Neue Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft für die touristischen Angebote auf der Rigi

Eine historischer Schritt: Die gemeinsame Organisation und Vermarktung der Rigi

Aus dem Regionalprojekt RigiPlus wird RigiPlus AG

Ein bedeutender Schritt auf der Rigi steht bevor: Rund zwei Monate vor Eröffnung des Mineralbades & Spa Rigi Kaltbad mit dem Botta-Dorfplatz und dem neuen Hotel Rigi Kaltbad (Eröffnung: 26. Mai 2012) haben die wichtigsten Partner am Freitag, 27. April 2012 beschlossen, eine gemeinsame Entwicklungs¬und Vermarktungsgesellschaft für die touristischen Angebote auf der Rigi aufzubauen: Die RigiPlus AG wird in den nächsten Wochen gegründet.

Im Auftrag der Kantone Schwyz und Luzern und des Bundes lancierte der Regionalentwicklungsverband (REV) Rigi-Mythen im Rahmen der Regionalpolitik im Jahr 2009 das Projekt RigiPlus zur Erhöhung der Wertschöpfung und Sicherung der Arbeitsplätze in der Region. Durch das grosse Engagement der touristischen Anbieter auf der Rigi und deren Bereitschaft, untereinander konstruktiv zusammenzuarbeiten, konnten mit diesem Projekt verschiedene Weichen für die Zukunft gestellt werden. Eine zentrale Weichenstellung ist nun die Gründung der RigiPlus AG. Kurt Zibung, Regierungsrat und Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements Kanton Schwyz begrüsst diesen Schritt sehr: „Der Konkurrenzdruck auf die Tourismusanbieter ist enorm. Eine Bahn oder ein Hotel ohne strategische Kooperationspartner kann sich langfristig nur schwer auf dem Markt behaupten. Will man auch in Zukunft auf den hart umkämpften Märkten bestehen, müssen sich Bahnen, Hotels, Restaurants und weitere Anbieter zu Tourismusregionen zusammenschliessen und gemeinsam die Märkte bearbeiten. Die dadurch frei werdenden Ressourcen können in den weiteren Ausbau der Qualität und in innovative Produkte und Dienstleistungen investiert werden. Hier gehen die Unternehmen auf der Rigi mit gutem Vorbild voraus. Ich gratuliere den Unternehmern auf der Rigi für ihren mutigen und vorausschauenden Entscheid und danke dem REV Rigi-Mythen für seine massgebliche Unterstützung.»

Die „Königin der Berge“ meldet sich zurück!
„Es ist wichtig, dass wir nun gemeinsam daran arbeiten, dass die ‚Königin der Berge‘ ihrem Ruf wieder gerecht wird. Ich bin überzeugt, dass durch die neue Partnerschaft aller Dienstleister die Rigi wieder an Strahlkraft gewinnen kann“, sagt Renate Käppeli vom Rigi Kulm-Hotel. So haben die RIGI BAHNEN AG sowie die weiteren Bahnen an der Rigi, das Mineralbad & Spa Rigi Kaltbad, die Kulm-Hotel AG sowie das Hotel Rigi Kaltbad als grösste touristische Leistungsträger auf der Rigi im Kernteam mitgearbeitet und ihre Beteiligungen und Beiträge bereits bestätigt. Grundsätzlich geht es nicht darum, neue Mittel aufzubringen, sondern bisherige Marketing-und Werbegelder gemeinsam einzusetzen für die Rigi und ihre Produkte und Dienstleistungen.

Eingeladen sind alle Rigi-Betriebe
Die erwähnten Betriebe und Organisationen unterzeichnen in den nächsten Tagen eine Leistungsvereinbarung, worin der Anteil am Aktienkapital ebenso fixiert ist wie der jährliche Beitrag in die neue RigiPlus AG. Das Aktienkapital beträgt Fr. 100‘000.-, woran die RIGI BAHNEN AG 50 Prozent leistet, jedoch nur maximal 49 Prozent Stimmrechtsanteil beansprucht. Die Aktionäre (Bahnen, Mineralbad & Spa, Hotels Rigi Kulm und Rigi Kaltbad) entrichten entsprechend ihrem Anteil auch Leistungsbeiträge für vier Jahre. Die bisherigen Partner sicherten bis jetzt Beiträge in der Höhe von Fr. 532‘500.-zu. Am 9. Mai 2012 sind nun alle rund drei Dutzend Hotels, Restaurants, Berg-und Alpwirtschaften eingeladen, sich an der RigiPlus AG und am Betriebskapital zu beteiligen.

Neue Perspektiven für das gemeinsame Marketing
„Mit dem Botta-Bad, dem neuen Dorfplatz, dem sanierten Hotel Rigi-Kaltbad, dem neuen Dorfladen mit Regio-Shop sowie dem neuen Bahnhof und weiteren geplanten Bauten wie etwa das Wohnhaus Bellevue ergibt sich für die Rigi eine komplett neue Situation und neue Perspektiven. Nutzen wir also die Chance, um uns auch marketingmässig fit zu machen! Die ganze Rigi und alle Leistungsträger werden davon profitieren“, freut sich Peter Pfenniger, Direktor der Rigi-Bahnen. Die Rigi hat eine lange Tourismustradition, die einzigartige Berg-und Seelandschaft und ihr grosses Potenzial als Wohlfühl-und Wellnessregion ist ein bedeutender Bestandteil des Angebotes der Region. Und Karl Küttel, Geschäftsführer der Rigi-Scheidegg AG doppelt nach: „Wir Rigianer werden mit der RigiPlus AG eine Einheit und dies über die Grenzen der Kantone und Gemeinden hinweg. Wir erhalten mit dieser neuen Organisation eine Plattform und eine Verbindung, die uns zusammen stark machen wird – die Rigi erlebt eine neue Blüte“.

