Wetter für die Katastrophenregion in Japan (CH)

MeteoNews prognostiziert so lange wie nötig das Wetter für die Krisenregion in Japan, mit Fokus auf die witterungsbedingten Auswirkungen der Atomkatastrophe von Fukushima

Peter Wick, CEO und Inhaber von MeteoNews, zu den traurigen Ereignissen in Japan: „Die Mitarbeiter von MeteoNews sind wie jedermann von den apokalyptischen Verhältnissen in Japan tief betroffen und äusserst traurig. Es ist schlimm, die Berichte zu sehen und zu realisieren, wie offensichtlich ohnmächtig wir Menschen bei solchen Katastrophen sind!“

Wick weiter: „Auch wir von MeteoNews wollen und dürfen uns der Aktualität nicht entziehen. Wir haben uns deshalb entschlossen, eine moderierte Sendung für die Krisenregion in Japan zu lancieren. Die Zuschauer können sich ab sofort auf dem Schweizer Wetterfernsehen http://www.meteonews.tv über die aktuelle Wetterlage in der nuklearen Katastrophenregion Fukushima und der witterungsbedingten radioaktiven Gefahr für die Megacity Tokyo informieren“. Die erste Sendung ist ab sofort online auf http://www.meteonews.tv zu sehen.

Peter Wick,
MeteoNews,
Zürich, den 15.3.2011, 16:00 Uhr.

Demission im Verwaltungsrat von Titlis Rotair (CH)

Albert Wyler tritt als Verwaltungsrat der Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG zurück.

Mit sofortigerWirkung tritt AlbertWyler als Verwaltungsrat der Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG zurück. Er entschied sich zu diesem Schritt aufgrund der im letzten Sommer bekanntgewordenen unberechtigten Transaktionen in der Finanzbuchhaltung. Wir bedauern den Rücktritt von Albert Wyler.

Albert Wyler war über 40 Jahre für die Titlis Rotair tätig. In den letzten 11 Jahren leitete er das Unternehmen als Geschäftsführer mit grossem Erfolg. Seit dem Ende der Neunziger Jahre konnte der Ertrag von 30 Mio. Franken auf über 50 Mio. Franken gesteigert werden. Die Schlüsselfaktoren waren der Ausbau der Berggastronomie mit dem Kauf und Umbau des Berghotels Trübsee, dem Bau der Skihütte Stand und der Kauf des grössten Hotels in Engelberg, dem Hotel Terrace. Zudem wurde das Projekt Titlis Resort, die Schaffung von über 500 bewirtschafteten Betten, initialisiert. Vorher betreute er über Jahrzehnte das Marketing und baute den Verkauf in Südostasien, China und Indien erfolgreich auf.

Für zusätzliche Fragen steht Ihnen folgende Person gerne zur Verfügung:
Dr. Hans Hess, Verwaltungsratspräsident
Tel. +41 (0)41 660 11 47

Bergbahnen Titlis Rotair,
Poststrasse 3,
Postfach 88,
CH – 6391 Engelberg
Tel. +41 (0)41 639 50 50,
Fax +41 (0)41 639 50 60,
http://www.titlis.ch / titlis@titlis.ch

Weitere Informationen zum Titlis auf www.Ausflugsziele.ch

NH Hoteles eröffnet zwei neue Hotels in Turin (D/A)

NH Lingotto und NH Lingotto Tech wurden von Renzo Piano designed

Madrid, 11. März 2011: Zwei Juwelen der italienischen konstruktivistischen Architektur komplettieren ab sofort das Portfolio von NH Hoteles in Turin. Im charismatischen Stadtteil Lingotto, Heimat der alten Fiat-Fabrik, hat die internationale Hotelgruppe kürzlich das Management von zwei Hotels übernommen, die von dem italienischen Architekten Renzo Piano entwickelt und gebaut wurden. Beide Häuser gehörten bisher zur Le Meridien Hotelgruppe. Der Stil des Architekten Renzo Piano, der unter anderem die Pritzer, Sonning und Kyoto Awards gewonnen hat, ist das herausragende Merkmal dieser zwei einzigartigen Hotels in Turin.

NH Hoteles und Lingotto Hotels s.r.l. haben vereinbart, dass die internationale Hotelgruppe das Management für das 4-Sterne-Hotel NH Lingotto (mit 240 Zimmern) und für das 5-Sterne-Hotel NH Lingotto Tech in Turin (mit 140 Zimmern) übernimmt. Beide Hotels liegen im früheren Industriegebiet, das einst von Le Corbusier als „Handbuch für die Entwicklung anderer Städte“ tituliert wurde und das sich mittlerweile zu einer der trendigsten Szeneviertel für Kunst, Kultur und Shopping in der norditalienischen Stadt entwickelt hat.

