Riet R. Campell als ISIA-Präsident wiedergewählt

Riet R. Campell, Direktor Swiss Snowsports

Belp, 21. Mai 2012 – In der vergangenen Woche tagte der Internationale Verband der Berufsskileher, die ISIA (International Ski Instructors’Assosiation), in Krakau (PL). Riet R. Campell (Direktor Swiss Snowsports) wurde als ISIA-Präsident wiedergewählt.

Vom 16. – 18. Mai 2012 fand in Krakau (Polen) der Kongress des Weltverbandes der Berufsskilehrer statt. Das Ziel der ISIA (International Ski Instructors’ Assosiation), welche 1970 gegründet wurde, ist der Ausbildungsstandart der Skilehrer weltweit auf ein qualitativ hohes Niveau zu bringen und somit den Gästen einen sicheren Unterricht bieten zu können. Am diesjährigen Kongress wurde unter dem Motto „Schneesport ist gesund“ der Schwerpunkt auf Gesundheit und Sicherheit im Schneesport gelegt.

Erfolgreiche Wiederwahl
Alle 39 Mitgliedernationen, unter anderem auch die Koreaner, Amerikaner, Japaner und Argentinier, haben an der Delegiertenversammlung teilgenommen. Neben den statutarischen Traktanden standen die Neuwahlen im Mittelpunkt der Delegiertenversammlung. 21 Kandidaten hatten sich für das 9 köpfige Präsidium zur Wahl zur Verfügung gestellt. Für den Präsidentenposten kandidierten der Franzose Gilles Chabert und Riet R. Campell (Schweiz), welcher mit einem guten Resultat wiedergewählt wurde. Als Vize-Präsidenten wurden Vittorio Caffi (Irland) für Europa, Martin Bacer (Argentinien) für Amerika und Yuichi Mabuchi (Japan) für Asien gewählt. Die Beisitzerposten wurden von Österreich, Frankreich, Grossbritannien, Deutschland und Tschechien besetzt.

Gesamte Medienmitteilung (PDF)

Riet R. Campell,
Direktor Swiss Snowsports und
Präsident der internationalen Skilehrervereinigung ISIA
riet.campell@snowsports.ch

Anouk Spiess,
Assistant Marketing / Communication
Tel. direkt 031 810 41 14
oder anouk.spiess@snowsports.ch

Echtheit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Glaubwürdigkeit bringen zufriedene Gäste!

Mit einem gediegenen Anlass ehrte das Tourismus Forum Luzern (TFL) am Samstag, 5. Mai 2012, im Verkehrshaus Luzern drei verdiente Persönlichkeiten und Organisationen für ihren vorbildlichen Einsatz mit dem Tourismus-Award. Es sind dies Walter Schmid, Luzern, für sein enormes Engagement für den Tourismus und die Gesellschaft, der Verband Zentralschweizer Elektro-Installationsfirmen VZEI für die beispielhafte Tourismusförderung und der Verein „Naturarena Rotsee“ für das Projekt des Jahres.

Im Verkehrshaus herrschte am Samstag ein Hauch von Galastimmung: 400 Gäste aus der ganzen Zentralschweiz feierten wichtige Persönlichkeiten des Tourismus. Als Show-Acts traten die Swiss Music Award-Gewinnerin Caroline Chevin aus Weggis, der Zuger Kabarettist Michael Elsener und die Bernerin Monique mit volkstümlichen Schlagern auf. Der Abend wurde unterhaltsam moderiert von Viviane Koller, Tele 1, und Kurt Zurfluh, Radio + Fernsehen SRF. Das Festival der Gastfreundschaft mit den Hauptsponsoren Luzerner Kantonalbank und Bild + Ton begann mit einem Referat von Guglielmo Brentel, Präsident von hotelleriesuisse. Seine Botschaft war ebenso klar wie interessant.

  • Ob Hotels, Restaurants, Infrastrukturen oder andere touristische Leistungen – das Produkt muss gut, glaubwürdig und erlebnisreich sein!
  • Unsere Mitarbeitenden müssen sehr gut ausgebildet und gut geführt sein, damit sie den Gästen überzeugt, begeistert und mit Herzlichkeit begegnen können. Sie müssen sie für ihre gute Arbeit gut bezahlen.
  • Und die Chefs gehen mit gutem Beispiel voran und leben die herzliche Gastfreundschaft. Sie geben den Ton an, welcher die Musik ausmacht!
  • Echtheit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Glaubwürdigkeit sind typische Eigenschaften von uns Schweizern – und diese müssen wir pflegen.

Walter Schmid – ein Award für ein Lebenswerk in Tourismus und Gesellschaft
Spannend wurde es dann, als es um die Bekanntgabe der Award-Gewinner ging. Der Hauptpreis ging an den Luzerner Walter Schmid. Fast zwei Jahrzehnte lang leitete Walter Schmid mit grossem Engagement das Tourismus Forum Luzern TFL und führte es zum Erfolg. Das TFL, am 1. Januar 2002 aus dem Zusammenschluss von Verkehrsverein Luzern und Forum Luzern 2000 hervorgegangen, bezweckt die Förderung des Tourismus in der Region Luzern und in der Zentralschweiz. Dank den freiwilligen Beiträgen der 374 Mitglieder im TFL überweist das Tourismus Forum Luzern der Luzern Tourismus AG jährlich rund eine halbe Million Franken für das Destinations-Marketing und stützt damit die weltweit bekannte Marke Luzern.Walter Schmid ist seit der Gründung „Spiritus rector“ („der führende, lenkende Geist“) des TFL. Er prägte es von A bis Z. An der TFL-Generalversammlung am 23. Mai 2012 beendet er seine von Erfolg begleitete Präsidentschaft.

Das TFL leistete Anschubfinanzierungen für das unvergessliche Brasilien-Fussballcamp in Weggis vor der Fussball-WM 2006 in Deutschland und für das „House of Switzerland“ an den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking. Auch das World Tourismus Forum, schon zum zweiten Mal mit weltweiter Beteiligung realisiert, wurde vom TFL lanciert. Walter Schmid ist ein kreativer Werbefachmann, ein Kommunikator par excellence. Er realisierte mit seiner BSW-Agentur Schmid Riedmann & Partner Luzern für seine Kunden Hunderte von durchdachten Kampagnen und führte sie zum Erfolg. 13 Jahre lang war Walter Schmid GL-Mitglied der Liberalen Partei der Stadt Luzern – mit dem Hintergrund „Stadtgestaltung“. Luzern ist ihm ans Herz gewachsen.

