Großer Erfolg für Übersee-Russland- Workshop in Frankfurt (D)

Frankfurt am Main, 15. September 2010 – Eine sehr positive Bilanz kann die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) für ihren Übersee-Russland-Workshop, der vom 12. bis 14. September 2010 in Frankfurt stattfand, ziehen: Etwa einhundert Repräsentanten der deutschen Reisewirtschaft präsentierten ihre Angebote im Sheraton Hotel am Frankfurter Flughafen vor rund 140 internationalen Einkäufern aus den wichtigen Überseemärkten USA, Kanada, Japan, China, Hongkong, Südkorea, Israel, Indien, Vereinigte Arabische Emirate, Australien sowie Russland. Diese zusätzliche Vertriebsveranstaltung hatte die DZT organisiert, nachdem zahlreiche internationale Gäste aufgrund der Luftraumsperrung über Europa am GTM Germany Travel MartTM (GTM) im April nicht teilnehmen konnten.

Eine Schnellumfrage der DZT unter zwei Dritteln der teilnehmenden Anbieter ergab: 91 Prozent sind mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden oder sehr zufrieden.

Fehlende Kontakte durch die Beeinträchtigung des diesjährigen GTM aufgrund des Vulkanausbruchs konnten 54 Prozent der Befragten beim jetzigen Workshop ausgleichen, 13 Prozent registrierten sogar eine erhöhte Nachfrage und neun Prozent stellten keine negativen Einflüsse auf ihre Geschäftsabschlüsse fest. Lediglich 24 Prozent berichteten, dass sie trotz allgemein guter Geschäfte den Rückstand nicht ganz hätten kompensieren können.

„Die positive Resonanz bestätigt unsere Entscheidung, diese zusätzliche Vertriebsmaßnahme zu initiieren“, erklärt Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT. „Die kundenorientierte Positionierung des Reiselandes Deutschland ist nach der Wirtschafts- und Finanzkrise ein wichtiger Faktor angesichts des deutlich zunehmenden Wettbewerbs der Destinationen um internationale Gäste. Der Überseeworkshop wird vor allem mittelständischen Anbietern helfen, vom Deutschland-Incoming aus dem wieder erstarkenden Volumenmarkt USA sowie den wichtigen Potenzialmärkten Asiens zu profitieren“, so Petra Hedorfer.

Zum Workshop eingeladen wurden ausschließlich Einkäufer, die sich bereits für den GTM im April angemeldet hatten und dann nicht nach Deutschland reisen konnten. Über 95 Prozent der jetzt anwesenden Anbieter wollen sicher oder höchst wahrscheinlich am nächsten turnusgemäßen GTM 2011 in Köln/Bonn teilnehmen.

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT)
Pressestelle
Beethovenstraße 69
60325 Frankfurt/Main
Info: +49 (0) 69/9 74 64 0
PR: +49 (0) 69/9 74 64 287/262
Fax: +49 (0) 69/9 74 64 233
presse@germany.travel
http://www.germany.travel

Schweizer Tourismus-Verband informiert: Tatort Bundeshaus – Herbstsession 2010 (CH)

Die Rückerstattung der Mehrwertsteuer bei der Ausfuhr im Reiseverkehr, der zollfreie Einkauf an Flughäfen und die Alpenkonvention sind unter anderem zentrale Themen in der kommenden Herbstsession.

Nationalrat

09.3986 Rückerstattung der Mehrwertsteuer bei der Ausfuhr im Reiseverkehr
Der Bundesrat wird beauftragt, die künftige Regelung des Ausfuhr-Nachweises auf allen Ebenen administrativ zu vereinfachen. Der neue Vollzug verspricht Erleichterungen für die Vollzugsbehörden (Mehrwertsteuer und Zoll), für den Detailhandel, insbesondere bei hohem Touristenaufkommen, und für die betroffenen Touristen und Reisenden. Bundesrat und Ständerat beantragen die Annahme der Motion.

10.037 Einkauf von Waren in Zollfreiläden auf Flughäfen
Mit dem Bundesgesetz über den Einkauf von Waren in Zollfreiläden auf Flughäfen soll der abgabenfreie Einkauf bei Ankunft aus dem Zollausland ermöglicht werden. Nach geltendem Recht wird Abgabenfreiheit nur für Waren gewährt, die aus dem schweizerischen Zollgebiet ausgeführt werden. Aus diesem Grund können bislang nur ins Zollausland abfliegende Personen in den Zollfreiläden einkaufen. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben beantragt Zustimmung. Der STV begrüsst diesen Schritt.

01.083 Alpenkonvention. Durchführungsprotokolle
Das Patt zwischen den Räten bleibt: Während der Ständerat die Protokolle zur Raumplanung / nachhaltigen Entwicklung, Bodenschutz und Verkehr ratifizieren will, stemmt sich der Nationalrat dagegen. Die nationalrätliche Umweltkommission beantragt mit 14:11 Stimmen erneut die Ablehnung der Protokolle. Der Schweizer Tourismus-Verband befürwortet die Ratifizierung der Protokolle.