Aufgrund ihrer guten Anbindung an das Lingotto Conference Centre sind die beiden Luxushotels in Italien bereits zu beliebten Größen im MICE-Segment (Meetings, Incentives, Congresses & Events) geworden. Das Lingotto Conference Centre gehört mit seiner spektakulären Architektur mit einem riesigen Glasdom, seinen 50.000 Quadratmetern Tagungs- und Veranstaltungsfläche mit einem Fassungsvermögen von bis zu 3.500 Personen sowie einem privaten Hubschrauberlandeplatz zu den modernsten Konferenzzentren der Welt.

NH Lingotto in Turin

Die Spuren der alten Fabrik, die Giacomo Mattè-Trucco Anfang des 20igsten Jahrhunderts für Fiat baute, erkennt man im Design des beeindruckenden Gebäudes, das von dem Genueser Architekt Renz Piano in den 1980iger Jahren komplett neu gestaltet wurde. Die ehemalige Teststrecke des Automobilherstellers auf dem Dach (jetzt umgewandelt in eine Jogging- und Athletik-Bahn) ist eines der ungewöhnlichsten Merkmale des Gebäudes, das sich in schlanken Linien und ausbalancierten Ausmaßen darstellt. Das Hotel wird von einem spektakulären Glasdom – La Bolla – bedeckt, unter dem sich ein Veranstaltungsraum befindet.

In perfekter Synthese von ästhetischer Avantgarde und Klassizismus verfügt das NH Lingotto in Turin (http://www.nh-hotels.de/nh/de/hotels/italien/turin/nh-lingotto.html) über eine Kunstsammlung, die in der Hotellerie wohl ihresgleichen sucht. Im Dachgeschoss des Gebäudes befindet sich die berühmte Privatsammlung von Giovanni und Marella Agnelli, eine spektakuläre Kunstgalerie, die italienische und europäische Meister von Canaletto bis Matisse vereint.

Im Kontrast zur Kunstgalerie steht die exklusive Shopping Mall, die sich auf einer Länge von 500 Metern im ersten Stock des NH Lingotto erstreckt und italienische und internationale Topmarken sowie eine Auswahl an Bars und Cafés beherbergt. Der einzigartige Charakter des NH Lingotto in Turin wird auch in den 240 Loft-ähnlichen Zimmern deutlich: Große Fenster (Originalfenster der Fabrik), warme Kirschholz-Vertäfelungen und eine elegante, von Renzo Piano designte Innenausstattung, sorgen für ein besonderes Ambiente.

Das NH Lingotto hat darüber hinaus auch einen wunderschönen, innenliegenden tropischen Garten – The Garden of Wonders. Sowohl von den Zimmern als auch aus den öffentlichen Bereichen heraus können die Gäste auf die grüne Oase blicken. Hier befindet sich auch das Restaurant Torpedo (das eine Auswahl an italienischen und mediterranen Spezialitäten anbietet) und das kosmopolite Turtle Café. Mit seinem spektakulären Blick über den tropischen Garten ist das Café der ideale Platz für einen Aperitif oder einen Cocktail.

NH Lingotto Tech in Turin

Eine industrielle Vergangenheit mit beeindruckender Architektur aus Stahl und Marmor gepaart mit 5-Sterne-Luxus definieren den Stil des NH Lingotto Tech in Turin, einem Avantgarde-Hotel mit einer exklusiven Einkaufsmeile („Galería Ocho“), einem Konzertsaal und einer Kunstgalerie (Lo Scrigno), die ebenfalls von Renzo Piano designed wurde.

Das futuristische Exterieur des Gebäudes, die Glasaufzüge, die die vier Stockwerke miteinander verbinden, und die atemberaubende Nachtbeleuchtung sind nur einige der Charakteristika, die in dem 5-Sterne-Hotel für Überraschung sorgen. Unter einem Glasdach befinden sich das lichtdurchflutete und weitläufige Atrium sowie 140 großzügige Zimmer. Helle Farben, moderner und kosmopolitischer Stil kombiniert mit der neuesten audiovisuellen Technik sorgen in den Zimmern für ein Maximum an Luxus und Komfort. Besonders hervorzuheben ist die Präsidentensuite, die einen unvergesslichen Blick über Turin bietet.

Das NH Lingotto Tech in Turin besitzt fünf Veranstaltungsräume für bis zu 300 Personen, die mit modernster Tagungstechnik und Wifi-Verbindungen ausgestattet sind. Für das leibliche Wohl sorgt das minimalistische Café Restaurant – hier wird auch eine Auswahl exzellenter italienischer Weine angeboten. Darüber hinaus verfügt das 5-Sterne-Hotel im zweiten Stock über ein Fitnesscenter, das mit State-of-the-Art Technologie und Technogym ausgestattet ist.

NH Hoteles in Turin

Seit der Akquisition der Jolly Group ist NH Hoteles mit nunmehr 55 Hotels die führende Hotelgruppe in Italien. In Turin betreibt NH Hotels fünf Häuser: das beeindruckende NH Santo Stefano in der Stadtmitte, das NH Ligure unweit des Bahnhofs, das NH Ambasciatori, ein elegantes 4-Sterne-Hotel unweit des Museums für zeitgenössische und moderne Kunst, sowie nunmehr das NH Lingotto und das NH Lingotto Tech.