Sein sportliches Engagement: während sechseinhalb Jahren war er Präsident des Schlittschuh-Clubs Luzern SCL und sieben Jahre lang Clubleitungsmitglied des FC Luzern. Während Jahren schrieb Walter Schmid im Luzerner Tagblatt (später LUZERNER ZEITUNG) viel gelesene und stark beachtete Kolumnen. Seine teils satirischen Zeilen verursachten da und dort für rote Köpfe – oft auch im Luzerner Stadthaus. Walter Schmid war auch im Verein zur Erhaltung der Museggmauern Mitglied der ersten Stunde. Sein Hobby ist vielen bekannt: er ist Bandleader der legendären Luzerner Dixieland Jazzband Old Time Jungle Cats. Luzern und die Region Luzern-Vierwaldstättersee standen stets im Zentrum eines Lebens, das den eigenen Garten pflegt und nie vergisst, auch über den eigenen Gartenzaun hinwegzuschauen.

VZEI – Award für beispielhafte Tourismus-Förderung
Der VZEI ist der Arbeitgeberverband in der Elektro- und Telekommunikations-Installations¬branche der Zentralschweiz mit rund 200 Mitgliedern in den Kantonen Luzern, Schwyz, Uri Ob- und Nidwalden. Der VZEI bezweckt die Wahrung und Förderung der politischen und wirt¬schaftlichen Interessen des Elektro- und Telematik-Installationsgewerbes. Der Verein ist im Milizsystem organisiert und wird von einem Vorstand mit zehn Mitgliedern geführt. Kunden des VZEI sind z.B. Elektro-Installationsfirmen, Elektro-Planer, Elektrizitäts-Werke, branchenfremde Unternehmen, Schulen, öffentliche Hand, etc. Hauptaufgaben sind Branchenpolitik, Berufsbildungspolitik, Sozialpolitik und Dienstleistungspolitik. Seit Juli 2006 ist der VZEI mit seinen Elektro-Fachgeschäften offizieller Förderer des Tourismus Luzern und der Zentralschweiz. Ein Vertrag mit dem Tourismus Forum TFL und mit der Luzern Tourismus AG (LTAG) wurde im Juli 2006 abgeschlossen und seither immer wieder erneuert bis Ende Juni 2014.

Der VZEI hat den Tourismus in Luzern und in der Zentralschweiz durch freiwillige und zusätzliche Mitgliederbeiträge in der Höhe von jährlich 100’000 Franken gezielt unterstützt. Der VZEI ist bisher der einzige Branchenverband der ein Bekenntnis zum Tourismus abgelegt hat und ihn finanziell tatkräftig unterstützt. Er ist ein beispielhafter Vorreiter der Tourismus¬förderung in der Zentralschweiz und kann andere Branchenverbände ebenfalls zu einem Engagement für die wichtige Tourismusbranche anregen.

Präsidiert wird der VZEI seit zwei Jahren vom Altdorfer Stefan Planzer. Er sagte: «Floriert der Tourismus, rollt die Wirtschaft». Für den VZEI – wie auch für die LTAG und das TFL – sind funktionierende Wirtschaftsräume und eine starke Region von existenzieller Bedeutung“.

Naturarena Rotsee – Award für das Projekt des Jahres
Der Rotsee und seine Umgebung bilden eine weltweit einmalige Naturarena, die sowohl als Erholungs- und Naturschutzgebiet als auch für den Rudersport genutzt wird. Mit seiner geographischen Lage ist der Rotsee geradezu ideal zur Durchführung von Ruderregatten, welche im olympischen Format auf sechs Bahnen über 2000 Meter ausgetragen werden. Doch der Rotsee ist gleichzeitig ein Naturschutzgebiet, mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt und ein Naherholungsgebiet für die Bewohner der umliegenden Gemeinden. Die Studie „Zukunft Rotsee und Rudersport“, welche im Auftrag von Stadt und Kanton Luzern, der Gemeinde Ebikon und dem Regattaverein Luzern realisiert wurde, hat nun gezeigt, dass sich die meisten Interessen durchaus unter einen Hut bringen lassen – allerdings mit klar definierten Schutz- und Nutzungsräumen und diversen infrastrukturellen Investitionen.

Das Ziel aller Beteiligter ist klar: Der Rotsee soll auch in Zukunft allen Nutzern offen stehen. Dass dabei ökologische Faktoren eine zentrale Rolle spielen, ist unbestritten, da die Naturarena Rotsee in all ihrer Pracht und ihrem Reichtum erhalten werden soll. Deshalb wird jetzt eine Schutzverordnung ausgearbeitet, welche Naturschutz und Nutzung rechtlich klar regelt. Mit der Verleihung des Tourismus – Award für das „Projekt des Jahres“ bewirken wir zweierlei:

  1. Unsere Wertschätzung und Anerkennung gegenüber Urs Hunkeler bekunden – für seinen langjährigen Einsatz am Steuer des Regattavereins Luzern und in dieser Funktion auch als OK – Chef der internationalen Ruderregatten auf dem Luzerner Rotsee.
  2. Aufmunterung, Unterstützung und Motivation signalisieren für Felix Howald für die bereits geleistete, in wesentlichen Teilen aber noch vor ihm liegende Arbeit als Präsident des Vereins „Naturarena Rotsee“.

Dieser im Juli 2010 von Urs Hunkeler ins Leben gerufene Verein hat die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit Anwohnern, Naturschützern, Ruderern, Fischern, Vertretern der Wirtschaft, dem Tourismus, der öffentlichen Hand, der Gemeinden, dem Kanton und dem Bund ein Konzept zu entwickeln und zu realisieren, das sowohl den Kriterien neuzeitlicher Freizeit- und Erholungsformen, als auch einer Schutzwürdigkeit des Natur- und Landschaftsraumes Rotsee zu genügen vermag. Ein Konzept aber auch, das mit einem Investitionsaufwand von rund 16 Millionen Franken jene Infrastruktur–Erneuerungen möglich macht, damit die schönste Rudersport– Naturarena der Welt nicht nur weiterhin jährlich für die internationalen Ruderregatten genutzt werden kann, sondern auch wieder einmal zum Schauplatz einer Weltmeisterschaft wird. Urs Hunkeler, wirkte seit 1995 im Vorstand und ab 2002 als Präsident des Regatta Vereins Luzern. Dabei hat er sich grosse Verdienste erworben. Er stellte rechtzeitig die Weichen, damit Luzern mindestens noch einen touristisch wichtigen sportlichen Grossanlass mit internationaler Ausstrahlung realisieren kann: die äusserst attraktiven Regatten der „Ruderwelt Luzern“.

Der Verein ist überzeugt, dass sich in der „Naturarena Rotsee“ die Interessen von Rudersport und Natur sinnvoll kombinieren lassen und dadurch Synergien genutzt werden können. Die „Naturarena Rotsee“ steht bis zur Umsetzung noch vor grossen – auch finanziellen Herausforderungen. Das durchdachte „Projekt des Jahres“ wird mit dem Tourismus-Award 2012 ausgezeichnet – als Motivation für die Zukunft und als Anerkennung für die bisher geleistete, zielstrebige Tätigkeit.