08.520 Pa.Iv. Stähelin. Abschaffung der Fahrradnummer
Das Strassenverkehrsgesetz (SVG) soll so abgeändert werden, dass Fahrräder keine Nummer mehr benötigen. Der Ständerat stimmte der Gesetzesänderung in der Sommersession zu. Auch die nationalrätliche Verkehrskommission heisst den Antrag gut. Der Schweizer Tourismus-Verband ist gegen die Abschaffung der obligatorischen Velovignette, welche eine Haftpflichtversicherung beinhaltet. Bei den Unfallkosten rangieren Fahrräder mit 476 Millionen Franken hinter den Personenwagen (884 Mio. Franken) an zweiter Stelle und immerhin 10 Prozent der Bevölkerung verfügen über keine private Haftpflichtversicherung. Zusätzlich können nach einem Diebstahl die Fahrräder nicht mehr identifiziert werden.

09.083 Agglomerationsverkehr. Freigabe der Mittel ab 2011
Mit der Botschaft zum Bundesbeschluss über die Freigabe der Mittel ab 2011 für das Programm Agglomerationsverkehr wird die Zustimmung zum Programm sowie die dafür erforderliche Freigabe von 1,5 Milliarden Franken beantragt. Von 30 eingereichten Agglomerationsprogrammen sollen 26 Bundesbeiträge erhalten. Die Aufteilung der Mittel ist wie folgt vorgesehen: 67% der Mittel fliessen in den öV (Schiene, Trambahnen und öffentlicher Strassenverkehr), 24% der Mittel kommen dem motorisierten Privatverkehr und – 9% der Mittel dem Langsamverkehr zugute. Grundsätzlich stimmt die Kleine Kammer in der Sommersession der Version des Bundesrats zu und auch die nationalrätliche Verkehrskommission befürwortete das Programm mit 24 zu null Stimmen.

10.017 Geschäft des Bundesrates. Für menschenfreundlichere Fahrzeuge. Volksinitiative. CO2-Gesetz.
Revision
Die negativen Auswirkungen von Motorfahrzeugen sollen durch zusätzliche Vorschriften verringert werden. Im Fokus steht die Reduktion von Umweltbelastungen und Unfallfolgen. Dies soll einerseits mittels strengerer oder neuer Grenzwerte für Emissionen von Feinstaub (2,5 mg/km) und CO2 (250 g/km) für Personenwagen (PW) erreicht werden. Für bereits zugelassene PW, welche die Forderungen nicht erfüllen, wird eine Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit (100 km/h) gefordert. Der Bundesrat empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative und schlägt einen indirekten Gegenvorschlag vor. Dieser wurde als Teilrevision des CO2-Gesetzes ausgearbeitet. Das Ziel, die durchschnittlichen CO2-Emissionen bis 2015 auf 130 g/km zu senken, soll mittels einer Sanktion bei Überschreitung der Zielvorgabe erreicht werden. Mit 17 zu 8 Stimmen bei 1 Enthaltung empfiehlt die nationalrätliche Verkehrskommission, die eidgenössische Volksinitiative „Für menschenfreundlichere Fahrzeuge“ abzulehnen. Gleichzeitig hat sie mit 15 gegen 11 Stimmen beschlossen, nicht auf den vom Bundesrat präsentierten indirekten Gegenvorschlag einzutreten. Die Mehrheit der Kommission erachtet es als nicht notwendig, mit einer Revision des bis Ende 2012 geltenden CO2 -Gesetzes der Initiative einen Gegenvorschlag gegenüber zu stellen.

10.402 Pa.Iv. KVF-SR. Bundesgesetz über den Infrastrukturfonds für den Agglomerationsverkehr, das Nationalstrassennetz sowie Hauptstrassen in Berggebieten und Randregionen.
Änderung
Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates beschliesst eine Änderung des Bundesgesetzes über den Infrastrukturfonds für den Agglomerationsverkehr, das Nationalstrassennetz sowie Hauptstrassen in Berggebieten und Randregionen (Infrastrukturfondsgesetz, IFG). Die Änderung des IFG hat zum Ziel, die mittelfristigen Liquiditätsprobleme des Infrastrukturfonds zu lösen. In der Gesamtabstimmung genehmigte der Ständerat den Entwurf seiner Verkehrskommission (ausserordentliche Einmaleinlage in den Infrastrukturfonds im Umfang 850 Millionen Franken; die Gelder sollen aus den Rückstellungen in der SFSV entnommen werden.) mit 34 zu null Stimmen bei einer Enthaltung. Die Verkehrskommission des Nationalrates stimmt der Gesetzesänderung mit 19 zu null Stimmen bei drei Enthaltungen zu. Es handelt sich um eine Übergangsfinanzierung, ohne diese würden baureife Projekte im Agglomerationsverkehr und bei der Engpassbeseitigung auf den Nationalstrassen im Zeitraum 2011-2015 verzögert.

