Jörg Seiler wird neuer Geschäftsführer von Bettmeralp Tourismus (CH)

Jörg Seiler wird neuer Geschäftsführer von Bettmeralp Tourismus

Der Vorstand von Bettmeralp Tourismus hat an seiner Sitzung vom 23. März 2011 Herrn Jörg Seiler (1962) zum neuen Geschäftsleiter von Bettmeralp Tourismus gewählt.

Mit einem professionellen Auswahlverfahren wurden durch die Personalkommission die Grundlagen für den Entscheid des Vorstandes vorbereitet.

Hr. Jörg Seiler hat in seinen bisherigen Tätigkeiten das erforderliche Wissen und die Erfahrungen für diese neue Aufgabe erarbeitet. Als Mitglied des B-Kaders Ski Alpin und als Ski Profi in USA, als Aussendienstmitarbeiter für Sportartikel und Versicherungen, sowie als Verantwortlicher für die Verkaufsregion Wallis der APG bzw. Stellvertreter Leitung Verkauf Westschweiz.

Hr. Seiler ist verheiratet mit Rita Seiler und Vater von Norma und Marco. In seiner Freizeit treibt er sowohl im Winter (Skifahren, Schneeschuhlaufen) wie im Sommer (Wandern und Biken) sehr aktiv Sport. Er kennt die Bettmeralp und die ganze Region sehr gut und wird als Quereinsteiger neue Impulse einbringen.

Er wird seine Stelle am 1. Juni 2011 antreten. Der Vorstand hat Frau Petra Tenisch als Stellvertretende Geschäftsführerin bestätigt.

Tourismus Bettmeralp
Der Präsident
Patrick Jenelten

Bettmeralp Tourismus ‚ CH-3992 Bettmeralp
T: +41 27 928 60 60 ‚ F: +41 27 928 60 61
info@bettmeralp.chhttp://www.bettmeralp.ch

Strategisches Management von Tourismusorganisationen (CH)

Schweiz Tourismus (ST), der Schweizer Tourismus-Verband (STV), das Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus der Universität Bern (FIF) und die Internationale Schule für Touristik (IST) haben gemeinsam eine anspruchsvolle und praxisnahe Strategieausbildung rund um das Destinationsmanagement entwickelt.

Die Strategieausbildung richtet sich primär an interessierte und engagierte Vorstandsmitglieder, Verwaltungs- und Stiftungsräte von touristischen Unternehmen. Der Kurs steht jedoch auch weiteren Interessenten offen, die auf strategischer Ebene in einer Tourismusorganisation mitwirken. Der Kurs widmet sich den fünf Schwerpunktthemen Angebotsgestaltung, Marketing, Destinationsmanagement, Controlling und Tourismuspolitik und dauert 2.5 Tage.

Oberstes Ziel der Ausbildung ist es, die Teilnehmenden mit den wichtigsten aktuellen Herausforderungen im Tourismus vertraut zu machen und gemeinsam nachhaltige und zukunftsweisende Lösungsansätze zu erarbeiten. Dies vor dem Hintergrund einiger zentraler Grundlagen, denn „nichts ist so praktisch wie eine gute Theorie“.

Weitere Informationen und Downloads finden Sie auf www.swisstourfed.ch

Weitere Auskünfte
Internationale Schule für Touristik AG (IST)
Josefstrasse 59
8005 Zürich

Tel. 044 440 30 90
Fax 044 271 71 17
info@ist-zurich.ch

Wetter für die Katastrophenregion in Japan (CH)

MeteoNews prognostiziert so lange wie nötig das Wetter für die Krisenregion in Japan, mit Fokus auf die witterungsbedingten Auswirkungen der Atomkatastrophe von Fukushima

Peter Wick, CEO und Inhaber von MeteoNews, zu den traurigen Ereignissen in Japan: „Die Mitarbeiter von MeteoNews sind wie jedermann von den apokalyptischen Verhältnissen in Japan tief betroffen und äusserst traurig. Es ist schlimm, die Berichte zu sehen und zu realisieren, wie offensichtlich ohnmächtig wir Menschen bei solchen Katastrophen sind!“

Wick weiter: „Auch wir von MeteoNews wollen und dürfen uns der Aktualität nicht entziehen. Wir haben uns deshalb entschlossen, eine moderierte Sendung für die Krisenregion in Japan zu lancieren. Die Zuschauer können sich ab sofort auf dem Schweizer Wetterfernsehen http://www.meteonews.tv über die aktuelle Wetterlage in der nuklearen Katastrophenregion Fukushima und der witterungsbedingten radioaktiven Gefahr für die Megacity Tokyo informieren“. Die erste Sendung ist ab sofort online auf http://www.meteonews.tv zu sehen.