Zwölf Gewinner seit 2002
Die Verleihung des Tourismus-Awards fand erstmals im Rahmen eines grossen Galaabends statt. Bisher wurden die Persönlichkeiten jeweils an der Generalversammlung des Tourismus Forums Luzern geehrt. Nebst den drei neuen Award-Gewinnern wurden bisher folgende Personen ausgezeichnet: 2002 Alfred N. Becker, 2003 Georges Bucher (+ 2010), 2004 Dr. Hermann Heller (+ 2008), 2005 Edwin und Rosmarie Schmidli, 2006 Dr. h.c. Waldis, 2007 Michael Haefliger, 2008 Bucherer AG, 2009 Rudolf Freimann, 2011 Pilatusbahnen AG.

Award für das Engagement in Tourismus und Gesellschaft:
Walter Schmid, Luzern

Kommunikationsberater; Mitinhaber Werbeagentur BSW Schmid Riedmann & Partner AG
19 ½ Jahre lang Präsident des Tourismus Forum Luzern TFL
Hallwilerweg 5, 6003 Luzern
Telefon: 079 341 92 00
Mail: w.schmid@schmid-riedmann.ch

Award für beispielhafte Tourismusförderung:
Verband Zentralschweizer Elektroinstallationsfirmen VZEI

Stefan Planzer, Präsident VZEI,
Elektro Planzer AG, Altdorf
Telefon: 041 872 07 07

Award für das Projekt des Jahres:
Verein „Naturarena Rotsee“

Dr. Urs Hunkeler
Mitglied der GL Messe Luzern AG
Gründungspräsident Verein „Naturarena Rotsee“
Telefon: 041 318 37 00
Mail: urs.Hunkeler@messeluzern.ch

Dr. Felix Howald, Präsident,
Direktor Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz
Telefon: 041 417 01 47
Mail: felix.howald@ihz.ch

37 „Friendly Hosts“ im Namen der Gastfreundschaft in Luzern unterwegs
Anlässlich des Festivals wurden auch die „Friendly Hosts“ präsentiert. Die Projektgruppe „Luzern leuchtet“ hat sich zum Ziel gesetzt, Massnahmen zur Förderung der Gastfreundschaft umzusetzen und hat Gästebotschafter mit Herzblut für ihre Stadt und den Tourismus gesucht. Seit einigen Tagen sind nun 37 Personen ehrenamtlich als Botschafter auf den Plätzen und in den Strassen Luzerns unterwegs. Die 23 Damen und 14 Herren in ihrem gut sichtbaren roten Tenü tragen dazu bei, Luzerns anspruchsvollen Gästen aus aller Welt ein noch persönlicheres und unvergesslicheres Ferienerlebnis zu ermöglichen. Die Botschafter der Gastfreundschaft haben eine Ausbildung durch die Tourist Information von Luzern Tourismus genossen und leben nun ausgerüstet mit Stadtplänen, Broschüren, iPads, Insider-Tipps und viel Herzblut vor, was gelebte Gastfreundschaft heisst. Die engagierte Gruppe besteht hauptsächlich aus (Früh-)Pensionierten und Familienfrauen im Alter von 40-78 Jahren. Die „Friendly Hosts“ sind top motiviert, suchen eine sinnvolle Beschäftigung, die Spass macht und beraten Luzerns Gäste in zehn Sprachen.

„Festival der Gastfreundschaft – Ehrung Gewinner Tourismus-Award 2012“
Samstag, 5. Mai 2012, 17.30 Uhr, Verkehrshaus Luzern

Kommunikation:
Josef Odermatt
rumar+partner – Agentur für Kommunikation,
Organisation und Regionalmanagement
Bodenstrasse 23
6403 Küssnacht am Rigi
http://www.rumarpartner.ch
odermatt@rumarpartner.ch
Telefon 041 850 92 92, Handy 079 340 77 51

Luzern, 5. Mai 2012

Neue Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft für die touristischen Angebote auf der Rigi

Eine historischer Schritt: Die gemeinsame Organisation und Vermarktung der Rigi

Aus dem Regionalprojekt RigiPlus wird RigiPlus AG

Ein bedeutender Schritt auf der Rigi steht bevor: Rund zwei Monate vor Eröffnung des Mineralbades & Spa Rigi Kaltbad mit dem Botta-Dorfplatz und dem neuen Hotel Rigi Kaltbad (Eröffnung: 26. Mai 2012) haben die wichtigsten Partner am Freitag, 27. April 2012 beschlossen, eine gemeinsame Entwicklungs¬und Vermarktungsgesellschaft für die touristischen Angebote auf der Rigi aufzubauen: Die RigiPlus AG wird in den nächsten Wochen gegründet.

Im Auftrag der Kantone Schwyz und Luzern und des Bundes lancierte der Regionalentwicklungsverband (REV) Rigi-Mythen im Rahmen der Regionalpolitik im Jahr 2009 das Projekt RigiPlus zur Erhöhung der Wertschöpfung und Sicherung der Arbeitsplätze in der Region. Durch das grosse Engagement der touristischen Anbieter auf der Rigi und deren Bereitschaft, untereinander konstruktiv zusammenzuarbeiten, konnten mit diesem Projekt verschiedene Weichen für die Zukunft gestellt werden. Eine zentrale Weichenstellung ist nun die Gründung der RigiPlus AG. Kurt Zibung, Regierungsrat und Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements Kanton Schwyz begrüsst diesen Schritt sehr: „Der Konkurrenzdruck auf die Tourismusanbieter ist enorm. Eine Bahn oder ein Hotel ohne strategische Kooperationspartner kann sich langfristig nur schwer auf dem Markt behaupten. Will man auch in Zukunft auf den hart umkämpften Märkten bestehen, müssen sich Bahnen, Hotels, Restaurants und weitere Anbieter zu Tourismusregionen zusammenschliessen und gemeinsam die Märkte bearbeiten. Die dadurch frei werdenden Ressourcen können in den weiteren Ausbau der Qualität und in innovative Produkte und Dienstleistungen investiert werden. Hier gehen die Unternehmen auf der Rigi mit gutem Vorbild voraus. Ich gratuliere den Unternehmern auf der Rigi für ihren mutigen und vorausschauenden Entscheid und danke dem REV Rigi-Mythen für seine massgebliche Unterstützung.»

Die „Königin der Berge“ meldet sich zurück!
„Es ist wichtig, dass wir nun gemeinsam daran arbeiten, dass die ‚Königin der Berge‘ ihrem Ruf wieder gerecht wird. Ich bin überzeugt, dass durch die neue Partnerschaft aller Dienstleister die Rigi wieder an Strahlkraft gewinnen kann“, sagt Renate Käppeli vom Rigi Kulm-Hotel. So haben die RIGI BAHNEN AG sowie die weiteren Bahnen an der Rigi, das Mineralbad & Spa Rigi Kaltbad, die Kulm-Hotel AG sowie das Hotel Rigi Kaltbad als grösste touristische Leistungsträger auf der Rigi im Kernteam mitgearbeitet und ihre Beteiligungen und Beiträge bereits bestätigt. Grundsätzlich geht es nicht darum, neue Mittel aufzubringen, sondern bisherige Marketing-und Werbegelder gemeinsam einzusetzen für die Rigi und ihre Produkte und Dienstleistungen.

