an einem zentralen Ort zu speichern und zu verwalten. Contents können für die Webseite, die digitale Gästekarte, Infoscreens, etc. genutzt werden.

Customer-Relationship-Management System (CRM)
Kundenbeziehungsmanagement-System mit der Möglichkeit, Gästedaten und Aktivitäten von Gästen zu verwalten, zu analysieren und Gästebeziehungen individuell zu gestalten.

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TITLIS Bergbahnen – GESCHÄFTSBERICHT 2020/21

Auch das Geschäftsjahr 2020/21 der TITLIS Bergbahnen (BET) stand ganz im Zeichen der Corona Pandemie und ihrer Folgen für den Tourismus – das Wegbleiben der internationalen Gäste, behördlich verordnete Schliessungen, massive Einschränkungen der Gastronomieangebote und die enormen Aufwendungen für die Schutzmassnahmen, um die Sicherheit der Gäste und Mitarbeitenden zu gewährleisten, machten den Betrieb der Anlagen am TITLIS während des ganzen Jahres zu einer Herausforderung. Für die Verantwortlichen war es wichtig, den Besuchern stets ein vielfältiges Angebot zu bieten und gleichzeitig die Kosten möglichst tief zu halten. Die Auslastung der BET war, wie bereits im Vorjahr, sehr unausgeglichen – im Winter durften wir 341’515, im Sommerhalbjahr 163’535 Gäste am TITLIS begrüssen.

Mit 505’050 Gästen schliessen wir das Geschäftsjahr um 15% unter dem Vorjahresresultat ab, die Ersteintritte gingen um 90’301 zurück. Hier gilt es zu berücksichtigen, dass wir im Vorjahr bis Januar noch internationale Gäste begrüssen durften und die Wintersaison bis zum Lockdown Mitte März ohne Einschränkungen durchführen konnten. Im Vergleich zum 5-Jahres-Schnitt (inkl. GJ 2019/20) beträgt der Rückgang 52.38% oder 555’489 Gäste.


Der konsolidierte Betriebsertrag 2020/21 liegt mit CHF 38.5 Mio. um 0.7% über dem Vorjahr; auch wegen der staatlichen A-fonds-perdu-Corona-Härtefallentschädigung. Dank den unverzüglich eingeleiteten Sparmassnahmen, einem strikten Kostenmanagement und der Kurzarbeitsentschädigung konnte der Betriebsaufwand weiter gesenkt und ein positiver Cashflow von CHF 8.6 Mio. erwirtschaftet werden – keine Selbstverständlichkeit in dieser herausfordernden Zeit. Trotzdem resultiert über das ganze Geschäftsjahr ein Verlust in der Höhe von CHF 5.0 Mio., was einem Verlustrückgang von CHF 14.6 Mio. entspricht

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DIE NACHHALTIGKEITSLEADER DER SCHWEIZER HOTELLERIE KOOPERIEREN

Zürich, 26. Januar 2022 – 26 Schweizer Leadbetriebe der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit kooperieren und gründen die Responsible Hotels of Switzerland. Die Hotelkooperation ist ein Schaufenster für verantwortungsvoll Reisende, die Rücksicht auf Natur und Mensch nehmen, aber auch bereichernde und naturnahe Erlebnisse erfahren möchten. Die Kooperation fördert den Wissensaufbau und vernetzt sich branchenübergreifend.

Anlässlich des digitalen Medienanlasses vom 26. Januar 2022 wurde die neue Hotelkooperation Responsible Hotels of Switzerland lanciert. Initiator dieser Hotelkooperation ist der Verein Responsible Hotels unter der Federführung des Präsidenten Valentin Bot, der zugleich auch den Vorzeigebetrieb Hotel Kartause Ittingen in Warth leitet. 26 Hotelbetriebe aus 8 Schweizer Regionen und Sternekategorien von 3- bis 5 Sterne Superior konnten für diese Idee gewonnen werden. «Wir möchten bis in einem Jahr eine Gruppe von 40 bis 50 charakterstarken Hotels sein, welche dem Thema Nachhaltigkeit hohe Aufmerksamkeit schenken,» so Bot in seiner Einführung.

