Botschaft über die Standortförderung 2012 – 2015: Unverständlicher Entscheid des Bundesrates (CH)

Der Schweizer Tourismus-Verband und die touristischen Leitverbände GastroSuisse, hotelleriesuisse und die Seilbahnen Schweiz sind irritiert über das «Buebetrickli» des Bundesrates. Einerseits verordnete der Bundesrat 2010 dem Tourismus eine Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz, andererseits kürzt er nun den Kredit für die strategische touristische Landeswerbung 2012 – 2015 um 4 Millionen Schweizer Franken jährlich. Dies schmälert die Freude über das touristische Impulsprogramm für 2011 und 2012, welches die Auswirkungen der Schwäche der ausländischen Währungen bekämpfen soll.

Im Juni 2010 verabschiedete der Bundesrat eine Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz. In dieser bescheinigt er dem Tourismusland Schweiz ausgeprägte Stärken, aber auch Schwächen wie zum Beispiel die kleingewerblichen Betriebs-, Branchen- und Destinationsstrukturen und im internationalen Vergleich höhere Produktionskosten. Nun legt er die Botschaft über die Standortförderung 2012 – 2015 vor. In dieser schreibt er, er wolle den Marktauftritt des Tourismuslandes Schweiz stärken, gleichzeitig kürzt er im Vergleich mit der Botschaft 2008 – 2011 den Kredit für die langfristige touristische Landeswerbung um 4 Millionen Schweizer Franken jährlich. Mit den eingesparten Mitteln will der Bundesrat die touristische Innovationsförderung (Bundesgesetz über die Förderung von Innovation und Zusammenarbeit, Innotour) finanzieren.

Wie der Bundesrat bereits letzte Woche mitteilte, hat er sich aufgrund der Frankenstärke und dem erwarteten Nachfragerückgang von 2 bis 3 Prozent der Logiernächte entschlossen, die touristische Landeswerbung 2011 und 2012 mit zusätzlich je 12 Millionen Schweizer Franken zu unterstützen. Der Dachverband der Tourismusbranche begrüsst diesen Entscheid, bedauert aber, dass der Bundesrat nun kurzfristige Finanzierungsmassnahmen gegen langfristige ausspielt. Zusammen mit den touristischen Leitverbänden GastroSuisse, hotelleriesuisse und Seilbahnen Schweiz sieht er sich gezwungen, diesen Fehlentscheid des Bundesrates zu bekämpfen.

Zwei bewährte Instrumente gegeneinander ausgespielt
Die nationale Tourismuspolitik beruht auf drei Bundesgesetzen. Mit der vorliegenden Botschaft werden die Finanzkredite für das touristische Landesmarketing und die touristische Innovationsförderung für die Jahre 2012 – 2015 festgelegt. Der Bundesrat sieht vor, den Finanzrahmen der nationalen Marketingorganisation Schweiz Tourismus um 16 Millionen Schweizer Franken zu kürzen, obwohl Schweiz Tourismus einen Bedarf von 227 Millionen ausweisen kann. Mit dem bei Schweiz Tourismus gekürzten Betrag wird die touristische Innovationsförderung finanziert. Beide Instrumente sind notwendig, sie haben sich bewährt, wie die externen Evaluationen des Bundes belegen. Der Entscheid des Bundesrates ist widersprüchlich und spielt die Instrumente gegeneinander aus.

Der Tourismus ist eine klassische KMU-Branche mit rund 35‘000 Unternehmen. Sie sind dringend auf die Erschliessung von neuen ausländischen Märkten durch die nationale Marketingorganisation Schweiz Tourismus angewiesen. Eine anerkannte Wirkungsmessung zeigt, dass die Arbeit von Schweiz Tourismus Früchte trägt: Im Tourismusjahr 2010 konnte Schweiz Tourismus bei rund 17 Prozent der Übernachtungen in der Schweizer Hotellerie und Parahotellerie die Reiseziel- und Übernachtungsentscheide beeinflussen. Auch Innotour stellen Experten guten Noten aus: Es habe wesentlich geholfen, das Tourismusland Schweiz im globalen Wettbewerb zu stärken.

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Drei Schweizer Top-Destinationen präsentieren sich bei exklusiver Image-Tournee (CH)

„Swiss Premium“ stösst erneut auf aussergewöhnlich grosses Publikumsinteresse.

21. Februar 2011 * * * Die Ferienregionen Engelberg-Titlis, Gstaad und Davos Klosters präsentierten sich am 15. und 16. Februar anlässlich der zweiten Auflage von „Swiss Premium“ einem exklusiven Fachpublikum in Karlsruhe und Stuttgart (Baden-Württemberg). Unter den jeweils ca. 130 Gästen befanden sich auch der Schweizer Generalkonsul Hans Dürig und Konsul Rolf Schweizer. Im Mittelpunkt des „Swiss Premium“-Programms stand erneut eine vom Schweizer TV-Moderator Beat Antenen inszenierte Tourismus-Show, an die sich Fachgespräche und ein reichhaltiges Spezialitäten-Buffet anschlossen.

