Geschichtsträchtiger Saisonstart für die steilste Zahnradbahn der Welt

Die Saison 2022 kann beginnen: mit 2132 Möglichkeiten für ein Rundum-Erlebnis am Berg. (© Pilatus-Bahnen AG)

Der letzte Schnee auf der Strecke ist der warmen Frühlingssonne gewichen: Die Pilatus-Bahnen AG sind bereit, wenn am 26. Mai eine wahrhaft geschichtsträchtige Sommersaison startet. Sie bietet die letzte Chance, mit den historischen Triebwagen aus den 1930er-Jahren zu fahren – bevor diese schrittweise von den «Neuen» am Berg mit wegweisendem Design und 360-Grad-Panoramablick abgelöst werden. Berg- und talwärts geht es erstmals auch über die neuen Gleiswender, die pünktlich zum Saisonstart in die historische Trasse eingebaut wurden. Die visionäre Rundumerneuerung am Berg wird in den nächsten Monaten mit weiteren Bauarbeiten abgeschlossen.

Das Jahrhundertprojekt der Pilatus-Bahnen AG ist auf Kurs: Wichtige Meilensteine bis zum grossen Jubiläumsjahr 2023 und zur Inbetriebnahme von acht neuen Triebwagen konnte das Team um CEO Godi Koch bereits erfolgreich verankern. Jetzt geht es erst einmal in die neue Saison. Dank des günstigen Wetters, das auch den letzten Schnee zum Schmelzen gebracht hat, öffnet die steilste Zahnradbahn der Welt und damit die ganze Pilatus-Erlebniswelt ihre Türen am Auffahrts-Donnerstag, dem 26. Mai. «Wir freuen uns, dass das Projekt auf Kurs ist und wir nun die letzte Saison mit den historischen Triebwagen in Angriff nehmen. Wir werden diese nochmals in vollen Zügen geniessen», sagt Godi Koch.

Spektakuläre Massarbeit
Der Saisonstart am 26. Mai ist wohl einer der spätesten in der Geschichte der Pilatus-Bahnen. Das hat neben dem Wetter einen guten Grund: diverse Bauarbeiten an Schlüsselstellen für das Jahrhundertprojekt der neuen Zahnradbahn. Einige dieser Arbeiten konnten nur ohne Schnee und damit erst im Mai durchgeführt werden. Besonders spektakulär war die Montage der letzten zwei von insgesamt fünf, komplett in der Schweiz hergestellten Gleiswender-Kolossen Mitte Mai bei der Bergstation Pilatus Kulm. Je rund sechs Tonnen schwer sind die Unikate bei der Bergstation, rund 16 Tonnen Stahl beinhalten sie im Tal pro Stück. Und dieses Format gibt’s nur am Pilatus. Anstelle von herkömmlichen Weichen ermöglichen die Gleiswender das Wechseln von einem Gleis auf das andere. Ausserdem wird das Rangieren der Fahrzeuge in Alpnachstad in Zukunft dank der massgefertigten Unikate aus der Emmentaler Maschinenfabrik Ferdinand Steck überflüssig. «Das ist eine von vielen Investitionen in eine nachhaltige Zukunft unserer Bahn. Wir entwickeln die neue Zahnradbahn aus ihrer historischen DNA heraus in eine topmoderne Zukunft, die sorgfältig mit den vorhandenen Ressourcen umgeht – für die kommenden 40 Jahre und mehr», erklärt CEO Godi Koch.

Goldigste aller goldenen Rundfahrten
Einmal mit 48 Prozent Steigung in rund 30 Minuten auf über 2000 Meter über Meer reisen – mit der steilsten Zahnradbahn der Welt: Ein Erlebnis, das bei vielen Menschen aus dem In- und Ausland auf der persönlichen Wunschliste steht. 2022 kommt ein weiterer, spezieller Grund hinzu, den Drachenberg unbedingt heuer zu erkunden: ein letztes Mal mit den Triebwagen im historischen Design aus dem Jahr 1937 auf den Pilatus fahren – denn das ist nur noch diese Saison möglich. Zum Beispiel bei der beliebten «Goldenen Rundfahrt»: Von Luzern nach Alpnachstad geht es per Schiff über den Vierwaldstättersee, danach mit der Zahnradbahn hoch hinaus auf 2132 Meter über Meer. Mit der atemberaubenden Luftseilbahn «Dragon Ride» und der «Panorama-Gondelbahn» schwebt man zurück nach Kriens und von dort via Bus zurück nach Luzern – ein Erlebnis, das dank wechselnden See-, Berg- und Talkulissen jedes Besucherherz höherschlagen lässt.

Übrigens kann man einen Platz auf der «goldigsten» aller goldenen Rundfahrten – also auf der absolut letzten Rundfahrt mit den alten Wagen der Zahnradbahn am 16. Oktober – nicht kaufen, sondern nur gewinnen. Die Pilatus-Bahnen AG gleist dafür eigens einen Wettbewerb auf, bei dem dieses absolut einmalige Erlebnis verschenkt wird.
Am Wochenende vom 18. bis 20. November am höchstgelegenen Christkindlimarkt von Europa fahren dann die alten Triebwagen zum letzten Mal.

Zahlen und Fakten zur Neukonzeption der steilsten Zahnradbahn der Welt

Beginn der Arbeiten:9. November 2020
Start Testfahrten: Sommer 2021 (erster neuer Triebwagen)
Abschluss: Saison 2023 – alle acht neuen Triebwagen in Betrieb
Strecke: Alpnachstad – Pilatus Kulm (Inbetriebnahme 1889)
Höhendifferenz: 1635 m
Länge Bahnstrecke: 4618 m
Bergfahrt: 25 min (bisher 30 min); max. 15 km/h (bisher max. 12 km/h)
Talfahrt: 35 min (bisher 40 min); max. 12 km/h (bisher max. 9 km/h)
Frequenz (neu): Halbstundentakt möglich
Betriebszeit (Saison): Mai bis November

Rollmaterial (neu)

  • 8 Personentriebwagen in Doppeltraktion für je 48 Personen
  • 1 Gütertriebwagen (neu getrennt von Personenverkehr)
  • Schrittweise Inbetriebnahme Sommer 2021 bis Mai 2023

Gewicht Triebwagen: 18 t (Bruttogewicht)
Antriebsleistung: 420 PS oder 308 kW pro Triebwagen
Bahnsystem: Zahnstangensystem Locher (seit 1889)
Gütertransport: rund 1000 t pro Jahr
Trasse: Spurweite: 80 cm / Steigung: maximal 48 %, mittel 38%

Projektpartner

  • Generalplaner: Emch & Berger AG
  • Triebwagen: Stadler Rail; Design: Küchler Design
  • Kabinen: Calag Carrosserie Langenthal AG
  • Gleiswender: Ferdinand Steck Maschinenfabrik AG
  • Steuerung: RGS-Bahnsicherheitstechnik GmbH
  • Leitsystem: Actemium LeitTec

Weiterführende Links
Projekt-Website Neukonzeption Zahnradbahn
Bildmaterial Zahnradbahn ist hier abrufbar

Informationen für die Medien

Medienkontakt
Godi Koch, CEO
PILATUS-BAHNEN AG
godi.koch@pilatus.ch – T 041 329 11 21


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HSLU-Kampagne: So schützen Reisende ihre Daten im Ausland

Bald stehen die Sommerferien vor der Tür. Auf der Informations-Plattform «EBAS» der Hochschule Luzern finden Reiselustige ab heute Tipps für den Schutz ihrer Mobilgeräte und der darauf gespeicherten Daten.