Ständerat

10.3361 – Risiken, Auswirkungen und Massnahmen betreffend Euro-Krise
Bevor weitere Massnahmen ergriffen werden, will Ständerat Germann im Zusammenhang mit den massiven Finanzproblemen verschiedener EU-Länder und dem dadurch entstandenen Abwertungsdruck auf die Gemeinschaftswährung eine ganze Anzahl von Fragen beantwortet haben. Er fragt beispielsweise, wie weit die Schweizerische Nationalbank (SNB) bei ihren Stützungskäufen von Euro zum Schweizerfranken gehen darf und kann. Der Bundesrat hält dazu am 1.9.2010 fest, dass die Schweizerische Nationalbank während gut eines Jahres am Devisenmarkt interveniert hat, um der mit einer übermässigen Aufwertung verbundenen Deflationsgefahr entgegenzuwirken und weiterhin in der Lage sei, grosse Verluste absorbieren zu können.

10.3422 – Schweinegrippe. Ein Jahr danach und 10.3519 – H1N1-Grippe.
Transparenz schaffen
Ständerat David und Nationalrätin Maury Pasquier fragen nach, wie der Bundesrat den Einfluss der Industrie auf die Entscheide der internationalen und nationalen Gesundheitsbehörden im Fall der Schweinegrippe beurteilt und welche Lehren die Schweizer Gesundheitsbehörde für die nächste «WHO-Pandemie» zieht. Sie stellen fest, dass unter Missbrauch der Gesundheitsbehörden medial Krankheiten und Epidemien ausgerufen werden könnten, um damit schnelles Geld zu machen. Mit Bezug auf den grossen Einfluss auf das weltweite Reiseverhalten begrüsst der STV diese Interpellationen.

10.019 Raumplanungsgesetz.
Teilrevision
Der Schweizer Tourismus-Verband begrüsst die Absicht des Bundesrates, die Siedlungspolitik gegen innen zu fördern. Die Bauentwicklung muss dazu konzentriert werden, die Planung soll in «funktionalen Räumen» erfolgen und eine griffige Bauzonenpolitik bis auf Gemeindeebene durchgesetzt werden können. Die Teilrevision bietet Chancen dazu. Der Vorschlag der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie zum Umgang mit überdimensionierten Bauzonen und eine mögliche Mehrwertabschöpfung bei Neueinzonungen kann Grundlage dafür sein, von Lippenbekenntnissen und Absichtserklärungen weg zu kommen – hin zu einer neuen Siedlungspolitik, die die langfristigen Interessen der Tourismuswirtschaft begünstigt.

10.3521 – Die Hochschullandschaft Schweiz in der globalen Konkurrenz stärken
Ständerat Gutzwiller stellt fest, dass es deutlich mehr Geld für Fachhochschulen und Universitäten braucht, wenn ihre Qualität von Forschung und Lehre für den Erhalt unserer internationalen Konkurrenzfähigkeit gesichert werden soll. Der Bund müsse entgegen der aktuellen Pläne selbst investieren und kantonale Investitionen ermutigen. Für jene kantonalen Hochschulen seien Steigerungen der Bundesbeiträge vorzusehen, bei welchen auch die Träger sich finanziell stärker engagieren. Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass der Konkurrenzfähigkeit im globalen Wissenswettbewerb hohe Priorität zukommt. Er weisst aber auch darauf hin, dass der Berufsbildung für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft eine ebenso wichtige Bedeutung zukommt. Mit Hinweisen auf wirtschaftliche Perspektiven und Sparmassnahmen zur Einhaltung der Schuldenbremse beantragt er die Ablehnung der Motion.

09.047 Luftfahrtgesetz.
Teilrevision I
Das in der Sommersession vom Ständerat verabschiedete Gesetz setzt die Leitsätze aus dem luftfahrtpolitischen Bericht um und passt die Grundlagen für die Aufsichtstätigkeit des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) an. Das Geschäft ist in der Differenzbereinigung. Abgelehnt wurde eine neue Aufsichtsabgabe. Angenommen wurde eine Gebührenerhebung auf Flugplätzen. Diese sollen im Sinne einer gleichmässigeren Auslastung der Flughäfen nach dem Verkehrsaufkommen gestaffelt werden können. Gegen den Willen des Bundesrates und der Kommissionsmehrheit nahm der Nationalrat einen Einzelantrag von Urs Hany (CEg, ZH) mit Bestimmungen zur fliegerischen Aus- und Weiterbildung an (Art. 103b). Demnach soll der Bund die Aus- und Weiterbildung von Piloten finanziell fördern; dies als Ersatz für die aus dem Gesetz gestrichenen Bestimmungen zur Schweizerischen Luftverkehrsschule. Der Bundesbeschluss über die Weiterführung der Beteiligung der Schweiz an der Europäischen Flugsicherheitsagentur EASA (Vorlage 2) wurde einstimmig angenommen.