Peter Wick,
MeteoNews,
Zürich, den 15.3.2011, 16:00 Uhr.

Demission im Verwaltungsrat von Titlis Rotair (CH)

Albert Wyler tritt als Verwaltungsrat der Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG zurück.

Mit sofortigerWirkung tritt AlbertWyler als Verwaltungsrat der Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG zurück. Er entschied sich zu diesem Schritt aufgrund der im letzten Sommer bekanntgewordenen unberechtigten Transaktionen in der Finanzbuchhaltung. Wir bedauern den Rücktritt von Albert Wyler.

Albert Wyler war über 40 Jahre für die Titlis Rotair tätig. In den letzten 11 Jahren leitete er das Unternehmen als Geschäftsführer mit grossem Erfolg. Seit dem Ende der Neunziger Jahre konnte der Ertrag von 30 Mio. Franken auf über 50 Mio. Franken gesteigert werden. Die Schlüsselfaktoren waren der Ausbau der Berggastronomie mit dem Kauf und Umbau des Berghotels Trübsee, dem Bau der Skihütte Stand und der Kauf des grössten Hotels in Engelberg, dem Hotel Terrace. Zudem wurde das Projekt Titlis Resort, die Schaffung von über 500 bewirtschafteten Betten, initialisiert. Vorher betreute er über Jahrzehnte das Marketing und baute den Verkauf in Südostasien, China und Indien erfolgreich auf.

Für zusätzliche Fragen steht Ihnen folgende Person gerne zur Verfügung:
Dr. Hans Hess, Verwaltungsratspräsident
Tel. +41 (0)41 660 11 47

Bergbahnen Titlis Rotair,
Poststrasse 3,
Postfach 88,
CH – 6391 Engelberg
Tel. +41 (0)41 639 50 50,
Fax +41 (0)41 639 50 60,
http://www.titlis.ch / titlis@titlis.ch

Weitere Informationen zum Titlis auf www.Ausflugsziele.ch

Für Familien scheint die Sonne am Bodensee (CH)

10.03.2011 – Die «Sonnenecke Bodensee» hat sich erfolgreich mit dem Gütesiegel Familien willkommen zertifiziert. Der touristische Verbund der vier Thurgauer Gemeinden Altnau, Münsterlingen, Langrickenbach und Güttingen erfüllt die strengen Vorgaben des Schweizer Tourismus-Verbandes und wirbt neu mit dem Slogan Familien willkommen.

In einer mit dem Familien willkommen-Gütesiegel ausgezeichneten Region setzen sich die touristischen Leistungsträger kontinuierlich mit dem Thema Qualität auseinander und widmen sich insbesondere der Familienfreundlichkeit. Die «Sonnenecke Bodensee» er-füllt die strengen Voraussetzungen in den Bereichen Infrastruktur und Dienstleistungsqua-lität und erhält das bis zum 30. September 2012 gültige Gütesiegel.

Eine Impulswirkung für die Region
Die «Sonnenecke Bodensee» setzt sich zum Ziel, für Familienferien attraktiver zu werden. Mit einem breiten agrotouristischen Angebot bietet die Region zusätzlich einen naturna-hen Erlebnisfaktor für Gross und Klein. Der Fokus liegt dabei noch stark auf der Sommer-saison. Die Zertifizierung mit dem Gütesiegel Familien willkommen setzt aber ein ganzjäh-riges Angebot voraus. «Wir erhoffen uns deshalb steigende Gästezahlen in der Neben-saison und einen weiteren Ausbau des Winterangebotes», hofft Michael Meier, Projektlei-ter bei Thurgau Tourismus.

Illustrer Kreis zertifizierter Familienorte
Die «Sonnenecke Bodensee» ist nun die 24. Destination in der Schweiz, welche sich auf das Segment der Familien konzentriert. Die weiteren sind: Aletsch Arena mit Bettmeralp, Fiesch Eggishorn und Riederalp Mörel, Arosa, Bellwald, Braunwald-Klausenpass, Brigels, Crans-Montana, Davos Klosters, Engelberg-Titlis, Grächen, Haslital mit Hasliberg und Meiringen, Lenk Simmental, Lenzerheide, Leukerbad, Maloja, Nendaz, Saas-Fee / Saastal, Savognin, Schwarzsee, Toggenburg, Triesenberg Malbun Steg, Villars mit Gryon und Bex.