Mit dem Abklingen der Corona-Pandemie nimmt auch die Reisefreudigkeit der Schweizerinnen und Schweizer wieder zu; viele zieht es dabei ins Ausland. Ganz selbstverständlich mit im Gepäck: Smartphone und Tablet. «Mit dem Telefon kann ich Ferienfotos schiessen, in fremden Städten navigieren oder eine dringende Zahlung notfalls vom Ausland aus tätigen», sagt Oliver Hirschi, Leiter der Informations Plattform «eBanking – aber sicher!» (EBAS) der Hochschule Luzern. Das sei praktisch, berge aber auch Risiken in punkto Datensicherheit, die vielen Reisenden nicht bewusst seien.

«Kriminelle müssen Handys nicht stehlen, um Schaden anzurichten»
Um unliebsamen Überraschungen vorzubeugen, startet EBAS daher heute eine Sicherheitskampagne, die Reisenden nützliche Informationen zum Schutz ihrer mobilen Geräte und der darauf gespeicherten Daten bietet. «Der klassische Handy-Diebstahl bleibt natürlich weiterhin eine Gefahr», erläutert der Cybersicherheits-Experte der HSLU. «Allerdings müssen Kriminelle das Gerät nicht stehlen, um Schaden anzurichten; sie können es auch über schlecht gesicherte öffentliche WiFi-Netze – beispielsweise in der Strandbar oder in der U-Bahn – hacken.»

Zahlen zu Smartphones und Tablets, die auf Auslandsreisen gestohlenen oder gehackt wurden, werden laut Hirschi nicht erhoben. Angesichts der rasanten weltweiten Zunahme von Cyberangriffen im Zuge der Corona-Pandemie empfehle es sich jedoch, diesbezüglich auch in den Ferien wachsam zu bleiben: «Gelegenheit macht Diebe. Das gilt für unbeaufsichtigt herumliegende Handys ebenso wie für schlecht geschützte mobile Geräte.»

Viersprachige Kampagne dauert bis Ende Juni
Im Zentrum der neuen Sicherheitskampagne steht die Website ebas.ch/holidaycheck. Interessierte finden
hier elf alltagstaugliche Tipps, die sich auf den Zeitraum jeweils vor, während und nach einer Ferienreise
beziehen. Die Tipps werden auch auf den Social-Media-Kanälen von EBAS publiziert.

Die EBAS-Kampagne dauert vom 16. Mai bis zum 30. Juni 2022 und wird in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch geführt.

Vier einfach umzusetzende Sicherheits-Tipps

  • Backup erstellen: Ihr Gerät könnte Ihnen in den Ferien abhandenkommen oder Schaden nehmen.
    Sichern Sie Ihre Daten vorsichtshalber, bevor Sie verreisen.
  • Nur mit vertrauenswürdigen und verschlüsselten WLAN verbinden: Verbinden Sie Ihr Gerät
    unterwegs nur mit vertrauenswürdigen und verschlüsselten Netzwerken. Meist ist das WLAN Ihres
    Hotels eine gute Wahl. Öffentliche «Free Wi-Fi»-Netze sind dagegen oft unsicher und sollten gemieden
    werden.
  • Nur mit dem eigenen Gerät Banking machen: Fremde oder öffentlich zugängliche Geräte wie etwa
    der Computer in der Hotel-Lobby sind oft schlecht geschützt und nicht auf dem neusten Stand.
    Sensible Geschäfte wie E-Banking oder andere Finanztransaktionen sollten Sie nur mit Ihrem eigenen
    Gerät machen.
  • Darauf achten, dass Ihnen niemand über die Schulter schaut: Gerade unterwegs ist die Gefahr
    gross, dass Neugierige Sie beim E-Banking beobachten, um zum Beispiel Ihr Passwort auszuspähen.
    Lassen Sie sich nicht über die Schulter blicken.
    Weitere Tipps zur sicheren Verwendung mobiler Geräte auf Reisen finden sich hier: ebas.ch/holidaycheck

Kontakt für Medienschaffende:
Hochschule Luzern – Informatik
Oliver Hirschi, Leiter EBAS und Dozent
T +41 41 757 68 58 / oliver.hirschi@hslu.ch


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Innsbruck Tourismus: Barbara Plattner neue Geschäftsführerin

BILD zu OTS – Mario Gerber, Obmann von Innsbruck Tourismus, mit der neuen Geschäftsführerin Barbara Plattner (34).

34-jährige Tourismusexpertin übernimmt mit sofortiger Wirkung Geschäftsführung von Innsbruck Tourismus.

Die 34-jährige gebürtige Osttirolerin konnte sich im Hearing gegen sechs weitere KandidatInnen durchsetzen – insgesamt hatten sich für die touristische Spitzenposition 52 BewerberInnen interessiert. Die Entscheidung für die Tourismus- und Kommunikationsexpertin war eindeutig und wurde von der Kommission einstimmig getroffen. Barbara Plattner leitet mit sofortiger Wirkung eines der größten Verbandsgebiete Tirols, das sich von Innsbruck bis zum Mieminger Plateau erstreckt.

Bereits in den vergangenen drei Jahren leitete Plattner den Bereich Destinationsentwicklung und Innovation bei Innsbruck Tourismus und war Teil des Führungsteams. „Mit Barbara Plattner rückt eine international versierte und in Tirol bestens vernetze Expertin an die Spitze von Innsbruck Tourismus, die durch ihr Wissen und ihren Einsatz auch innerhalb der Organisation überzeugt hat“, freut sich Mario Gerber, Obmann von Innsbruck Tourismus, über die einstimmige Wahl. Ein fundierter Auswahlprozess gepaart mit schnellen Entscheidungen seien die Zutaten dafür, den Tourismusverband auch in der Übergangszeit handlungsfähig zu halten, so Gerber. „Das Team von Innsbruck Tourismus steht geschlossen hinter der neuen Geschäftsführung und das ist von zentraler Bedeutung. Denn jetzt gilt es die großen Ziele nach der Corona-Krise im Städte- & Ferientourismus gemeinsam mit den starken Leistungsträgern unserer Region umzusetzen, um Innsbruck und die Urlaubsregionen im gesamten Verbandsgebiet so schnell wie möglich wieder auf das touristische Niveau von 2019 zu bringen.“

Plattner habe ein überzeugendes Konzept vorgestellt, um den Städtetourismus wieder in Schwung zu bringen und die gesamte Region nachhaltig weiterzuentwickeln, betonen auch Gerbers Stellvertreterinnen Katharina Schnitzer-Zach und Lisa Peer. Verstärkte Marktbearbeitung mit Sonderkampagnen sowie innovative Projekte, die über die Grenzen des Tourismus hinausgehen seien die ersten Schritte. „Gerade jetzt braucht es Teamplayer, die motivieren können, den digitalen Wandel leben und mit frischen Ideen Zukunft gestalten“, erklären Schnitzer-Zach und Peer mit Blick auf die designierte Geschäftsführerin.