Eingeladen sind alle Rigi-Betriebe
Die erwähnten Betriebe und Organisationen unterzeichnen in den nächsten Tagen eine Leistungsvereinbarung, worin der Anteil am Aktienkapital ebenso fixiert ist wie der jährliche Beitrag in die neue RigiPlus AG. Das Aktienkapital beträgt Fr. 100‘000.-, woran die RIGI BAHNEN AG 50 Prozent leistet, jedoch nur maximal 49 Prozent Stimmrechtsanteil beansprucht. Die Aktionäre (Bahnen, Mineralbad & Spa, Hotels Rigi Kulm und Rigi Kaltbad) entrichten entsprechend ihrem Anteil auch Leistungsbeiträge für vier Jahre. Die bisherigen Partner sicherten bis jetzt Beiträge in der Höhe von Fr. 532‘500.-zu. Am 9. Mai 2012 sind nun alle rund drei Dutzend Hotels, Restaurants, Berg-und Alpwirtschaften eingeladen, sich an der RigiPlus AG und am Betriebskapital zu beteiligen.

Neue Perspektiven für das gemeinsame Marketing
„Mit dem Botta-Bad, dem neuen Dorfplatz, dem sanierten Hotel Rigi-Kaltbad, dem neuen Dorfladen mit Regio-Shop sowie dem neuen Bahnhof und weiteren geplanten Bauten wie etwa das Wohnhaus Bellevue ergibt sich für die Rigi eine komplett neue Situation und neue Perspektiven. Nutzen wir also die Chance, um uns auch marketingmässig fit zu machen! Die ganze Rigi und alle Leistungsträger werden davon profitieren“, freut sich Peter Pfenniger, Direktor der Rigi-Bahnen. Die Rigi hat eine lange Tourismustradition, die einzigartige Berg-und Seelandschaft und ihr grosses Potenzial als Wohlfühl-und Wellnessregion ist ein bedeutender Bestandteil des Angebotes der Region. Und Karl Küttel, Geschäftsführer der Rigi-Scheidegg AG doppelt nach: „Wir Rigianer werden mit der RigiPlus AG eine Einheit und dies über die Grenzen der Kantone und Gemeinden hinweg. Wir erhalten mit dieser neuen Organisation eine Plattform und eine Verbindung, die uns zusammen stark machen wird – die Rigi erlebt eine neue Blüte“.

Neue Impulse für den meistbesuchten Ausflugsberg der Schweiz
Nach einer langen Durststrecke ist es nun soweit: Vom 29. Juni 2012 bis am 1. Juli 2012 feiern die Bauherren, die Bevölkerung und die Gäste die Eröffnungen des Mineralbades & Spa‘s Rigi Kaltbad (Botta Bad), des sanierten Hotels Rigi Kaltbad, des neuen Dorfladens mit Regio-Shops und des neuen Dorfplatzes. Damit bekommt der meistbesuchte Berg (600‘000 Gäste pro Jahr) mit der ersten Bergbahn Europas, neue Impulse. Dann geht es weiter mit dem Neubau des Wohnhauses Bellevue, den Bahnstationen Goldau und Rigi Kaltbad sowie weiteren öffentlichen Infrastrukturbauten.

Organisation und Vermarktung der Rigi nach innen und nach aussen
Für alle Beteiligten des Kernteams ist klar: Die Rigi soll als Königin der Berge durch Qualität und Innovation in eine wirtschaftlich erfolgreiche und innovative Zukunft geführt werden. Dazu gehören:

  • Inszenierung des Berges als Ganzes zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit;
  • Anbieterübergreifende Angebotsbündelung und Vermarktung;
  • Etablierung einer geschlossenen Dienstleistungskette;
  • Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der Leistungsträger auf und um die Rigi;
  • Erhöhung der Wertschöpfung durch wiederkehrende Gäste;
  • Nachhaltige und achtsame Auslastung der gesamten Infrastruktur, gemäss dem Leitbild RigiPlus und dadurch Erzielung einer Verbesserung der Investitionsfähigkeit aller Akteure;
  • Koordinierte Interessenvertretung gegenüber Dritten in der Funktion eines „Kümmerers“ (Behörden, Tour Operator, Destinationsvermarktung, etc.).

Die Rolle von Luzern Tourismus AG und Schwyz Tourismus
Die beiden kantonalen Tourismusorganisationen waren aktiv beim Aufbau der gemeinsamen Entwicklungs¬und Vermarktungsorganisation auf der Rigi involviert, um eine bestmögliche Koordination sicher zu stellen und Synergien effizient zu nutzen. Marcel Perren: „Die Luzern Tourismus AG wird Plattformen für die nationale und internationale Marktbearbeitung der gesamten Erlebnisregion Luzern -Vierwaldstättersee anbieten und in der Aufbauphase mit Know-how und Projektmanagement zur Seite stehen. Zudem wird die heutige Tourist Info auf Rigi Kaltbad vollständig in die neue RigiPlus AG integriert.“ Schwyz Tourismus hat bereits seit zehn Jahren eine Leistungsvereinbarung mit Luzern Tourismus AG. Dazu Geschäftsführerin Monica Müller: „Die Rigi ist die Schnittstelle mit sechs Gemeinden auf Schwyzer Seite (Gersau, Ingenbohl, Schwyz, Lauerz, Arth, Küssnacht) und drei Gemeinden auf Luzerner Seite (Greppen, Weggis, Vitznau). Mit der neuen Gesellschaft werden die Weichen gestellt für gemeinsame, erfolgreiche und vielfältige Angebote. Denn Fakt ist: Für den Gast zählt die Rigi, ob Luzerner oder Schwyzer Seite. Der Ausbau des Tourismus hat eine bessere Jahresauslastung zum Ziel (Saisonverlängerungen) sowie eine Erhöhung der Wertschöpfung durch optimalere Dienstleistungen und mehr Nischenangebote. Die bestehende Infrastruktur und die Angebote sollen laufend ausgebaut und neue Angebote sollen in die Wachstumsstrategie integriert werden. Die Rigi wird durch neun Bahnen erschlossen – das bietet dem Gast vielfältige Möglichkeiten!“

Vorteile – sowohl bei den Bahnen, dem Bad bis hin zur Alpwirtschaft
Auch für Roger Bernet, Geschäftsführer der Aqua-Spa-Resorts, die das Bad entwickelt hat und auch betreiben wird, ist klar, dass mit dem beschlossenen Weg für alle nur Vorteile erlangt werden können: „Dies sowohl für die Rigi als Ganzes, aber auch für jeden einzelnen Anbieter, vom Badbetreiber, den Bahnen bis hin zum Älpler mit seinen feinen Regionalprodukten und Dienstleistungen.“ Er erwähnt dazu einige wichtige Punkte:

  • Effizienter Einsatz ihrer Werbemittel dank jährlicher Beitragsleistungen durch Bündelung der Marketingmittel der einzelnen Leistungsträger (Pooling);
  • • Zielgruppenorientierte Marketingaktivitäten (z.B. Platzierung Homepage http://www.rigi.ch, Nennung in Informationsbroschüren, etc.);
  • Durch die Partizipation der Leistungsträger als Aktionäre findet eine gemeinsame Weiterentwicklung und stetiger Interessensaustausch statt.