Weitere Informationen zum Gütesiegel

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:
Mario Lütolf, Direktor STV
Tel. 031 307 47 55, mario.luetolf@swisstourfed.ch

Michael Meier, Projektleiter Thurgau Tourismus
Tel. 071 414 12 65, michael.meier@thurgau-tourismus.ch

Der Bundesrat schwächt das internationale Tourismusmarketing (CH)

Medienmitteilung Bern, 2. März 2011

Tag der Tourismuswirtschaft 2011
Der Bundesrat schwächt das internationale Tourismusmarketing

Der Schweizer Tourismus steht vor einem strategischen Wendepunkt. Will er pros-perieren, muss er neue Märkte und Gästesegmente erschliessen. Währungsnachtei-le, gesättigte Märkte und kürzere Aufenthalte bedingen, dass sich der Schweizer Tourismus international diversifizieren muss. Trotzdem hat der Bundesrat die Mittel für das touristische Marketing für die Periode 2012 – 2015 von 191 auf 175 Millionen Schweizer Franken gekürzt. Dieser Entscheid ist umso unverständlicher, als der Bundesrat dem Tourismus 2010 eine Wachstumsstrategie verordnet hat. Das Par-lament ist nun gefordert, die richtigen Weichen zu stellen und das internationale Marketing zu stärken.

Die vor einer Woche vom Bundesrat verabschiedete Botschaft über die Standortförderung 2012 – 2015 gefährdet das Wachstum des Schweizer Tourismus. Er kürzt den Kredit von Schweiz Tourismus, der nationalen Marketingorganisation, um 16 Millionen Schweizer Franken für die Periode 2012 2015 von 191 auf 175 Millionen Schweizer Franken. Aus strategischer Sicht müssten die Mittel für das Marketing aber tendenziell erhöht werden. Die Erschliessung von neuen, internationalen Märkten ist zeitintensiv und aufwendig.

Nur wenn es gelingt, neue Kundensegmente auszuschöpfen, kann die nationale Touris-musbranche wachsen. Schweiz Tourismus hat die Ausgangslage analysiert und aufgrund verschiedener Faktoren einen Bedarf von 227 Millionen Schweizer Franken errechnet.

Aufgrund der Frankenstärke hat der Bundesrat für 2012 eine einjährige Leistungsverein-barung von 12 Millionen Schweizer Franken in die Botschaft aufgenommen. Dabei han-delt es sich um eine befristete Massnahme, welche ausschliesslich zur Abdämpfung der negativen Währungsentwicklung eingesetzt werden darf.

In seiner Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz vom Juni 2010 hält der Bundesrat fest, dass sich der Wettbewerbs- und Konkurrenzdruck auf die Schweizer Tou-rismuswirtschaft erhöht. Als Ziel postuliert er, dass der Schweizer Tourismus «Arbeitsplät-ze hoher Qualität (..) schaffen soll.» Dies soll erreicht werden durch die «Stärkung des Marktauftrittes der Schweiz.» Die Schweizer Tourismusbranche versteht diese Arithmetik nicht und wird diese Vorgaben des Bundesrates bekämpfen.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:

NR Dominique de Buman,
Präsident Schweizer Tourismus-Verband
dominique.debuman@parl.ch
Mario Lütolf,

Direktor, Schweizer Tourismus-Verband
mario.luetolf@swisstourfed.ch

Weitere Informationen und Downloads zu den Reden von Jean-François Roth und Dominique de Buman finden Sie auf www.swisstourfed.ch

Botschaft über die Standortförderung 2012 – 2015: Unverständlicher Entscheid des Bundesrates (CH)

Der Schweizer Tourismus-Verband und die touristischen Leitverbände GastroSuisse, hotelleriesuisse und die Seilbahnen Schweiz sind irritiert über das «Buebetrickli» des Bundesrates. Einerseits verordnete der Bundesrat 2010 dem Tourismus eine Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz, andererseits kürzt er nun den Kredit für die strategische touristische Landeswerbung 2012 – 2015 um 4 Millionen Schweizer Franken jährlich. Dies schmälert die Freude über das touristische Impulsprogramm für 2011 und 2012, welches die Auswirkungen der Schwäche der ausländischen Währungen bekämpfen soll.