„Bis 2025 wollen wir wieder zur alten Stärke zurückfinden und durch Corona bedingte Einbrüche wettmachen“, gibt Barbara Plattner den Kurs vor. Dafür brauche man alle Kräfte in Innsbruck, Partner, die offen sind für Zusammenarbeit und einen starken Zusammenhalt. Menschen zusammen zu bringen, Teams zu formen, im Miteinander Innovationen entwickeln und für diese neuen Ideen Begeisterung zu erzeugen, seien persönliche Stärken, ist Plattner überzeugt.

Barbara Plattner, MA studierte am Management Center in Innsbruck (MCI), verbrachte Auslandssemester u.a. in Kanada und Australien und schloss mit einem Master im Strategischen Management & Tourismus ab. Ihre Masterarbeit zur „Produktentwicklung in alpinen Wintersportdestinationen“ wurde 2014 mit dem Tourissimus Award Österreich ausgezeichnet. Kaufmännische Erfahrung sammelte Plattner u.a. bei einer der größten Seilbahnunternehmen Österreichs, der Silvrettaseilbahn AG in Ischgl. Als PR-, Kommunikations- und Eventexpertin leitete die Osttirolerin die Marketing- und PR-Abteilung im Tourismusverband Paznaun – Ischgl. Als führende Mitarbeiterin einer auf Tourismus spezialisierten PR-Agentur war sie später auch rund um Großprojekte wie der RAD-WM in Tirol federführend im Einsatz. Im November 2020 wechselte Plattner schließlich zu Innsbruck Tourismus und verantwortete dort zentrale Projekte mit Budget- und Personalverantwortung.

Pressekontakt:

Innsbruck Tourismus
Verena Obermüller, BA
Burggraben 3, A-6020 Innsbruck
+43 512 5356–552
v.obermueller@innsbruck.info
www.innsbruck.info


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Die NIESENBAHN AG präsentiert ein Ergebnis im 10-Jahres-Durchschnitt

Das Niesen-Team anlässlich des Kick-Off-Anlasses zur Saisonvorbereitung 2022. – Bild: Ben Zurbriggen Fotografie

An der Generalversammlung vom 11. Mai 2022 präsentierte die NIESENBAHN AG den 363 Aktionär*innen ein Ergebnis im 10-Jahres-Durchschnitt. Das ist auf «zu tiefem Niveau», befriedigt aber aufgrund der Rahmenbedingungen. Auffallend sind die überdurchschnittlichen Erträge pro Gast. Die Aktionär*innen folgten den Anträgen. Verwaltungsratspräsident Dr. Daniel Fischer legte den Fokus in seiner Lagebeurteilung auf die strategischen Schlüsselprojekte und auf die sehr überraschende Wirkung der Unternehmung (siehe separate Medienmitteilung zur «Wirkungsanalyse»).

Verwaltungsratspräsident Dr. Daniel Fischer präsentierte den 363 Aktionär*innen und Gästen einen Gesamt-Umsatz von 4‘919‘580 Franken Umsatz (Vorjahr: 4‘713‘612), der mit 2.7 Mio. Franken im Bahnbetrieb und mit 2,2 Mio. im Berghaus Niesen Kulm erwirtschaftet wurde. 73‘380 Gäste besuchten den Niesen im zweiten Corona-Jahr. Dies ist 7.5% mehr als im Vorjahr. Auffällig ist die Ausgabefreudigkeit der Gäste: Während ein Gast im Rekordjahr 2016 durchschnittlich 54 Franken ausgab, waren es im Berichtsjahr über 67 Franken; ähnlich viel wie im Vorjahr. Das EBITDA als Ergebnis vor vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen betrug im Berichtsjahr 739‘264 Franken, respektive 15 Prozent (Vorjahr: 14 Prozent). Im Vergleich zu den Vor-Corona-Jahren ist dies zwar stabil, aber zu tief. Dr. Daniel Fischer dankte den Mitarbeitenden ausdrücklich für die gute Leistung – im zweiten Corona-Jahr mit einschränkenden Rahmenbedingungen – und den Aktionären für die Treue.

Décharge erteilt

In den statutarischen Traktanden folgten die Aktionäre den Anträgen des Verwaltungsrates: Auf die Auszahlung einer Dividende wird wiederum verzichtet, Verwaltungsratspräsident, Verwaltungsrat und Revisionsstelle wurden für ein weiteres Jahr gewählt, Verwaltungsrat und Geschäftsführung wurde Décharge erteilt.

Schlüsselprojekt «Aktienumwandlung»
Aufgrund gesetzlicher Vorgaben über Transparenz und Informationsaustausch für Steuerzwecke (Global Forum-Gesetz) mussten die Inhaberaktien der NIESENBAHN AG bis am 1. Mai 2021 in Namenaktien umgewandelt werden. Die ordentliche Generalversammlung am 26. April 2021 hat das Vorhaben in einer schriftlichen Abstimmung mit 90 Prozent Ja gutgeheissen. Mittlerweile sind rund 90 Prozent der Aktien registriert. Dies entspricht 882 Aktionär*innen mit 12’332 Aktien. Die Besitzer der fehlenden 10% sind gebeten, sich bei der Gesellschaft zu melden.

Kooperation Elsigenalpbahnen AG: Kleiner Gewinn im ersten Jahr

Am 1. November 2021 hat die NIESENBAHN AG das Berghaus Elsigenalp von den ELSIGENALPBAHNEN AG in Pacht übernommen. Damit entstand im Kandertal eine neue Zusammenarbeit von «Gipfel zu Gipfel». Die beiden Unternehmen verfolgen individuelle Ziele: Die NIESENBAHN AG kann neu auch in der Gastronomie Ganzjahresstellen anbieten, für die ELSIGENALPBAHNEN AG ist das Berghaus von zentraler Bedeutung für die Qualität und Kundenbindung im Skigebiet. Das erste Jahr war geprägt durch Fachkräftemangel, einschränkende Corona-Rahmenbedingungen mit der „Omikron-Welle“ bis Ende Januar. Nach einem schleppenden Start resultierten im Januar und Februar gut Ergebnisse, was schliesslich zu einem kleinen Gewinn von rund 50‘000 Franken per Ende Saison führt.

Geschäftsbericht erstmals «hybrid»

Die NIESENBAHN AG veröffentlichte den Geschäftsbericht 2021 erstmals in «hybrider» Form: Auf 16 Seiten liegt der Rechenschaftsbericht für die Aktionär*innen gedruckt und in zusammengefasster Form vor, weitere Informationen sowie die detaillierte Jahresrechnung werden online zur Verfügung gestellt.