ÖKOLOGISCH UND SOZIAL NACHHALTIGE UNTERKÜNFTE IMMER GEFRAGTER

Laut dem Sustainable Travel Report 2021 von Booking.com möchten 81% der Reisenden ökologisch und sozial nachhaltige Unterkünfte buchen. Dass die sogenannten Eco-Travellers jung sind und wenig Geld ausgeben, ist ein überholtes Klischee. Über 45-Jährige wollen ebenso verantwortungs-bewusst reisen wie Millenials. Laut der Gästebefragung «Tourismus Monitor Schweiz» von Schweiz Tourismus ist der Anteil der Eco-Travellers, die sich schöne Unterkünfte leisten, sogar leicht überdurchschnittlich. «Nachhaltigkeit ist kein primäres Reisemotiv, aber zunehmend die Differenzierung in der Endauswahl. Und da entscheiden sich immer mehr für das nachhaltigere Hotel,» so Jürg Schmid, Mitinhaber von Schmid Pelli & Partner, der als Moderator durch den Medienanlass führte.

26 MITGLIEDERHOTELS MIT INDIVIDUELLEM CHARAKTER UND HOHER QUALITÄT
Die Mitgliederhotels sind eigenständige, charakterstarke Hotelbetriebe an schönen Orten und mit erwiesen hoher Qualität. Sie alle übernehmen Verantwortung – alle auf ihre Weise. Dies macht sie einzigartig und speziell. Strikte Aufnahmekriterien sichern dies und werden durch den Vorstand verifiziert. Konsequent regionaler Einkauf, kein Plastik, begleitete Arbeits- und Ausbildungsplätze oder energiesparende Infrastrukturen: Alle Mitglieder weisen in einem spezifischen Anwendungsbereich Exzellenz auf, praktizieren eine Vorreiterrolle und zelebrieren den entbehrungsfreien Lifestyle of Responsibility & Sustainability. Alle Mitgliederhotels zeichen sich durch eine hohe Gästezufriedenheit aus. Die Mitgliederhotels haben oder werden eine Nachhaltigkeitszertifizierung erlangen, streben die höchste Stufe III von Swissstainable (Schweiz Tourismus) an und arbeiten mit Nachhaltigkeitspartnern.

ÖKONOMISIERUNG DER INVESTITIONEN IN DIE NACHHALTIGKEIT ALS ZIEL

Die Responsible Hotels of Switzerland verfolgen vier Ziele. Erstens ist die Hotelkooperation ein Schaufenster, um die betrieblichen Investitionen in die Nachhaltigkeit sichtbar zu machen und in Wert zu setzen. Zweitens sollen gezielt Gäste mit nachhaltigen Bedürfnissen und Reisegewohn-heiten gewonnen werden. Drittens positioniert sich die Kooperation als Kompetenzstelle und Themenleader. Und viertens fördert die Kooperation den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedsbetrieben und bringt diese in ihrer Entwicklung weiter.

EIN GUTSCHEIN MIT SINN UND SYMBOLKRAFT
Die Website responsiblehotels.ch wird laufend mit umfassenden Informationen zu den Anstrengungen der Betriebe bezüglich Nachhaltigkeit ergänzt. Aber auch besondere Erlebnisse, welche die einzelnen Betriebe ihren Gästen anbieten, wie zum Beispiel der Silent-Walk in der Schneenacht, das Birdwatching im Vogelschutzgebiet oder das Waldbad, werden auf der Webseite aufgeführt. Ein Gutschein für die Responsible Hotels of Switzerland, der in jedem Mitgliedhotel eingelöst werden kann, ist ein Geschenk mit Sinn und Symbolkraft.

MITGLIEDERBETRIEBE
RESPONSIBLE HOTELS OF SWITZERLAND

REGION BERN

  • Grandhotel Giessbach, Brienz (BE) ****
  • Hotel Belvedere, Grindelwald (BE) ****S

REGION BASEL

  • GAIA Hotel, Basel (BS) ****

OSTSCHWEIZ

  • Militärkantine, St.Gallen (SG) ***
  • Schloss Wartegg, Rorschach (SG) ***S
  • Kartause Ittingen, Warth (TG) ***S

WALLIS/VALAIS

  • CERVO Mountain Resort, Zermatt (VS) *****
  • Hotel Fafleralp, Lötschental (VS), Swiss Lodge
  • Hotel Glocke, Reckingen (VS) ***
  • mARTigny Boutique-Hôtel, Martigny (VS) ***