„Swiss Premium“ ist eine spezielle Image-Tournee, die auch in den kommenden Jahren in verschiedenen deutschen Städten zu erleben ist. Die drei erstklassigen Schweizer Tourismus-Destinationen positionierten sich mit ihren Kernbotschaften, traditionellen Werten und Attraktionen auf dieser exklusiven Plattform: Neben den Medien richtete sich die Veranstaltung hauptsächlich an Reiseveranstalter, Transportunternehmen, Reisebüro-Fachkräfte, Kongress-Veranstalter, Clubs und Vereinigungen sowie persönliche Gäste und Kunden der drei Partner. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr war auch bei diesen beiden Show-Abenden die Gäste-Nachfrage enorm: Die jeweils 130 Plätze waren bereits drei Wochen vor den Anlässen ausgebucht. Der Schweizer Generalkonsul Hans Dürig zeigte sich in Stuttgart begeistert: „Ich freue mich ausserordentlich, dass die Schweiz hier im besten Sinne touristisch präsentiert wird und wünsche mir Kontinuität auf diesem Weg.“

Interessante Interview-Partner
Zu Beat Antenens Interview-Partnern während des Show-Teils gehörten unter anderem der Designer der Schweizer Olympia-Kollektion Oliver Fuchs, die New-York-Korrespondentin des Schweizer Fernsehens Denise Langenegger sowie der Igludorf-Bauer Adi Günter. Die Tourismusdestinationen waren vertreten durch den Gstaader Marketing-Leiter Reto Tschannen, den Engelberger Tourismusdirektor Frédéric Füssenich und Marika Zanoletti, Davos Klosters Bergbahnen. Das Schweizer Showbiz repräsentierten u.a. die MusicStar-Finalistin Caroline Breitler und die Schwyzerörgeli-Spielerin und Prix-Walo-Gewinnerin Katja Zimmermann. Die musikalische Leitung führte der bekannte Jazz-Pianist Jérôme De Carli, für die tänzerischen Darbietungen und die Modenschau-Elemente zeichnete Gaja Tanner mit ihrem Team verantwortlich. Die Gesamtleitung der Show lag in den bewährten Händen von Beat Antenen. Im kommenden Jahr gastiert Swiss Premium in Nürnberg und zweimal in München.

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Der Schweizer Tourismus-Verband begrüsst den Entscheid des Bundesrates (CH)

16.2.2011 – Der Schweizer Tourismus-Verband begrüsst den Entscheid des Bundes-rates, das touristische Marketing 2011 und 2012 zusätzlich mit je 12 Millionen Schweizer Franken zu unterstützen. Die Tourismuswirtschaft, die drittgrösste Ex-portindustrie der Schweiz, bekommt die Auswirkungen der Frankenstärke doppelt zu spüren: Für die ausländischen Gäste wird der Urlaub in der Schweiz teurer, für die einheimischen Gäste wird der Urlaub im Ausland günstiger. Erfahrungswerte zeigen, dass sich die konjunkturellen Schwankungen im Tourismus verzögert aus-wirken. Die Auswirkungen der Frankenstärke werden sich deshalb erst in den nächsten Monaten zeigen.

In den letzten Monaten hat sich der Wert des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro, dem britischen Pfund und dem US Dollar massiv erhöht. Allein der Euro verlor in den letz-ten zwei Jahren rund 23 Prozent gegenüber dem Schweizer Franken. Von dieser Wäh-rungsentwicklung ist besonders der Tourismus betroffen. Im Gegensatz zu anderen Ex-portbranchen kennt der Tourismus keine Importvergünstigungen, kann die Produktion nicht ins günstigere Ausland verlegen und ist auch stark im Binnenmarkt betroffen.

Schweiz Tourismus (ST) hat mit dem Impulsprogramm 2009 bewiesen, dass in Zusam-menarbeit mit den Partnern der Privatwirtschaft Zusatzinvestitionen Wirkungen entfalten. Auf Basis dieser positiven Erfahrungen werden die zusätzlichen Impulse für 2011 und 2012 in ausgewählten Märkten gesetzt.

Auch langfristig muss die Finanzierung von Schweiz Tourismus gewährleistet werden. «Mit der Absicht des Bundes, die Mittel an Schweiz Tourismus für 2012-2015 um 20 Milli-onen zu kürzen, wird dem eigenen Anliegen nach forciertem Wachstum in der Touris-muswirtschaft ein Bärendienst erwiesen», sagt Mario Lütolf, Direktor des Schweizer Tou-rismus-Verbands dazu. Der Tourismus muss sich langfristig auf eine schwierige Wettbe-werbslage einstellen. Es braucht deshalb mehr Mittel, um in neue Märkte zu expandieren und Wachstumschancen in boomenden Nah- und Fernmärkten zu nutzen.

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Massnahmen zur Abfederung der Frankenstärke (CH)

Bern, 16.02.2011 – Die Höherbewertung des Frankens wird das Wirtschaftswachstum in den kommenden Monaten verlangsamen. Der Bundesrat hat eine Situationsanalyse vorgenommen und Gegenmassnahmen geprüft. Mit verstärktem Nachdruck soll die Wachstumspolitik weitergeführt werden. Ergänzend hat der Bundesrat am 16. Februar 2011 rasch wirkende Massnahmen in den Bereichen touristische Landeswerbung, Exportrisikoversicherung und Technologieförderung beschlossen. Zudem sollen die Weitergabe der Währungsgewinne bei den Importen untersucht und die Überwachung der Finanzierungssituation der Schweizer Unternehmen fortgesetzt werden.