Kontakt:
NH Hoteles Deutschland GmbH
Gerlinde Seebacher
Auhofstraße 8/3/8
1130 Wien
gs@haslinger-keck.at
01/ 713 81 51-13
http://www.nh-hotels.de/

Für Familien scheint die Sonne am Bodensee (CH)

10.03.2011 – Die «Sonnenecke Bodensee» hat sich erfolgreich mit dem Gütesiegel Familien willkommen zertifiziert. Der touristische Verbund der vier Thurgauer Gemeinden Altnau, Münsterlingen, Langrickenbach und Güttingen erfüllt die strengen Vorgaben des Schweizer Tourismus-Verbandes und wirbt neu mit dem Slogan Familien willkommen.

In einer mit dem Familien willkommen-Gütesiegel ausgezeichneten Region setzen sich die touristischen Leistungsträger kontinuierlich mit dem Thema Qualität auseinander und widmen sich insbesondere der Familienfreundlichkeit. Die «Sonnenecke Bodensee» er-füllt die strengen Voraussetzungen in den Bereichen Infrastruktur und Dienstleistungsqua-lität und erhält das bis zum 30. September 2012 gültige Gütesiegel.

Eine Impulswirkung für die Region
Die «Sonnenecke Bodensee» setzt sich zum Ziel, für Familienferien attraktiver zu werden. Mit einem breiten agrotouristischen Angebot bietet die Region zusätzlich einen naturna-hen Erlebnisfaktor für Gross und Klein. Der Fokus liegt dabei noch stark auf der Sommer-saison. Die Zertifizierung mit dem Gütesiegel Familien willkommen setzt aber ein ganzjäh-riges Angebot voraus. «Wir erhoffen uns deshalb steigende Gästezahlen in der Neben-saison und einen weiteren Ausbau des Winterangebotes», hofft Michael Meier, Projektlei-ter bei Thurgau Tourismus.

Illustrer Kreis zertifizierter Familienorte
Die «Sonnenecke Bodensee» ist nun die 24. Destination in der Schweiz, welche sich auf das Segment der Familien konzentriert. Die weiteren sind: Aletsch Arena mit Bettmeralp, Fiesch Eggishorn und Riederalp Mörel, Arosa, Bellwald, Braunwald-Klausenpass, Brigels, Crans-Montana, Davos Klosters, Engelberg-Titlis, Grächen, Haslital mit Hasliberg und Meiringen, Lenk Simmental, Lenzerheide, Leukerbad, Maloja, Nendaz, Saas-Fee / Saastal, Savognin, Schwarzsee, Toggenburg, Triesenberg Malbun Steg, Villars mit Gryon und Bex.

Weitere Informationen zum Gütesiegel

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:
Mario Lütolf, Direktor STV
Tel. 031 307 47 55, mario.luetolf@swisstourfed.ch

Michael Meier, Projektleiter Thurgau Tourismus
Tel. 071 414 12 65, michael.meier@thurgau-tourismus.ch

Neue Vermarktungschancen für Dresdner Vermieter (D)

Dresden Tourismus GmbH und Ferienhaus-Spezialist CASAMUNDO starten Kooperation

Die Dresden Tourismus GmbH (DTG) hat einen neuen starken Partner für den Touristischen Marktplatz Dresden gewonnen: CASAMUNDO, Europas großer Ferienhaus-Spezialist im Internet. Mit über 200.000 hochwertigen Ferienunterkünften in den beliebtesten Urlaubsregionen Europas ist CASAMUNDO eines der führenden Portale für die Vermietung von Ferienhäusern und -wohnungen.

CASAMUNDO ist spezialisiert auf Ferienwohnungen /-häuser
Gebucht werden können aber auch Hotels, Pensionen, Hostels sowie Privatzimmer

Die Zusammenarbeit zwischen DTG und CASAMUNDO soll neue Impulse für den Tourismus in Dresden setzen und nicht nur Vermietern von Ferienhäusern und -wohnungen in Dresden neue Vermarktungschancen erschließen. CASAMUNDO ist zwar spezialisiert auf diese Beherbergungskategorie, gleichzeitig können aber auch Zimmer in Hotels, Pensionen, Hostels sowie Privatzimmer über CASAMUNDO gebucht werden.

Über den Touristischen Marktplatz, das zentrale Informations- und Buchungssystem für Dresden, erhalten die Vermieter Zugang zu den europaweiten Vertriebswegen von CASAMUNDO. „Unser gemeinsames Ziel ist es, Anbieter von Ferienwohnungen/-häusern aber auch von Hotel- und Pensionszimmern bei der Vermarktung zu unterstützen. Das müssen nicht nur Dresdner Vermieter sein. Auch Partner aus der Region wie z. B. der Sächsischen Schweiz, Meißen oder Altenberg können Partner unseres Touristischen Marktplatzes werden. Neuen Partnern und touristischen Produkten stehen wir aufgeschlossen gegenüber“, sagt Lars Knüpfer, Geschäftsführer der Dresden Tourismus GmbH.