10.061 Finanzierung der schweizerischen Eisenbahninfrastruktur (SBB und Privatbahnen) für die Jahre 2011-2012
Der Bundesrat hat am 23. Juni 2010 seine Botschaft zur Finanzierung der Infrastruktur der SBB und der konzessionierten Transportunternehmen (KTU) für die Jahre 2011 und 2012 verabschiedet. Die nur zweijährige Laufzeit der Kredite hat zum Ziel, die grossen Investitionsvorhaben des Bundes besser auf den Legislaturfinanzplan abstimmen zu können. Die SBB hatte letztes Jahr einen Finanzbedarf für den Unterhalt der Infrastruktur beantragt. Der Bundesrat berücksichtigte dieses Anliegen teilweise, in dem er dem Parlament insgesamt 419 Millionen mehr beantragt, als in den Finanzplänen vorgesehen war. Für die SBB bedeutet dies 3322 Millionen und für die KTU insgesamt 1220 Millionen für die Jahre 2011/2012.

Um die Vorlage aber für den Bund kostenneutral auszugestalten, schlägt der Bundesrat vor, die Mehrausgaben für die Infrastruktur mit entsprechenden Mindereinlagen für den FinöV-Fonds zu kompensieren. Die Verkehrskommission begrüsst die Vorlage des Bundesrates, die gegenüber der Vernehmlassungsvorlage bereits deutlich mehr Mittel vorsieht. Die Umwidmung der LSVA-Gelder zur Finanzierung der Mehrausgaben muss nach Ansicht der Kommission indessen eine Ausnahme bleiben. Die Verkehrskommission anerkennt ebenfalls die Berechtigung der Ansprüche sowohl der KTU wie der SBB. Sie ist aber der Meinung, dass die Finanzierungsprobleme vor allem langfristig zu lösen sind und dass für den erhöhten Mittelbedarf für den Unterhalt neue Formen und allenfalls auch neue Quellen gefunden werden müssen.

10.056 Öffentlicher Verkehr. Bürgschaftsrahmenkredit für die Beschaffung von Betriebsmitteln
Die vorberatende Verkehrskommission befasste sich mit dem Bürgschaftsrahmenkredit für die Beschaffung von Betriebsmitteln im öffentlichen Verkehr. Das Parlament hat im März 2009 (Zusatzbotschaft RöVE) beschlossen, dass Bahn- und Busunternehmen des Regionalverkehrs in der Schweiz den Kauf ihres Rollmaterials zu tieferen Zinssätzen finanzieren sollen. In der vorliegenden Botschaft soll ein Zinsvorteil für sämtliche Transportunternehmen mittels Staatsgarantie erreicht werden. Dank der Bürgschaft können die Unternehmen von einer Zinsreduktion um bis zu 0,5 Prozentpunkte profitieren. Der entsprechende Bundesbeschluss sieht dafür einen Rahmenkredit von 11 Milliarden Franken für die Dauer von zehn Jahren vor. Sie stimmte dem entsprechenden Bundesbeschluss einstimmig zu. Der STV begrüsst die Vorlage, insbesondere die Möglichkeit für Konzessionierte Transportunternehmen (KTU), sich günstig refinanzieren zu können.

10.021 Wirkung der Umwelttechnologieförderung 2002-2006.
Bericht
Die ständerätliche Umwelt-, Raumplanungs- und Energiekommission hat vom Bericht des Bundesrates über die Ergebnisse der zweiten Fünfjahresperiode der Umwelttechnologieförderung Kenntnis genommen. Sie erachtet dieses Förderinstrument als sinnvoll und wirksam. Deshalb zeigt sie sich auch besorgt darüber, dass im Rahmen des Konsolidierungsprogramms 2011–2013 aus Spargründen die Umwelttechnologieförderung gestrichen werden soll. Auch der STV hatte sich in seiner Stellungnahme zur Aufgabenüberprüfung gegen eine Streichung dieser Mittel ausgesprochen.

Schweizer Tourismus-Verband
Finkenhubelweg 11, Postfach 8275, CH-3001 Bern
Tel. +41 (0)31 307 47 47, Fax +41 (0)31 307 47 48
melanie.weber@swisstourfed.ch, http://www.swisstourfed.ch

Jungfraubahn-Gruppe egalisiert Rekordergebnis (CH)

Die Jungfraubahn-Gruppe kann auf ein gutes erstes Semester 2010 zurückblicken. Sie hat im ersten Halbjahr einen Gewinn von 9 Millionen Franken erzielt und damit das Rekordergebnis von 2008 egalisiert. Gegenüber dem Vorjahr hat die Jungfraubahn-Gruppe ihren Halbjahresgewinn um 9,5 Prozent gesteigert.

er Betriebsertrag beträgt 67,3 Millionen Franken und liegt um 1,9 Millionen Franken höher als im Vorjahr. Die erfreulichen Ergebnisse beruhen auf einem erfolgreichen Winterportgeschäft und einem deutlich stärkeren Gruppenreisegeschäft. Unsere intensivierten Marketingaktivitäten in Asien habe ihre Wirkung in der Finanz- und Wirtschaftskrise des letzten Jahres nicht verfehlt. Heute kann die Jungfraubahn-Gruppe feststellen, dass sich die Lage auf den meisten Märkten unserer Unternehmung normalisiert hat.