GRAUBÜNDEN

  • Randolins St. Moritz, St. Moritz (GR) ***
  • Boutique-Hotel GuardaVal, Scuol (GR) ****
  • Hauser St. Moritz, St. Moritz (GR) ***
  • Hotel Belvedere Scuol, Scuol (GR) ****S
  • Hotel Schweizerhof, Lenzerheide (GR) ****S
  • Riders Hotel, Laax (GR), Swiss Lodge
  • rocksresort Design Hotel, Laax (GR), Swiss Lodge
  • Valbella Resort, Lenzerheide (GR) ****S
  • Valsana Hotel, Arosa (GR) ****S

REGION ZÜRICH

  • Alex Lake Zürich, Thalwil (ZH) *****
  • Hotel City Zürich, Zürich (ZH) ***S
  • Hotel Storchen Zürich, Zürich (ZH) *****
  • The Dolder Grand, Zürich (ZH) *****S
  • Widder Hotel – Zürich (ZH) *****S

ZENTRALSCHWEIZ

  • The River House, Andermatt (UR) ***

TESSIN

  • Castello del Sole, Ascona (TI) *****S

WEITERE INFORMATIONEN INKL. MEDIENDOSSIER UND BILDMATERIAL
http://www.responsiblehotels.ch/medien

KONTAKT
Responsible Hotels of Switzerland
Michael Müller
media@responsiblehotels.ch

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Liechtenstein Marketing unter neuer Führung

Mathias Ulrich wird ab März 2022 die Geschicke der Marketingorganisation leiten.

Liechtenstein Marketing erhält einen neuen Geschäftsführer. Mathias Ulrich wird ab März 2022 die Geschicke der Marketingorganisation leiten.

Liechtenstein Marketing wird bald unter neuer Führung stehen. Mathias Ulrich übernimmt ab dem kommendem März das Zepter von Michelle Kranz, welche die Organisation per Ende Januar auf eigenen Wunsch verlässt. Mit Ulrich wird eine Führungspersönlichkeit mit langjähriger Erfahrung das gut aufgestellte Team von Liechtenstein Marketing komplementieren. 

Der 40-Jährige war während der letzten sechs Jahre als stellvertretender Amtsvorsteher im Amt für Wirtschaft des Kantons Schwyz für den Tourismus und die Wirtschaftsförderung zuständig. Zuvor verantwortete er die Kampagnen von Schweiz Tourismus in Nordamerika und leitete als Geschäftsführer die Geschicke der Bergbahnen Sattel-Hochstuckli. Mathias Ulrich ist verheiratet, Vater einer Tochter und lebt mit seiner Familie in Vaduz.

«Mit Mathias Ulrich konnten wir eine international erfahrene Führungspersönlichkeit gewinnen, die fundierte Kenntnisse im Bereich Standortmarketing und Destinationsmanagement mitbringt. Der Verwaltungsrat ist überzeugt, mit Ulrich eine sehr sozialkompetente und umsetzungsstarke Person gefunden zu haben, die auf den Erfolgen der letzten Jahre aufbauen und gleichzeitig neue Impulse einbringen wird.», so Christian Wolf, Verwaltungsratspräsident von Liechtenstein Marketing. «Michelle Kranz wird noch bis Ende Januar die Geschäftsführung innehaben. Der Verwaltungsrat dankt Michelle Kranz einmal mehr für ihr grosses Engagement in den vergangenen Jahren und für die stets sehr gute Zusammenarbeit», so Christian Wolf weiter.

Kontakt

Liechtenstein Marketing
Christian Wolf, Verwaltungsratspräsident
christian.wolf@liechtenstein.li

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Covid-19 erfordert Flexibilität der Bergbahnen

Die Generalversammlung von Bergbahnen Graubünden (BBGR) in Arosa eröffnet die Wintersaison für die Bergbahnbranche

Präsident Martin Hug rief die Unternehmungen an der Generalversammlung von Bergbahnen  Graubünden (BBGR) in Arosa auf, sich für verschiedene Covid-Szenarien zu wappnen. Grau bünden habe mit der Strategie der kontrollierten Öffnung einen Erfolgsausweis, der hoffentlich  auch diesen Winter zum Zuge komme.