Seit Jahresbeginn hat sich bei den Wechselkursen eine Entspannung ergeben. Der Euro hat sich um mehrere Rappen verteuert. Trotzdem sind die Folgen der Aufwertung für exportorientierte Firmen wie auch für den Tourismussektor schwerwiegend. Der Bundesrat hat eine breit abgestützte Situationsanalyse vorgenommen und verschiedene Massnahmen geprüft.

Für die monetären Massnahmen ist die Schweizerische Nationalbank zuständig. Sie ist durch das Gesetz zur Gewährleistung der Preisstabilität unter Berücksichtigung der Wirtschaftsentwicklung verpflichtet. Im Rahmen ihres Mandats berücksichtigt sie die Wechselkurssituation und kann einer übermässigen Aufwertung, die deflationäre Entwicklungen auszulösen droht, situativ entgegenwirken.

Die von Bundesrat und Parlament verantwortete Wirtschafts- und Finanzpolitik der Schweiz verzichtet weitgehend auf interventionistische und marktverzerrende Massnahmen wie z.B. Subventionen und ist im Kern darauf ausgerichtet, die Unternehmen in der Schweiz durch generell günstige Rahmenbedingungen zu unterstützen. Gerade ein aktueller Vergleich der wirtschaftlichen Situation mit anderen Ländern zeigt den Erfolg dieser Politik klar auf.

Mit besonderem Nachdruck weiterverfolgt werden sollten hingegen alle längerfristigen wachstumspolitischen Massnahmen, die für die Exportindustrie die Rahmenbedingungen verbessern, wie etwa Freihandelsabkommen mit dynamischen Schwellenländern. Gerade weil damit zu rechnen ist, dass der Schweizer Franken aus strukturellen Gründen zu einer langanhaltenden Stärke neigen dürfte, sind solche langfristig orientierten Massnahmen zur strukturellen Verbesserung der Standortfaktoren besonders angebracht.

Ergänzend hat der Bundesrat Massnahmen beschlossen, welche die Unternehmen bei der Überwindung der Anpassung unterstützen. Damit sollen die Wirtschaftsentwicklung unterstützt und Arbeitsplätze erhalten werden.

Mittelerhöhung zugunsten der touristischen Landeswerbung
Die tourismusabhängige Wirtschaft bekommt die Frankenstärke überdurchschnittlich zu spüren. Aufgrund der zeitlichen Verzögerung ist davon auszugehen, dass die Einbussen im Schweizer Tourismus aufgrund der Frankenstärke nicht nur im laufenden Jahr, sondern auch 2012 markant ausfallen könnten. Deshalb sollen für die touristische Landeswerbung für 2011 und 2012 zusätzliche Mittel von je 12 Millionen Franken zur Verfügung gestellt werden.

Massnahmen im Bereich der Schweizerischen Exportrisikoversicherung (SERV)
Im Bereich der SERV wird im Rahmen der anstehenden Botschaft über die Standortförderung 2012-2015 eine Verlängerung der im Rahmen der im zweiten Stabilisierungspaket beschlossenen zusätzlichen Instrumente der SERV vorgeschlagen werden. Weiter sollen im Vollzug der gegenwärtig schwierigen Lage durch gezielte Massnahmen vermehrt Rechnung getragen werden. So soll die Möglichkeit geschaffen werden, den Zuschlag für Policen in Fremdwährungen herabzusetzen oder aufzuheben.

Mittelerhöhung zu Gunsten der Kommission für Technologie und Innovation (KTI)
Mit zusätzlichen Mitteln von insgesamt 20 Millionen Franken für die KTI ausschliesslich für die beiden Jahre 2011 und 2012 sollen die bestehenden Förderinstrumente dotiert werden. Damit kann effizient und nachhaltig Wirkung zugunsten der exportorientierten Industrie erzielt werden. Diese wird jetzt gezwungen, Margen, Know-how und Arbeitsplätze zu erhalten. Die erhöhten Mittel kompensieren einen bescheidenen Teil der schwindenden Investitions- und Innovationsfähigkeit. Sie haben zum Ziel, die exportorientierten Unternehmen zusätzlich auf die Zukunft als verlässlichen Arbeitgeber vorzubereiten. Begleitet wird dieser erhöhte Mitteleinsatz durch die auf ein Jahr befristete Möglichkeit, den im Förderprozess sonst üblichen „Barbetrag“ (Cash-Beitrag), den die Unternehmenspartner in der Höhe von mindestens 10% zu entrichten haben, zu reduzieren. Darüber hinaus werden verstärkt Bundesbeiträge für projektbezogene Infrastruktur- und Materialkosten gesprochen, die im üblichen Förderprozess nur in Einzelfällen bewilligt werden. Weiter führt die KTI ein Pilotprojekt mit einem sogenannten Voucher durch. Dieser „Gutschein“ für KMU baut Hürden ab, in innovative Forschungsprojekte mit Hochschulen einzusteigen.