Neue Impulse für den meistbesuchten Ausflugsberg der Schweiz
Nach einer langen Durststrecke ist es nun soweit: Vom 29. Juni 2012 bis am 1. Juli 2012 feiern die Bauherren, die Bevölkerung und die Gäste die Eröffnungen des Mineralbades & Spa‘s Rigi Kaltbad (Botta Bad), des sanierten Hotels Rigi Kaltbad, des neuen Dorfladens mit Regio-Shops und des neuen Dorfplatzes. Damit bekommt der meistbesuchte Berg (600‘000 Gäste pro Jahr) mit der ersten Bergbahn Europas, neue Impulse. Dann geht es weiter mit dem Neubau des Wohnhauses Bellevue, den Bahnstationen Goldau und Rigi Kaltbad sowie weiteren öffentlichen Infrastrukturbauten.

Organisation und Vermarktung der Rigi nach innen und nach aussen
Für alle Beteiligten des Kernteams ist klar: Die Rigi soll als Königin der Berge durch Qualität und Innovation in eine wirtschaftlich erfolgreiche und innovative Zukunft geführt werden. Dazu gehören:

  • Inszenierung des Berges als Ganzes zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit;
  • Anbieterübergreifende Angebotsbündelung und Vermarktung;
  • Etablierung einer geschlossenen Dienstleistungskette;
  • Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der Leistungsträger auf und um die Rigi;
  • Erhöhung der Wertschöpfung durch wiederkehrende Gäste;
  • Nachhaltige und achtsame Auslastung der gesamten Infrastruktur, gemäss dem Leitbild RigiPlus und dadurch Erzielung einer Verbesserung der Investitionsfähigkeit aller Akteure;
  • Koordinierte Interessenvertretung gegenüber Dritten in der Funktion eines „Kümmerers“ (Behörden, Tour Operator, Destinationsvermarktung, etc.).

Die Rolle von Luzern Tourismus AG und Schwyz Tourismus
Die beiden kantonalen Tourismusorganisationen waren aktiv beim Aufbau der gemeinsamen Entwicklungs¬und Vermarktungsorganisation auf der Rigi involviert, um eine bestmögliche Koordination sicher zu stellen und Synergien effizient zu nutzen. Marcel Perren: „Die Luzern Tourismus AG wird Plattformen für die nationale und internationale Marktbearbeitung der gesamten Erlebnisregion Luzern -Vierwaldstättersee anbieten und in der Aufbauphase mit Know-how und Projektmanagement zur Seite stehen. Zudem wird die heutige Tourist Info auf Rigi Kaltbad vollständig in die neue RigiPlus AG integriert.“ Schwyz Tourismus hat bereits seit zehn Jahren eine Leistungsvereinbarung mit Luzern Tourismus AG. Dazu Geschäftsführerin Monica Müller: „Die Rigi ist die Schnittstelle mit sechs Gemeinden auf Schwyzer Seite (Gersau, Ingenbohl, Schwyz, Lauerz, Arth, Küssnacht) und drei Gemeinden auf Luzerner Seite (Greppen, Weggis, Vitznau). Mit der neuen Gesellschaft werden die Weichen gestellt für gemeinsame, erfolgreiche und vielfältige Angebote. Denn Fakt ist: Für den Gast zählt die Rigi, ob Luzerner oder Schwyzer Seite. Der Ausbau des Tourismus hat eine bessere Jahresauslastung zum Ziel (Saisonverlängerungen) sowie eine Erhöhung der Wertschöpfung durch optimalere Dienstleistungen und mehr Nischenangebote. Die bestehende Infrastruktur und die Angebote sollen laufend ausgebaut und neue Angebote sollen in die Wachstumsstrategie integriert werden. Die Rigi wird durch neun Bahnen erschlossen – das bietet dem Gast vielfältige Möglichkeiten!“

Vorteile – sowohl bei den Bahnen, dem Bad bis hin zur Alpwirtschaft
Auch für Roger Bernet, Geschäftsführer der Aqua-Spa-Resorts, die das Bad entwickelt hat und auch betreiben wird, ist klar, dass mit dem beschlossenen Weg für alle nur Vorteile erlangt werden können: „Dies sowohl für die Rigi als Ganzes, aber auch für jeden einzelnen Anbieter, vom Badbetreiber, den Bahnen bis hin zum Älpler mit seinen feinen Regionalprodukten und Dienstleistungen.“ Er erwähnt dazu einige wichtige Punkte:

  • Effizienter Einsatz ihrer Werbemittel dank jährlicher Beitragsleistungen durch Bündelung der Marketingmittel der einzelnen Leistungsträger (Pooling);
  • • Zielgruppenorientierte Marketingaktivitäten (z.B. Platzierung Homepage http://www.rigi.ch, Nennung in Informationsbroschüren, etc.);
  • Durch die Partizipation der Leistungsträger als Aktionäre findet eine gemeinsame Weiterentwicklung und stetiger Interessensaustausch statt.

Rolf Kasper, Inhaber des Hotels Rigi Kaltbad, ergänzt: „Die neue RigiPlus AG wird alle Rigi-Produkte und Dienstleistungen vermarkten. Ich bin überzeugt, dass dies Pilotcharakter hat. Und ich will aber auch gleich auf etwas Wichtiges hinweisen: Jeder Leistungsträger muss sich engagieren und seine Angebote attraktiv, kundenfreundlich, sozusagen ‚rigilike‘ machen. Und dann haben wir gemeinsam Erfolg!“

Der aktuelle Stand des Projekts

  • Das Kernteam hat einen Businessplan entwickelt. Er dient als Grundlage für die operationelle Umsetzung der Gesellschaft. Dieser wird am Mittwoch, 9. Mai 2012 weiteren interessierten Personen und Leistungsträgern vorgestellt.
  • Das Kernteam hat beschlossen, die RigiPlus AG zu gründen, sofern auch die anderen Hotels, Restaurants sowie Berg-und Alpwirtschaften aufgrund ihrer Grössen und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten mitmachen. Ziel ist die Firmengründung im Herbst 2012, wobei die Aufbauarbeiten und Promotions¬und Werbearbeiten für 2013 bereits im Sommer 2012 angegangen werden müssen.
  • Das Zielbudget beträgt pro Jahr CHF 600‘000.-Franken pro Jahr. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über Leistungsbeiträge der Aktionäre und ist zum jetzigen Zeitpunkt zu 80 Prozent gesichert.
  • Das Kernteam ist sich bewusst: Es gibt noch verschiedene offene Fragen bezüglich Beteiligung von Rigi-Organisationen, Zusammenarbeiten, Personal, Arbeitspapiere, Arbeitsorte usw. Wichtig ist nun, dass die weiteren Partner am 9. Mai 2012 informiert und einbezogen werden können. Und dann wird die Gesellschaft gegründet!