Nach dem Berghaus die Antriebe und Steuerungen

Im 2019 wurde die Sanierung und Erneuerung im Berghaus Niesen Kulm mit 7 Mio. Franken abgeschlossen. Bis 2024 werden nun die Antriebe und Steuerungen der beiden Standseilbahnen erneuert. Diese datieren von 1993 (erste Sektion) und 1997 (zweite Sektion) und sind nicht baugleich. Dies hat zur Folge, dass die beiden Sektionen unterschiedlich funktionieren und der Schulungs- und Unterhaltsaufwand entsprechend hoch ist. Mit der Gesamterneuerung in der Höhe von 4 Mio. Franken innerhalb von drei Jahren werden baugleiche Antriebe und Steuerung eingebaut, was diese Nachteile aufheben wird. Die Investition von 4 Mio. Franken finanziert die NIESENBAHN AG aus der Liquidität und mit Bankkrediten.

Auf dem Weg zur Energie-Unabhängigkeit

Dr. Daniel Fischer informierte über weitere grössere Vorhaben im Bereich des Trasse-Unterhaltes sowie im Energie-Bereich. Am Trasse werden laufend Unterhaltsarbeiten realisiert, in einigen Jahren muss die Galerie Kulm teilweise saniert werden. Die Klimaneutralität mit Kompensation der aktuell verbleibenden CO2-Emissionen von 183 Tonnen mit der Stiftung myclimate sind ein Zwischenschritt. Dr. Daniel Fischer sagt: «Wir sind auf dem Weg zur Selbstversorgung mit Energie. Ziel ist die Unabhängigkeit von Energiezukäufen sowie eine klimaneutrale Energie-Versorgung.»

Première zum Schluss

Stefan Heimoz und Klaus Rubin haben für die NIESENBAHN AG auf Wunsch ein neues «Lied vom Niese» komponiert. Der aus Mitarbeitenden der Gesellschaft zusammengestellte Niesenchor übte das Lied aufnahme-reif. Es wurde den Aktionär*innen am Schluss der Generalversammlung präsentiert. Die Live-Première ist im Sommer auf dem Niesengipfel geplant.

Weitere Informationen:

Rückfragen und Auskünfte:

Daniel Fischer, Verwaltungsratspräsident,
Urs Wohler, Geschäftsführer, urs.wohler@niesen.ch, 033 676 77 01
Nicolas Overney, Leiter Marketing, Verkauf und Events, 033 676 77 02


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SOB-Geschäftsjahr 2021: Wachstum im Fernverkehr, kaum Erholung von Corona

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) konnte 2021 die zweite Fernverkehrslinie «Aare Linth»  erfolgreich in Betrieb nehmen. Der Meilenstein der Unternehmensgeschichte prägt das Geschäfts jahr 2021 auch finanziell. 

Die Südostbahn weist für das Geschäftsjahr 2021 einen Verlust von 1,36 Millionen Franken aus. Dieser  ist massgeblich auf die getätigten Vorinvestitionen für den Eintritt in den Fernverkehr und den starken  Einfluss der Coronapandemie zurückzuführen.

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2021 übernahm die Südostbahn die zweite Fernverkehrslinie  «Aare Linth», eine umsteigefreie Verbindung von Bern via Zürich nach Chur. Für den Betrieb dieser Linie  waren diverse Vorarbeiten notwendig, die zum erwarteten Verlust führten. Unter anderem wurden über  100 Personen im Bereich Lokpersonal und Kundenbegleitung neu rekrutiert und ausgebildet. Durch die  Inbetriebnahme des Fernverkehrs erhöhte sich der Personalbestand der SOB auf 815 Vollzeitstellen. Vor  der Inbetriebnahme des Fernverkehrs waren es 2019 noch 605 Stellen, mit der Inbetriebnahme des  Treno Gottardo 2020 696 Stellen. Die Vorlaufkosten für den Aufbau des Fernverkehrs werden in den  kommenden Jahren über die mit der Konzessionsinhaberin SBB vereinbarten Zahlungen wieder ausgeglichen. 

«Alle unsere Mitarbeitenden haben vor oder hinter den Kulissen dazu beigetragen, dass der Wachstums schritt in den Fernverkehr überhaupt erst möglich wurde und so reibungslos umgesetzt werden konnte»,  sagt Thomas Küchler, Vorsitzender der SOB-Geschäftsleitung. 

Die Südostbahn transportierte im vergangenen Jahr mit 17,04 Millionen Fahrgäste so viele Reisende wie  noch nie. Die Zahlen lassen sich aber nur beschränkt mit den Vorjahren vergleichen: Das Wachstum ist  auf den Eintritt in den Fernverkehr mit dem Treno Gottardo und die Übernahme der S6 (Rapperswil Linthal) im Dezember 2020 zurückzuführen. Durch die Übernahme der zweiten Fernverkehrslinie «Aare  Linth» am 12. Dezember 2021 wird die Zahl der transportierten Fahrgäste auch im laufenden Jahr noch mals deutlich steigen. 

Das erste Betriebsjahr des Treno Gottardo von Basel/Zürich nach Locarno konnte die SOB erfolgreich  abschliessen. Die Passagierfrequenzen lagen knapp 30 Prozent über den coronabereinigten Erwartungen. Auf dem touristisch geprägten Abschnitt zwischen Arth-Goldau und Bellinzona liegen die Frequen zen jedoch auch deutlich über dem Niveau vor Corona. «Das Beispiel des Treno Gottardo zeigt, dass ein  attraktives, umsteigefreies Angebot von den Kundinnen und Kunden geschätzt und genutzt wird», betont  Thomas Küchler. Dank des unternehmerischen Engagements im Fernverkehr kann das Angebot im regi onalen Personenverkehr nachhaltig günstiger angeboten werden. Davon profitieren Bund und Kantone  als Besteller.

Bei den Linien des regionalen Personenverkehrs stagnieren die Passagierzahlen aufgrund der Corona pandemie weiter. Zwar zeichnete sich in den Sommermonaten eine leichte Erholung im Vergleich zu  2020 ab, diese wurde aber durch die steigenden Fallzahlen und die Wiedereinführung von strengeren  Massnahmen gestoppt. Im Allgemeinen liegen die Verkehrserträge deshalb immer noch rund 18 Prozent  unter dem Niveau vor der Coronapandemie. Dass die Verkehrserträge dennoch von 41,8 Millionen Fran ken (2020) auf 48,1 Millionen Franken (2021) stiegen, ist insbesondere auf die Übernahme der S6 zu rückzuführen. Im Jahresergebnis der SOB bereits eingerechnet ist die beim Bund beantragte Coronadefi zitdeckung in der Höhe von 5,1 Millionen Franken. 

In der Sparte Infrastruktur stiegen die Abgeltungen um 5,5 Millionen Franken auf 57,9 Millionen Franken.  Dies ist wie in den Vorjahren auf höhere Abschreibungen zurückzuführen. Der Geschäftsbereich weist für  das Jahr 2021 ein leichtes Plus aus. 2021 startete eine neue, bis 2024 laufende Leistungsvereinbarungs periode mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV). Hier stehen insbesondere Fahrleitungssanierungen auf  dem SOB-Ostnetz und Anpassungen an das Behindertengleichstellungsgesetz im Vordergrund. 