Überprüfung der Weitergabe von Wechselkursgewinnen bei den Importen von Vorleistungen
Während der Konsultationen wurde verschiedentlich vermutet, dass die Weitergabe von Wechselkursgewinnen bei den Importen von Vorleistungen nicht zufriedenstellend funktioniere. Der Bundesrat hat deshalb beschlossen, die Verwaltung mit vertieften Abklärungen der Situation und der Identifizierung allfälliger Problembereiche zu beauftragen.

Beobachtung der Situation bei der Unternehmensfinanzierung
Seit Dezember 2008 trifft sich unter der Führung des SECO regelmässig eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Schweizerischen Nationalbank, des Schweizerischen Gewerbeverbandes, Swissmem, economiesuisse, dem Staatssekretariat für internationale Finanzfragen und der Bankiervereinigung, um die Finanzierungssituation der Unternehmen zu beobachten. Die Gruppe soll weitergeführt werden und quartalsweise dem Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement Bericht erstatten.

Eigenverantwortung der Unternehmen
Es liegt grundsätzlich in der Eigenverantwortung der Unternehmen, sich den Schwankungen des Frankenkurses zu stellen. Der Bankensektor und verschiedene Akteure im Bereich der Exportberatung werden ihrerseits bemüht sein, ihre Information über Möglichkeiten zur Devisenabsicherung im Exportgeschäft zu intensivieren.

Adresse für Rückfragen:

Antje Baertschi,
Leiterin Kommunikation,
SECO,
Tel. 031 323 52 75

Herausgeber:
Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement
Internet: http://www.evd.admin.ch

Luftverkehr – Quo vadis? (CH)

«Wie wichtig ist der Flughafen Zürich und die Airline Swiss für den Wirtschaftsraum und Tourismus in der Schweiz?» Diese und weitere Fragen zum Thema Luftverkehr diskutieren Experten am 03. März 2011 im Flughafen Zürich.

Welche Standortvorteile resultieren aus dem Flughafen Zürich und der Airline Swiss für die Schweiz? Wird die volkswirtschaftliche Bedeutung überschätzt? Entspricht die aktuelle Infrastruktur und das Management den zukünftigen Herausforderungen? Wie wichtig ist der Flughafen Zürich und die Swiss International Air Lines Ltd. für den Schweizer Tourismus?

Darüber und zu weiteren Aussagen zum Thema «Luftverkehr – Quo vadis?» äussern sich und diskutieren nach dem Referat von Joana Filippi, Head of Public Affairs Flughafen Zürich AG am 03. März 2011 im Prime Center am Flughafen Zürich, Dominique Reber, Mitglied der Geschäftsleitung economiesuisse, Susanne Mühlemann, Head of Media Relations Swiss International Air Lines Ltd. und Rafael Enzler, Mitglied der Geschäftsleitung Schweiz Tourismus.

Moderation: Dr. Andreas Wittmer,
Leiter HSG-Center for Aviation Competence, CFAC-HSG

Weitere Informationen und Online Anmeldung.

Mitglieder des Schweizer Tourismus-Verband erhalten einen Discount von 20%.

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Neuntes Hotel der Schweizerischen Hotelgruppe: Eröffnung des Sunstar Style Hotel Zermatt (CH)

Eröffnung des Sunstar Style Hotel Zermatt****

Nach einer intensiven und gründlichen Vorbereitungszeit nimmt das neunte Sunstar Hotel seinen Betrieb auf. Die Eröffnung des Sunstar Style Hotel Zermatt**** findet am 11. Februar 2011 statt. Das dank dem besonderen Style etwas andere Sunstar Hotel wird von der Wahlwalliserin Sonja Amstutz geführt.

Erfreulicherweise liegen seit dem Buchungsstart vor einem guten Monat schon sehr viele Buchungen vor. Dabei profitiert das Hotel von der grossen Bekanntheit der Marke Sunstar. Diese ist geprägt von einer Fülle von Pluspunkten: Dazu zählen neben dem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis auch die persönliche und ungezwungene Atmosphäre, die attraktive Angebotspalette sowie die nachhaltige Betriebsführung, bei welcher der hohe Erlebniswert im Zentrum steht.

Das etwas andere Sunstar Hotel
Mit dem Begriff «Style» im Namen hebt sich das Sunstar Style Hotel Zermatt leicht von den anderen Hotels der Gruppe ab. Klein und fein lässt sich der Charakter des Hauses mit 44 Zimmern auf den Punkt bringen. Es unterscheidet sich neben der Grösse auch durch sein ganz spezielles Design von den bisherigen acht Sunstar Hotels. Was die Gäste in einigen Zimmern sicher am meisten überraschen wird, ist die originelle Badewanne oder Dusche, die sich abtrennbar mitten im Raum befindet.

Bekannte Sunstar Persönlichkeit als Gastgeberin
Die neue Gastgeberin des Sunstar Style Hotels Zermatt**** heisst Sonja Amstutz. Bei Sunstar Stammgästen ist die ehemalige Direktorin des Sunstar Hotels in Flims und Villars sehr geschätzt. «Die Herausforderung, das 1. Sunstar Hotel im Wallis zu führen, erfüllt mich mit grosser Freude, und ich werde meine neue Aufgabe mit viel Begeisterung in Angriff nehmen», äussert sich Sonja Amstutz hochmotiviert. Mit ihr wird eine bewährte Sunstar Persönlichkeit die Gäste im Sunstar Style Hotel Zermatt**** verwöhnen.