Konkrete Vorteile für Vermieter von Ferienwohnungen und –häusern
Mit CASAMUNDO können sich schwerpunktmäßig Dresdner Vermieter von Ferienwohnungen / -häusern aber auch von allen anderen Beherbergungseinrichtungen ohne finanzielles Risiko am europaweiten Online-Reisemarkt positionieren. „Der Onlinevertrieb über CASAMUNDO ermöglicht es, saisonale Schwankungen auszugleichen, sich neue Zielgruppen und Märkte zu erschließen und damit eine höhere Zimmerauslastung und Planungssicherheit zu erzielen“, sagt Lars Sievers, Leiter Distributionsmanagement, CASAMUNDO GmbH. „Und diese Zusammenarbeit, auf die wir uns sehr freuen, bindet selbst kleine Vermieter bequem an den europäischen Markt an.“

Für die Vermieter ist die Bedienung komfortabel. Sie pflegen ihre Kontingente und Preise wie gewohnt über den Touristischen Marktplatz Dresden und sind außerdem über CASAMUNDO europaweit buchbar. CASAMUNDO greift direkt auf die Datenbank des Touristischen Marktplatzes zu, so dass kein zusätzlicher Arbeitsaufwand für die Vermieter von Ferienwohnungen und -häusern entsteht und sie weder mehrere Datenbanken pflegen noch ihre Kontingente splitten müssen.

Der Touristische Marktplatz: Neue Technologie als Basis für erfolgreichen Vertrieb
Mit dem Touristischen Marktplatz verfügt die Dresden Tourismus GmbH über ein leistungsstarkes und fortschrittliches Informations- und Buchungssystem, an das professionelle Vertriebspartner wie CASAMUNDO oder auch Expedia schnell und einfach angebunden werden können. Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und anderen touristischen Betrieben in Dresden steht die Software kostenlos zur Verfügung. Erst wenn eine Buchung zustande kommt, fällt eine Provision an, die sich die Dresden Tourismus GmbH und CASAMUNDO aufteilen.

Die Provisionseinnahmen der Dresden Tourismus GmbH kommen letztlich wieder dem Tourismus in Dresden zugute: Die Dresden Tourismus GmbH investiert permanent in den Vertrieb und den weiteren Ausbau der touristischen Infrastruktur. So eröffnete die Dresden Tourismus GmbH erst im Dezember 2010 eine zweite Tourist-Information im Dresdner Hauptbahnhof.

Aktuell sind 350 Partner an den Touristischen Markplatz angeschlossen. Dazu gehören einerseits Beherbergungseinrichtungen, Stadtführer oder Incoming-Agenturen, die ihre Leistungen in den Touristischen Markplatz einstellen. Auf der anderen Seite stehen vielfältige Vertriebspartner und -wege wie zum Beispiel die Tourist-Informationen, Reiseveranstalter, -mittler und Online-Reiseportale wie Expedia. Sie alle haben Zugriff auf die Angebote und Kontingente und bekommen einen guten Überblick über das gesamte touristische Produktangebot in Dresden. Vertriebspartner und Reisende finden schnell und einfach interessante Angebote und können diese auch gleich über den Touristischen Marktplatz weitervermitteln oder buchen.

Pressekontakte:

DRESDEN TOURISMUS GMBH
Prager Str. 2b, 01069 Dresden
Kristin Schwabe
Marketing / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0)351 50 160 0
E-Mail: Kristin.Schwabe@dresden.travel
http://www.dresden.de/tourismus

CASAMUNDO GmbH
Drehbahn 7, 20354 Hamburg
Gonhild Pirch
Pressereferentin
Tel.: 040/ 696919831
Fax: 040/ 696919859
E-Mail: gonhild.pirch@casamundo.de
http://www.casamundo.de

Der Bundesrat schwächt das internationale Tourismusmarketing (CH)

Medienmitteilung Bern, 2. März 2011

Tag der Tourismuswirtschaft 2011
Der Bundesrat schwächt das internationale Tourismusmarketing

Der Schweizer Tourismus steht vor einem strategischen Wendepunkt. Will er pros-perieren, muss er neue Märkte und Gästesegmente erschliessen. Währungsnachtei-le, gesättigte Märkte und kürzere Aufenthalte bedingen, dass sich der Schweizer Tourismus international diversifizieren muss. Trotzdem hat der Bundesrat die Mittel für das touristische Marketing für die Periode 2012 – 2015 von 191 auf 175 Millionen Schweizer Franken gekürzt. Dieser Entscheid ist umso unverständlicher, als der Bundesrat dem Tourismus 2010 eine Wachstumsstrategie verordnet hat. Das Par-lament ist nun gefordert, die richtigen Weichen zu stellen und das internationale Marketing zu stärken.