Das Kernteam
Folgende Personen haben im Kernteam mitgearbeitet: Roger Bernet, Aqua-Spa-Resorts/Mineralbad & Spa Rigi Kaltbad René Götz, Patricia Fritschi, BHP – Hanser und Partner AG Renate Käppeli, Rigi Kulm-Hotel AG Rolf Kasper, Besitzer Hotel Rigi Kaltbad & Bellevue-Liegenschaft Andreas Kümin, Hotel Rigi Kaltbad Karl Küttel, Geschäftsführer Rigi-Scheidegg AG Monica Müller, Geschäftsführerin Schwyz Tourismus Josef Odermatt, Projektleiter RigiPlus Marcel Perren, Tourismusdirektor Luzern Tourismus AG Peter Pfenniger, Direktor RIGI BAHNEN AG

RigiPlus, ein Projekt der Regionalpolitik
Die Regionalpolitik (NRP) hat zum Ziel, durch die Förderung innovativer Projekte und Initiativen die Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit der ländlichen Regionen zu steigern und so einen Beitrag zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen in den geförderten Gebieten zu leisten. Ein wichtiger Grundsatz der NRP ist, dass die Regionen eigene Initiativen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Erhöhung der Wertschöpfung ergreifen. Damit sind die regionalen Unternehmen gefordert, Projekte mit nachhaltigen Wachstumsimpulsen zu entwickeln und zu lancieren. Das Projekt RigiPlus wurde im Rahmen der Regionalpolitik durch die Kantone Schwyz und Luzern, den Bund und den Regionalentwicklungsverbandes REV Rigi-Mythen sowie engagierte Unternehmen auf der Rigi massgeblich unterstützt.

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Reaktionen aus Osteuropa zur Aktivierung der Ventilklausel

SCHÄDLICH FÜR DEN TOURISMUS

Der Schweizer Tourismus-Verband (STV) bedauert die Reaktionen aus Osteuropa zur Aktivierung der Ventilklausel. Die aufstrebenden Länder Osteuropas sind für die Diversifikation des Tourismus in neue Märkte von strategischer Bedeutung. Die Hotelübernachtungen hatten in den vergangenen Jahren massiv zugenommen. Der Boykottaufruf des polnischen Aussenministers Radoslaw Sikorski birgt ein grosses Risiko, die weitere Entwicklung negativ zu beeinflussen.

Der STV bedauert die scharfen Reaktionen aus Osteuropa, die dem Entscheid des Bundesrates zur Aktivierung der Ventilklausel folgten. Gegen 400‘000 Logiernächte stammten 2011 aus Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Innerhalb der letzten 10 Jahre haben sich die Hotellogiernächte verdoppelt. Die Aufenthaltsdauer ist mit rund 3 Nächten gar überdurchschnittlich hoch.

Die aufstrebenden Länder Osteuropas sind zudem für die Märktediversifikation von strategischer Bedeutung für die touristische Schweiz. «Der Tourismus kämpft um jeden Gast. Einmal mehr ist es der von externen Faktoren so abhängige Tourismus, der in Mitleidenschaft gezogen wird. Die osteuropäischen Besucher sind uns selbstverständlich weiterhin höchst willkommen», meint Mario Lütolf, Direktor des Schweizer Tourismus-Verbandes. Der Boykottaufruf des polnischen Aussenministers verunsichere unnötigerweise die Öffentlichkeit. Die Marke Schweiz sei aber stark, eine Reise in die Schweiz bleibe ein begehrliches Ziel für viele Menschen aus der ganzen Welt.

Statistik / weitere Informationen:
Polen: Zunahme innerhalb 10 Jahren an Hotellogiernächten: 96.9 % (2005-2010: +84.9%). 2011 könnte die Anzahl von 150’000 Hotellogiernächten (LN) überschritten werden (Entwicklung der LN im Vergleich zu 2010: +4,8%). Die beliebtesten Regionen der polnischen Touristen sind Zürich (über 30’000 LN im 2010), Graubünden (über 20’000 LN im 2010) und Genf (über 13’000 LN im 2010). Über 150’000 LN pro Jahr entsprechen einem Marktanteil der ausländischen Hotellogiernächte von 0,8% (2011). Das Entwicklungspotenzial des Markts Polen ist von besonderer Bedeutung für den Schweizer Tourismus (+3 – 5% LN pro Jahr. Die Konsumentenstimmung ist grundsätzlich positiv. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 3.1 Nächten (Ausland: 2.3). Tschechien: 105‘436 LN (2011: + 1.2 %), Aufenthaltsdauer 2.5 Nächte. Ungarn: 84‘364 LN (2011: + 0.9 %), 2.5 Nächte. Slowakei: 36‘284 LN (2011, + 21.7 %), 2.9 Nächte.

Weitere Auskünfte:
Mario Lütolf,
Direktor Schweizer Tourismus-Verband
Tel.: +41 (0)31 307 47 55,
mario.luetolf@swisstourfed.ch

Bettmeralp Bahnen AG und Aletsch Riederalp Bahnen AG gehen vereint in eine gemeinsame Zukunft (CH)

Medienmitteilung der Bettmeralp Bahnen AG und der Aletsch Riederalp Bahnen AG

Vereint in eine gemeinsame Zukunft

  • Die Bettmeralp Bahnen AG hat ein grösseres Aktienpaket der Aletsch Riederalp Bahnen AG käuflich erworben.
  • Gleichzeitig wurde beschlossen eine gemeinsame Direktion mit der operativen Führung der beiden Bahngesellschaften zu beauftragen.
  • Valentin König CEO der Aletsch Riederalp Bahnen AG wie der Bettmeralp Bahnen

Bereits im Frühjahr 2008 hat die Bettmeralp Bahnen AG ein 20% Aktienpaket der Aletsch Riederalp Bahnen AG käuflich erworben. Damit wurde die Bettmeralp Bahnen AG zum grössten Aktionär der Aletsch Riederalp Bahnen AG.