Im Juni 2010 verabschiedete der Bundesrat eine Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz. In dieser bescheinigt er dem Tourismusland Schweiz ausgeprägte Stärken, aber auch Schwächen wie zum Beispiel die kleingewerblichen Betriebs-, Branchen- und Destinationsstrukturen und im internationalen Vergleich höhere Produktionskosten. Nun legt er die Botschaft über die Standortförderung 2012 – 2015 vor. In dieser schreibt er, er wolle den Marktauftritt des Tourismuslandes Schweiz stärken, gleichzeitig kürzt er im Vergleich mit der Botschaft 2008 – 2011 den Kredit für die langfristige touristische Landeswerbung um 4 Millionen Schweizer Franken jährlich. Mit den eingesparten Mitteln will der Bundesrat die touristische Innovationsförderung (Bundesgesetz über die Förderung von Innovation und Zusammenarbeit, Innotour) finanzieren.

Wie der Bundesrat bereits letzte Woche mitteilte, hat er sich aufgrund der Frankenstärke und dem erwarteten Nachfragerückgang von 2 bis 3 Prozent der Logiernächte entschlossen, die touristische Landeswerbung 2011 und 2012 mit zusätzlich je 12 Millionen Schweizer Franken zu unterstützen. Der Dachverband der Tourismusbranche begrüsst diesen Entscheid, bedauert aber, dass der Bundesrat nun kurzfristige Finanzierungsmassnahmen gegen langfristige ausspielt. Zusammen mit den touristischen Leitverbänden GastroSuisse, hotelleriesuisse und Seilbahnen Schweiz sieht er sich gezwungen, diesen Fehlentscheid des Bundesrates zu bekämpfen.

Zwei bewährte Instrumente gegeneinander ausgespielt
Die nationale Tourismuspolitik beruht auf drei Bundesgesetzen. Mit der vorliegenden Botschaft werden die Finanzkredite für das touristische Landesmarketing und die touristische Innovationsförderung für die Jahre 2012 – 2015 festgelegt. Der Bundesrat sieht vor, den Finanzrahmen der nationalen Marketingorganisation Schweiz Tourismus um 16 Millionen Schweizer Franken zu kürzen, obwohl Schweiz Tourismus einen Bedarf von 227 Millionen ausweisen kann. Mit dem bei Schweiz Tourismus gekürzten Betrag wird die touristische Innovationsförderung finanziert. Beide Instrumente sind notwendig, sie haben sich bewährt, wie die externen Evaluationen des Bundes belegen. Der Entscheid des Bundesrates ist widersprüchlich und spielt die Instrumente gegeneinander aus.

Der Tourismus ist eine klassische KMU-Branche mit rund 35‘000 Unternehmen. Sie sind dringend auf die Erschliessung von neuen ausländischen Märkten durch die nationale Marketingorganisation Schweiz Tourismus angewiesen. Eine anerkannte Wirkungsmessung zeigt, dass die Arbeit von Schweiz Tourismus Früchte trägt: Im Tourismusjahr 2010 konnte Schweiz Tourismus bei rund 17 Prozent der Übernachtungen in der Schweizer Hotellerie und Parahotellerie die Reiseziel- und Übernachtungsentscheide beeinflussen. Auch Innotour stellen Experten guten Noten aus: Es habe wesentlich geholfen, das Tourismusland Schweiz im globalen Wettbewerb zu stärken.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:
NR Dominique de Buman, Präsident Schweizer Tourismus-Verband
dominique.debuman@parl.ch
Mario Lütolf, Direktor, Schweizer Tourismus-Verband
mario.luetolf@swisstourfed.ch

Schweizer Tourismus-Verband – Fédération suisse du tourisme
Finkenhubelweg 11, Postfach 8275, CH-3001 Bern
Tel. +41 (0)31 307 47 47, Fax +41 (0)31 307 47 48
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Drei Schweizer Top-Destinationen präsentieren sich bei exklusiver Image-Tournee (CH)

„Swiss Premium“ stösst erneut auf aussergewöhnlich grosses Publikumsinteresse.