Die vor einer Woche vom Bundesrat verabschiedete Botschaft über die Standortförderung 2012 – 2015 gefährdet das Wachstum des Schweizer Tourismus. Er kürzt den Kredit von Schweiz Tourismus, der nationalen Marketingorganisation, um 16 Millionen Schweizer Franken für die Periode 2012 2015 von 191 auf 175 Millionen Schweizer Franken. Aus strategischer Sicht müssten die Mittel für das Marketing aber tendenziell erhöht werden. Die Erschliessung von neuen, internationalen Märkten ist zeitintensiv und aufwendig.

Nur wenn es gelingt, neue Kundensegmente auszuschöpfen, kann die nationale Touris-musbranche wachsen. Schweiz Tourismus hat die Ausgangslage analysiert und aufgrund verschiedener Faktoren einen Bedarf von 227 Millionen Schweizer Franken errechnet.

Aufgrund der Frankenstärke hat der Bundesrat für 2012 eine einjährige Leistungsverein-barung von 12 Millionen Schweizer Franken in die Botschaft aufgenommen. Dabei han-delt es sich um eine befristete Massnahme, welche ausschliesslich zur Abdämpfung der negativen Währungsentwicklung eingesetzt werden darf.

In seiner Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz vom Juni 2010 hält der Bundesrat fest, dass sich der Wettbewerbs- und Konkurrenzdruck auf die Schweizer Tou-rismuswirtschaft erhöht. Als Ziel postuliert er, dass der Schweizer Tourismus «Arbeitsplät-ze hoher Qualität (..) schaffen soll.» Dies soll erreicht werden durch die «Stärkung des Marktauftrittes der Schweiz.» Die Schweizer Tourismusbranche versteht diese Arithmetik nicht und wird diese Vorgaben des Bundesrates bekämpfen.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:

NR Dominique de Buman,
Präsident Schweizer Tourismus-Verband
dominique.debuman@parl.ch
Mario Lütolf,

Direktor, Schweizer Tourismus-Verband
mario.luetolf@swisstourfed.ch

Weitere Informationen und Downloads zu den Reden von Jean-François Roth und Dominique de Buman finden Sie auf www.swisstourfed.ch

Botschaft über die Standortförderung 2012 – 2015: Unverständlicher Entscheid des Bundesrates (CH)

Der Schweizer Tourismus-Verband und die touristischen Leitverbände GastroSuisse, hotelleriesuisse und die Seilbahnen Schweiz sind irritiert über das «Buebetrickli» des Bundesrates. Einerseits verordnete der Bundesrat 2010 dem Tourismus eine Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz, andererseits kürzt er nun den Kredit für die strategische touristische Landeswerbung 2012 – 2015 um 4 Millionen Schweizer Franken jährlich. Dies schmälert die Freude über das touristische Impulsprogramm für 2011 und 2012, welches die Auswirkungen der Schwäche der ausländischen Währungen bekämpfen soll.

Im Juni 2010 verabschiedete der Bundesrat eine Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz. In dieser bescheinigt er dem Tourismusland Schweiz ausgeprägte Stärken, aber auch Schwächen wie zum Beispiel die kleingewerblichen Betriebs-, Branchen- und Destinationsstrukturen und im internationalen Vergleich höhere Produktionskosten. Nun legt er die Botschaft über die Standortförderung 2012 – 2015 vor. In dieser schreibt er, er wolle den Marktauftritt des Tourismuslandes Schweiz stärken, gleichzeitig kürzt er im Vergleich mit der Botschaft 2008 – 2011 den Kredit für die langfristige touristische Landeswerbung um 4 Millionen Schweizer Franken jährlich. Mit den eingesparten Mitteln will der Bundesrat die touristische Innovationsförderung (Bundesgesetz über die Förderung von Innovation und Zusammenarbeit, Innotour) finanzieren.

Wie der Bundesrat bereits letzte Woche mitteilte, hat er sich aufgrund der Frankenstärke und dem erwarteten Nachfragerückgang von 2 bis 3 Prozent der Logiernächte entschlossen, die touristische Landeswerbung 2011 und 2012 mit zusätzlich je 12 Millionen Schweizer Franken zu unterstützen. Der Dachverband der Tourismusbranche begrüsst diesen Entscheid, bedauert aber, dass der Bundesrat nun kurzfristige Finanzierungsmassnahmen gegen langfristige ausspielt. Zusammen mit den touristischen Leitverbänden GastroSuisse, hotelleriesuisse und Seilbahnen Schweiz sieht er sich gezwungen, diesen Fehlentscheid des Bundesrates zu bekämpfen.

Zwei bewährte Instrumente gegeneinander ausgespielt
Die nationale Tourismuspolitik beruht auf drei Bundesgesetzen. Mit der vorliegenden Botschaft werden die Finanzkredite für das touristische Landesmarketing und die touristische Innovationsförderung für die Jahre 2012 – 2015 festgelegt. Der Bundesrat sieht vor, den Finanzrahmen der nationalen Marketingorganisation Schweiz Tourismus um 16 Millionen Schweizer Franken zu kürzen, obwohl Schweiz Tourismus einen Bedarf von 227 Millionen ausweisen kann. Mit dem bei Schweiz Tourismus gekürzten Betrag wird die touristische Innovationsförderung finanziert. Beide Instrumente sind notwendig, sie haben sich bewährt, wie die externen Evaluationen des Bundes belegen. Der Entscheid des Bundesrates ist widersprüchlich und spielt die Instrumente gegeneinander aus.