In diesen Tagen wurde ein grösseres Aktienpaket der Aletsch Riederalp Bahnen AG aus der Aktionärsgruppe Albert Bass, Gregor Furrer und Odilo Guntern an die Bettmeralp Bahnen AG verkauft. Mit diesem Aktienkauf besitzt die Bettmeralp Bahnen AG mittlerweile etwas mehr als 40% am Aktienkapital der Aletsch Riederalp Bahnen AG. Die Bettmeralp Bahnen übernehmen dieses Aktienpaket im Sinne einer finanziellen und strategischen Partnerschaft.

Mit diesem Aktientausch wollen beide Gesellschaften die bestehenden Infrastrukturen noch stärker auf einander abstimmen und das touristische Potenzial entsprechend abschöpfen. Selbstverständlich bezweckt man damit auch eine marktwirksamere Positionierung, welche mit der Erzielung von betriebswirtschaftlichen Synergien einhergeht. Mit diesem Zusammenschluss werden die Bettmeralp Bahnen AG und die Aletsch Riederalp Bahnen AG zu einer der führenden Bergbahnunternehmen im Wallis und der Schweiz.

Im Zuge dieser Verhandlungen wurde beschlossen, eine gemeinsame Direktion für die beiden Bergbahnunternehmungen zu bestellen und Valentin König als CEO beider Bahnunternehmungen zu bestimmen. So hat der Verwaltungsrat der Bettmeralp Bahnen AG an seiner letzten Sitzung vom vergangenen Montag, Valentin König zum gemeinsamen Direktor ernannt. Valentin König ist ausgebildeter Jurist und Betriebswirtschafter sowie eidg. dipl. Schneesportlehrer und hat in den vergangen fünf Jahren die Aletsch Riederalp Bahnen AG als CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung geleitet. Valentin König wird ab dem 1. Oktober 2012 in dieser neuen Funktion tätig sein und löst damit Anton König, Direktor der Bettmeralp Bahnen AG ab, der nach 14 Jahren hervorragender Arbeit in den wohlverdienten Ruhestand tritt.

An der kommenden Generalversammlung 2012 treten die Herren Odilo Guntern und Gregor Furrer aus dem Verwaltungsrat der Aletsch Riederalp Bahnen AG aus und werden durch zwei Mitglieder der Bettmeralp Bahnen AG ersetzt, sodass die Bettmeralp Bahnen AG alsdann vier Mitglieder im Verwaltungsrat hat. Ebenfalls wird an der Generalversammlung im Herbst 2012 die neue Betriebsstruktur vorgestellt.

Riederalp/Bettmeralp, 5. April 2012

Weitere Auskünfte:

Ignaz Imhof
VRP Bettmeralp Bahnen AG
3992 Bettmeralp
027 927 22 52

Albert Bass
VRP Aletsch Riederalp Bahnen AG
3983 Mörel
027 922 40 30


Aletsch Arena auf www.Ausflugsziele.ch

Lötschental Tourismus gut aufgestellt für die Zukunft (CH)

Lötschental Tourismus gut aufgestellt für die Zukunft

Seit einigen Jahren arbeitet Lötschental Tourismus konsequent an der Umsetzung der Marketing Strategie 2009-2013 – und dies mit Erfolg. Das Geschäftsjahr 2010/2011 konnte Lötschental Tourismus mit einem minimalen Logiernächterückgang von 0.2% abschliessen – ein zufriedenstellendes Gesamtergebnis trotz der schwierigen äusseren Umstände. Im Sommer 2011 konnten die Übernachtungszahlen trotz Unwetter sogar um 5.5% gesteigert werden.

In der Marketing Strategie 2009-2013 fokussiert Lötschental Tourismus auf die eigene besondere Stärke – die Nische der Lötschentaler Authentizität, in der sich eine selbsttragende Marketingkraft der besonderen Art verbirgt. In der Folge setzt Lötschental Tourismus auf eine gezielte Angebotsgestaltung für die definierten Zielgruppen. So wurde im Winter 2010/2011 der beliebte Winter-Erlebnisweg auf der Lauchernalp für Familien eröffnet und im Sommer 2011 in Zusammenarbeit mit der BLS ein E-Bike-Angebot ins Leben gerufen. Die im Vorjahr lancierten Angebote „Maskenschnitzen“ für Gruppen, Vereine, Firmen und Schulen sowie die Pilgerbroschüre „Wandern, Pilgern, Wallfahren im Lötschental“ für Kulturinteressierte wurden erfolgreich am Markt positioniert und erfreuen sich grosser Beliebtheit. Lötschental Tourismus versteht es aber auch seine althergebrachte Authentizität mit den „neuen“ Medien zu verbinden. So investierte Direktorin Sandra Stockinger im Tourismusjahr 2010/2011 in einen zeitgemässen, dreisprachigen Internetauftritt von Lötschental Tourismus und führte parallel das vertriebsorientierte Direktreservationssystem TOMAS und basierend darauf das 24-h-Informationsterminal WebTis ein.