Rolf Kasper, Inhaber des Hotels Rigi Kaltbad, ergänzt: „Die neue RigiPlus AG wird alle Rigi-Produkte und Dienstleistungen vermarkten. Ich bin überzeugt, dass dies Pilotcharakter hat. Und ich will aber auch gleich auf etwas Wichtiges hinweisen: Jeder Leistungsträger muss sich engagieren und seine Angebote attraktiv, kundenfreundlich, sozusagen ‚rigilike‘ machen. Und dann haben wir gemeinsam Erfolg!“

Der aktuelle Stand des Projekts

  • Das Kernteam hat einen Businessplan entwickelt. Er dient als Grundlage für die operationelle Umsetzung der Gesellschaft. Dieser wird am Mittwoch, 9. Mai 2012 weiteren interessierten Personen und Leistungsträgern vorgestellt.
  • Das Kernteam hat beschlossen, die RigiPlus AG zu gründen, sofern auch die anderen Hotels, Restaurants sowie Berg-und Alpwirtschaften aufgrund ihrer Grössen und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten mitmachen. Ziel ist die Firmengründung im Herbst 2012, wobei die Aufbauarbeiten und Promotions¬und Werbearbeiten für 2013 bereits im Sommer 2012 angegangen werden müssen.
  • Das Zielbudget beträgt pro Jahr CHF 600‘000.-Franken pro Jahr. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über Leistungsbeiträge der Aktionäre und ist zum jetzigen Zeitpunkt zu 80 Prozent gesichert.
  • Das Kernteam ist sich bewusst: Es gibt noch verschiedene offene Fragen bezüglich Beteiligung von Rigi-Organisationen, Zusammenarbeiten, Personal, Arbeitspapiere, Arbeitsorte usw. Wichtig ist nun, dass die weiteren Partner am 9. Mai 2012 informiert und einbezogen werden können. Und dann wird die Gesellschaft gegründet!

Das Kernteam
Folgende Personen haben im Kernteam mitgearbeitet: Roger Bernet, Aqua-Spa-Resorts/Mineralbad & Spa Rigi Kaltbad René Götz, Patricia Fritschi, BHP – Hanser und Partner AG Renate Käppeli, Rigi Kulm-Hotel AG Rolf Kasper, Besitzer Hotel Rigi Kaltbad & Bellevue-Liegenschaft Andreas Kümin, Hotel Rigi Kaltbad Karl Küttel, Geschäftsführer Rigi-Scheidegg AG Monica Müller, Geschäftsführerin Schwyz Tourismus Josef Odermatt, Projektleiter RigiPlus Marcel Perren, Tourismusdirektor Luzern Tourismus AG Peter Pfenniger, Direktor RIGI BAHNEN AG

RigiPlus, ein Projekt der Regionalpolitik
Die Regionalpolitik (NRP) hat zum Ziel, durch die Förderung innovativer Projekte und Initiativen die Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit der ländlichen Regionen zu steigern und so einen Beitrag zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen in den geförderten Gebieten zu leisten. Ein wichtiger Grundsatz der NRP ist, dass die Regionen eigene Initiativen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Erhöhung der Wertschöpfung ergreifen. Damit sind die regionalen Unternehmen gefordert, Projekte mit nachhaltigen Wachstumsimpulsen zu entwickeln und zu lancieren. Das Projekt RigiPlus wurde im Rahmen der Regionalpolitik durch die Kantone Schwyz und Luzern, den Bund und den Regionalentwicklungsverbandes REV Rigi-Mythen sowie engagierte Unternehmen auf der Rigi massgeblich unterstützt.

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Ab sofort gehört das Canary Hotel und das Coast Restaurant & Bar in Santa Barbara, Kalifornien zu den Kimpton Hotels & Restaurants. (USA)

Ab sofort gehört das Canary Hotel und das Coast Restaurant & Bar in Santa Barbara, Kalifornien zu den Kimpton Hotels & Restaurants.

SAN FRANCISCO, KALIFORNIEN 23. April 2012 – Ab sofort gehört das Canary Hotel und das Coast Restaurant & Bar in Santa Barbara, Kalifornien zu den Kimpton Hotels & Restaurants. Es wurde kürzlich von KHP II, dem Private Equity Fond der Unternehmensgruppe, erworben. Das Hotel liegt mitten im Einkaufsviertel der Innenstadt Santa Barbaras und ist nur einen Straßenblock von der State Street entfernt. Das Canary Hotel hat 97 aufwändig eingerichtete Zimmer und gilt als eine Oase im luxuriösen Boutiquestil. Inneneinrichtung und Design des Hotels sind, wie der Name schon sagt, von den Kanarischen Inseln inspiriert, so dass sich die Gäste schnell dorthin entführt fühlen können. Dennoch fügt sich das Hotel perfekt in die örtliche Umgebung ein.

Zusätzlich zu seinem ansprechenden, ästhetisch gestaltetem Äußeren und bester Innenstadtlage, bietet das Canary Hotel fünf unterschiedlich große, separate Konferenzräume sowie mit „The Perch“ eine beneidenswert schöne Dachterrasse. Hier können – einzigartig in Santa Barbara – Veranstaltungen stattfinden. So ist „The Perch“ ideal geeignet für private Feste, Familienfeiern oder als romantische “Flucht aus dem Alltag”. Hier gibt es ein Schwimmbecken mit kristallklarem Wasser, ein Jacuzzi und einen unvergleichlichen 360º- Rundumblick über Santa Barbara.

Neben dem Management des Canary Hotels übernimmt Kimpton auch das Coast Restaurant & Bar. Es ist bei Einheimischen und Gästen beliebt für seine Happy Hour mit Live-Musik, festlichen Sonntagsbrunch, Geschäftsessen sowie für Abendessen mit Speisen, deren Zutaten „aus der Region frisch auf den Tisch“ kommen. Das Coast Restaurant begeistert mit einer kultivierten, aber dennoch entspannten Atmosphäre, und einer Speisekarte, die Gerichte aus regionalen Zutaten enthält, die auf den Farmen des Santa Barbara County geerntet und von heimischen Händlern geliefert werden.