Sunstar-Holding AG
Die 1969 gegründete und an der SIX Swiss Exchange («Domestic Standard») kotierte Sunstar-Holding AG mit Sitz in Liestal/BL besitzt und betreibt neun Sunstar Ferienhotels überwiegend im 4-Sterne-Segment in den Schweizer Bergen (Arosa, Davos (2), Flims, Klosters, Lenzerheide, Grindelwald, Wengen und Zermatt) mit insgesamt 1’755 Betten. Als weltweit erste Hotelgruppe garantiert Sunstar seit 2008 klimaneutrale Ferien in allen Betrieben. Neben ihrer nachhaltigen Ausrichtung legt Sunstar auch Wert auf vielfältige Erlebnisangebote zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.

Für weitere Informationen stehen Ihnen die Gastgeberin
Sonja Amstutz (Tel. 079 409 75 70)
und der Projektleiter für die Inbetriebnahme des Hotels,
Thomas Keel (Tel. 079 302 55 04),
gerne zur Verfügung.

Sunstar Hotels, Galmsstrasse 5, 4410 Liestal/Schweiz
Tel. +41 (0)61 925 70 70, Fax +41 (0)61 921 19 42
info@sunstar.ch, http://www.sunstar.ch

Aktuelle Sunstar Last-Minute Angebote
Winter 2011 auf Ausflugsziele.ch

Vielfalt im Berggebiet ist gefährdet (CH)

Medienmitteilung Parc Ela, Tiefencastel, 31. Januar 2011

Ohne Änderungen bei den Direktzahlungen an die Bauern wird die Biodiversität im Berggebiet weiter abnehmen. Das sagte Biodiversitätsfachmann Professor Jürg Stöcklin von der Universität Basel an einem Vortrag im Parc Ela.

Die Landschaft im Schweizer Berggebiet ist heute geprägt durch Dörfer, Wiesen, Weiden und Wälder. Die unterschiedliche Nutzung der Flächen führt zu einer hohen Artenvielfalt. Doch diese wird durch zwei gegensätzliche Entwicklungen bedroht. Einerseits werden die landwirtschaftlichen Flächen im Tal immer intensiver genutzt und gedüngt. Andererseits werden schöne, artenreiche Flächen an Steilhängen aufgegeben und verbuschen deshalb. „Die derzeitige Entwicklung widerspricht dem, was die Schweizer Verfassung vorschreibt und die Bevölkerung und die Touristen wollen“, sagte Professor Jürg Stöcklin an seinem Vortrag vom Samstag, 29. Januar, vor einem interessierten Publikum in der Sala Segantini in Savognin.

Er schlägt deshalb vor, dass ökologische Leistungen künftig stärker bei den Direktzahlungen an die Landwirte berücksichtigt werden als heute – ohne dass dabei der bürokratische Aufwand für den einzelnen Landwirten steigt. Denn ändert sich nichts, werden die artenreichen Flächen im Berggebiet bis im Jahr 2017 um weitere 23 Prozent abnehmen. Bei einer Einstellung der Direktzahlungen an die Landwirte, wie sie neoliberale Denker vorschlagen, würden gar 85 Prozent der artenreichen Flächen verschwinden. Innert Jahren würden die heutigen Wiesen und Weiden zu Wald, das Berggebiet würde sein charakteristisches Aussehen verlieren.

Enstanden ist die hohe Biodiversität im Berggebiet unter anderem durch die grossen Höhenunterschiede vom Tal bis hinauf ins Gebirge sowie durch die topografisch kleinräumige Gliederung der Landschaft. Dadurch sind die Alpen ein Mosaik an verschiedenen Lebensräumen, was zu einer grossen Artenvielfalt führt. Der Begriff der Biodiversität bezeichnet dabei nicht nur die Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren, sondern eben auch die Vielfalt der Landschaftsnutzung sowie die genetische Vielfalt bei Pflanzen und Tieren.

Zentral für die Biodiversität sind die Landwirte. Seit 5000 Jahren lassen Bauern ihr Vieh oberhalb der Waldgrenze weiden, später rodeten sie die Talhänge, entsumpften die Talauen, legten Flurwege an und schufen so die vielfältige Kulturlandschaft. Dank der jahrhundertelangen landwirtschaftlichen Nutzung ist die alpine Biodiversität besonders reich. 2500 Pflanzenarten wachsen beispielsweise alleine in den Schweizer Alpen, 4000 sind es im gesamten Alpenbogen. Dazu kommen 30 000 Tierarten, viele davon Insekten. „Die Alpen sind ein Refugium der europäischen Biodiversität“, betonte Professor Stöcklin.