Der Tourismus ist eine klassische KMU-Branche mit rund 35‘000 Unternehmen. Sie sind dringend auf die Erschliessung von neuen ausländischen Märkten durch die nationale Marketingorganisation Schweiz Tourismus angewiesen. Eine anerkannte Wirkungsmessung zeigt, dass die Arbeit von Schweiz Tourismus Früchte trägt: Im Tourismusjahr 2010 konnte Schweiz Tourismus bei rund 17 Prozent der Übernachtungen in der Schweizer Hotellerie und Parahotellerie die Reiseziel- und Übernachtungsentscheide beeinflussen. Auch Innotour stellen Experten guten Noten aus: Es habe wesentlich geholfen, das Tourismusland Schweiz im globalen Wettbewerb zu stärken.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:
NR Dominique de Buman, Präsident Schweizer Tourismus-Verband
dominique.debuman@parl.ch
Mario Lütolf, Direktor, Schweizer Tourismus-Verband
mario.luetolf@swisstourfed.ch

Schweizer Tourismus-Verband – Fédération suisse du tourisme
Finkenhubelweg 11, Postfach 8275, CH-3001 Bern
Tel. +41 (0)31 307 47 47, Fax +41 (0)31 307 47 48
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Drei Schweizer Top-Destinationen präsentieren sich bei exklusiver Image-Tournee (CH)

„Swiss Premium“ stösst erneut auf aussergewöhnlich grosses Publikumsinteresse.

21. Februar 2011 * * * Die Ferienregionen Engelberg-Titlis, Gstaad und Davos Klosters präsentierten sich am 15. und 16. Februar anlässlich der zweiten Auflage von „Swiss Premium“ einem exklusiven Fachpublikum in Karlsruhe und Stuttgart (Baden-Württemberg). Unter den jeweils ca. 130 Gästen befanden sich auch der Schweizer Generalkonsul Hans Dürig und Konsul Rolf Schweizer. Im Mittelpunkt des „Swiss Premium“-Programms stand erneut eine vom Schweizer TV-Moderator Beat Antenen inszenierte Tourismus-Show, an die sich Fachgespräche und ein reichhaltiges Spezialitäten-Buffet anschlossen.

„Swiss Premium“ ist eine spezielle Image-Tournee, die auch in den kommenden Jahren in verschiedenen deutschen Städten zu erleben ist. Die drei erstklassigen Schweizer Tourismus-Destinationen positionierten sich mit ihren Kernbotschaften, traditionellen Werten und Attraktionen auf dieser exklusiven Plattform: Neben den Medien richtete sich die Veranstaltung hauptsächlich an Reiseveranstalter, Transportunternehmen, Reisebüro-Fachkräfte, Kongress-Veranstalter, Clubs und Vereinigungen sowie persönliche Gäste und Kunden der drei Partner. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr war auch bei diesen beiden Show-Abenden die Gäste-Nachfrage enorm: Die jeweils 130 Plätze waren bereits drei Wochen vor den Anlässen ausgebucht. Der Schweizer Generalkonsul Hans Dürig zeigte sich in Stuttgart begeistert: „Ich freue mich ausserordentlich, dass die Schweiz hier im besten Sinne touristisch präsentiert wird und wünsche mir Kontinuität auf diesem Weg.“

Interessante Interview-Partner
Zu Beat Antenens Interview-Partnern während des Show-Teils gehörten unter anderem der Designer der Schweizer Olympia-Kollektion Oliver Fuchs, die New-York-Korrespondentin des Schweizer Fernsehens Denise Langenegger sowie der Igludorf-Bauer Adi Günter. Die Tourismusdestinationen waren vertreten durch den Gstaader Marketing-Leiter Reto Tschannen, den Engelberger Tourismusdirektor Frédéric Füssenich und Marika Zanoletti, Davos Klosters Bergbahnen. Das Schweizer Showbiz repräsentierten u.a. die MusicStar-Finalistin Caroline Breitler und die Schwyzerörgeli-Spielerin und Prix-Walo-Gewinnerin Katja Zimmermann. Die musikalische Leitung führte der bekannte Jazz-Pianist Jérôme De Carli, für die tänzerischen Darbietungen und die Modenschau-Elemente zeichnete Gaja Tanner mit ihrem Team verantwortlich. Die Gesamtleitung der Show lag in den bewährten Händen von Beat Antenen. Im kommenden Jahr gastiert Swiss Premium in Nürnberg und zweimal in München.

Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Frédéric Füssenich
Direktor

Engelberg-Titlis Tourismus AG
Klosterstrasse 3 – CH-6390 Engelberg
Tel. +41 (0)41 639 77 11
Fax +41 (0)41 639 77 66
frederic.fuessenich@engelberg.ch
http://www.engelberg.ch

Der Schweizer Tourismus-Verband begrüsst den Entscheid des Bundesrates (CH)

16.2.2011 – Der Schweizer Tourismus-Verband begrüsst den Entscheid des Bundes-rates, das touristische Marketing 2011 und 2012 zusätzlich mit je 12 Millionen Schweizer Franken zu unterstützen. Die Tourismuswirtschaft, die drittgrösste Ex-portindustrie der Schweiz, bekommt die Auswirkungen der Frankenstärke doppelt zu spüren: Für die ausländischen Gäste wird der Urlaub in der Schweiz teurer, für die einheimischen Gäste wird der Urlaub im Ausland günstiger. Erfahrungswerte zeigen, dass sich die konjunkturellen Schwankungen im Tourismus verzögert aus-wirken. Die Auswirkungen der Frankenstärke werden sich deshalb erst in den nächsten Monaten zeigen.

In den letzten Monaten hat sich der Wert des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro, dem britischen Pfund und dem US Dollar massiv erhöht. Allein der Euro verlor in den letz-ten zwei Jahren rund 23 Prozent gegenüber dem Schweizer Franken. Von dieser Wäh-rungsentwicklung ist besonders der Tourismus betroffen. Im Gegensatz zu anderen Ex-portbranchen kennt der Tourismus keine Importvergünstigungen, kann die Produktion nicht ins günstigere Ausland verlegen und ist auch stark im Binnenmarkt betroffen.

Schweiz Tourismus (ST) hat mit dem Impulsprogramm 2009 bewiesen, dass in Zusam-menarbeit mit den Partnern der Privatwirtschaft Zusatzinvestitionen Wirkungen entfalten. Auf Basis dieser positiven Erfahrungen werden die zusätzlichen Impulse für 2011 und 2012 in ausgewählten Märkten gesetzt.

Auch langfristig muss die Finanzierung von Schweiz Tourismus gewährleistet werden. «Mit der Absicht des Bundes, die Mittel an Schweiz Tourismus für 2012-2015 um 20 Milli-onen zu kürzen, wird dem eigenen Anliegen nach forciertem Wachstum in der Touris-muswirtschaft ein Bärendienst erwiesen», sagt Mario Lütolf, Direktor des Schweizer Tou-rismus-Verbands dazu. Der Tourismus muss sich langfristig auf eine schwierige Wettbe-werbslage einstellen. Es braucht deshalb mehr Mittel, um in neue Märkte zu expandieren und Wachstumschancen in boomenden Nah- und Fernmärkten zu nutzen.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:
Dominique de Buman,
Präsident STV,
dominique.debuman@parl.ch

Mario Lütolf, Direktor STV,
Tel. 031 307 47 55
mario.luetolf@swisstourfed.ch

Massnahmen zur Abfederung der Frankenstärke (CH)

Bern, 16.02.2011 – Die Höherbewertung des Frankens wird das Wirtschaftswachstum in den kommenden Monaten verlangsamen. Der Bundesrat hat eine Situationsanalyse vorgenommen und Gegenmassnahmen geprüft. Mit verstärktem Nachdruck soll die Wachstumspolitik weitergeführt werden. Ergänzend hat der Bundesrat am 16. Februar 2011 rasch wirkende Massnahmen in den Bereichen touristische Landeswerbung, Exportrisikoversicherung und Technologieförderung beschlossen. Zudem sollen die Weitergabe der Währungsgewinne bei den Importen untersucht und die Überwachung der Finanzierungssituation der Schweizer Unternehmen fortgesetzt werden.

Seit Jahresbeginn hat sich bei den Wechselkursen eine Entspannung ergeben. Der Euro hat sich um mehrere Rappen verteuert. Trotzdem sind die Folgen der Aufwertung für exportorientierte Firmen wie auch für den Tourismussektor schwerwiegend. Der Bundesrat hat eine breit abgestützte Situationsanalyse vorgenommen und verschiedene Massnahmen geprüft.

Für die monetären Massnahmen ist die Schweizerische Nationalbank zuständig. Sie ist durch das Gesetz zur Gewährleistung der Preisstabilität unter Berücksichtigung der Wirtschaftsentwicklung verpflichtet. Im Rahmen ihres Mandats berücksichtigt sie die Wechselkurssituation und kann einer übermässigen Aufwertung, die deflationäre Entwicklungen auszulösen droht, situativ entgegenwirken.

Die von Bundesrat und Parlament verantwortete Wirtschafts- und Finanzpolitik der Schweiz verzichtet weitgehend auf interventionistische und marktverzerrende Massnahmen wie z.B. Subventionen und ist im Kern darauf ausgerichtet, die Unternehmen in der Schweiz durch generell günstige Rahmenbedingungen zu unterstützen. Gerade ein aktueller Vergleich der wirtschaftlichen Situation mit anderen Ländern zeigt den Erfolg dieser Politik klar auf.