Der Erwerb des Canary Hotels Santa Barbara ist das siebte Investment für den KHP II Fund, der dem Kauf des RiverPlace Hotel in Portland Anfang diesen Jahres folgte. 2011 erwarb man das Hotel Palomar San Diego und das historische Hotel Monaco Baltimore. 2010 kam das berühmte Lafayette Building in Philadelphia dazu, das zu einem Hotel Monaco umgebaut und im Lauf dieses Jahres eröffnet wird. Dazu kommt eine Kapitalbeteiligung von 50 Prozent am Aktienpaket des Hotels Palomar Chicago und 2008 der Ankauf des Gebäudes, das jetzt das Hotel Palomar Philadelphia ist. Das Canary Hotel ist das 15. Kimpton-Hotel in Kalifornien, zehn davon liegen in der San Francisco Bay Area. Es ist der fünfte Besitz für Kimpton Hotels & Restaurants in Südkalifornien, drei weitere Häuser befinden sich in San Diego und eines in Westwood, Los Angeles.

“Es ist spannend, jetzt in der Lage zu sein, Objekte mit solch hoher Qualität anzukaufen“, sagte Michael Depatie, CEO Kimpton Hotels & ‚Restaurants. “Wirklich dazu bereit zu sein, schnell in attraktive Geschäfte einzusteigen, entweder zusammen mit Hotelentwicklern, die nach Kapitalgebern suchen oder durch Akquisition von
Objekten in Schlüsselmärkten, hat sich in Santa Barbara als vorteilhaft erwiesen. Wir hoffen dieser Trend hält an, weil wir kontinuierlich nach Investitionsmöglichkeiten suchen.

Reaktionen aus Osteuropa zur Aktivierung der Ventilklausel

SCHÄDLICH FÜR DEN TOURISMUS

Der Schweizer Tourismus-Verband (STV) bedauert die Reaktionen aus Osteuropa zur Aktivierung der Ventilklausel. Die aufstrebenden Länder Osteuropas sind für die Diversifikation des Tourismus in neue Märkte von strategischer Bedeutung. Die Hotelübernachtungen hatten in den vergangenen Jahren massiv zugenommen. Der Boykottaufruf des polnischen Aussenministers Radoslaw Sikorski birgt ein grosses Risiko, die weitere Entwicklung negativ zu beeinflussen.

Der STV bedauert die scharfen Reaktionen aus Osteuropa, die dem Entscheid des Bundesrates zur Aktivierung der Ventilklausel folgten. Gegen 400‘000 Logiernächte stammten 2011 aus Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Innerhalb der letzten 10 Jahre haben sich die Hotellogiernächte verdoppelt. Die Aufenthaltsdauer ist mit rund 3 Nächten gar überdurchschnittlich hoch.

Die aufstrebenden Länder Osteuropas sind zudem für die Märktediversifikation von strategischer Bedeutung für die touristische Schweiz. «Der Tourismus kämpft um jeden Gast. Einmal mehr ist es der von externen Faktoren so abhängige Tourismus, der in Mitleidenschaft gezogen wird. Die osteuropäischen Besucher sind uns selbstverständlich weiterhin höchst willkommen», meint Mario Lütolf, Direktor des Schweizer Tourismus-Verbandes. Der Boykottaufruf des polnischen Aussenministers verunsichere unnötigerweise die Öffentlichkeit. Die Marke Schweiz sei aber stark, eine Reise in die Schweiz bleibe ein begehrliches Ziel für viele Menschen aus der ganzen Welt.

Statistik / weitere Informationen:
Polen: Zunahme innerhalb 10 Jahren an Hotellogiernächten: 96.9 % (2005-2010: +84.9%). 2011 könnte die Anzahl von 150’000 Hotellogiernächten (LN) überschritten werden (Entwicklung der LN im Vergleich zu 2010: +4,8%). Die beliebtesten Regionen der polnischen Touristen sind Zürich (über 30’000 LN im 2010), Graubünden (über 20’000 LN im 2010) und Genf (über 13’000 LN im 2010). Über 150’000 LN pro Jahr entsprechen einem Marktanteil der ausländischen Hotellogiernächte von 0,8% (2011). Das Entwicklungspotenzial des Markts Polen ist von besonderer Bedeutung für den Schweizer Tourismus (+3 – 5% LN pro Jahr. Die Konsumentenstimmung ist grundsätzlich positiv. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 3.1 Nächten (Ausland: 2.3). Tschechien: 105‘436 LN (2011: + 1.2 %), Aufenthaltsdauer 2.5 Nächte. Ungarn: 84‘364 LN (2011: + 0.9 %), 2.5 Nächte. Slowakei: 36‘284 LN (2011, + 21.7 %), 2.9 Nächte.

Weitere Auskünfte:
Mario Lütolf,
Direktor Schweizer Tourismus-Verband
Tel.: +41 (0)31 307 47 55,
mario.luetolf@swisstourfed.ch

Bettmeralp Bahnen AG und Aletsch Riederalp Bahnen AG gehen vereint in eine gemeinsame Zukunft (CH)

Medienmitteilung der Bettmeralp Bahnen AG und der Aletsch Riederalp Bahnen AG

Vereint in eine gemeinsame Zukunft

  • Die Bettmeralp Bahnen AG hat ein grösseres Aktienpaket der Aletsch Riederalp Bahnen AG käuflich erworben.
  • Gleichzeitig wurde beschlossen eine gemeinsame Direktion mit der operativen Führung der beiden Bahngesellschaften zu beauftragen.
  • Valentin König CEO der Aletsch Riederalp Bahnen AG wie der Bettmeralp Bahnen

Bereits im Frühjahr 2008 hat die Bettmeralp Bahnen AG ein 20% Aktienpaket der Aletsch Riederalp Bahnen AG käuflich erworben. Damit wurde die Bettmeralp Bahnen AG zum grössten Aktionär der Aletsch Riederalp Bahnen AG.

In diesen Tagen wurde ein grösseres Aktienpaket der Aletsch Riederalp Bahnen AG aus der Aktionärsgruppe Albert Bass, Gregor Furrer und Odilo Guntern an die Bettmeralp Bahnen AG verkauft. Mit diesem Aktienkauf besitzt die Bettmeralp Bahnen AG mittlerweile etwas mehr als 40% am Aktienkapital der Aletsch Riederalp Bahnen AG. Die Bettmeralp Bahnen übernehmen dieses Aktienpaket im Sinne einer finanziellen und strategischen Partnerschaft.

Mit diesem Aktientausch wollen beide Gesellschaften die bestehenden Infrastrukturen noch stärker auf einander abstimmen und das touristische Potenzial entsprechend abschöpfen. Selbstverständlich bezweckt man damit auch eine marktwirksamere Positionierung, welche mit der Erzielung von betriebswirtschaftlichen Synergien einhergeht. Mit diesem Zusammenschluss werden die Bettmeralp Bahnen AG und die Aletsch Riederalp Bahnen AG zu einer der führenden Bergbahnunternehmen im Wallis und der Schweiz.