21. Februar 2011 * * * Die Ferienregionen Engelberg-Titlis, Gstaad und Davos Klosters präsentierten sich am 15. und 16. Februar anlässlich der zweiten Auflage von „Swiss Premium“ einem exklusiven Fachpublikum in Karlsruhe und Stuttgart (Baden-Württemberg). Unter den jeweils ca. 130 Gästen befanden sich auch der Schweizer Generalkonsul Hans Dürig und Konsul Rolf Schweizer. Im Mittelpunkt des „Swiss Premium“-Programms stand erneut eine vom Schweizer TV-Moderator Beat Antenen inszenierte Tourismus-Show, an die sich Fachgespräche und ein reichhaltiges Spezialitäten-Buffet anschlossen.

„Swiss Premium“ ist eine spezielle Image-Tournee, die auch in den kommenden Jahren in verschiedenen deutschen Städten zu erleben ist. Die drei erstklassigen Schweizer Tourismus-Destinationen positionierten sich mit ihren Kernbotschaften, traditionellen Werten und Attraktionen auf dieser exklusiven Plattform: Neben den Medien richtete sich die Veranstaltung hauptsächlich an Reiseveranstalter, Transportunternehmen, Reisebüro-Fachkräfte, Kongress-Veranstalter, Clubs und Vereinigungen sowie persönliche Gäste und Kunden der drei Partner. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr war auch bei diesen beiden Show-Abenden die Gäste-Nachfrage enorm: Die jeweils 130 Plätze waren bereits drei Wochen vor den Anlässen ausgebucht. Der Schweizer Generalkonsul Hans Dürig zeigte sich in Stuttgart begeistert: „Ich freue mich ausserordentlich, dass die Schweiz hier im besten Sinne touristisch präsentiert wird und wünsche mir Kontinuität auf diesem Weg.“

Interessante Interview-Partner
Zu Beat Antenens Interview-Partnern während des Show-Teils gehörten unter anderem der Designer der Schweizer Olympia-Kollektion Oliver Fuchs, die New-York-Korrespondentin des Schweizer Fernsehens Denise Langenegger sowie der Igludorf-Bauer Adi Günter. Die Tourismusdestinationen waren vertreten durch den Gstaader Marketing-Leiter Reto Tschannen, den Engelberger Tourismusdirektor Frédéric Füssenich und Marika Zanoletti, Davos Klosters Bergbahnen. Das Schweizer Showbiz repräsentierten u.a. die MusicStar-Finalistin Caroline Breitler und die Schwyzerörgeli-Spielerin und Prix-Walo-Gewinnerin Katja Zimmermann. Die musikalische Leitung führte der bekannte Jazz-Pianist Jérôme De Carli, für die tänzerischen Darbietungen und die Modenschau-Elemente zeichnete Gaja Tanner mit ihrem Team verantwortlich. Die Gesamtleitung der Show lag in den bewährten Händen von Beat Antenen. Im kommenden Jahr gastiert Swiss Premium in Nürnberg und zweimal in München.

Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Frédéric Füssenich
Direktor

Engelberg-Titlis Tourismus AG
Klosterstrasse 3 – CH-6390 Engelberg
Tel. +41 (0)41 639 77 11
Fax +41 (0)41 639 77 66
frederic.fuessenich@engelberg.ch
http://www.engelberg.ch

Der Schweizer Tourismus-Verband begrüsst den Entscheid des Bundesrates (CH)

16.2.2011 – Der Schweizer Tourismus-Verband begrüsst den Entscheid des Bundes-rates, das touristische Marketing 2011 und 2012 zusätzlich mit je 12 Millionen Schweizer Franken zu unterstützen. Die Tourismuswirtschaft, die drittgrösste Ex-portindustrie der Schweiz, bekommt die Auswirkungen der Frankenstärke doppelt zu spüren: Für die ausländischen Gäste wird der Urlaub in der Schweiz teurer, für die einheimischen Gäste wird der Urlaub im Ausland günstiger. Erfahrungswerte zeigen, dass sich die konjunkturellen Schwankungen im Tourismus verzögert aus-wirken. Die Auswirkungen der Frankenstärke werden sich deshalb erst in den nächsten Monaten zeigen.

In den letzten Monaten hat sich der Wert des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro, dem britischen Pfund und dem US Dollar massiv erhöht. Allein der Euro verlor in den letz-ten zwei Jahren rund 23 Prozent gegenüber dem Schweizer Franken. Von dieser Wäh-rungsentwicklung ist besonders der Tourismus betroffen. Im Gegensatz zu anderen Ex-portbranchen kennt der Tourismus keine Importvergünstigungen, kann die Produktion nicht ins günstigere Ausland verlegen und ist auch stark im Binnenmarkt betroffen.