Wegen des Ausbruchs des Vulkans Ejafjallajökull annullierten rund 20’000 Besucher ihre Reise auf das Jungfraujoch – Top of Europe. Trotz dieses Ereignisses besuchten im ersten Halbjahr 265’100 Personen das Jungfraujoch, das sind nur 3700 Gäste weniger als 2009. Auch das zweite Standbein, das Wintersportgeschäft, hat die Erwartungen erfüllt. Dem etwas harzigen Saisonstart Ende 2009 folgte eine sehr gut ausgelastete Wintersportperiode von Januar bis April, in welcher die Jungfraubahn-Gruppe einen um 0,9 Millionen Franken höheren Ertrag erzielte als im Vorjahr. Diese Steigerung ist nicht zuletzt auf den 6er-Sessellift Eigernordwand zurückzuführen, der im Dezember 2009 eingeweiht wurde.

Ausblick auf das zweite Semester
Die Frequenzen „Jungfraujoch-Top of Europe an“ haben in den Hochsaisonmonaten Juli und August 2010 gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent zugenommen. Ein wesentlicher Teil diese Zunahme ist auf die „Rückkehr“ der asiatischen Reisegruppen zurückzuführen.

Der Aktionärsbrief und das Halbjahresergebnis können unter http://www.jungfrau.ch/finanzberichte eingesehen werden.

Weitere Informationen
Jungfraubahnen
Simon Bickel
Informations- und Medienverantwortlicher
Harderstrasse 14
CH-3800 Interlaken

el +41 (0)33 828 72 00
Mobil +41 (0)79 222 53 10

Fax +41 (0)33 828 72 64
Email simon.bickel[aet]jungfrau[dot]ch

Barrierefreie Ferienhäuser – Mehr Qualität und Komfort für Urlauber mit körperlichen Einschränkungen (D)

Hamburg, 6. September 2010 – Barrierefreies Reisen wird nicht nur aufgrund des demografischen Wandels in unserer heutigen Gesellschaft immer wichtiger. Allein in Deutschland leben rund acht Prozent der Bevölkerung mit einer Behinderung, und sogar rund 20 Prozent gelten laut der Nationalen Koordinierungsstelle Tourismus für Alle (NatKo) als mobil eingeschränkt. Im Urlaub sind Unterkünfte gefragt, in denen jeder Gast ohne Probleme zurecht kommt und sich wohl fühlt.

Über 2.500 rollstuhlgeeignete Ferienunterkünfte in 32 europäischen Ländern in denen gerade auch Menschen mit Handicap herzlich willkommen sind. Eine besonders große Auswahl an barrierefrei zugänglichen Feriendomizilen gibt es in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland. Die Palette reicht von ebenerdigen Appartements und behindertengerechten Ferienhäusern bis zu großzügig geschnittenen Unterkünften auf Bauernhöfen. Neben Rollstuhlfahrern und Gehbehinderten soll damit auch älteren Menschen oder Eltern mit Kinderwagen die schönste Zeit des Jahres so komfortabel wie möglich gemacht werden. Geräumige Zimmer, breite Durchgänge, behindertengerechte Toiletten und Duschen, Rampen oder erhöhte Betten bieten dabei eine bessere Wohnqualität für alle.

Im Herzen der Insel Usedom sind zum Beispiel barrierefreie und ebenerdige Appartements auf einem Gutshof für bis zu sechs Personen zu finden. Die Zufahrt ist behindertengerecht, und die Appartements sind mit breiten Durchgängen und unterfahrbaren Küchenzeilen ausgestattet. Im angrenzenden Hofladen werden Naturprodukte verkauft.

Für größere Gruppen oder Familien eignet sich das geräumige nach ISA (Internationales Symbol des Zuganges) zertifizierte Ferienhaus in Berneuil an der französischen Atlantikküste. Die mit Naturmaterialien restaurierte Unterkunft wurde mit dem internationalen Rollstuhlsymbol ausgezeichnet, das die Erreichbar- und Nutzbarkeit von Gebäuden für Menschen mit einer Behinderung garantiert.

In dem malerischen Ort Geijsteren in den Niederlanden bietet der Bauernhof „Lindenhof“ Platz für bis zu 17 Personen. Das geräumige Ferienappartement befindet sich in einem ehemaligen Backhaus und ist mit Rampen, erhöhten Durchgängen, Betten und einer rollstuhlkompatiblen Toilette und Dusche ausgestattet.