Dass Lötschental Tourismus in diesem schwierigen Umfeld der Währungspolitik, der späten Osterferienzeit, wie auch rund um die Bewältigung des dramatischen Unwetters vom 10.10.2011 ein relativ kleinen Logiernächterückgang von 0.2 % aufs ganze Jahr und im Sommer sogar ein Plus von 5.5% verzeichnen und ein Gewinn beim Geschäftsabschluss 2010/2011 ausweisen kann, sollte der Beweis sein, dass Lötschental Tourismus für die Zukunft richtig aufgestellt ist. Doch möchte sich das Team rund um Direktorin Sandra Stockinger nun nicht auf dem positiven Geschäftsjahresabschluss ausruhen. Für das Tourismusjahr 2011/2012 stehen weitere herausfordernde und innovative Projekte an: Auf die Sommersaison 2012 wird ein Lötschental App mit Tourentipps (Wandern, Bike, Ski etc.) inklusive routingfähigem Wegenetz, Einkehrmöglichkeiten, TOMAS Buchungsmöglichkeit und weiterer spannender Features für iPhone und Android Phones lanciert werden. Auch die Webseite http://www.loetschental.ch wird ständig weiterentwickelt mit einer bereits implementieren mobilen Version für Smartphones und einer interaktiven Social Media Vernetzung. Um die Sommersaison noch besser zu stützen wird im Sommer 2012 zudem eine 3-sprachige (d,f,e) 1:25‘000 Wanderkarte in Zusammenarbeit mit dem Rotten Verlag erarbeitet. Parallel forciert Lötschental Tourismus den Unterhalt des Wanderwegnetzes. Auch um den in den letzten Jahren errichten Erlebnisinszenierungen und Themenwegen gerecht zu werden, wurde mit der Anstellung eines Infrastrukturmitarbeiters ab Mai 2012 eine neue Jahresstelle geschaffen.

Die diesjährige GV von Lötschental Tourismus fand am Freitag, 30.03.2012 turnusgemäss in der Benkenstube in Steg statt.

Pressetext: 3‘363 Zeichen
Verfasser: Peter Lehner, Lötschental Tourismus, plehner@bluewin.ch


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Das Jahresergebnis 2010/2011 war für die Bergbahnen Engelberg-Trübsee- Titlis AG sehr erfreulich. (CH)

Generalversammlung der Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titis AG

Das Jahresergebnis 2010/2011 war für die Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG sehr erfreulich. Markus Thumiger und Guido Zumbühl wurden als neue Mitglieder des Verwaltungsrates gewählt.

Das Rekordjahr 2010/2011 mit mehr als einer Million Gäste brachte einen konsolidierten Umsatz von 59.9 Millionen Franken. Das Jahresergebnis des Einzelabschlusses beträgt 9.1 Millionen Franken, zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr stand der Generalversammlung ein Bilanzgewinn von 29 Millionen Franken zur Verfügung. Es wird eine Dividende von 75 Franken pro Aktie ausgeschüttet, 26 Millionen Franken werden auf die neue Rechnung übertragen.

Die bisherigen Verwaltungsräte Dr. Hans Hess, Eugen Hess, Mario Amstutz, Marianne Fassbind und Kony Niederberger wurden für die nächsten 4 Jahre wieder gewählt. Dr. Hans Hess wurde als Präsident des Verwaltungsrates für eine weitere Amtsperiode von 4 Jahren bestätigt.

Markus Thumiger aus Ennetbürgen und Guido Zumbühl ausWalchwil wurden als neue Verwaltungsräte für die nächsten 4 Jahre gewählt. Markus Thumiger ist in der Geschäftsleitung und Mitinhaber des Versicherungs-Brokers S&P Group, Guido Zumbühl ist CEO der Bucherer Gruppe.

Nach 22 Jahren als Verwaltungsrat hat Josef Windlin auf die Generalversammlung 2012 seine Demission eingereicht. Josef Windlin wird mit Applaus und einem grossen Dank für seinen Einsatz verabschiedet.

Bergbahnen Titlis Rotair,
Peter Reinle, Leiter Medienstelle,
6390 Engelberg
Tel. 041 639 50 88,
preinle@titlis.ch,
http://www.titlis.ch

Weitere Informationen zum Titlis auf www.Ausflugsziele.ch

Qualitätslabel von Welttourismusorganisation für Master-Studiengang (CH)

Als erster Fachhochschul-Studiengang der Schweiz wurde der Major in Tourism der Hochschule Luzern von der Welttourismusorganisation akkreditiert. Dafür mussten diverse Qualitätskriterien erfüllt werden, darunter die nachhaltige Gestaltung der Lerninhalte, ein hoher Praxisbezug und eine umfassende Betreuung der Studierenden.

Die Welttourismusorganisation (UNWTO) wurde 1925 als Sonderorganisation der Vereinten Nationen gegründet. Sie verfolgt die Förderung eines nachhaltigen und ethischen Tourismus. Bildungsinstitutionen können sich bei der UNWTO um die Akkreditierung «UNWTO.TedQual» bewerben, die ein verantwortungsvolles Engagement in der touristischen Ausbildung bescheinigt. Das Institut für Tourismuswirtschaft ITW der Hochschule Luzern – Wirtschaft hat die Akkreditierung kürzlich für den konsekutiven Master-Studiengang Major in Tourism erhalten, der seit 2010 durchgeführt wird. Andreas Liebrich, Dozent am ITW und verantwortlich für die Bewerbung freut sich: «Damit haben wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur internationalen Positionierung erreicht. Die besten touristischen Forschungsinstitute und Ausbildungsstätten der Welt arbeiten nur mit Institutionen zusammen, die von der UNWTO zertifiziert sind.» Der Major in Tourism ist der erste Fachhochschul-Studiengang der Schweiz mit der Akkreditierung «UNWTO.TedQual», vergeben wurde sie bis heute an über 70 Institutionen auf allen Kontinenten.

Gültigkeit von vier Jahren
Im Rahmen der Akkreditierung prüfte die Welttourismusorganisation unter anderem, inwieweit eine Institution soziales Verhalten und Nachhaltigkeit gewichtet. Mit dem interdisziplinären Schwerpunkt «Tourismus und nachhaltige Entwicklung» sowie der langjährigen Mithilfe beim Aufbau der touristischen Infrastruktur in den rumänischen Kleinstädten Panatau und Covasna konnte die Hochschule Luzern in beiden Bereichen punkten. Die UNWTO untersuchte weiter, ob in den Lerninhalten des Studiengangs die Ansprüche der zukünftigen Arbeitgeber genügend eingebunden sind und wie umfassend die Studierenden betreut werden. Letzterer Punkt schliesst die Begleitung ausserhalb des Klassenzimmers mit ein. «Die Studierenden des Major in Tourism kommen aus rund 20 Nationen. Wir unterstützen sie beispielsweise bei den Reiseformalitäten, der Suche nach einer Unterkunft, dem Zugang zu unserer Kultur und überhaupt der Eingewöhnung hier vor Ort», erklärt Liebrich.