Der Geschäftsbericht der Südostbahn ist unter http://www.sob.ch/geschaeftsbericht zum Herunterladen verfüg bar. 

Hinweis zur Generalversammlung 

Die 21. ordentliche Generalversammlung der Schweizerischen Südostbahn AG findet am Freitag, 10.  Juni 2022, 14.30 Uhr Uhr in den Olma-Messehallen St. Gallen statt. Medienschaffende können an der  Generalversammlung der Südostbahn teilnehmen. Melden Sie sich bitte per E-Mail an: medienstelle@sob.ch. 

Medienkontakt 

Schweizerische Südostbahn AG  
Conradin Knabenhans 
Mediensprecher 
Direkt +41 58 580 73 79 
medienstelle@sob.ch


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Wechsel in der Geschäftsleitung der Schweizerischen Südostbahn AG

Urs Brütsch wird Leiter Mobilität der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB)

Per 1. August 2022 wird Urs Brütsch Leiter Mobilität der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB). Er tritt die Nachfolge als Mitglied der Geschäftsleitung von Roland Kressbach an, der Ende November 2022 ordentlich pensioniert wird.

Der Verwaltungsrat der Schweizerischen Südostbahn AG hat Urs Brütsch zum Nachfolger von Roland Kressbach als Leiter Mobilität gewählt. Der im Zürcher Oberland wohnhafte 56-Jährige verfügt über profunde Erfahrungen im Transport- und Dienstleistungssektor, insbesondere an der Schnittstelle von der Privatwirtschaft zur öffentlichen Hand.

Urs Brütsch ist mit einer Luftverkehrslehre ins Berufsleben gestartet. Nach langjähriger Tätigkeit in der Luftfahrt-, Tourismus- und Hotelbranche leitete er als Mitglied des Führungskaders bei der Flughafen Zürich AG verschiedene strategische Geschäftseinheiten. Ab 2014 hatte er auf Mandatsbasis die Geschäftsführung der Flugplatz Dübendorf AG inne. Als Gesamtprojektleiter war Urs Brütsch für die vom Bund ursprünglich angestrebte Umnutzung des Militärflugplatzes Dübendorf in einen zivilen Flugplatz verantwortlich.

«Ich betrachte den Schritt von der Aviatik zur Bahn nicht als Wechsel», betont Urs Brütsch, «es geht in beiden Bereichen um sich ergänzende Mobilität. Insofern fügt sich meine neue Aufgabe bei der SOB wie ein weiterer Mosaikstein in meine bisherige Berufserfahrung entlang der touristischen Leistungskette.» 

Seine neue Aufgabe wird Urs Brütsch am 1. August 2022 antreten. Roland Kressbach führt den Geschäftsbereich bis zu seiner ordentlichen Pensionierung Ende November 2022 und wird Urs Brütsch bei der Einarbeitung unterstützen.

Mit Blick auf seine neue Aufgabe sagt Brütsch: «Ich bin überzeugt, dass der SOB die Rolle als Innovationstreiberin gut ansteht. Gemeinsam können wir neue Impulse setzen, um für die Reisenden aus einer selbstverständlichen und zuverlässigen Zugfahrt ein faszinierendes Bahnerlebnis zu kreieren.»

Medienkontakt
Schweizerische Südostbahn AG
Conradin Knabenhans
Mediensprecher
Direkt +41 58 580 73 79
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PILATUS-BAHNEN AG – langsam aber sicher aufwärts

Ein Sonnenaufgang auf Pilatus Kulm mit Blick auf das Hotel Bellevue und den Vierwaldstaettersee.

Weiterhin herausfordernde Zeiten für die PILATUS-BAHNEN AG

Die PILATUS-BAHNEN AG blickt auch im 2021 auf ein herausforderndes Jahr zurück. Behördlich verordnete Schliessungen, massive Einschränkungen der Gastronomieangebote und das Wegbleiben der internationalen Gäste stellten das Unternehmen insbesondere im ersten Halbjahr vor grosse Herausforderungen. Der verregnete Sommer trug zusätzlich dazu bei, dass die Gästezahlen auch während der Hauptsaison auf tiefem Niveau verharrten. Trotzdem resultiert ein positiver EBITDA von CHF 2.8 Mio., der um CHF 0.5 Mio. höher ausfällt als im Vorjahr.


Was kann man einem Jahr, das nach wie vor von der Pandemie in Atem gehalten wurde, Positives abgewinnen? An schönen Tagen besuchten viele Gäste aus der Schweiz den Luzerner Hausberg. Im Herbst parkten erstmals wieder Cars mit Gästen aus Übersee bei den Talstationen. Die Mitarbeitenden waren ausserordentlich flexibel und betreuten die Gäste auch zu Spitzenzeiten auf gewohnt hohem Niveau.

Zahlen 2021 – Annahme wurde zur Realität
Die Verantwortlichen der PILATUS-BAHNEN AG gingen 2020 davon aus, dass die Gäste aus dem asiatischen Raum und Nordamerika auch im 2021 nahezu ausbleiben würden. Bereits im 2020 blieb der Gesamtumsatz circa 50% unter den Werten vor Corona. Daran hat sich auch im 2021 nichts geändert, waren die Rahmenbedingungen in etwa vergleichbar. Trotzdem konnten sämtliche Bereiche des Unternehmens ihre Einnahmen steigern, so dass sich der Gesamtumsatz um 13.6 % auf CHF 20.56 Mio. erhöhte. Die Gästezahlen konnten leicht auf 448’805 (+11.9%) gesteigert werden. Auch gelang es der PILATUS-BAHNEN AG ein positives EBITDA in der Höhe von CHF 2.8 Mio. zu erzielen.

Ausgeglichenes Ergebnis dank Härtefallgelder
Um trotz massiver Umsatzeinbussen diese Kosten tragen zu können, beantragte die PILATUS-BAHNEN AG beim Kanton Obwalden Härtefallgelder. Neben einem strikten Kostenmanagement, ohne an Sicherheit einzubüssen und der Ausrichtung von Kurzarbeitsentschädigungen, führte der Bezug von Härtefallgelder in der Höhe von gesamthaft CHF 1.6 Mio. dazu, dass in Summe der Geschäftsjahre 2020 und 2021 ein neutrales Ergebnis realisiert werden konnte. Das bedeutet: Die PILATUS-BAHNEN AG ist auch nach dem zweiten Krisenjahr weiterhin solide aufgestellt.

Jahrhundertprojekt Zahnradbahn und Ersatz Steuerung Panorama-Gondelbahn
Trotz der herausfordernden Situation am Markt ist das Projekt «Neukonzeption Zahnradbahn» wie geplant in Umsetzung und der erste Triebwagen wurde im vergangenen Juni angeliefert. Umfangreiche Testfahrten sowie die Abnahme durch das Bundesamt für Verkehr standen auf dem Programm.