Ein für Rollstuhlfahrer geeignetes Ferienhaus befindet sich auch in Andalusien bei Coín in einer ruhigen Umgebung mit einem wunderschönen Ausblick auf die Berge. In dem im traditionellen Stil gebauten Haus können bis zu vier Personen wohnen und den gemeinsamen Pool nutzen.

Europas großer Ferienhaus-Spezialist Casamundo bietet über 2.500 rollstuhlgeeignete Ferienunterkünfte in 32 europäischen Ländern an. Durch die entsprechende Auswahl in der Suchmaske können sich körperlich eingeschränkte Urlauber auf http://www.casamundo.de alle rollstuhlgeeigneten Unterkünfte anzeigen lassen. Casamundo reagiert damit auf den Markt der Zukunft, der barrierefreies Reisen mehr und mehr erfordert.

Weitere Informationen

Casamundo GmbH
Pressereferentin
Gonhild Pirch

Anschrift:
Colonnaden 70
D-20354 Hamburg

Tel.: +49-(0)40 – 4191344-31
Fax: +49-(0)40 – 4191344-59
mailto:gonhild.pirch@casamundo.de
http://www.casamundo.de/info/presse/

Staatssekretär für Wirtschaft gibt Rücktritt bekannt (CH)

Bern, 01.09.2010 – Jean-Daniel Gerber, Staatssekretär für Wirtschaft, hat nach sieben Jahren an der Spitze des SECO per Ende März 2011 seinen Rücktritt angekündigt.

Jean-Daniel Gerber, Staatssekretär für Wirtschaft und Direktor des SECO, hat am 31. August 2010 der Bundespräsidentin und Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements EVD, Doris Leuthard, sein Rücktrittsschreiben unterbreitet.

Der 1946 geborene Staatssekretär übernahm am 1. April 2004 die Leitung des SECO. Davor führte er von 1998 bis 2003 das damalige Bundesamt für Flüchtlinge und war zwischen 1993 und 1997 Exekutivdirektor in der Weltbank. Jean-Daniel Gerber trat 1973 in den Dienst der Eidgenossenschaft ein.

Dateianhänge: Rücktrittsschreiben Jean-Daniel Gerber (pdf, 27kb)

Adresse für Rückfragen:
Rita Baldegger, SECO, Kommunikation, Tel. +41 (31) 323 37 90

Die Jungfraubahnen prüfen eine touristische Nutzung auf dem Ostgrat (CH)

Für die Jungfraubahnen ergibt sich die einmalige Gelegenheit, eine touristische Attraktion auf dem Ostgrat der Jungfrau zu prüfen. Die Swisscom hat beschlossen, ihre Richtfunkstation ab 2013 nicht weiter zu betreiben.

Die Richtfunkstation der Swisscom liegt auf dem sogenannten Ostgrat zwischen dem Jungfraujoch – Top of Europe und dem Gipfel der Jungfrau auf 3700 Meter über Meer. Von der Richtfunkstation aus, die vom Jungfraujoch aus unterirdisch und teilweise durch den Gletscher zugänglich ist, kann man den Aletschgletscher und das Jungfraujoch überblicken und hat eine einmalige Aussicht auf die hochalpine Bergwelt. Die Jungfraubahnen wollen das Gebäude erhalten und klären ab, wie sie es touristisch nutzen können. Falls sich das Vorhaben konkretisieren lässt, werden sie ein detailliertes Projekt ausarbeiten und darüber zur gegebenen Zeit informieren.

Europas höchstgelegene Richtfunkstation wurde 1954 in Betrieb genommen und in den folgenden Jahrzehnten ausgebaut. Die Station war die erste in Europa, die Richtfunkverbindungen über die Alpen herstellte. Sie diente der Übertragung von Telefon- und Fernsehsignalen und verband im internationalen Richtfunknetz Deutschland mit Italien. Mit der Einführung von neuen Übertragungstechnologien wie Glasfaser nahm die Bedeutung der Anlage ab. Die heute noch verbleibenden Dienste sollen ab 2013 durch andere Standorte weitergeführt werden.

Bei Fragen:
Urs Kessler, CEO
+4179 407 90 52

Simon Bickel, Medienverantwortlicher
+4179 222 53 10

Jungfraubahnen Special auf www.Ausflugsziele.ch

Reinhard Werner neuer kaufmännischer Vorstand der DZT (D)

Frankfurt am Main, 31. August 2010 – Auf der außerordentlichen Sitzung des Verwaltungsrats der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) am 19. August 2010 wurde Reinhard Werner zum neuen kaufmännischen Vorstand der DZT einstimmig gewählt. Werner tritt die Nachfolge von Armin Brysch an, der ab dem 01. November 2010 eine neue berufliche Aufgabe übernimmt.

Werner wird dann das gesamte kaufmännische Ressort mit Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Personal, Informationstechnologien, Logistik und Verwaltung verantworten.