Eine erste Akkreditierung vergibt die UNWTO in der Regel für zwei bis drei Jahre. Dann müssen sich die Ausbildungsstätten von neuem darum bewerben. Die Qualität des Major in Tourism hat die Organisation aber so überzeugt, dass sie dem ITW das «UNWTO.TedQual» für vier Jahre verlieh.

Master of Science in Business Administration – Major in Tourism
Die Hochschule Luzern führt den englischsprachigen Studiengang in Kooperation mit der University of Brighton durch. Auf dem Stundenplan stehen unter anderem touristische Geschäftsmodelle, Branding, strategisches Denken, interkulturelles Arbeiten und internationale Study Tours. Das Team der Dozierenden setzt sich aus nationalen und internationalen Spezialisten aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Während des viersemestrigen Studiums ist es möglich, bis zu 50 Prozent in einem touristischen oder tourismusnahen Betrieb zu arbeiten. Der nächste Start ist im Herbst 2012, Anmeldeschluss ist der 15. Mai 2012. Weitere Informationen: http://www.hslu.ch/w-master

Kontakt für Medienschaffende:
Hochschule Luzern – Wirtschaft
Institut für Tourismuswirtschaft ITW
Dr. Andreas Liebrich, Dozent und Verantwortlicher für die UNWTO-Akkreditierung
T +41 41 228 42 34, andreas.liebrich@hslu.ch

Hochschule Luzern
Die Hochschule Luzern ist die Fachhochschule der sechs Zentralschweizer Kantone und vereinigt die fünf Departemente Technik & Architektur, Wirtschaft, Soziale Arbeit, Design & Kunst sowie Musik. Rund 5’200 Studierende absolvieren ein Bachelor- oder Master- Studium, knapp 3’900 besuchen eine Weiterbildung. Die Hochschule Luzern ist die grösste Bildungsinstitution in der Zentralschweiz und beschäftigt rund 1’300 Mitarbeitende.

Die Bikeregion Savognin erhält das Prädikat „Approved Bike Area 2012“

Savognin offizielle Bikeregion

Savognin offizielle Bikeregion

9. März 2012, Savognin *** Mountain Bike Holidays, Europas führender Anbieter im Bike-Tourismus, verleiht nach Überprüfung bikerelevanter Kriterien der Ferienregion Savognin das Gütesiegel „Approved Bike Area 2012“. Die Region ist damit für Bikeferien besonders gut geeignet.

Biken im Parc Ela, dem grössten Naturpark der Schweiz. Mit den Rauen Bergketten, steilen Schluchten und hügeligen Bergwiesen bietet die Ferienregion Savognin Bikern ein unvergessliches Naturerlebnis. Über 240 Kilometer signalisierte Bikerouten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgra-den und 800 Kilometer GPS Touren stehen Bikern zur Verfügung.

Neu ab Sommer 2012 gibt es neben der Talstation ein Merida Biketest-Zentrum und das Angebot des Bike-Shuttles wurde auf sechs Tage die Woche ausgebaut. Dies sind nur einige Fakten, wes-halb die Destination Savognin als zweite Region der Schweiz als „Approved Bike Area 2012“ aus-gezeichnet wurde.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Markus Comploj, Tourismusdirektor
Savognin Tourismus im Surses
CH-7460 Savognin
Tel. +41 (0)81 659 16 08
m.comploj@savognin.ch
www.savognin.ch/biken

„Standpunkt um 10“ – Adventure Travel World Summit & „Re-Inventing Swiss Summer“

Luzern Tourismus (LTAG), Luzern Hotels und Schweiz Tourismus (ST) haben heute im Rahmen der Reihe „Standpunkt um 10“ Medien und weitere Interessierte ins Hotel Schweizerhof eingeladen. Chris Doyle, Adventure Travel Trade Association (ATTA), und Alex Herrmann, Schweiz Tourismus in New York, diskutierten mit weiteren Tourismusexperten die Chancen des Outdoor-Tourismus sowie die Stärkung des Schweizer Sommers.

Die Tourismusspezialisten Alex Herrmann (Leiter Schweiz Tourismus „Americas“ in New York), Chris Doyle (Executive Vice President ATTA) und Marcel Perren (Tourismusdirektor Luzern) haben heute im Hotel Schweizerhof Luzern zusammen mit den Incoming-Fachpersonen Sandra Amstein (Project Manager Bucher Travel) und Michael Mettler (Geschäftsführer Baumeler Reisen) die Themen Outdoor-Tourismus sowie die angestrebte Stärkung des Sommertourismus in der Schweiz beleuchtet.