Ab Frühling 2023 sind alle acht neuen Triebwagen im Einsatz. Die Gleiswender sollen bis April/Mai 2022 ersetzt sein und auch die Talstation erstrahlt bereits für die Saison 2022 im neuen Glanz. Die Arbeiten an der Bergstation werden dieses Jahr weitergeführt. Bereits abgeschlossen ist der Ersatz der Steuerung an der Panorama-Gondelbahn von Kriens nach Fräkmüntegg. In rekordverdächtigen sechs Wochen ersetzten externe Spezialisten zusammen mit eigenen Mitarbeitenden die gesamte Elektronik der seit 1996 in Betrieb stehenden Gondelbahn. Somit ist gewährleitstet, dass die Bahn auch in den nächsten 15 Jahren ihren Dienst verlässlich fortführen kann.

Leicht optimistischer Ausblick ins 2022
Die momentane Situation an der Covid-Front lässt die PILATUS-BAHNEN AG verhalten positiv in die nähere Zukunft blicken. Die Rückkehr der asiatischen Gäste wird wohl im laufenden Jahr noch nicht in grosser Anzahl erfolgen. Die tragische Situation in der Ukraine und damit verbunden die gesamte geopolitische Situation wird mit Sorge beobachtet. Davon abhängig sind auch die Reisebewegungen aus dem Rest der Welt. Im Moment reisen die Gäste aus USA weiterhin in die Schweiz und Europa, dies kann sich jedoch rasch ändern. «Wir sind trotz allen Widrigkeiten überzeugt, im 2022 ein positive Ergebnis erzielen zu können, denn die Schweiz und insbesondere die Region Vierwaldstättersee wird auch künftig zahlreiche Besucher sowohl aus der Schweiz wie auch aus aller Welt anziehen, denn unser Produkt ist einfach einmalig!» meint Godi Koch, CEO der PILATUS-BAHNEN AG.

Weitere Informationen zum Geschäftsbericht 2021 finden Sie unter
https://www.pilatus.ch/unternehmen/investor-relations

Bilder
Unter https://elvis.abaecherli.ch/?w=-xKavDkec1 können Sie Bilder in Druckqualität herunterladen.

Weitere Informationen für die Medien:
Godi Koch, CEO
Tel. 041 329 11 21
godi.koch@pilatus.ch


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Regierungsrats-Wahlpodium der Bergbahnen

Am EarlyBird von Bergbahnen Graubünden (BBGR) wurde nicht nur über den Tourismus,  sondern auch die Ukraine, Corona, das Klima und die Regionalpolitik diskutiert.  

Die Branchenorganisation Bergbahnen Graubünden (BBGR) veranstaltete mitten im  Schneesportgebiet Arosa Lenzerheide das erste Podium mit allen sechs Kandidat:innen der diesjährigen Regierungsratswahlen. Besonderes Gewicht wurde auf die Stimme der Jugend  gelegt, welche durch sieben Schüler:innen im Alter von 14 bis 16 Jahren der Schule  Vaz/Obervaz vertreten war. 

Ski und Snowboard 

Vor der Diskussion ging es auf die Piste: das Plauschrennen mit den Ski gewann Regierungsrat  Marcus Caduff vor seinem Kollegen Jon Domenic Parolini (beide Die Mitte). Kandidatin  Carmelia Maissen (Die Mitte) gewann wenig überraschend die Frauenkategorie. Mit dem  Snowboard kam Kandidat Martin Bühler (FDP) vor Roman Hug (SVP) ins Ziel. Regierungsrat  Peter Peyer (SP) verzichtete als Nichtskifahrer aufs Rennen und schenkte in der  frühmorgendlichen Kälte wärmende Getränke aus. 

Ukraine als Herausforderung 

Alle Kandidat:innen zeigten sich über die Entwicklungen in der Ukraine sehr besorgt. Sie gaben  ihrer Ohnmacht Ausdruck – aber auch dem Gebot des Zusammenrückens, um die grossen  Aufgaben für Europa zu meistern. Auf die Frage der Jugendlichen nach der Neutralität der  Schweiz waren sich alle einig, dass die Aufnahme der Kriegsflüchtlinge und die wirtschaftlichen  Sanktionen der Schweiz zu befürworten sind. 

Verbesserungen nach Corona 

Der Bündner Weg in der Coronakrise war erfolgreich. Trotzdem gibt es  

Verbesserungspotential. Am wichtigsten ist für Carmelia Maissen und Roman Hug die Erweiterung des Handlungsspielraums für die Gemeinden. Martin Bühler würde  diskriminierende Massnahmen achtsamer einsetzen und Marcus Caduff streicht die Bedeutung  des Risikomanagements hervor. Jon Domenic Parolini sieht den Ansatzpunkt in der Ausnützung  des kantonalen Spielraums bei den Schulen. Für Peter Peyer liegt die Herausforderung darin,  schnell und in drei Amtssprachen zu kommunizieren. 

Gäste für Graubünden 

Die Auswirkungen von Corona auf den Tourismus waren weniger gravierend als befürchtet. Die  primären Ansatzpunkte für die Beibehaltung der positiven Entwicklung sehen Martin Bühler  und Jon Domenic Parolini in der Pflege der Zweitheimischen. Carmelia Maissen und Peter  Peyer bei der Nachhaltigkeit, die gleichzeitig mit dem Klimawandel eine Herausforderung  darstellt. Marcus Caduff streicht den Dialog zwischen Tourismus und Politik hervor. Roman  Hug möchte auf jeden Fall Verteuerungen für die Gäste vermeiden. 

Regionen stärken 

Bei der von den Jugendlichen angeregten Diskussion zur Stärkung der Regionen in Graubünden  rückte das Thema der Raumplanung in den Mittelpunkt. Marcus Caduff und Jon Domenic  Parolini machten auf den Graben zwischen Mittelland und Alpenbogen aufmerksam. Es habe  zwar Exzesse bei den Zweitwohnungen gegeben, jetzt würde aber nach der Annahme der  Zweitwohnungsinitiative die Entwicklung der Bergregionen mit dem eidgenössischen  Raumplanungsgesetz stark beeinträchtigt. Roman Hug plädierte für eine Verkürzung der Verteuerung des Wohnens durch Zuzüger. Für Peter Peyer ist klar, dass durch die neue  Raumplanung die Zersiedelung gestoppt und die Landschaft als Kapital des Tourismus  geschützt wird. 

Arbeitsmarkt ausgetrocknet 

Der touristische Arbeitsmarkt ist sowohl für Fach- als auch Hilfskräfte ausgetrocknet. Gemäss  Roman Hug braucht es weniger Akademisierung und mehr Pragmatismus. Seine Gemeinde  Trimmis verzichtet bei der Kinderbetreuung auf Subventionen und kann dafür auf Personal mit  Erfahrung ohne entsprechende Ausbildung zurückgreifen. Martin Bühler und Marcus Caduff  betonen die Bedeutung von familienergänzenden Betreuungsangeboten, um brach liegendes  Potential nutzen zu können. Peter Peyer räumt ein, dass klassische Arbeitszeitmodelle im  Tourismus schwierig umsetzbar sind, gibt aber zu bedenken, dass der Tourismus auch ein  Problem mit sehr niedrigen Löhnen habe. Für Carmelia Maissen muss der Tourismus für  Einheimische mit neuen Anstellungsmodellen attraktiver werden. Jon Domenic Parolini macht  auf den Informationsbedarf über die spannende gewerbliche Ausbildung aufmerksam. 