Doch wie bereits oben angetönt, ist der Landschaftswandel in den Alpen enorm. Seit 1950 findet im Berggebiet durch die Nutzung der Wasserkraft, den Tourismus und die Rationalisierung der Landwirtschaft ein Umbruch statt. Die moderne Kulturlandschaft wird intensiver genutzt, die Maschinen und die Kühe werden schwerer, Hecken gelten teils als Hindernis: Verschiedene Landschaftselemente und mit ihnen die charakteristischen Lebensräume verschwinden dadurch. Je höher man heute geht, desto stärker nimmt auch die Waldfläche zu, da schwieriges, arbeitsaufwändiges Gelände nicht mehr bewirtschaftet wird. Dies ist besonders verheerend, da genau diese Flächen besonders artenreich sind. „Die Qualität und Vielfalt der Alpenlandschaft sind kein selbstverständliches Nebenprodukt der Landwirtschaft mehr“, so Professor Stöcklin. Darum brauche es Änderungen bei den Direktzahlungen, um die ökologischen Leistungen stärker zu honorieren und damit die Biodiversität im Berggebiet zu erhalten.

Weitere Informationen:
Karin Enzler
Projektleiterin Kommunikation, Events und Vermittlung
Parc Ela Management
Hotel Julier, Viglia veia Gelgia 20
CH-7450 Tiefencastel
Tel.: +41 (0)81 508 01 22
Fax: +41 (0)81 637 00 94

Weitere Informationen zum
Parc Ela auf www.Ausflugsziele.ch

Sunstar Hotels: Sommer 2010 übertraf Vorjahr (CH)

Das Sommerhalbjahr 2010 der Schweizer Hotelgruppe Sunstar verlief trotz schwierigen Rahmenbedingungen über jenem des Vorjahres. Die Übernachtungen nahmen um 2.5% auf 130’000 Einheiten zu, der Umsatz stieg um 3.8% auf CHF 17.6 Mio. Die Bettenauslastung betrug 55% (Vorjahr: 56%). Die betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich leicht um 2%. Es resultierte ein um 29% höherer Bruttobetriebsgewinn (GOP) von CHF 1.4 Mio. (Vorjahr: CHF 1.1 Mio.). Für das traditionell deutlich schwierigere und stets defizitäre Sommergeschäft verzeichnete das Unternehmen ein um 18% besseres Halbjahresergebnis von CHF –1.4 Mio. (Vorjahr: CHF –1.7 Mio.).

Die Nachfrage bei der Ferienhotelgruppe Sunstar nahm im ersten Halbjahr des 43. Geschäftsjahres (Sommersaison 2010 vom Mai – Oktober) um 2.5% zu. Insgesamt wurden 130’000 Logiernächte gezählt. Die Betriebe im Berner Oberland trugen wesentlich zu diesen Werten bei – sie verzeichneten eine Steigerung der Logiernächte um 18%. In Grindelwald nahmen die Übernachtungen um 22% und in Wengen um 8% zu. Primär stammte das starke Wachstum aus dem asiatischen Markt. Die Hotels im Bündnerland mussten hingegen Einbussen von insgesamt 5% hinnehmen, einzig in Flims logierten mehr Gäste (+18%). Die Bandbreite bei den Rückgängen reicht von 10% (Klosters) bis 5% (Arosa). Bei den wichtigsten Märkten war der Anteil der Schweizer (43%, Vorjahr: 47%) rückläufig, währenddem Deutschland (23%) unverändert blieb. Die übrigen europäischen Märkte sowie Nordamerika verloren dagegen weiterhin an Bedeutung, im Gegensatz zu Japan sowie weiteren Ländern aus Fernost.

Der Umsatz aus dem Sommer 2010 lag bei CHF 17.6 Mio., was einem Plus von 3.8% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Parallel zu den erzielten Logiernächten schnitten auch hier die Berner Betriebe wesentlich besser ab als die Bündner Hotels.

Dank Mehrumsatz und Kostendisziplin höherer Bruttobetriebsgewinn
Aufgrund des anhaltend grossen Kostenbewusstseins gelang es wiederum, die betrieblichen Aufwendungen (+ 2%) unter Kontrolle zu halten, obwohl neue gesetzliche Auflagen die Personalkosten spürbar ansteigen liessen. Gesamthaft verbesserte sich so der Bruttobetriebsgewinn (GOP) um CHF 0.3 Mio. oder 29% auf CHF 1.4 Mio. Grindelwald steuerte mit CHF 1.7 Mio. (Vorjahr: CHF 1.0 Mio.) weitaus den grössten Teil zum GOP bei, gefolgt von Lenzerheide (CHF 0.2 Mio., Vorjahr: CHF 0.2 Mio.). Auf der anderen Seite erzielte Arosa – traditionell im dortigen, schwierigen Sommergeschäft – mit einem GOP von CHF –0.3 Mio. (Vorjahr: CHF –0.3 Mio.) das schwächste Resultat.

Traditioneller Halbjahresverlust vermindert
Bei insgesamt in etwa gleichen Aufwendungen für Abschreibungen und Zinsen verbesserte sich – parallel zum höheren Bruttobetriebsgewinn – auch der Halbjahresverlust im traditionell defizitären Sommerhalbjahr um CHF 0.3 Mio. oder 18% auf noch CHF –1.4 Mio.

Weiterhin beträchtliche Investitionen
Gegenüber der Vorjahresperiode lagen die Investitionen in Sachanlagen mit CHF 1.8 Mio. auf der Hälfte des (allerdings aussergewöhnlichen) Vorjahres. Die grössten Positionen betrafen dabei die Hallenbadsanierungen in Arosa und Wengen sowie den Einbau einer Fernwärmeheizung in Lenzerheide.