Die Bündner Corona-Strategie für den Tourismus besteht aus Schutzkonzepten, der Testof fensive in Betrieben und Impfen. Die Bergbahnen waren bei den Betriebstestungen für den  Kanton die Partner der ersten Stunde. Bergbahnen Graubünden (BBGR) hat nach dem letzten  Winter die Bündner Strategie mit der Lockdown-Strategie im Tirol und Südtirol verglichen.  Dabei wurde ersichtlich, dass die ausgewogene Bündner Strategie der kontrollierten Öffnung  einen volkswirtschaftlichen Schaden von 1 Mrd. Franken zu verhindern vermochte. Auch aus  gesundheitlicher Sicht war die Strategie zielorientiert: die Inzidenzen lagen 20 Prozent unter  dem Tirol und es gab 38 Prozent weniger Schneesportunfälle. Martin Hug motivierte die ver sammelten Bergbahnunternehmen, agil zu bleiben und in Szenarien zu denken. BBGR bemühe  sich, die Interessen der Branche proaktiv in der kantonalen Politik einzubringen und auch ent sprechende Umsetzungsregeln vorzuschlagen. Berno Stoffel, Direktor von Seilbahnen Schweiz  (SBS), bestätigte diese Position auch in den aktuellen Verhandlungen des nationalen Verbandes  mit dem Bund.

Schutzkonzept Graubünden wird begrüsst  

Bergbahnen Graubünden (BBGR) begrüsst das gestern vorgestellte Schutzkonzept des Kantons  Graubünden für den nächsten Winter. Präsident Martin Hug: „Nach den intensiven Vorarbeiten  und dem guten Buchungsstand gilt es, volkswirtschaftlichen Schaden und die Gefährdung von  Existenzen abzuwenden.“ Wie das auch bei steigenden Infektionszahlen funktioniere, hätten 

der Tourismus und die Behörden in Graubünden letzten Winter gezeigt. Die Bergbahnen in  Graubünden seien der Motor des Wintertourismus und nach den erfolgreichen Erkenntnissen  der letzten Saison nochmals bereit, ihren Beitrag zur Bewältigung der Krise zu leisten. Ziel  müsse sein, eine Überbelastung des Gesundheitssystems zu verhindern und gleichzeitig einen  Wintertourismus zu ermöglichen.

Schneesport ist Schweizer Kulturgut  

Rund drei Viertel der Bündner Bergbahn-Gäste im vergangenen Winter waren Schweizer:innen.  Sie haben laut Martin Hug gezeigt, dass Schneesport in der Schweiz ein emotionales Kulturgut  ist. Gerade auch in der Coronakrise sei das Naturerlebnis, die Bewegung an der frischen Luft  und die Abwechslung zum Alltag notwendiger Balsam für die Seele. Covid-19 sei gemäss wissenschaftlichen Erkenntnissen eine Innenraum-Pandemie. Zudem hätten die Bergbahnen im  letzten Winter sehr umfangreiche Schutzkonzepte erfolgreich umgesetzt. Deshalb fordert  BBGR vom Bund weiterhin die Gleichstellung mit dem öffentlichen Verkehr (öV). Martin Hug:  „Die 3G-Regel darf erst zur Anwendung kommen, wenn sonst ein Lockdown droht“. Die

Schneesportaktivitäten finden draussen statt und für geschlossene Transportkabinen müssten  die gleichen Regeln wie im öV gelten. Zumal die Fahrten mit der Bergbahn meist weniger als  15 Minuten dauerten. Es sei nicht nachvollziehbar, wenn Langlaufsportler:innen ohne 3G  dichtgedrängt im Bus anreisen, Schneesportler am Berg jedoch Zertifikate benötigen. Von wirtschaftlichen Beschränkungen und Ungleichbehandlungen sei abzusehen, sofern dem nationa len Gesundheitssystem nicht eine Überlastung drohe. 