Der studierte Diplom-Kaufmann war im Laufe seiner beruflichen Karriere unter anderem bei der Deutschen Reisebüro GmbH, der airtours international GmbH sowie der DERPART Reisevertrieb
GmbH tätig. Zuletzt leitete er das Referat Kundenbetreuung und Vertrieb des Deutschen Wetterdienstes (Abteilung Flugmeteorologie). Ehrenamtlich engagiert er sich seit 2000 als Präsidiumsmitglied / Finanzvorstand beim Deutschen ReiseVerband (DRV).

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT)
Pressestelle
Beethovenstraße 69
60325 Frankfurt/Main
Info: +49 (0) 69/9 74 64 0
PR: +49 (0) 69/9 74 64 287/262
Fax: +49 (0) 69/9 74 64 233
presse@germany.travel
http://www.germany.travel

78. Generalversammlung des Schweizer Tourismus-Verbandes: Vier Massnahmen, um das touristische Wachstum zu fördern (CH)

Nationalrat Dominique de Buman ist seit einem Jahr Präsident des Schweizer Tourismus-Verbandes (STV). An der Generalversammlung des nationalen Dach-verbandes der Tourismusindustrie vom 27. August 2010 in Lugano forderte er einen günstigen Mehrwertsteuersatz für den Tourismus und ausreichende Mittel für das touristische Marketing. Sie seien die Voraussetzung für das angestrebte wirtschaftliche Wachstum der Tourismusindustrie. Die Nachmittagspräsentatio-nen waren den touristischen Trends Wellness und nachhaltige Entwicklung im Tourismus gewidmet. Dr. Christian Baumgartner, ein renommierter europäischer Experte, zeigte auf, wie die Förderung der Nachhaltigkeit auch im Tourismus-wirtschaftliche Innovationen begünstigt.

In seiner Rede unterstrich Nationalrat Dominique de Buman den Wert der Tourismus-industrie für die Schweizer Volkswirtschaft: «Der Tourismus ist ein wichtiges Element unserer nationalen Nachhaltigkeitspolitik, weil touristische Arbeitsplätze nicht ins Aus-land ausgelagert werden können», sagte de Buman. Als Schwerpunkte der nächsten Monate nannte der Präsident vier politische Ziele:

1. Der STV fordert einen günstigen Mehrwertsteuersatz für den Tourismus und eine einheitliche Besteuerung von Speisen und Getränken in Restaurants und beim Verkauf über die Gasse.

2. Der STV befürwortet die unbefristete Fortführung des Bundesgesetzes über die Förderung von Innovation und Zusammenarbeit im Tourismus (Innotour) ab 2012.

3. Der STV verlangt ausreichende Mittel für das touristische Marketing. Nur so lässt sich die vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) formulierte Wachstumsstra-tegie umsetzen. Eine Finanzierung von Innotour über den Finanzkredit von Schweiz Tourismus in der nächsten Periode (2012-2015) weist der STV ent-schieden zurück.

4. Der STV wehrt sich gegen das Konsolidierungsprogramm des Bundes. Es ist an-gesichts der Staatsrechnung 2009 und der Prognose für den Abschluss 2010 unnötig. Die vorgesehenen Massnahmen wie die Streichung von 160 regionalen öffentlichen Linien stellen touristisch sinnvolle Infrastrukturen überflüssigerweise in Frage.

Gastredner Marco Solari worb anschliessend feurig für das Projekt Gottardo 2020, welches anlässslich der NEAT-Eröffnung 2017 auch den darüberliegenden Berg und seine Landschaft in Szene setzen soll.

Camping Tamaro: Qualität inklusive
Das von 12 Organisationen getragene Qualitäts-Programm des Schweizer Tourismus hat sich nach langjähriger Aufbauarbeit als Standard in der Tourismusbranche und verwandten Dienstleistungsbranchen durchgesetzt. Im Rahmen der Generalversamm-lung zeichnete der STV-Direktor Mario Lütolf den Campingplatz Tamaro mit dem Quali-täts-Gütesiegel der Stufe II aus. Der familienfreundliche Campingplatz in Tenero ist ein positives Beispiel für die touristische Qualitätsoffensive im Kanton Tessin. Die Zertifi-zierung habe einen positiven Effekt im Team ausgelöst, ist Betriebsleiterin Karin Zano-lini überzeugt. «Unsere Mitarbeitenden sind nicht nur motivierter, sondern verhalten sich auch professioneller im Umgang mit den Gästen», sagte sie.

Renommierter europäischer Experte für Nachhaltigkeit und Tourismus
Dr. Christian Baumgartner, ein renommierter Experte für nachhaltige Entwicklung im Tourismus, stellte in seiner Nachmittagspräsentation die touristischen Nachhaltigkeits-strategien der Europäischen Union und Österreichs vor. Am Beispiel von europäischen Destinationen zeigte er auf, wie sich Nachhaltigkeit im Tourismus in moderne Regio-nalentwicklungskonzepte integrieren lässt, wie innovative Produkte oder gänzlich neue regionale «Unique Selling Propositions (USPs)» entwickelt werden können. Und dies wirtschaftlich erfolgreich.