Schweiz Tourismus (ST) hat mit dem Impulsprogramm 2009 bewiesen, dass in Zusam-menarbeit mit den Partnern der Privatwirtschaft Zusatzinvestitionen Wirkungen entfalten. Auf Basis dieser positiven Erfahrungen werden die zusätzlichen Impulse für 2011 und 2012 in ausgewählten Märkten gesetzt.

Auch langfristig muss die Finanzierung von Schweiz Tourismus gewährleistet werden. «Mit der Absicht des Bundes, die Mittel an Schweiz Tourismus für 2012-2015 um 20 Milli-onen zu kürzen, wird dem eigenen Anliegen nach forciertem Wachstum in der Touris-muswirtschaft ein Bärendienst erwiesen», sagt Mario Lütolf, Direktor des Schweizer Tou-rismus-Verbands dazu. Der Tourismus muss sich langfristig auf eine schwierige Wettbe-werbslage einstellen. Es braucht deshalb mehr Mittel, um in neue Märkte zu expandieren und Wachstumschancen in boomenden Nah- und Fernmärkten zu nutzen.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:
Dominique de Buman,
Präsident STV,
dominique.debuman@parl.ch

Mario Lütolf, Direktor STV,
Tel. 031 307 47 55
mario.luetolf@swisstourfed.ch

Massnahmen zur Abfederung der Frankenstärke (CH)

Bern, 16.02.2011 – Die Höherbewertung des Frankens wird das Wirtschaftswachstum in den kommenden Monaten verlangsamen. Der Bundesrat hat eine Situationsanalyse vorgenommen und Gegenmassnahmen geprüft. Mit verstärktem Nachdruck soll die Wachstumspolitik weitergeführt werden. Ergänzend hat der Bundesrat am 16. Februar 2011 rasch wirkende Massnahmen in den Bereichen touristische Landeswerbung, Exportrisikoversicherung und Technologieförderung beschlossen. Zudem sollen die Weitergabe der Währungsgewinne bei den Importen untersucht und die Überwachung der Finanzierungssituation der Schweizer Unternehmen fortgesetzt werden.

Seit Jahresbeginn hat sich bei den Wechselkursen eine Entspannung ergeben. Der Euro hat sich um mehrere Rappen verteuert. Trotzdem sind die Folgen der Aufwertung für exportorientierte Firmen wie auch für den Tourismussektor schwerwiegend. Der Bundesrat hat eine breit abgestützte Situationsanalyse vorgenommen und verschiedene Massnahmen geprüft.

Für die monetären Massnahmen ist die Schweizerische Nationalbank zuständig. Sie ist durch das Gesetz zur Gewährleistung der Preisstabilität unter Berücksichtigung der Wirtschaftsentwicklung verpflichtet. Im Rahmen ihres Mandats berücksichtigt sie die Wechselkurssituation und kann einer übermässigen Aufwertung, die deflationäre Entwicklungen auszulösen droht, situativ entgegenwirken.

Die von Bundesrat und Parlament verantwortete Wirtschafts- und Finanzpolitik der Schweiz verzichtet weitgehend auf interventionistische und marktverzerrende Massnahmen wie z.B. Subventionen und ist im Kern darauf ausgerichtet, die Unternehmen in der Schweiz durch generell günstige Rahmenbedingungen zu unterstützen. Gerade ein aktueller Vergleich der wirtschaftlichen Situation mit anderen Ländern zeigt den Erfolg dieser Politik klar auf.

Mit besonderem Nachdruck weiterverfolgt werden sollten hingegen alle längerfristigen wachstumspolitischen Massnahmen, die für die Exportindustrie die Rahmenbedingungen verbessern, wie etwa Freihandelsabkommen mit dynamischen Schwellenländern. Gerade weil damit zu rechnen ist, dass der Schweizer Franken aus strukturellen Gründen zu einer langanhaltenden Stärke neigen dürfte, sind solche langfristig orientierten Massnahmen zur strukturellen Verbesserung der Standortfaktoren besonders angebracht.

Ergänzend hat der Bundesrat Massnahmen beschlossen, welche die Unternehmen bei der Überwindung der Anpassung unterstützen. Damit sollen die Wirtschaftsentwicklung unterstützt und Arbeitsplätze erhalten werden.