Im Zuge dieser Verhandlungen wurde beschlossen, eine gemeinsame Direktion für die beiden Bergbahnunternehmungen zu bestellen und Valentin König als CEO beider Bahnunternehmungen zu bestimmen. So hat der Verwaltungsrat der Bettmeralp Bahnen AG an seiner letzten Sitzung vom vergangenen Montag, Valentin König zum gemeinsamen Direktor ernannt. Valentin König ist ausgebildeter Jurist und Betriebswirtschafter sowie eidg. dipl. Schneesportlehrer und hat in den vergangen fünf Jahren die Aletsch Riederalp Bahnen AG als CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung geleitet. Valentin König wird ab dem 1. Oktober 2012 in dieser neuen Funktion tätig sein und löst damit Anton König, Direktor der Bettmeralp Bahnen AG ab, der nach 14 Jahren hervorragender Arbeit in den wohlverdienten Ruhestand tritt.

An der kommenden Generalversammlung 2012 treten die Herren Odilo Guntern und Gregor Furrer aus dem Verwaltungsrat der Aletsch Riederalp Bahnen AG aus und werden durch zwei Mitglieder der Bettmeralp Bahnen AG ersetzt, sodass die Bettmeralp Bahnen AG alsdann vier Mitglieder im Verwaltungsrat hat. Ebenfalls wird an der Generalversammlung im Herbst 2012 die neue Betriebsstruktur vorgestellt.

Riederalp/Bettmeralp, 5. April 2012

Weitere Auskünfte:

Ignaz Imhof
VRP Bettmeralp Bahnen AG
3992 Bettmeralp
027 927 22 52

Albert Bass
VRP Aletsch Riederalp Bahnen AG
3983 Mörel
027 922 40 30


Aletsch Arena auf www.Ausflugsziele.ch

Lötschental Tourismus gut aufgestellt für die Zukunft (CH)

Lötschental Tourismus gut aufgestellt für die Zukunft

Seit einigen Jahren arbeitet Lötschental Tourismus konsequent an der Umsetzung der Marketing Strategie 2009-2013 – und dies mit Erfolg. Das Geschäftsjahr 2010/2011 konnte Lötschental Tourismus mit einem minimalen Logiernächterückgang von 0.2% abschliessen – ein zufriedenstellendes Gesamtergebnis trotz der schwierigen äusseren Umstände. Im Sommer 2011 konnten die Übernachtungszahlen trotz Unwetter sogar um 5.5% gesteigert werden.

In der Marketing Strategie 2009-2013 fokussiert Lötschental Tourismus auf die eigene besondere Stärke – die Nische der Lötschentaler Authentizität, in der sich eine selbsttragende Marketingkraft der besonderen Art verbirgt. In der Folge setzt Lötschental Tourismus auf eine gezielte Angebotsgestaltung für die definierten Zielgruppen. So wurde im Winter 2010/2011 der beliebte Winter-Erlebnisweg auf der Lauchernalp für Familien eröffnet und im Sommer 2011 in Zusammenarbeit mit der BLS ein E-Bike-Angebot ins Leben gerufen. Die im Vorjahr lancierten Angebote „Maskenschnitzen“ für Gruppen, Vereine, Firmen und Schulen sowie die Pilgerbroschüre „Wandern, Pilgern, Wallfahren im Lötschental“ für Kulturinteressierte wurden erfolgreich am Markt positioniert und erfreuen sich grosser Beliebtheit. Lötschental Tourismus versteht es aber auch seine althergebrachte Authentizität mit den „neuen“ Medien zu verbinden. So investierte Direktorin Sandra Stockinger im Tourismusjahr 2010/2011 in einen zeitgemässen, dreisprachigen Internetauftritt von Lötschental Tourismus und führte parallel das vertriebsorientierte Direktreservationssystem TOMAS und basierend darauf das 24-h-Informationsterminal WebTis ein.

Dass Lötschental Tourismus in diesem schwierigen Umfeld der Währungspolitik, der späten Osterferienzeit, wie auch rund um die Bewältigung des dramatischen Unwetters vom 10.10.2011 ein relativ kleinen Logiernächterückgang von 0.2 % aufs ganze Jahr und im Sommer sogar ein Plus von 5.5% verzeichnen und ein Gewinn beim Geschäftsabschluss 2010/2011 ausweisen kann, sollte der Beweis sein, dass Lötschental Tourismus für die Zukunft richtig aufgestellt ist. Doch möchte sich das Team rund um Direktorin Sandra Stockinger nun nicht auf dem positiven Geschäftsjahresabschluss ausruhen. Für das Tourismusjahr 2011/2012 stehen weitere herausfordernde und innovative Projekte an: Auf die Sommersaison 2012 wird ein Lötschental App mit Tourentipps (Wandern, Bike, Ski etc.) inklusive routingfähigem Wegenetz, Einkehrmöglichkeiten, TOMAS Buchungsmöglichkeit und weiterer spannender Features für iPhone und Android Phones lanciert werden. Auch die Webseite http://www.loetschental.ch wird ständig weiterentwickelt mit einer bereits implementieren mobilen Version für Smartphones und einer interaktiven Social Media Vernetzung. Um die Sommersaison noch besser zu stützen wird im Sommer 2012 zudem eine 3-sprachige (d,f,e) 1:25‘000 Wanderkarte in Zusammenarbeit mit dem Rotten Verlag erarbeitet. Parallel forciert Lötschental Tourismus den Unterhalt des Wanderwegnetzes. Auch um den in den letzten Jahren errichten Erlebnisinszenierungen und Themenwegen gerecht zu werden, wurde mit der Anstellung eines Infrastrukturmitarbeiters ab Mai 2012 eine neue Jahresstelle geschaffen.

Die diesjährige GV von Lötschental Tourismus fand am Freitag, 30.03.2012 turnusgemäss in der Benkenstube in Steg statt.

Pressetext: 3‘363 Zeichen
Verfasser: Peter Lehner, Lötschental Tourismus, plehner@bluewin.ch


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Das Jahresergebnis 2010/2011 war für die Bergbahnen Engelberg-Trübsee- Titlis AG sehr erfreulich. (CH)

Generalversammlung der Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titis AG

Das Jahresergebnis 2010/2011 war für die Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG sehr erfreulich. Markus Thumiger und Guido Zumbühl wurden als neue Mitglieder des Verwaltungsrates gewählt.

Das Rekordjahr 2010/2011 mit mehr als einer Million Gäste brachte einen konsolidierten Umsatz von 59.9 Millionen Franken. Das Jahresergebnis des Einzelabschlusses beträgt 9.1 Millionen Franken, zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr stand der Generalversammlung ein Bilanzgewinn von 29 Millionen Franken zur Verfügung. Es wird eine Dividende von 75 Franken pro Aktie ausgeschüttet, 26 Millionen Franken werden auf die neue Rechnung übertragen.

Die bisherigen Verwaltungsräte Dr. Hans Hess, Eugen Hess, Mario Amstutz, Marianne Fassbind und Kony Niederberger wurden für die nächsten 4 Jahre wieder gewählt. Dr. Hans Hess wurde als Präsident des Verwaltungsrates für eine weitere Amtsperiode von 4 Jahren bestätigt.