Wieder Abkühlung der Nachfrage aufgrund des starken Frankens
Der Start in die wichtigere Wintersaison 2010/11 verlief nicht zufriedenstellend: So fielen im Dezember 2010 sowohl Übernachtungen als auch Umsatz gegenüber dem (überdurch-schnittlich hohen) Vorjahr um 10%, wobei die Schweizer Gäste zwar um 10% zunahmen, die Gäste aus den Euroländern allerdings um einen ganzen Drittel zurückgingen. Aktuell liegt der Buchungsstand für die gesamte Wintersaison insgesamt um 5% unter dem Vorjahresstand, und auch die bisher eingegangenen Reservationen für den Sommer 2011 deuten noch nicht auf eine sich erholende Nachfrage.

Der Geschäftsbericht für das am 30. April 2011 endende 43. Geschäftsjahr erscheint im August 2011; die ordentliche Generalversammlung findet am 29. September 2011 im Sunstar Parkhotel Davos statt.

Link zum Halbjahresbericht der Sunstar Holding AG

Sunstar-Holding AG
Die 1969 gegründete und an der SIX Swiss Exchange («Domestic Standard») kotierte Sunstar-Holding AG mit Sitz in Liestal/BL besitzt und betreibt neun Sunstar Ferienhotels überwiegend im 4-Sterne-Segment in den Schweizer Bergen (Arosa, Davos (2), Flims, Klosters, Lenzerheide, Grindelwald, Wengen und Zermatt) mit insgesamt 1’755 Betten. Als weltweit erste Hotelgruppe garantiert Sunstar seit 2008 klimaneutrale Ferien in allen Betrieben. Neben ihrer nachhaltigen Ausrichtung legt Sunstar auch Wert auf vielfältige Erlebnisangebote zu einem attraktiven Preis-/Leistungs-Verhältnis.

Für weitere Auskünfte
steht Ihnen Beat Hess, Geschäftsführer der Sunstar Hotels, unter:
Tel. 061 925 70 70 oder info@sunstar.ch gerne zur Verfügung.

Fotomaterial zu den Sunstar Hotels ist unter http://www.picturepark.ch/sunstar abrufbar.

Sunstar Hotels, Galmsstrasse 5, 4410 Liestal/Schweiz
Tel. +41 (0)61 925 70 70, Fax +41 (0)61 921 19 42
info@sunstar.ch, http://www.sunstar.ch

Natur, Kultur und charmanter Schmäh 2010 erstmals mehr als 1 Million Schweizer Gäste in Österreich (CH/A)

Natur, Kultur und charmanter Schmäh 2010 erstmals mehr als 1 Million Schweizer Gäste in Österreich

Glaubt man der Ferienstatistik, wird die Freundschaft zwischen der Schweiz und Österreich immer intensiver. Haben vor zehn Jahren noch 736.877 Schweizer Gäste ihre schönsten Tage im Jahr in Österreich verbracht, waren es 2010 erstmals deutlich über eine Million, nämlich 1.052.900**. Das entspricht einer Steigerung von 42,9% bei den Ankünften über die letzten 10 Jahre. Die Nächtigungen legten im selben Zeitraum von 2.892.000 auf 3.795.800 (plus 31,3%) zu. Damit ist die Schweiz für den österreichischen Tourismus der drittgrösste ausländische Herkunftsmarkt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir als Höhepunkt eines jahrelangen positiven Trends 2010 erstmals eine Million Schweizer Gäste bei uns willkommen heissen durften. Dieser Erfolg ist für die österreichischen Gastgeber und Tourismusverantwortlichen zugleich Ansporn und Auftrag“ meint Carmen Breuss, Markt Managerin Schweiz der Österreich Werbung.

Warum die Schweizer gerne nach Österreich reisen:

  • Die Kombination von Natur und Kultur: Österreichs Landschaft und Berge sowie attraktive Kulturangebote vermögen zu begeistern
  • Die gepflegte Gastlichkeit: Die hohe Qualität der Hotellerie, die regionalen Köstlichkeiten aus Küche und Keller werden ebenso gelobt wie ein intaktes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Wohlfühlen und verwöhnt werden: Wellness und Erholung rangieren in der Beliebtheitsskala weit vorne
  • Die persönliche Begegnung: die österreichische Lebenskultur und der Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung tragen zu erholsamen Ferien bei

(Quelle: T-MONA*)

Kurz und bündig

Top 10 Schweizer Lieblingsferienorte im Sommer 2010**
1. Wien
2. Seefeld
3. Serfaus
4. Eben am Achensee
5. Fiss
6. Salzburg
7. Schruns
8. Lermoos
9. Mayrhofen
10. Brand

Top 10 Schweizer Lieblingsferienorte im Winter 2009/10**
1. Wien
2. Serfaus
3. Ischgl
4. Sölden
5. Fiss
6. Gaschurn
7. Brand
8. Lech
9. Schruns
10. Seefeld

Wo nächtigt der Schweizer Gast meistens?**
58,1 % im 4-/5*Hotel
18 % im 3*-Hotel

Wann kommt der Schweizer Gast nach Österreich (Ankünfte 2010)?**
1. Juli (131’846)
2. Oktober (123’597)
3. September (109’534)
4. August (102’576)
5. Februar (89’894)