Mit besonderem Nachdruck weiterverfolgt werden sollten hingegen alle längerfristigen wachstumspolitischen Massnahmen, die für die Exportindustrie die Rahmenbedingungen verbessern, wie etwa Freihandelsabkommen mit dynamischen Schwellenländern. Gerade weil damit zu rechnen ist, dass der Schweizer Franken aus strukturellen Gründen zu einer langanhaltenden Stärke neigen dürfte, sind solche langfristig orientierten Massnahmen zur strukturellen Verbesserung der Standortfaktoren besonders angebracht.

Ergänzend hat der Bundesrat Massnahmen beschlossen, welche die Unternehmen bei der Überwindung der Anpassung unterstützen. Damit sollen die Wirtschaftsentwicklung unterstützt und Arbeitsplätze erhalten werden.

Mittelerhöhung zugunsten der touristischen Landeswerbung
Die tourismusabhängige Wirtschaft bekommt die Frankenstärke überdurchschnittlich zu spüren. Aufgrund der zeitlichen Verzögerung ist davon auszugehen, dass die Einbussen im Schweizer Tourismus aufgrund der Frankenstärke nicht nur im laufenden Jahr, sondern auch 2012 markant ausfallen könnten. Deshalb sollen für die touristische Landeswerbung für 2011 und 2012 zusätzliche Mittel von je 12 Millionen Franken zur Verfügung gestellt werden.

Massnahmen im Bereich der Schweizerischen Exportrisikoversicherung (SERV)
Im Bereich der SERV wird im Rahmen der anstehenden Botschaft über die Standortförderung 2012-2015 eine Verlängerung der im Rahmen der im zweiten Stabilisierungspaket beschlossenen zusätzlichen Instrumente der SERV vorgeschlagen werden. Weiter sollen im Vollzug der gegenwärtig schwierigen Lage durch gezielte Massnahmen vermehrt Rechnung getragen werden. So soll die Möglichkeit geschaffen werden, den Zuschlag für Policen in Fremdwährungen herabzusetzen oder aufzuheben.

Mittelerhöhung zu Gunsten der Kommission für Technologie und Innovation (KTI)
Mit zusätzlichen Mitteln von insgesamt 20 Millionen Franken für die KTI ausschliesslich für die beiden Jahre 2011 und 2012 sollen die bestehenden Förderinstrumente dotiert werden. Damit kann effizient und nachhaltig Wirkung zugunsten der exportorientierten Industrie erzielt werden. Diese wird jetzt gezwungen, Margen, Know-how und Arbeitsplätze zu erhalten. Die erhöhten Mittel kompensieren einen bescheidenen Teil der schwindenden Investitions- und Innovationsfähigkeit. Sie haben zum Ziel, die exportorientierten Unternehmen zusätzlich auf die Zukunft als verlässlichen Arbeitgeber vorzubereiten. Begleitet wird dieser erhöhte Mitteleinsatz durch die auf ein Jahr befristete Möglichkeit, den im Förderprozess sonst üblichen „Barbetrag“ (Cash-Beitrag), den die Unternehmenspartner in der Höhe von mindestens 10% zu entrichten haben, zu reduzieren. Darüber hinaus werden verstärkt Bundesbeiträge für projektbezogene Infrastruktur- und Materialkosten gesprochen, die im üblichen Förderprozess nur in Einzelfällen bewilligt werden. Weiter führt die KTI ein Pilotprojekt mit einem sogenannten Voucher durch. Dieser „Gutschein“ für KMU baut Hürden ab, in innovative Forschungsprojekte mit Hochschulen einzusteigen.

Überprüfung der Weitergabe von Wechselkursgewinnen bei den Importen von Vorleistungen
Während der Konsultationen wurde verschiedentlich vermutet, dass die Weitergabe von Wechselkursgewinnen bei den Importen von Vorleistungen nicht zufriedenstellend funktioniere. Der Bundesrat hat deshalb beschlossen, die Verwaltung mit vertieften Abklärungen der Situation und der Identifizierung allfälliger Problembereiche zu beauftragen.

Beobachtung der Situation bei der Unternehmensfinanzierung
Seit Dezember 2008 trifft sich unter der Führung des SECO regelmässig eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Schweizerischen Nationalbank, des Schweizerischen Gewerbeverbandes, Swissmem, economiesuisse, dem Staatssekretariat für internationale Finanzfragen und der Bankiervereinigung, um die Finanzierungssituation der Unternehmen zu beobachten. Die Gruppe soll weitergeführt werden und quartalsweise dem Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement Bericht erstatten.

Eigenverantwortung der Unternehmen
Es liegt grundsätzlich in der Eigenverantwortung der Unternehmen, sich den Schwankungen des Frankenkurses zu stellen. Der Bankensektor und verschiedene Akteure im Bereich der Exportberatung werden ihrerseits bemüht sein, ihre Information über Möglichkeiten zur Devisenabsicherung im Exportgeschäft zu intensivieren.

Adresse für Rückfragen:

Antje Baertschi,
Leiterin Kommunikation,
SECO,
Tel. 031 323 52 75

Herausgeber:
Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement
Internet: http://www.evd.admin.ch