Schweizer Sommer- und Outdoorerlebnisse sollen bekannter werden
„Die Schweiz im Sommer ist Wunschdestination für Aktivferien und garantiert ein unvergessliches Outdoor-Erlebnis“, dies sagte Alex Herrmann, gebürtiger Luzerner und Leiter von Schweiz Tourismus Nordamerika und Brasilien. Mittels kreativem Marketing, Ideenvielfalt und Qualitätssteigerung soll der Schweizer Sommer bis zum Jahr 2020 bekannter und die Betten besser ausgelastet sein. Outdoor-Erlebnisse und Aktivferien stehen in diesem Zusammenhang im Fokus. Für die Erlebnisregion Luzern-Vierwaldstättersee mit ihrem vielfältigen Angebot an Natur- und Sportangeboten und als beliebtes Sommerferien-Reiseziel bedeutet dies eine Chance. Die Austragung des 9. „Adventure Travel World Summit“ vom 8.-11. Oktober in Luzern passt bestens in die Strategie von Schweiz Tourismus, das Schweizer Sommerangebot weltweit noch bekannter zu machen. Chris Doyle, ATTA, betonte die Chance, die sich für Luzern bietet: „Luzern-Vierwaldstättersee wird nicht nur kurzfristig durch den Aufenthalt von 600 Adventure-Reisefachleuten aus 50 Nationen profitieren sondern kann sich so auch längerfristig als Destination für Outdoor Reisen einen Namen machen. Es werden zudem rund 50 internationale Fachmedien vor Ort sein, die über Luzern und den Kongress berichten werden.“ So sahen alle Tourismusspezialisten eine Chance für die verschiedenen touristischen Leistungsträger, in diesem Segment noch besser Fuss zu fassen. Sandra Amstein, Bucher Travel, sieht zum Beispiel auch für die Luxushotellerie Potenzial: „Insbesondere Kunden, die interessiert sind an Soft-Adventure wie Wandern, Dampfschifffahrten oder Kulturerlebnissen wie Luzern sie bietet, haben oft den Wunsch, in Erstklass-Hotels zu übernachten.“ Bezüglich Herkunft der Gäste sieht Marcel Perren, Luzern Tourismus, zusätzliches Potenzial: „Neben den heute gängigen Märkten für Outdoor-Reisen wie die Schweiz, weitere Europa-Märkte, die USA oder auch Korea gibt es vor allem im asiatischen Raum – z.B. Indien oder China – Potenzial. Sobald sich die Aufenthaltsdauer dieser Gäste erhöht, können auch in diesen Märkten zusätzliche Gäste angesprochen werden.“ Michael Mettler, Baumeler Reisen, schliesst sich dieser Meinung an: „Der Begriff Adventure- oder Outdoor-Reisen wird in jedem Markt etwas anders interpretiert und ist beispielsweise in einigen asiatischen Ländern auch eher ein Nischenmarkt. Wenn man sich in diesem Segment weiterentwickeln will, geht es zur Zeit vor allem darum, die geeigneten Kunden in jedem Markt zu finden.“

Prominente Fachpersonen am Outdoor-Reisekongress im Oktober in Luzern
Chris Doyle, Executive Vice President ATTA, freut sich zusammen mit Schweiz Tourismus und Luzern Tourismus auf die Austragung des ATWS im Herbst. Ziel ist es in erster Linie, Antworten auf die Frage zu finden, wie sich der Outdoortourismus weiter entwickeln kann – mit Respekt vor der Natur und vor den kulturellen Schätzen der jeweiligen Destination. Chris Doyle lobte die bereits seit mehreren Jahren sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der ATTA und Schweiz Tourismus und erachtet die Schweiz als ideale Austragungsdestination, da sich hier einige der beliebtesten Attraktionen des Outdoor-Reisemarktes befinden. Doyle kündigte heute auch bereits einige prominente Exponenten an, die im Oktober zu den Themen Outdoor-Reisen, Nachhaltigkeit sowie Natur- und Umweltschutz referieren werden:

• Dr. Taleb Rifai, Generalsekretär World Tourism Organization (UNWTO) in Madrid
• Rob Torres, Managing Director Bereich “Reisen” bei Google
• Alexandra Cousteau, Enkelin von Jacques-Yves Cousteau (französischer Meeresforscher) und Co-Gründerin der Umweltschutzorganisation „Blue Legacy“
• James Leape, Generaldirektor World Wildlife Fund (WWF) International, Gland
• Darrell Wade, CEO von PEAK Adventure Travel, Melbourne

Diese Mitteilung, weitere Informationen und Bilder vom Anlass sind hier verfügbar:
http://www.luzern.com/media, http://www.adventuretravel.biz (ATTA und ATWS)

Auskünfte erteilen:
Marcel Perren, Tourismusdirektor, Tel. 041 227 17 09, marcel.perren@luzern.com
Alex Herrmann, Leiter Schweiz Tourismus „Americas“, Tel. 079 407 10 67,
alex.herrmann@switzerland.com

Tag der Tourismuswirtschaft: Massnahmen gegen die Frankenstärke

Am Tag der Tourismuswirtschaft in Bern stellte der Schweizer Tourismus-Verband (STV) vier Forderungen, damit sich der Schweizer Tourismus qualitativ entwickeln kann: Eine vorübergehende Befreiung der Mehrwertsteuer auf Beherbergungs-leistungen, Massnahmen gegen die Hochpreisinsel Schweiz, Investitionen in touristische Infrastrukturen und die Nachfrageförderung sowie raumplanerische Instrumente gegen die Auswüchse des Zweitwohnungsbaus. Prof. Dr. Jürg Stettler von der Hochschule Luzern zeigte, wie der Wechselkurs und andere Faktoren die Entwicklung der Hotelübernachtungen beeinflussen.

35,5 Millionen Hotelübernachtungen verzeichnete die Schweiz 2011. Dies entspricht einem Rück-gang von 2 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr. Damit kann die Schweiz am globalen Wachstum der Tourismusbranche einmal mehr nicht partizipieren. Besonders ernüchternd fallen die Zahlen mit -8,5 Prozent für die Eurozone und -8,3 Prozent für Grossbritannien aus. Ihr gemeinsamer Marktanteil beträgt knapp 35 Prozent aller Hotelübernachtungen.

Damit sich der Schweizer Tourismus qualitativ und quantitativ entwickeln kann, fordert der Schweizer Tourismus-Verband (STV):

  • Eine vorübergehende Befreiung der Mehrwertsteuer auf Beherbergungsleistungen
    Mit einer vorübergehenden Senkung des Mehrwertsteuer-Beherbergungssatzes wird dem Exportcharakter der Beherbergung Rechnung getragen. Dieser Vorschlag kostet rund 150 Millionen Schweizer Franken.
  • Massnahmen gegen die Hochpreisinsel Schweiz
    Der STV begrüsst ein Freihandelsabkommen im Agrar- und Lebensmittelbereich als Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Tourismus. Der Abbau muss jedoch im Interesse der Leistungsfähigkeit der Schweizer Landwirtschaft mittels flankierenden Massnahmen und verstärkter Innovations- und Qualitätsorientierung begleitet werden.
  • Investitionen in touristische Infrastrukturen und Nachfrageförderung
    Am weltweiten Tourismuswachstum muss die Schweiz teilhaben. Die prekäre Währungs-situation federt die nationale Marketingorganisation Schweiz Tourismus durch neue Strategien in der Marktbearbeitung ab.
  • Raumplanerische Massnahmen gegen unerwünschten Zweitwohnungsbau
    Der STV stellt sich gegen die Zweitwohnungsinitiative. Sie verunmöglicht innovative Geschäftsmodelle in der Beherbergungswirtschaft wie zum Beispiel Ressorts und entwertet Landreserven von Hotels und Bergbahnen in weniger wettbewerbsstarken Destinationen. Die Initiative beschneidet die Perspektiven der Bergbevölkerung, damit steigt der Finanzierungsbedarf für die Randregionen.