Mittelerhöhung zugunsten der touristischen Landeswerbung
Die tourismusabhängige Wirtschaft bekommt die Frankenstärke überdurchschnittlich zu spüren. Aufgrund der zeitlichen Verzögerung ist davon auszugehen, dass die Einbussen im Schweizer Tourismus aufgrund der Frankenstärke nicht nur im laufenden Jahr, sondern auch 2012 markant ausfallen könnten. Deshalb sollen für die touristische Landeswerbung für 2011 und 2012 zusätzliche Mittel von je 12 Millionen Franken zur Verfügung gestellt werden.

Massnahmen im Bereich der Schweizerischen Exportrisikoversicherung (SERV)
Im Bereich der SERV wird im Rahmen der anstehenden Botschaft über die Standortförderung 2012-2015 eine Verlängerung der im Rahmen der im zweiten Stabilisierungspaket beschlossenen zusätzlichen Instrumente der SERV vorgeschlagen werden. Weiter sollen im Vollzug der gegenwärtig schwierigen Lage durch gezielte Massnahmen vermehrt Rechnung getragen werden. So soll die Möglichkeit geschaffen werden, den Zuschlag für Policen in Fremdwährungen herabzusetzen oder aufzuheben.

Mittelerhöhung zu Gunsten der Kommission für Technologie und Innovation (KTI)
Mit zusätzlichen Mitteln von insgesamt 20 Millionen Franken für die KTI ausschliesslich für die beiden Jahre 2011 und 2012 sollen die bestehenden Förderinstrumente dotiert werden. Damit kann effizient und nachhaltig Wirkung zugunsten der exportorientierten Industrie erzielt werden. Diese wird jetzt gezwungen, Margen, Know-how und Arbeitsplätze zu erhalten. Die erhöhten Mittel kompensieren einen bescheidenen Teil der schwindenden Investitions- und Innovationsfähigkeit. Sie haben zum Ziel, die exportorientierten Unternehmen zusätzlich auf die Zukunft als verlässlichen Arbeitgeber vorzubereiten. Begleitet wird dieser erhöhte Mitteleinsatz durch die auf ein Jahr befristete Möglichkeit, den im Förderprozess sonst üblichen „Barbetrag“ (Cash-Beitrag), den die Unternehmenspartner in der Höhe von mindestens 10% zu entrichten haben, zu reduzieren. Darüber hinaus werden verstärkt Bundesbeiträge für projektbezogene Infrastruktur- und Materialkosten gesprochen, die im üblichen Förderprozess nur in Einzelfällen bewilligt werden. Weiter führt die KTI ein Pilotprojekt mit einem sogenannten Voucher durch. Dieser „Gutschein“ für KMU baut Hürden ab, in innovative Forschungsprojekte mit Hochschulen einzusteigen.

Überprüfung der Weitergabe von Wechselkursgewinnen bei den Importen von Vorleistungen
Während der Konsultationen wurde verschiedentlich vermutet, dass die Weitergabe von Wechselkursgewinnen bei den Importen von Vorleistungen nicht zufriedenstellend funktioniere. Der Bundesrat hat deshalb beschlossen, die Verwaltung mit vertieften Abklärungen der Situation und der Identifizierung allfälliger Problembereiche zu beauftragen.

Beobachtung der Situation bei der Unternehmensfinanzierung
Seit Dezember 2008 trifft sich unter der Führung des SECO regelmässig eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Schweizerischen Nationalbank, des Schweizerischen Gewerbeverbandes, Swissmem, economiesuisse, dem Staatssekretariat für internationale Finanzfragen und der Bankiervereinigung, um die Finanzierungssituation der Unternehmen zu beobachten. Die Gruppe soll weitergeführt werden und quartalsweise dem Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement Bericht erstatten.

Eigenverantwortung der Unternehmen
Es liegt grundsätzlich in der Eigenverantwortung der Unternehmen, sich den Schwankungen des Frankenkurses zu stellen. Der Bankensektor und verschiedene Akteure im Bereich der Exportberatung werden ihrerseits bemüht sein, ihre Information über Möglichkeiten zur Devisenabsicherung im Exportgeschäft zu intensivieren.

Adresse für Rückfragen:

Antje Baertschi,
Leiterin Kommunikation,
SECO,
Tel. 031 323 52 75

Herausgeber:
Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement
Internet: http://www.evd.admin.ch