Gleich lange Spiesse in der Raumplanung  

Die laufende Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG2) thematisiert das Bauen ausserhalb  der Bauzone und betrifft deshalb auch die Bündner Bergbahnunternehmen. Für diese sind da bei drei Elemente relevant: das Stabilisierungsziel will die Anzahl Gebäude und die Bodenver siegelung limitieren. Mit der Abbruchprämie soll der Abbruch ohne Ersatzneubauten belohnt  werden. Der Planungs- und Kompensationsansatz möchte die innovative touristische Nutzung  in einem Gebiet zulassen, wenn diese in einem andern Gebiet kompensiert wird. Gemäss Re gierungsrat Marcus Caduff lehnt die Regierung nicht die Elemente, aber die zu komplizierten  Bestimmungen des Stabilisierungszieles sowie des Planungs- und Kompensationsansatzes ab.  Bei der Abbruchprämie müsse sich der Bund zudem stärker an der Finanzierung beteiligen.  Insgesamt fordert Regierungsrat Marcus Caduff den Bund auf, bei der Revision des Raumpla nungsgesetzes für gleich lange Spiesse zwischen Tourismus und Berglandwirtschaft sowie In dustriezonen und der Landwirtschaft in der Fläche zu sorgen. Marcus Caduff: „In den normalen  Industriezonen gibt es eine Baubewilligung, weil die Baute oder Anlage zonenkonform ist. Bei  gleichen Voraussetzungen soll dies auch für touristische Bauten und Anlagen ausserhalb der  Bauzone möglich sein.“ Freizeit- oder Tourismuszonen und solche entlang nutzungsplane risch festgelegten Wegen seien deshalb vom Stabilisierungsziel sowie vom Planungs- und  Kompensationsansatz auszunehmen, erklärte der Bündner Volkswirtschaftsdirektor. 

Bergbahnen fördern Ganzjahreskarte  

Bergbahnen Graubünden (BBGR) hat im Frühjahr 2020 den SnowPass für den Winter durch das  Jahresabo graubündenCARD ersetzt. Wegen der Pandemie brach der Verkauf der Erstausgabe  um 21 Prozent ein. Die aktuellen Verkaufszahlen haben gemäss BBGR-Geschäftsführer Marcus  Gschwend das frühere Niveau des SnowPass aber fast wieder erreicht und bestärken Bergbah 

nen Graubünden in der Strategie, die Ganzjährigkeit zu fördern. Dank der Zusammenarbeit  mit dem Kanton und der Graubündner Kantonalbank konnte die #gkb2020-Jubiläumsaktion  realisiert werden, welche die positive Entwicklung ebenfalls unterstützte. Zweidrittel der Jah reskarten werden in Graubünden und dort mehrheitlich im Bündner Rheintal verkauft. Vor al lem in der Ostschweiz soll künftig mit der graubündenCARD noch weiteres Potential erschlos sen werden.

In den Winter gestartet  

Als eines der ersten Nicht-Gletscher-Skigebiete der Alpen konnte die Diavolezza dank Snow farming und Beschneiung den Skibetrieb bereits am 16. Oktober aufnehmen. Die Schneefälle  und Temperaturen in den letzten Wochen ermöglichten die technische Beschneiung, sodass  Arosa-Lenzerheide, Davos Parsenn und Jakobshorn, Laax und die Skiarena Andermatt-Sedrun bereits Teile ihrer Skigebiete öffneten. An diesem Wochenende starten mit Samnaun – leider  aus bekannten Gründen zurzeit noch ohne Ischgl –, der Corviglia und dem Corvatsch nun drei  weitere bedeutende Skigebiete in die Wintersaison. Die restlichen Skigebiete werden in den  nächsten Wochen folgen.

Vorstandsmitglieder bestätigt  

Im Vorstand wurden Mario Davatz für die Kleinen und Mittleren Betriebe (KMS-GR) bzw. die  Region Mitte sowie Vidal Schertenleib für die Region Davos für eine weitere Amtsperiode be stätigt. Mario Davatz ist Direktor der Bergbahnen Grüsch-Danusa AG. Vidal Schertenleib ist  

Verwaltungsrat und Bereichsleiter der Davos Klosters Bergbahnen AG. Die übrigen Vorstands mitglieder sind Präsident Martin Hug (Inhaber und Geschäftsführer enmira GmbH, Gemeinde präsident Flims), Vize-Präsident Philipp Holenstein (CEO Arosa Bergbahnen AG), Markus Good  (Geschäftsführer Bergbahnen Obersaxen-Mundaun) und Markus Moser (CEO Corvatsch AG &  Diavolezza Lagalb AG). Die Jahresrechnung von Bergbahnen Graubünden wurde mit einem  kleinen Defizit von Fr. 11’000 abgeschlossen. Dabei berücksichtigt wurden Ausgaben von Fr. 90’000 für die #gkb2020-Jubiläumsaktion, welche für die Bergbahnunternehmen einen  Benefit von Fr. 700’000 generierten. Die Rückstellungen von Fr. 160’000 wurden im Geschäfts jahr nicht benötigt. 