Wann bleibt der Schweizer Gast am längsten (Übernachtungen 2010)?**
1. Juli (529 941)
2. Februar (500 465)
3. Oktober (427 630)
4. August (383 809)
5. September (371 581)

Wie viel gibt der durchschnittliche Österreich Gast pro Tag aus?*
EUR 121,- (ohne Anreise EUR 111,-)

Wie viele Schweizer Gäste nächtigen durchschnittlich täglich in Österreich?**
Mehr als 10.339

Quellen:
* T-MONA (Tourismus Monitor Austria): Es handelt sich dabei um eine repräsentative Befragung der privaten Österreich-Gäste.
** Weitere Daten (wie Ankünfte, Nächtigungen, Ortereihung) wurden von der Statistik Austria erhoben.

Originaltext: Österreich Werbung

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Jugendherbergen erzielen trotz Wirtschaftkrise ein gutes Ergebnis (CH)

Neue Jugendherberge in St. Moritz eröffnet

2010 war trotz anhaltender weltweiter Wirtschaftskrise und ungünstiger Währungsverhältnisse für die Schweizer Jugendherbergen ein erfolgreiches Jahr. Die Logiernächtezahl konnte gegenüber dem Vorjahresniveau gehalten werden. Die 943’986 Übernachtungen im Jahr 2010 entsprechen einem leichten Rückgang von rund 1.2% gegenüber 2009. Zu berücksichtigen gilt es, dass die Jugendherberge St. Moritz 2010 wegen Umbau nur teilweise geöffnet war. Der Verein Schweizer Jugendherbergen betreibt 45 Jugendherbergen in Eigenregie, neun Jugendherbergen sind als Franchisebetriebe angeschlossen. Der Gesamtumsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 1.2% leicht auf 41 Mio. Franken erhöht werden (ohne Franchisebetriebe). Auch ist gegenüber 2009 ein Mitgliederzuwachs von 1.2% zu verzeichnen. 1’259 Personen mehr und somit total 104’663 nutzen die attraktive Mitgliedschaft der Non-Profit-Organisation.

Neue Jugendherberge in St. Moritz eröffnet
Am 1. Dezember konnten die ersten Gäste in der neuen Jugendherberge St. Moritz übernachten. Nach dem Baustart Mitte April 2010 wurde das Bauprogramm genau eingehalten und der Betrieb konnte rechtzeitig für die Wintersaison wieder eröffnet werden. Die moderne Jugendherberge ist neu in der Top- Kategorie der Schweizer Jugendherbergen angesiedelt. Die energietechnische Sanierung bringt das Haus auch wärme- und energietechnisch auf höchstes Niveau. Am Waldrand von St. Moritz gelegen, bietet das umgebaute Haus nun Platz für über 300 Gäste.

Jugendherbergen investieren in die Nachhaltigkeit
Neben dem abgeschlossenen Projekt in St. Moritz sind weitere Bauprojekte unterwegs. Mitte Januar erfolgt in Interlaken der Spatenstich für einen Jugendherberge-Neubau mit 220 Betten. Zusammen mit der Raiffeisenbank Jungfrau entsteht ein Gebäude direkt beim Bahnhof Ost im MINERGIE-P-ECO®-Standard. Die Eröffnung ist im Frühjahr 2012 vorgesehen. Bereits ab Mitte Januar 2011 ist die Jugendherberge Interlaken online und telefonisch buchbar.

Im Kanton Bern stehen weitere Projekte vor den nächsten Planungsschritten: der Ersatzneubau der Jugendherberge Saanen und die Erweiterung der Jugendherberge Bern. Hier geht es um die Lancierung der Architekturwettbewerbe. Ebenfalls in die nächste Planungsphase gehen der Umbau der Jugendherberge Figino sowie die Neubauten in Saas-Fee und Neuchâtel. In den kommenden drei Jahren investieren die Schweizer Jugendherbergen schweizweit rund 65 Mio. Franken in Neubauten und in die weitere Modernisierung des Netzwerkes.

Ausblick 2011
Die Schweizer Jugendherbergen erwarten für 2011 ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld. Der Gesamtumsatz sowie auch die Logiernächte sollen trotzdem leicht steigen. Die ambitiösen Bauprojekte sowie der Investitionsbedarf an bisherigen Standorten setzen ein sanftes Wachstum voraus. Attraktive Angebote, qualitätssichernde Massnahmen und die konsequente Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie sollen auch künftig den Schweizer Jugendherbergen ein solides Fundament sichern. So liegt der Schwerpunkt auf der Zertifizierung aller Jugendherbergen mit dem EU-Umwelt- und Steinbocklabel. Bereits heute sind über 34 Jugendherbergen zertifiziert; bis Ende 2011 sollen es alle sein. Fredi Gmür, CEO der Schweizer Jugendherbergen, zum bevorstehenden Jahr: „Dass sich durch die grossen Währungsrisiken das Konsumverhalten ändert, ist eine Chance für uns. Die Jugendherbergen werden attraktiver für verschiedene Gästegruppen. Daher investieren wir mittelfristig in einen gezielten Angebotsausbau und in die Qualität.“

Schweizer Jugendherbergen
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