Parallel stellte der Architekt Marco Giussani den Acquaparco Ticino vor. Das Bad der Zukunft soll 70 Millionen Schweizer Franken kosten und ist das derzeit grösste Frei-zeitprojekt im Kanton Tessin.

Weitere Informationen und Dokumente auf
www.swisstourfed.ch

Für zusätzliche Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:
NR Dominique de Buman,
Präsident Schweizer Tourismus-Verband
Tel. 079 649 15 37

Mario Lütolf,
Direktor Schweizer Tourismus-Verband,
Tel. 079 428 56 43

Inlandstourismus erstes Halbjahr 2010 – Inlandstourismus weiterhin stabil (D)

Frankfurt am Main, 24. August 2010 – Mit einem Halbjahresplus von 1,6 Prozent erweist sich der Inlandstourismus in Deutschland als weiterhin äußerst stabil. Insgesamt zählte das Statistische Bundesamt von Januar bis Juni 2010 rund 141 Millionen Übernachtungen deutscher Gäste in Beherbergungsbetrieben mit mehr als neun Betten und auf Campingplätzen, 31,9 Millionen Übernachtungen allein im Juni (plus 2,7 Prozent).

„Die Übernachtungszahlen des ersten Halbjahres zeigen: Reisen im eigenen Land ist in Deutschland weiter im Trend. Der Zuwachs ist umso erfreulicher, als sich der Inlandstourismus bereits im letzten Jahr als relativ krisenresistent erwiesen hat“,
so Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Im ersten Halbjahr 2009 lagen die Übernachtungen deutscher Gäste nur 0,6 Prozent unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2008. Insgesamt war Deutschland 2009 nach der aktuellen Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. mit einem Marktanteil von etwa einem Drittel weiterhin das beliebteste Reiseziel der Deutschen – und hat seinen Vorsprung weiter ausgebaut.

Unter den Zielen liegt weiterhin Bayern vorn: Rund 28,6 Millionen Übernachtungen registrierten die Statistiker hier im ersten Halbjahr 2010, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. An zweiter Stelle steht Baden-Württemberg (16 Millionen Übernachtungen), dicht gefolgt von Nordrhein-Westfalen (ebenfalls rund 16 Millionen Übernachtungen).

Einen wahren Boom erleben die Städte: 5,8 Millionen Inlandsübernachtungen wurden im ersten Halbjahr in Berlin gezählt – 12 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 3,3 Millionen Übernachtungen werden aus Hamburg berichtet (plus 8,3 Prozent). Über einen Zuwachs von 13,8 Prozent – bei geringerem Volumen – freuen sich Hoteliers in Dortmund, ihre Frankfurter Kollegen vermelden ein Plus von elf Prozent.

„In den guten Städtezahlen spiegelt sich zum einen der Trend zu City Breaks im Inland. Zum anderen zeigt sich hier, dass der Geschäftstourismus, der 2009 aufgrund der allgemeinen
Wirtschaftslage zurückgegangen war, wieder im Aufwind ist“, interpretiert Hedorfer die Zahlen. Das bestätigt auch der Deutsche Reisemonitor von IPK International: Demnach haben die Geschäftsreisen im ersten Halbjahr 2010 um fünf Prozent zugelegt. Die Urlaubsreisen sind um vier Prozent gestiegen, wobei die Städtetrips besonders deutlich an Beliebtheit gewonnen haben.

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT)
Pressestelle
Beethovenstraße 69
60325 Frankfurt/Main
Info: +49 (0) 69/9 74 64 0
PR: +49 (0) 69/9 74 64 287/262
Fax: +49 (0) 69/9 74 64 233
presse@germany.travel
http://www.germany.travel

Deutschland-Incoming erstes Halbjahr 2010 – Rekordergebnis im ersten Halbjahr (D)

Frankfurt am Main, 24. August 2010 – Mit einem Rekordergebnis geht das deutsche Incoming in das zweite Halbjahr: 25,6 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste zählte das Statistische Bundesamt in deutschen Beherbergungsbetrieben mit mehr als neun Betten und auf Campingplätzen von Januar bis Juni 2010. Damit wird nicht nur der Vorjahreszeitraum um 9,4 Prozent übertroffen. In den ersten sechs Monaten 2010 liegen die Ausländerübernachtungen auch rund zwei Prozent über dem Halbjahresergebnis des Rekordjahres 2008, als die Statistiker in den ersten sechs Monaten 25,1 Millionen Übernachtungen internationaler Gäste in Deutschland zählten.

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT)
Pressestelle
Beethovenstraße 69
60325 Frankfurt/Main
Info: +49 (0) 69/9 74 64 0
PR: +49 (0) 69/9 74 64 287/262
Fax: +49 (0) 69/9 74 64 233
presse@germany.travel
http://www.germany.travel