Nachwuchsförderung mit der Generation Z  

Die Rekrutierung von Fachkräften gestaltet sich im Tourismus für diesen Winter ausseror dentlich schwierig. Und zwar nicht nur auf dem Berg, sondern auch im Tal. Darum holten sich  die Teilnehmenden der Generalversammlung bereits am Vorabend Tipps, wie die Generation  Z mit den Jahrgängen 1997 bis 2010 für die Branche zu begeistern ist. Michèle Ségouin und  Fabian Gerber von Breiterbildung betonten, dass die Jugendlichen eine gemeinsam festgelegte  Struktur und konstruktive Rückmeldungen bräuchten. Ebenso gefragt seien Abwechslung,  spielerisches und digitales Lernen sowie die Vermittlung der Sinnhaftigkeit der Aufgaben. Die  Ausbildenden seien damit mehr Helfende und nicht Leitende. Ausbildung brauche im Unter nehmen einen hohen Stellenwert und Ressourcen, um auf die Bedürfnisse der Jugendlichen  einzugehen.

(Kasten) 

Zahlen und Fakten aus dem Jahresbericht

Im aktuellen Jahresbericht blickt der Verband Bergbahnen Graubünden (BBGR) auf den letzten  Coronawinter 2020/21 und den Coronasommer 2020 zurück. Im Sommer konnten mit der  nahen Sommerfrische in den Bergen viele neue und vermehrt auch jüngere Gäste in Graubün den begrüsst werden. Trotzdem stammen nur 8,1 Prozent des Verkehrsertrages aus dem Som mer. Das Wintergeschäft finanziert damit die strategische Zielsetzung „Stärkung des Som mers“. Die Bündner Bergbahnen investierten in den letzten zehn Jahren vor der Coronakrise  im Durchschnitt 115 Mio. jährlich. 2019/20 waren es gar 130,2 Mio. Trotz der erschwerenden  

Coronabedingungen konnten im letzten Geschäftsjahr die meisten Bergbahnen zwar die be trieblichen Kosten decken. Mit 25 Prozent Abschreibungen/Rückstellungen ist die Branche  sehr investitionsintensiv. Während die betrieblichen Erträge Pandemie-bedingt stagnierten oder zurückgingen, nahmen die Aufwände zu. Die betriebsnotwendigen Investitionen und Ab schreibungen sind deswegen gefährdet. Gemäss Präsident Martin Hug braucht es zusätzliche  Impuls- und Anschubprogramme durch Bund und Kanton. Nur so bleibe der Wertschöpfungs motor Bergbahnen international konkurrenzfähig. 2019/20 boten die Bergbahnen in Grau bünden 4’373 Jobs im Winter und 1’538 im Sommer an. Sie beförderten 6,8 Mio. Gäste und  machten einen Transportumsatz von 207 Mio. 72,9 Prozent werden dabei von sieben grossen  

Unternehmen erwirtschaftet. 19,8 Prozent von 11 mittleren Unternehmen und 7,3 Prozent von  33 kleineren Unternehmen. 

Eine Mitteilung von Bergbahnen Graubünden 

Arosa, 26. November 2021 

Auskünfte: Martin Hug, Präsident, martin.hug@gemeindeflims.ch

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Pünktlich zur Vorweihnachtszeit: Die Karlsruhe Tourismus GmbH stimmt sich mit einer Weihnachtshütte, Engelsflügeln und vielen Sonderaktionen auf die Festtage ein 

Die Weihnachtsstadt Karlsruhe kommt zurück! Ab dem 22. November wird in Karlsruhe die Weihnachtszeit eingeläutet. Eine bunte Weihnachtshütte, funkelnde Lichter und ein Weihnachtsbaum verwandeln die Tourist-Information in eine Erweiterung des Weihnachtsmarkts. „Alle haben mit angepackt, um unser Schaufenster so schön weihnachtlich erstrahlen zu lassen. Aber der Aufwand hat sich gelohnt – die Tourist-Information macht Vorfreude auf Weihnachten!“, freut sich Susanne Wolf, Leiterin der Tourist-Information.