Markus Thumiger aus Ennetbürgen und Guido Zumbühl ausWalchwil wurden als neue Verwaltungsräte für die nächsten 4 Jahre gewählt. Markus Thumiger ist in der Geschäftsleitung und Mitinhaber des Versicherungs-Brokers S&P Group, Guido Zumbühl ist CEO der Bucherer Gruppe.

Nach 22 Jahren als Verwaltungsrat hat Josef Windlin auf die Generalversammlung 2012 seine Demission eingereicht. Josef Windlin wird mit Applaus und einem grossen Dank für seinen Einsatz verabschiedet.

Bergbahnen Titlis Rotair,
Peter Reinle, Leiter Medienstelle,
6390 Engelberg
Tel. 041 639 50 88,
preinle@titlis.ch,
http://www.titlis.ch

Weitere Informationen zum Titlis auf www.Ausflugsziele.ch

Qualitätslabel von Welttourismusorganisation für Master-Studiengang (CH)

Als erster Fachhochschul-Studiengang der Schweiz wurde der Major in Tourism der Hochschule Luzern von der Welttourismusorganisation akkreditiert. Dafür mussten diverse Qualitätskriterien erfüllt werden, darunter die nachhaltige Gestaltung der Lerninhalte, ein hoher Praxisbezug und eine umfassende Betreuung der Studierenden.

Die Welttourismusorganisation (UNWTO) wurde 1925 als Sonderorganisation der Vereinten Nationen gegründet. Sie verfolgt die Förderung eines nachhaltigen und ethischen Tourismus. Bildungsinstitutionen können sich bei der UNWTO um die Akkreditierung «UNWTO.TedQual» bewerben, die ein verantwortungsvolles Engagement in der touristischen Ausbildung bescheinigt. Das Institut für Tourismuswirtschaft ITW der Hochschule Luzern – Wirtschaft hat die Akkreditierung kürzlich für den konsekutiven Master-Studiengang Major in Tourism erhalten, der seit 2010 durchgeführt wird. Andreas Liebrich, Dozent am ITW und verantwortlich für die Bewerbung freut sich: «Damit haben wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur internationalen Positionierung erreicht. Die besten touristischen Forschungsinstitute und Ausbildungsstätten der Welt arbeiten nur mit Institutionen zusammen, die von der UNWTO zertifiziert sind.» Der Major in Tourism ist der erste Fachhochschul-Studiengang der Schweiz mit der Akkreditierung «UNWTO.TedQual», vergeben wurde sie bis heute an über 70 Institutionen auf allen Kontinenten.

Gültigkeit von vier Jahren
Im Rahmen der Akkreditierung prüfte die Welttourismusorganisation unter anderem, inwieweit eine Institution soziales Verhalten und Nachhaltigkeit gewichtet. Mit dem interdisziplinären Schwerpunkt «Tourismus und nachhaltige Entwicklung» sowie der langjährigen Mithilfe beim Aufbau der touristischen Infrastruktur in den rumänischen Kleinstädten Panatau und Covasna konnte die Hochschule Luzern in beiden Bereichen punkten. Die UNWTO untersuchte weiter, ob in den Lerninhalten des Studiengangs die Ansprüche der zukünftigen Arbeitgeber genügend eingebunden sind und wie umfassend die Studierenden betreut werden. Letzterer Punkt schliesst die Begleitung ausserhalb des Klassenzimmers mit ein. «Die Studierenden des Major in Tourism kommen aus rund 20 Nationen. Wir unterstützen sie beispielsweise bei den Reiseformalitäten, der Suche nach einer Unterkunft, dem Zugang zu unserer Kultur und überhaupt der Eingewöhnung hier vor Ort», erklärt Liebrich.

Eine erste Akkreditierung vergibt die UNWTO in der Regel für zwei bis drei Jahre. Dann müssen sich die Ausbildungsstätten von neuem darum bewerben. Die Qualität des Major in Tourism hat die Organisation aber so überzeugt, dass sie dem ITW das «UNWTO.TedQual» für vier Jahre verlieh.

Master of Science in Business Administration – Major in Tourism
Die Hochschule Luzern führt den englischsprachigen Studiengang in Kooperation mit der University of Brighton durch. Auf dem Stundenplan stehen unter anderem touristische Geschäftsmodelle, Branding, strategisches Denken, interkulturelles Arbeiten und internationale Study Tours. Das Team der Dozierenden setzt sich aus nationalen und internationalen Spezialisten aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Während des viersemestrigen Studiums ist es möglich, bis zu 50 Prozent in einem touristischen oder tourismusnahen Betrieb zu arbeiten. Der nächste Start ist im Herbst 2012, Anmeldeschluss ist der 15. Mai 2012. Weitere Informationen: http://www.hslu.ch/w-master

Kontakt für Medienschaffende:
Hochschule Luzern – Wirtschaft
Institut für Tourismuswirtschaft ITW
Dr. Andreas Liebrich, Dozent und Verantwortlicher für die UNWTO-Akkreditierung
T +41 41 228 42 34, andreas.liebrich@hslu.ch

Hochschule Luzern
Die Hochschule Luzern ist die Fachhochschule der sechs Zentralschweizer Kantone und vereinigt die fünf Departemente Technik & Architektur, Wirtschaft, Soziale Arbeit, Design & Kunst sowie Musik. Rund 5’200 Studierende absolvieren ein Bachelor- oder Master- Studium, knapp 3’900 besuchen eine Weiterbildung. Die Hochschule Luzern ist die grösste Bildungsinstitution in der Zentralschweiz und beschäftigt rund 1’300 Mitarbeitende.

Die Bikeregion Savognin erhält das Prädikat „Approved Bike Area 2012“

Savognin offizielle Bikeregion

Savognin offizielle Bikeregion

9. März 2012, Savognin *** Mountain Bike Holidays, Europas führender Anbieter im Bike-Tourismus, verleiht nach Überprüfung bikerelevanter Kriterien der Ferienregion Savognin das Gütesiegel „Approved Bike Area 2012“. Die Region ist damit für Bikeferien besonders gut geeignet.

Biken im Parc Ela, dem grössten Naturpark der Schweiz. Mit den Rauen Bergketten, steilen Schluchten und hügeligen Bergwiesen bietet die Ferienregion Savognin Bikern ein unvergessliches Naturerlebnis. Über 240 Kilometer signalisierte Bikerouten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgra-den und 800 Kilometer GPS Touren stehen Bikern zur Verfügung.

Neu ab Sommer 2012 gibt es neben der Talstation ein Merida Biketest-Zentrum und das Angebot des Bike-Shuttles wurde auf sechs Tage die Woche ausgebaut. Dies sind nur einige Fakten, wes-halb die Destination Savognin als zweite Region der Schweiz als „Approved Bike Area 2012“ aus-gezeichnet wurde.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Markus Comploj, Tourismusdirektor
Savognin Tourismus im Surses
CH-7460 Savognin
Tel. +41 (0)81 659 16 08
m.comploj@savognin.ch
www.savognin.ch/biken