Ausbauen contra Schützen 

Marcus Caduff vermisst bei der Nachhaltigkeit, dass neben der Ökologie auch die Bereiche  Wirtschaft und Soziales gleichberechtigt berücksichtigt werden. Jon Domenic Parolini versucht  bei Entscheiden des Amts für Natur und Umwelt stets allen drei Dimensionen das notwendige  Gewicht zu geben und den kantonalen Spielraum zu nutzen. Für Carmelia Maissen ist die  Landschaft das ökonomische Kapital Graubündens. Roman Hug sieht vor allem bei der  Verfahrensdauer für touristische Ersatzinvestitionen Verbesserungspotential. Martin Bühler  befürwortet Nutzungen primär dort, wo sie bisher bereits stattfinden. Es müsse vermehrt  zwischen intensiv und extensiv genutzten Räumen unterschieden werden. Peter Peyer  unterstreicht, dass die Bevölkerung die Schutzbestrebungen der Linken stets unterstützt habe.  Die bisherige Politik könne somit nicht so falsch sein. 

Dem Klimawandel begegnen 

Beim Thema Klimawandel werden unterschiedliche Rezepte zur Bekämpfung verfolgt: Roman  Hug und Martin Bühler wollen die Eigeninitiative durch Anreize fördern, statt den Konsum  durch Abgaben und Steuern zu verteuern. Marcus Caduff strich die hohe Wirkung von beschlossenen Massnahmen in der Landwirtschaft hervor. Carmelia Maissen weist auf die  Bedeutung von Gebäudesanierungen hin. Jon Domenic Parolini hat das Potenzial der  industriellen Prozesswärme im Bündner Rheintal im Fokus. Für Peter Peyer geht es darum, mit  einer konsequenten Klimapolitik globale Klimaflüchtlinge zu verhindern. 

Eine Mitteilung von Bergbahnen Graubünden 

Lantsch/Lenz, 2. März 2022 

Weitere Informationen: 

Marcus Gschwend, Geschäftsführer Bergbahnen Graubünden 

Tel.: 081 936 61 81, Mail: info@bbgr.ch


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Titlis Bergbahnen zurück auf dem Weg zur Normalität

Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den internationalen Tourismus waren, wie bereits  im Vorjahr, das dominierende Thema an der Generalversammlung der Titlis Bergbahnen.  Die Aktionäre mussten einen Verlust von CHF 5.0 Mio. zur Kenntnis nehmen. Die solide  Bilanz, die hohe Eigenkapitalquote und die globalen Fortschritte beim Umgang mit der  Pandemie geben dem Unternehmen aber Anlass zur Hoffnung, ebenso der gelungene Start  ins laufende Geschäftsjahr. 

Bereits zum dritten Mal in Folge musste die Generalversammlung der Bergbahnen Engelberg Trübsee-Titlis AG (BET) ohne physische Teilnahme der Aktionäre durchgeführt werden – auch hier  prägt das Corona-Virus den Alltag des Engelberger Traditionsunternehmens. Wie bereits im Vorjahr  schlugen das Wegbleiben der internationalen Gäste, die behördlich verordneten Schliessungen und  die massiven Einschränkungen des Gastronomieangebots auf die Erfolgsrechnung 2020/21 der  Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG (BET) durch. Erneut musste das Engelberger  Traditionsunternehmen einen Besucherrückgang verzeichnen – mit 505’050 Ersteintritten (341’515  Gäste im Winter, 163’535 im Sommer) wurden am Titlis 90’301 Besucher weniger empfangen als  noch in der Vorsaison

Härtefallentschädigung mindert Verlust 

Der Verkehrsertrag reduzierte sich um 26.4% auf CHF 17.3 Mio. Dies führte zu einer Ertragsmin derung bei den Restaurants und Hotels um 35.4% auf CHF 5.2 Mio. Der konsolidierte Betriebsertrag  stieg um 0.7% auf CHF 38.5 Mio. Dass die BET den Verlust um CHF 14.6 Mio. auf CHF 5.0 Mio.  senken konnte, ist der staatlichen à-fonds-perdu Corona-Härtefallentschädigung in der Höhe von  CHF 10 Mio. zu verdanken, ebenso die daraus resultierenden positiven Ergebnisse bei Cashflow  (CHF 8.6 Mio.) und EBITDA (CHF 8.9 Mio.). Die BET betonten, dass das Unternehmen mit seiner  soliden Bilanz und der hohen Eigenkapitalquote nach wie vor auf einem sehr soliden Fundament  steht. Die Aktionäre stimmten sämtlichen Traktanden und Anträgen des Verwaltungsrats zu und  wurden anschliessend über erfreuliche Entwicklungen informiert. 

Besucheraufkommen fast wie vor der Pandemie – Leistungsausbau für Sommer So wurden in der Wintersaison bis Ende Januar im Segment Schneesport wieder Frequenzen  erreicht, die nur wenig unter dem Level vor Ausbruch der Corona-Pandemie liegen. Entsprechend  vielversprechend entwickelten sich zwischen November 2021 und Februar 2022 die Umsätze in der Gastronomie (+87%) und der Hotellerie (+20.7%). Die Einführung des Dynamic Pricing führte zu  einer signifikanten Steigerung der Online-Verkäufe und verringerte die Wartezeiten an den Kassen.  Der Grundsatz «Wer früh bucht, profitiert» wird konsequent angewendet und Gäste, welche das  Ticket ein paar Tage im Voraus kaufen, bezahlen für eine Tageskarte weniger als noch vor einem  Jahr. Wegen den erweiterten Reisemöglichkeiten rechnen die Verantwortlichen der BET für den  Sommer mit einem leicht schwächeren Inlandtourismus und einer Rückkehr erster interkontinentaler Touristen. Das Leistungsangebot am Titlis wird darum bis Anfang Juli wieder auf den Stand  ausgebaut, wie es sich vor der Corona-Pandemie präsentierte.

Bewilligungsphase Projekt TITLIS 3020 vor Abschluss 

Gleichzeitig werden auch wieder Investitionen getätigt – etwa in die Erneuerung des Ice-Flyers, der  Standseilbahn Engelberg-Gerschni, in die Ausbauten der Skihütte Stand sowie in die Erlebniswelt  rund um das Gebiet Trübsee. Auch der Bewilligungsmarathon für sämtliche Projekte im  Zusammenhang mit TITLIS 3020 befindet sich nach einer 5-jährigen Planung in der Schlussphase.  Die BET hoffen, dass sie im Sommer 2022 über alle notwendigen Bewilligungen verfügen werden.  Für einen modernen Tourismus ist Nachhaltigkeit unabdingbar – entsprechend wird TITLIS 3020  geplant und optimiert: Durch die herausragende Architektur, den Einsatz zukunftsgerichteter  Technologien und modernster Materialien können die CO2-Emissionen mit den neuen Infrastrukturen  um 95% reduziert und der Feinstaub gänzlich eliminiert werden; der Energiebedarf der Gebäude  wird pro Fläche und Jahr um 80% vermindert. TITLIS 3020 ist ein echtes Zukunftsprojekt! 