Die an den Decken und dem Weihnachtsbaum angebrachten bunten Weihnachtskugeln und funkelnden Lichterketten tauchen die Tourist-Information in eine besinnliche Atmosphäre. Neben dem Weihnachtsbaum präsentiert die KTG eine prächtig gestaltete Hütte: Tannenreisig, bunte Schleifen und fertig gerichtete Geschenke zieren das Weihnachtshäuschen und machen das festliche Ambiente komplett. Neben der festlichen Dekoration sollen auch zahlreiche Aktionen und Sonderangebote Besucher*innen locken.

Mit goldenen Engelsflügeln Weihnachtsgrüße an die ganze Welt senden
 

Auch von außen spiegelt das Schaufenster die festliche Stimmung wider! Mit goldenen Engelsflügeln auf der Außenseite der Tourist-Information schickt die KTG Weihnachtsgrüße in die Welt und lädt die Besucher*innen ein, dies gleichzutun! Hobbyfotograf*innen und Instagrammer*innen können sich vor den Engelsflügeln auf der Scheibe in Szene setzen und Weihnachtsgrüße verschicken.
Zwei verschieden große Flügelpaare eignen sich für Fotos von kleinen und großen Weihnachtsfans!    

Sonderangebote und Charity-Aktionen mit und von der KTG  
 

Bereits vor dem ersten Advent, am Black Friday, dem 26. November können Besucher*innen der Tourist-Information von einer Sonderaktion profitieren.
Ein 24-Stunden-Ticket für die Fahrt mit dem roten Doppeldeckerbus ist zum Sonderpreis von 14€ statt 18€ pro Person möglich.
Die Tickets müssen direkt in der Tourist-Information im Schaufenster Karlsruhe erworben werden.

Ein Herzensprojekt der KTG ist dieses Jahr „s’Hannele“, das exklusiv im Schaufenster Karlsruhe erhältlich ist. Gemeint ist damit das Maskottchen der Hanne-Landgraf-Stiftung, mit der die KTG dieses Jahr wieder zusammenarbeitet, um benachteiligte Kinder in Karlsruhe zu fördern.
Die Puppe wird von langzeitarbeitslosen Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen im Rahmen der Heartwork Initiative hergestellt.
Von Hand produziert und in verschiedenen Ausführungen erhältlich, ist jede Puppe ein Unikat.
Ab einem Preis von 50€ kann „s’Hannele“ diese Weihnachten im Schaufenster der KTG erworben werden.
Mit der Aktion werden so gleich zwei soziale Projekte unterstützt:
Pro verkauftes Hannele gehen 30€ an Heartwork und 20€ an die Hanne-Landgraf-Stiftung.  
 
Die KTG unterstützt außerdem die Aktion „Freude schenken“ des Diakonischen Werks und des Karlsruher Caritas Verbands
sowie die Postkarten-Kinder-Malaktion der City Initiative Karlsruhe und das virtuelle Fotobox-Gewinnspiel der Karlsruher Marketing und Event GmbH.            
 

Kulturhütte der „Kultur in Karlsruhe“ dieses Jahr erstmals wieder auf dem Marktplatz
 

Endlich kann die beliebte Kulturhütte wieder auf den Christkindlesmarkt zurückkehren – erstmals zentral auf dem Marktplatz.
Hier finden kulturinteressierte Besucher*innen vielfältige Informationen rund um das bunte, winterliche Kulturprogramm
sowie weihnachtliche Geschenkideen von Theatergutscheinen über Jugendstil-Sets bis hin zum begehrten Fairtrade-Kulturbeutel.
 

Bitte beachten Sie die Sonderöffnungszeiten in der Tourist-Information im Schaufenster Karlsruhe in der Weihnachtszeit:
 

Sa. 27.11.2021 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr          
So. 28.11.2021 von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr 

Sa. 04.12.2021 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
So. 05.12.2021 von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr 

Sa. 11.12.2021 von 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr
So. 12.12.2021 von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr 

Sa. 18.12.2021 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
So. 19.12.2021 von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Weitere Infos finden Sie unter:      
https://www.karlsruhe-erleben.de/weihnachtsstadt

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