Prof. Dr. Jürg Stettler führte in seinem Referat aus wie sich Hotelübernachtungen, der Wechselkurs und weitere Faktoren gegenseitig beeinflussen. Er zeigte auf, wie neben dem Wechselkurs weitere Faktoren wie die Positionierung einer Destination, ihre Gästestruktur oder ihre Verkaufsaktivitäten die Hotelübernachtungen beeinflussen. So konnte er am Beispiel Engelberg demonstrieren, dass ein professionelles Marketing den aufgewerteten Franken kurzfristig kompensieren kann. Weiter wies er nach, dass die Bergdestinationen generell stärker vom Wechselkurs betroffen sind als städtische Destinationen.

Daraus leitet Jürg Stettler Massnahmen in den vier Handlungsfeldern öffentliche Hand, Destinationen, touristische Leistungsträger und für das Marketing ab. Es gelte innovative und einmalige Angebote zu entwickeln, neue Verkaufsmassnahmen zu lancieren zum Beispiel Zusatz- oder Fixpreisangebote, Qualitätssteigerungen, Anpassungen bei der Gästestruktur oder das Ausnutzen des Stammkundenpotenzials.

Dowloads

Medienmitteilung (pdf, 596 kb)
Präsentation (pdf, 2.7 mb)
Referat Prof. Dr. Jürg Stettler (pdf, 105 kb)

Weitere Informationen

Mario Lütolf
T 031 307 47 55
mario.luetolf@swisstourfed.ch

Prof. Dr. Jürg Stettler
T 041 228 41 46
juerg.stettler@hslu.ch

Die Ferienregionen Engelberg-Titlis, Davos Klosters und Gstaad präsentierten sich einem zahlreichen und exklusiven Fachpublikum

Drei Schweizer Top-Destinationen präsentieren sich bei exklusiver Image-Tournee in Nürnberg und München.

„Swiss Premium“ stösst auf reges Publikumsinteresse

20. Februar 2012 * * * Die Ferienregionen Engelberg- Titlis, Davos Klosters und Gstaad präsentierten sich anlässlich der dritten Auflage der Image-Tournee „Swiss Premium“ einem zahlreichen und exklusiven Fachpublikum – diesmal in Nürnberg sowie zweimal in München (Bayern). Das Interesse an touristischen Hintergrundinformationen und News ist gross. Die jeweils 120 Plätze waren bereits drei Wochen vor dem Veranstaltungstag ausgebucht. Im Mittelpunkt des „Swiss Premium“-Programms stand erneut eine vom Schweizer TV-Moderator Beat Antenen inszenierte Show, an die sich Fachgespräche und ein reichhaltiges Spezialitäten-Buffet anschlossen.

Die drei erstklassigen Schweizer Tourismus-Destinationen positionierten sich mit ihren Kernbotschaften, traditionellen Werten und Attraktionen auf dieser exklusiven Plattform: Neben den Medien richtete sich die Veranstaltung hauptsächlich an Reiseveranstalter, Transportunternehmen, ReisebüroFachkräfte, Kongress-Veranstalter, Clubs und Vereinigungen sowie persönliche Gäste und Kunden der drei Partner. Nach den Worten von Konsul René Bänziger vom Schweizerischen Generalkonsulat München haben die „Swiss-Premium“-Abende ihr Ziel eindeutig erreicht, die drei Feriendestinationen den anwesenden Gästen als erstklassige Urlaubsziele nahe zu legen. „Die künstlerischen Darbietungen waren äusserst sympathisch und unterhaltsam. Die kulinarischen Gaumenfreuden haben die Abende krönend abgerundet“, sprach René Bänziger den Akteuren grosses Lob aus.

Interessante Interview-Partner
Zu Beat Antenens Interview-Partnern während des Show-Teils gehörten unter anderem die Weltklassesnowboarderin Fabienne Reuteler, Weltmeisterin und Olympia-Dritte 2002 in Salt Lake City in der Half Pipe, und Elias Torgler als Vertreter der Igludorf-GmbH, die in den drei Destinationen jeweils Standorte unterhält. Die Tourismusdestinationen waren vertreten durch den Gstaader Marketingleiter Reto Tschannen, die Engelberger Salesleiterin Janine Hess und André Rellstab, Marketingleiter Davos Klosters Bergbahnen.

Köstlichkeiten zum Ausklang
Das Schweizer Showbiz repräsentierten u.a. die MusicStar-Finalistin Caroline Breitler sowie die Schwyzerörgeli-Spielerin und Prix-Walo-Gewinnerin Katja Zimmermann. Die musikalische Leitung führte der bekannte Jazz-Pianist Jérôme De Carli, für die tänzerischen Darbietungen und die Modenschau-Elemente zeichnete Gaja Tanner mit ihrem Team verantwortlich. Nach dem informativen Teil der beiden Abende verwöhnten die Hotels Seehof und Sheraton Waldhuus, Davos, die Gäste mit einem erlesenen Spezialitäten-Büffet. Als weiterer Partner überreichte Ovomaltine jeweils ein Abschiedspräsent.

Die Gesamtleitung des Tournee-Projekts lag in den bewährten Händen von Beat Antenen. Im kommenden Jahr gastiert „Swiss Premium“ in Frankfurt.

Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Janine Hess
Engelberg-Titlis Tourismus AG
Klosterstrasse 3
CH-6390 Engelberg
Tel. +41 41 639 77 12
Fax +41 41 639 77 66
janine.hess@engelberg.ch
http://www.engelberg.ch

Weitere Informationen zu Engelberg-Titlis auf Ausflugsziele.ch