Erholung des globalen Tourismus benötigt Zeit 

Noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird die vollständige Rückkehr zu interkontinentalen Reisen  und einem globalisierten Tourismus. Nachdem in diesem Winter nur vereinzelte internationale Gäste  den Titlis besuchten, wird erwartet, dass im Winter 2022/23 dieses wichtige Besuchersegment  teilweise zurückkehren wird. Längerfristig beurteilen die BET die Entwicklung im globalen Tourismus  aber optimistisch und gehen davon aus, dass sich während der Corona-Pandemie ein grosses  Nachholbedürfnis entwickelt hat.

Für Auskünfte steht Ihnen Norbert Patt gerne zur Verfügung: 

Norbert Patt, CEO, Telefon 041 639 50 50, 078 830 33 30, npatt@titlis.ch

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HFT Graubünden: «Es geht darum, das Vertrauen ins Reisen wieder aufzubauen»

Ursula Oehy Bubel, Rektorin der Höheren Fachschule für Tourismus (HFT) Graubünden
Foto: Gian Giovanoli Copyright: Academia Engiadina AG

Mit der heutigen Aufhebung der Zertifikatspflicht in Restaurants, Freizeit- und Kulturbetrieben wird die Schweiz als Ferienland noch attraktiver – sowohl für Gäste aus dem In- als auch aus dem Ausland. Ursula Oehy Bubel, Rektorin der Höheren Fachschule für Tourismus Graubünden erklärt, worauf sich die Feriendestinationen jetzt einstellen müssen, wo die Chancen dieser Situation liegen, wie mit dem Fachkräftemangel umgegangen wird und weshalb der Vertrauensaufbau im Mittelpunkt steht.

Die Skisaison ist in vollem Gang und läuft bisher sehr erfolgreich. Dies liegt sicherlich auch daran, dass Schweizer Gäste ihr eigenes Land neu entdeckt und lieben gelernt haben, die Berggastronomie ihre Türen öffnen durfte und man seit vergangenem Jahr gelernt hat, mit der aktuellen Situation besser umzugehen. Auch die Rückkehr der europäischen Gäste trug zum Erfolg in den Bergdestinationen bei, galt doch in den meisten Schweizer Wintersportgebieten seit Saisonbeginn keine generelle Zertifikatspflicht. Dies sorgt bereits seit vergangenem Dezember für gut besuchte Skipisten und gefüllte Unterkünfte, wie Ursula Oehy Bubel, Rektorin der Höheren Fachschule für Tourismus (HFT) Graubünden bestätigt: «Sowohl die inländischen als auch die europäischen Gäste haben uns bisher eine sehr gute Saison beschert.»

Man fürchtet sich weniger vor einer Ansteckung als vor den Konsequenzen

Mit der heutigen Aufhebung der meisten Covid-Massnahmen, namentlich der Zertifikatspflicht in Restaurants, Freizeit- und Kulturbetrieben sowie der Aufhebung der Kapazitätsbeschränkungen, werden unsere Wintersport-Destinationen nochmal ein Stück attraktiver. Ein Grund zur Freude, findet Ursula Oehy Bubel. «Ich glaube nicht, dass wir uns vor einem regelrechten Ansturm fürchten müssen. Die generellen Ein- und Rückreisebedingungen, namentlich aus den Fernmärkten, ändern sich ja aktuell noch nicht. Zudem sind die Flugkapazitäten auf der Mittel- und Langstrecke immer noch stark eingeschränkt.»

Die Destinationen und Tourismusanbietenden auf der ganzen Welt sind in diesem Zusammenhang vor allem in einem gefordert, erklärt Ursula Oehy Bubel: «Es geht primär darum, das Vertrauen ins Reisen wieder aufzubauen.» Internationale Gäste fürchten sich weniger vor einer Ansteckung als vor den oft schwer zugänglichen Informationen rund um die Isolation. Wo und wie muss sie verbracht werden? Wann kann wieder zurückgereist werden? Wer unterstützt mich in diesem Prozess? «Gäste wünschen sich Sicherheit und Vertrauen. Dies zu schaffen, ist das A und O für einen Reiseanbieter.» Dies gelinge nur mit vollständiger Transparenz, so auch zum Beispiel über die Konsequenzen bei einer allfälligen Infektion während des Aufenthaltes. Auch gelte es, den unterschiedlichen Bedürfnissen empathisch und geschickt gerecht zu werden. Nach den Öffnungen haben sich viele gesehnt. Der Schreck der letzten Jahre sitzt aber noch in den Knochen, und es gilt, einen sensiblen und positiven Mittelweg für alle Gäste zu finden.

Die grosse Herausforderung: Fachkräftemangel
Ursula Oehy Bubel glaubt zwar, dass sich der höhere Anteil der Gäste aus den Fernmärkten in den kommenden Jahren wieder einpendeln wird. «Durch guten Service, offene Kommunikation und eine hohe Flexibilität besteht immer die Chance, dass Gäste wiederkommen. Dies gilt im Übrigen auch für jene aus dem Inland.» Die Gästezufriedenheit steht zuoberst auf der Liste, und hier ist die Branche mit einer grossen Herausforderung konfrontiert: dem Fachkräftemangel! Um die Chancen dieser Situation nutzen zu können, braucht die Branche junge, motivierte Arbeitskräfte. Gerade in der jetzigen Situation müsse die Attraktivität der Tourismusbranche für den heimischen Arbeitsmarkt erneut aufgezeigt werden, sagt die Rektorin der HFT Graubünden. «Gerade in den Bereichen der Eventplanung, der Angebotsgestaltung und des Marketings in der Post-Corona-Ära braucht es kompetente und engagierte Fachkräfte. Es gibt aktuell sehr viele offene Stellen, nicht nur in der Gastronomie und der Hotellerie, sondern in den verschiedensten Bereichen der Tourismus- und Freizeitindustrie.» Die Schweizer Bildungslandschaft darf in diesem Kontext selbstsicher auftreten, denn das Niveau der praxisorientierten Ausbildungen ist im internationalen Vergleich sehr hoch.

Zudem hat die Tourismus-Fachfrau auch noch gute Nachrichten für Schweizerinnen und Schweizer, die endlich wieder ins Ausland reisen möchten: «Auch wenn die Bedingungen in vielen Ländern noch strikter sind als bei uns, werden im europäischen Kontext zumindest die meisten mitziehen. Es wäre unwahrscheinlich, dass die Schweiz ihr Handeln nicht mit den anderen Schengen-Staaten abspricht.»

Medienkontakt:
Cilgia Giovanoli,
Leiterin Marketing & Kommunikation
T +41 81 851 06 41
cilgia.giovanoli@campusae.ch


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